Bumerangs üben auf mich eine gewisse Faszination aus. Die Vorstellung, dass ich ein solches Gerät von mir wegwerfe und es trotzdem zu mir zurückkehrt, begeistert mich. Und das umso mehr, als ich im Normalfall schon damit überfordert bin, eine Frisbee zielgenau zu einer anderen Person zu werfen. Da wirft einer einen Bumerang – und er kehrt zu ihm zurück. Genial!

Die australischen Aborigines nutzten ihre Bumerangs nicht zuletzt als Jagdgerät. Bumerang-Werfen war damit nicht einfach ein Sport oder ein Spaß, sondern tatsächlich eine Kunst, die zum Überleben nötig war.

Im übertragenen Sinn ist Gott der beste Bumerang-Werfer überhaupt. Dabei schafft er es nicht nur, dass sein Wurfgerät auch zu ihm zurückkehrt, sondern noch viel mehr:

Gott spricht: »so soll das Wort, das aus meinem Munde geht, auch sein: Es wird nicht wieder leer zu mir zurückkommen, sondern wird tun, was mir gefällt, und ihm wird gelingen, wozu ich es sende.« (Jesaja 55,11, Lutherbibel 2017, © Dt. Bibelgesellschaft).

Wenn Gott sein Wort wie einen Bumerang in die Welt hineinwirft, dann freut er sich nicht einfach daran, dass er es so geschickt anstellt, dass es auch wieder zu ihm zurückkommt. Sondern dann geht es ihm darum, dass es auch seinen Zweck erfüllt, dass es nicht leer zu ihm zurückkehrt. Oder anders ausgedrückt: dass Menschen zum Glauben an ihn finden.

Glauben heißt dann: ich steige auf Gottes Bumerang auf, halte mich an Gottes Wort fest. Und dann muss ich weiter gar nichts tun, als sitzen zu bleiben. Dieses Wort, das Gott in diese Welt hineingeworfen hat, wird mich zielsicher zu ihm zurückbringen.

Christoph Barnbrock


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