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		<title>Alles zu seiner Zeit</title>
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		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 30 Jul 2026 01:05:00 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Ein lockerer Hippie-Song aus den 60er-Jahren singt uns einen Bibeltext vor: The Byrds mit ihrem Lied »Turn! Turn! Turn!«. »Ein jegliches hat seine Zeit, und alles Vorhaben unter dem Himmel hat seine Stunde: Geboren werden hat seine Zeit, sterben hat seine Zeit; pflanzen hat seine Zeit, ausreißen, was gepflanzt ist, hat seine Zeit; töten hat [&#8230;]]]></description>
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<p class="wp-block-paragraph">Ein lockerer Hippie-Song aus den 60er-Jahren singt uns einen Bibeltext vor: The Byrds mit ihrem Lied »Turn! Turn! Turn!«.</p>



<figure class="wp-block-embed is-type-video is-provider-youtube wp-block-embed-youtube wp-embed-aspect-16-9 wp-has-aspect-ratio"><div class="wp-block-embed__wrapper">
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<p class="wp-block-paragraph"><strong>»Ein jegliches hat seine Zeit, und alles Vorhaben unter dem Himmel hat seine Stunde: Geboren werden hat seine Zeit, sterben hat seine Zeit; pflanzen hat seine Zeit, ausreißen, was gepflanzt ist, hat seine Zeit; töten hat seine Zeit, heilen hat seine Zeit; abbrechen hat seine Zeit, bauen hat seine Zeit; weinen hat seine Zeit, lachen hat seine Zeit; klagen hat seine Zeit, tanzen hat seine Zeit; Steine wegwerfen hat seine Zeit, Steine sammeln hat seine Zeit; herzen hat seine Zeit, aufhören zu herzen hat seine Zeit; suchen hat seine Zeit, verlieren hat seine Zeit; behalten hat seine Zeit, wegwerfen hat seine Zeit; zerreißen hat seine Zeit, zunähen hat seine Zeit; schweigen hat seine Zeit, reden hat seine Zeit; lieben hat seine Zeit, hassen hat seine Zeit; Streit hat seine Zeit, Friede hat seine Zeit.«</strong> (Prediger 3,1–8, Lutherbibel 2017, © Dt. Bibelgesellschaft).</p>



<p class="wp-block-paragraph">Dieser Text kommt aus dem Prediger-Buch des Alten Testaments. Dieses kleine Buch der Bibel gehört zur so genannten Weisheitsliteratur. Die Weisheitsliteratur ist eine besondere Gattung der Bücher. Dazu gehören auch z.B. die Geschichte von Rut oder die Sprüche Salomos. Die Weisheitsliteratur ist auch ein bisschen der Hippie unter den Bibel-Gattungen, ein bisschen verrückt, ein bisschen anders und – vor allem in diesem Fall – sehr gechillt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Was will uns unser Text sagen? <em>»To everything: turn, turn, turn.«</em></p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Paare, die in den Texten beschrieben werden, sind keine Gegensätze, es sind eher Pole, zwischen denen wir uns bewegen. Wir wissen ja, meistens sind die Dinge nicht schwarz-weiß, sondern etwas dazwischen. Das macht es nicht unbedingt einfacher. Aber so ist es, das beschreibt dieser Text fast wie ein Gedicht. Und was geschieht, während wir zwischen diesen beschriebenen Polen existieren? Wir wandern und wir drehen uns: <em>turn, turn, turn</em>.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wenn wir lachen oder weinen, wenn wir aufbauen oder abbauen, wenn wir klagen oder tanzen, wir verändern uns und drehen uns und lassen los. Die Dinge sind flüchtig. <strong>»Alles ist eitel«</strong> (Prediger 1,2); das ist auch ein Wort aus dem Prediger-Buch.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Alles hat seine Zeit, <em>»there is a season«</em>, alles hat eine Saison. Wie die Jahreszeiten, wie die Urlaubszeit, wie die Zeit zwischen den Jahren, alles hat seine Zeit. Alles?</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>»Ich sah mir das Geschäft an, für das jeder Mensch durch Gottes Auftrag sich abmüht. Das alles hat er schön gemacht zu seiner Zeit. Überdies hat er die Ewigkeit in ihr Herz hineingelegt, doch ohne dass der Mensch das Tun, das Gott getan hat, von seinem Anfang bis zu seinem Ende wiederfinden könnte.« </strong>(Prediger 3,10f., Einheitsübersetzung 2016, © Katholische Bibelanstalt). </p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Ewigkeit ist nicht vergänglich, nicht eitel und kein Windhauch. Sie bleibt, sie ist, sie war, sie ist ohne Zeit. Wenn uns die Ewigkeit umfängt wie ein Mantel, wie eine warme Decke, wie eine schützende Wolke, dann muss uns unser Pendeln zwischen den Polen nicht beunruhigen, dann müssen uns keine Veränderungen erschrecken und keine Abschiede bedrücken.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Dann können wir zuversichtlich bleiben, geborgen in der bleibenden Zusage Gottes, bei uns zu bleiben, während alles um uns herum veränderbar ist. <em>»To everything: turn, turn, turn.«</em> Jetzt ist der Song vielleicht schon zu Ende und der Impuls hier auch.</p>



<p class="wp-block-paragraph">In diesem Sinne, weiter eine behütete Woche: mit Veränderungen, mit Drehungen und mit Zuversicht in die ewige Zusage Gottes!</p>



<p class="has-text-align-right wp-block-paragraph"><em>Silja Joneleit-Oesch</em></p>



