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	<title>Tod &#8211; Team Gott</title>
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		<title>Urlaub</title>
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		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 12 Jul 2026 01:05:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Juli 2026]]></category>
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					<description><![CDATA[Zu meiner Arbeit gehört es, mich immer wieder auch mit Texten aus anderen Jahrhunderten zu beschäftigen. Und dabei ist immer wieder auch zu entdecken, wie sich die Sprache im Laufe der Zeit geändert hat. Ein schönes Beispiel dafür ist ein Brief, den Martin Luther an Philipp Melanchthon verfasst hat. Darin lobt er ihn dafür, dass [&#8230;]]]></description>
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<p class="wp-block-paragraph">Zu meiner Arbeit gehört es, mich immer wieder auch mit Texten aus anderen Jahrhunderten zu beschäftigen. Und dabei ist immer wieder auch zu entdecken, wie sich die Sprache im Laufe der Zeit geändert hat. Ein schönes Beispiel dafür ist ein Brief, den Martin Luther an Philipp Melanchthon verfasst hat. Darin lobt er ihn dafür, dass ihm das von Melanchthon »Augsburger Bekenntnis« »fast wohl« gefalle. Wo wir meinen, Luther habe hier nur ein eingeschränktes Lob ausgesprochen, war im damaligen Kontext ein uneingeschränktes Kompliment gemeint. Denn »fast« bedeutete damals »sehr«.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Manchmal können also die Änderungen in der Verwendung der Begrifflichkeit auf falsche Fährten führen und einen auch ganz schön irritieren. Aber manchmal eröffnen sie auch wunderbare neue Perspektiven.</p>



<p class="wp-block-paragraph">So formuliert Martin Luther in einer Predigt, in der es um »Die Bereitung zum Sterben« geht folgendermaßen: <em>»Zum Dritten, wann so jedermann Urlaub auf Erden geben, soll man sich dann allein zu Gott richten, da der Weg des Sterbens sich auch hinkehret und uns führet.«</em> (zitiert nach: <em>Martin Luther, </em>Von der Bereitung zum Sterben. Eine Predigt Martin Luthers (1519), erläutert von Hartmut Günther, Groß Oesingen 1999, 25). In heutigem Deutsch würden wir das vielleicht so formulieren: »Drittens: Jeder, der auf Erden Abschied nimmt, soll sich allein auf Gott ausrichten, zu dem der Weg des Sterbens sich auch hinwendet und zu dem er uns führt.«</p>



<p class="wp-block-paragraph">Im Original springt der Begriff »Urlaub« einem entgegen. Tatsächlich hat dieses Wort von seiner <a href="https://woerterbuchnetz.de/?sigle=DWB&amp;lemid=U14291">Geschichte</a> her mit unserem heutigen Wort »Erlaubnis« zu tun. Urlaub, ist also die Zeit, in der ich die Erlaubnis habe, der Arbeit, dem Studium oder der Schule fernzubleiben. Und so konnte »Urlaub« wie bei Luther auch Inbegriff für »Abschied« werden. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Aber was für ein schöner Gedanke ist es, die Reise von dieser in jene Welt mit einem »Urlaub« zu vergleichen! Denn auch das kennen wir ja von Urlaubsreisen. Bei der Arbeit muss noch manches geordnet werden, damit in der Zeit der Abwesenheit alles seinen guten Gang gehen kann, manchmal wird&#8217;s deswegen auch stressig und immer wieder lässt sich das auch erleben, dass Menschen wegen des Vorurlaubsstresses eigentlich gar keine Lust mehr haben, in den Urlaub zu fahren. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Wenn dann allerdings der Urlaub begonnen hat, dann ist im besten Fall alle Arbeitslast, alles, was die Tage und Wochen vorher noch so mühsam war, schnell vergessen. Und im Urlaub tauchen wir ein neue Welten und genießen diese besondere Zeit. Was für ein schöner Vergleich für die Zeit, wenn wir »Abschied« oder &#8211; mit Luther gesprochen &#8211; »Urlaub« nehmen von dieser Welt und Jesus Christus uns als »Reiseleiter« in ein neues »Urlaubs«leben führt!</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>»Denn wenn wir glauben, dass Jesus gestorben und auferstanden ist, so wird Gott auch die, die da entschlafen sind, durch Jesus mit ihm führen.«</strong> (1. Thessalonicher 4,14, Lutherbibel 2017, © Dt. Bibelgesellschaft).</p>



<p class="has-text-align-right wp-block-paragraph"><em>Christoph Barnbrock</em></p>



