Heute ist es wieder so weit. Es ist Heiligabend. Es wird Weihnachten. Wahrscheinlich ist es das Fest, das uns emotional (mit) am meisten berührt. Es verbindet sich mit Lichtern, Plätzchenbacken, vertrauten Ritualen und Zeit, die wir gemeinsam mit lieben Leuten verbringen. Und irgendwo mittendrin die Szene von Maria, Josef und dem Kind in der Krippe. Schön, vielleicht sogar fast zu schön, um so ganz leicht entdecken zu können, was das eigentlich mit mir, mit dir, mit uns zu tun hat.

Was ist mir an Weihnachten besonders wichtig? Wie würde ich das formulieren, was Weihnachten mir bedeutet? Das eine ist: dass Gott ins »Team Mensch« kommt. In Mannschaftssportarten kann ein Neuzugang tatsächlich ein ganzes Team verändern. Dieses Jahr war das etwa zu beobachten, als Thomas Müller in die amerikanische Fußballliga zu den Vancouver Whitecaps wechselte. Bisher hat dieser Verein nicht groß was erreicht. Und dann kommt dieser Fußballweltmeister aus Deutschland, und mit einem Mal steht der Verein im Finale um die nordamerikanische Fußballmeisterschaft. Ein Mensch, der ins Team kommt – und plötzlich sieht das Spiel ganz anders aus, gibt es ganz andere Möglichkeiten, die vorher unerreichbar schienen. Statt regelmäßig in der Vorrunde auszuscheiden, ist jetzt plötzlich der Titel drin.

Zu Weihnachten kommt Gott in unser Team, ins »Team Mensch«. Und das verändert alles. Während wir Menschen vorher vor uns hingekickt haben, ohne echte Perspektive weiterzukommen als bis zur Vorrunde dieses Lebens, steht nun das »Finale« des Himmels offen. Indem er in Christus in unser Team gekommen ist, hat sich unser Spiel komplett verändert.

Jesus Christus »entäußerte sich selbst und nahm Knechtsgestalt an, ward den Menschen gleich und der Erscheinung nach als Mensch erkannt.« (Philipper 2,7, Lutherübersetzung 2017, © Dt. Bibelgesellschaft)

Christoph Barnbrock


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