<p class="wp-block-paragraph"></p>
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		<title>Der Denker</title>
		<link>https://team-gott.de/juli-2026/der-denker/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 27 Jul 2026 01:05:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Juli 2026]]></category>
		<category><![CDATA[Aktivität]]></category>
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					<description><![CDATA[Vor ein paar Tagen habe ich meinen Freund Christian in Homberg/Efze besucht. Mittags haben wir &#8211; wie immer, wenn wir uns treffen – Pizza gegessen. Vor der Pizzeria fiel mir dieser Denker auf, wie ich ihn nenne – ohne zu ahnen, was es mit diesem Denk-Mal auf sich hat. Ich hatte auch gar kein Interesse, [&#8230;]]]></description>
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<p class="wp-block-paragraph">Vor ein paar Tagen habe ich meinen Freund Christian in Homberg/Efze besucht. Mittags haben wir &#8211; wie immer, wenn wir uns treffen – Pizza gegessen. Vor der Pizzeria fiel mir dieser Denker auf, wie ich ihn nenne – ohne zu ahnen, was es mit diesem Denk-Mal auf sich hat. Ich hatte auch gar kein Interesse, das weiter zu erkunden. Mir gefällt der Denker so, wie er da steht. Darum nahm ich ihn als Bild und in Gedanken mit.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wie dankbar bin ich für das Vermögen zu denken und für all die großen und kleinen Denker, die mir mit ihren klugen Gedanken und hilfreichen Weisheiten geholfen haben und helfen zu verstehen, was ich von mir aus nicht oder jedenfalls niemals in ganzer Fülle verstehen würde.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wie dankbar bin ich auch, dass der Glaube kein Hirngespinst, kein Gedankengebäude oder Verstandeskonstrukt ist. Der Glaube bleibt nicht dumm, sondern kümmert sich um das, was wir von Gott wissen können und erkundet Weisen und Wege zu leben. Aber er hängt nicht von meinem Denken und Verstehen ab. Gar nicht. Auch wenn ich Gott nie in seiner Gänze begreifen werde und auch wenn ich seine Aktivitäten oder auch Passivitäten längst nicht immer verstehe: Ich darf mich von Gott auch ohne völliges Verstehen und auch gegen den Augenschein herzlich dazu anstiften lassen, ihm zu vertrauen.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>»Verlass dich auf den HERRN von ganzem Herzen, und verlass dich nicht auf deinen Verstand, sondern gedenke an ihn in allen deinen Wegen, so wird er dich recht führen.« </strong>(Sprüche 3,5f., Lutherbibel 2017, © Dt. Bibelgesellschaft)</p>



<p class="has-text-align-right wp-block-paragraph"><em>Michael Schätzel</em></p>



<p class="wp-block-paragraph"></p>
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		<title>»Psalmol«</title>
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		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 18 Jun 2026 01:05:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Juni 2026]]></category>
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		<category><![CDATA[Wort Gottes]]></category>
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					<description><![CDATA[Zu den eher originellen Marketingideen im christlichen Sektor gehört die Idee des Claudius-Verlages, ein Produkt namens »Psalmol« aufzulegen. Eine Packung dieses »Medikaments« haben wir kürzlich von Freunden geschenkt bekommen. Wie in einer Medikamentenpackung finden sich hier einzelne Psalmverse, die wie eine Tablette herausgedrückt werden und dann gelesen werden können. Die Packungsbeilage, die sich durch wunderbaren [&#8230;]]]></description>
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<p class="wp-block-paragraph">Zu den eher originellen Marketingideen im christlichen Sektor gehört die Idee des Claudius-Verlages, ein Produkt namens »<a href="https://claudius.de/products/psalmol-bibeltonikum-fur-alle-lebenslagen">Psalmol</a>« aufzulegen. Eine Packung dieses »Medikaments« haben wir kürzlich von Freunden geschenkt bekommen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wie in einer Medikamentenpackung finden sich hier einzelne Psalmverse, die wie eine Tablette herausgedrückt werden und dann gelesen werden können.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Packungsbeilage, die sich durch wunderbaren Humor auszeichnet, verspricht, dass der Nutzer sich keine Gedanken machen müsse, dass es zur Überdosierung komme. Allenfalls mit einer Zunahme von Gottvertrauen sei als »Nebenwirkung« zu rechnen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ich mag es, wenn jemand aus der Freiheit eines Christenmenschen heraus solche kreativen und humorvollen Ideen entwickelt und es dann am Ende sogar noch schafft, sie zur Marktreife zu führen. Toll!</p>



<p class="wp-block-paragraph">Allzu oft steht uns ja, Gott sei&#8217;s geklagt, vor Augen, dass und wie Worte verletzen können. Wie gut, dann immer wieder auch vor Augen zu haben, dass Worte auch wie ein Medikament wirken können. Ein gutes Wort, das eine Freundin mir sagt, und mein Herz heller macht, etwa. Aber vor allem und natürlich viel grundsätzlicher Gottes Worte, in denen die Kraft liegt, heil zu machen, was schmerzt und verwundet ist. </p>



<p class="wp-block-paragraph">So ist es auch wunderbar in einem biblischen Buch gefasst, das den römisch-katholischen Glaubensgeschwistern vertrauter ist, in der Lutherbibel dagegen »nur« (aber was heißt hier eigentlich »nur«?) unter den »Apokryphen« begegnet:</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>»Denn es heilte sie weder Kraut noch Pflaster, sondern dein Wort, Herr, das alles heilt.«</strong> (Weisheit 16,12, Lutherbibel 2017, © Dt. Bibelgesellschaft).</p>



<p class="has-text-align-right wp-block-paragraph"><em>Christoph Barnbrock</em></p>
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