<p class="wp-block-paragraph"></p>
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		<title>Ziel und Ende</title>
		<link>https://team-gott.de/juli-2026/ziel-und-ende/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 09 Jul 2026 01:05:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Juli 2026]]></category>
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					<description><![CDATA[Es gibt unterschiedliche Arten und Weisen, auf den Schluss eines Ereignisses, eines Zeitabschnitts oder einer Wegstrecke zu schauen. Eine Möglichkeit ist, hier ein Ende zu sehen. Etwas ist jetzt vorbei. Wir haben ein rauschendes Fest gefeiert &#8211; aber nun ist es zu Ende. Schade! Jemand stirbt, das Leben ist vorbei. Wie traurig, hier nun jemanden [&#8230;]]]></description>
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<p class="wp-block-paragraph">Es gibt unterschiedliche Arten und Weisen, auf den Schluss eines Ereignisses, eines Zeitabschnitts oder einer Wegstrecke zu schauen. Eine Möglichkeit ist, hier ein Ende zu sehen. Etwas ist jetzt vorbei. Wir haben ein rauschendes Fest gefeiert &#8211; aber nun ist es zu Ende. Schade! Jemand stirbt, das Leben ist vorbei. Wie traurig, hier nun jemanden nicht mehr bei sich zu haben! Das Ende markiert, so gesehen, Abschied und Verlust, bestenfalls einen sehnsüchtigen Rückblick auf das, was war.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Von diesem Blick auf den Abschluss eines Abschnitts unterscheidet sich die Zielperspektive. Wer eine Wanderung unternimmt, freut sich im Normalfall darauf, das Ziel zu erreichen. Hier ist der Abschluss nicht der Moment des Abschiednehmens, sondern der Höhepunkt &#8211; das, worauf der Weg zugelaufen ist. Also, der Gipfel, den ich erklommen habe und von dem aus ich nun die Aussicht genießen kann &#8211; oder die Berghütte, wo ich endlich die Füße hochlegen kann, ich es mir bei einem kühlen Getränk gutgehen lasse.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Mit Blick auf das Leben können wir auch zwischen diesen zwei Perspektiven wählen, wenn wir auf den Abschluss unseres Lebens schauen. Ist das Leben dann einfach zu Ende &#8211; und wir blicken wehmütig zurück auf das, was war? Schade, die »Party« ist vorbei. Oder glauben wir, dass wir als Christinnen und Christen mit dem Lebensende ein Ziel erreichen? &#8211; Und die Frage zu stellen, heißt natürlich, sie mit »Ja« zu beantworten. Ja, unser Leben endet nicht einfach, wie man bei einem Fernseher den Stecker zieht. Sondern auf das Ende des Lebens zuzugehen, heißt, auf die Zielgerade einzubiegen. Bald habe ich es geschafft. Nicht mehr lange, und ich bin angekommen. Ein grandioser Ausblick wird warten. Erholung, Erfrischung, Trost, Gelegenheit, zu neuen Kräften zu kommen. Gott &#8211; von Angesicht zu Angesicht zu sehen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Nein, unser Leben endet als Christenmenschen nicht einfach, sondern es erreicht mit dem Tod &#8211; nein: um Christi willen <em>durch den Tod hindurch</em> &#8211; sein Ziel.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>»Ich vergesse, was dahinten ist, und strecke mich aus nach dem, was da vorne ist, und jage nach dem vorgesteckten Ziel, dem Siegespreis der himmlischen Berufung Gottes in Christus Jesus.«</strong> (Philipper 3,13f., Lutherbibel 2017, © Dt. Bibelgesellschaft).</p>



<p class="has-text-align-right wp-block-paragraph"><em>Christoph Barnbrock</em></p>
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		<title>Unverdient</title>
		<link>https://team-gott.de/juni-2026/unverdient/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 19 Jun 2026 01:05:00 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[In diesen Tagen lese ich auf Empfehlung einer Freundin das Buch »Vier minus drei«, die wahre Geschichte einer Frau, die bei einem Autounfall ihren Mann und ihre beiden Kinder verloren hat. Aufmerksamkeit hat dieses Buch auch deswegen gefunden, weil es kürzlich verfilmt worden ist: Mich berührt und bewegt dieses Buch in seinen Facetten von Schmerz [&#8230;]]]></description>
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<p class="wp-block-paragraph">In diesen Tagen lese ich auf Empfehlung einer Freundin das Buch »<a href="https://www.penguin.de/buecher/barbara-pachl-eberhart-vier-minus-drei-filmausgabe-/taschenbuch/9783453705067">Vier minus drei</a>«, die wahre Geschichte einer Frau, die bei einem Autounfall ihren Mann und ihre beiden Kinder verloren hat. Aufmerksamkeit hat dieses Buch auch deswegen gefunden, weil es kürzlich verfilmt worden ist:</p>



<figure class="wp-block-embed is-type-video is-provider-youtube wp-block-embed-youtube wp-embed-aspect-16-9 wp-has-aspect-ratio"><div class="wp-block-embed__wrapper">
<iframe  title="VIER MINUS DREI | Trailer deutsch | Jetzt im Kino!" width="500" height="281" src="https://www.youtube.com/embed/Gaa2PWipOLA?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe>
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<p class="wp-block-paragraph">Mich berührt und bewegt dieses Buch in seinen Facetten von Schmerz und aufkeimender Lebensfreude, Trauer und Hoffnung. Manches bleibt mir dabei auch fremd und wirkt ziemlich befremdlich auf mich. Trotzdem verlangt mir der Weg dieser Frau und die Art und Weise, wie sie von ihrem Verlust spricht, auch Respekt ab.</p>



<p class="wp-block-paragraph">An einer Stelle beschreibt die Autorin eine Therapiesitzung, in der sie auch auf ihre Unzulänglichkeiten als Mutter zurückblickt &#8211; auf das, was sie hätte besser machen sollen, als ihre Kinder noch am Leben waren. Und so formuliert sie: »Ich habe mir diese große Liebe [meines Sohnes] nicht verdient.« Und die Therapeutin antwortet: »Das stimmt. Du hast dir diese große Liebe nicht verdient.«</p>



<p class="wp-block-paragraph">Zunächst irritiert sie die Antwort der Therapeutin. Und tatsächlich kann es in der umgangssprachlichen Verwendung ja ganz schön schroff wirken, wenn jemand sagt: »Du hast die Liebe des anderen nicht verdient.« Aber im Kern &#8211; und so war es wohl von der Therapeutin gemeint &#8211; steckt darin natürlich eine tiefe Wahrheit. Liebe verdient man sich nicht. Ich habe die Liebe meiner Frau, meiner Kinder, die Zuneigung meiner Freunde nicht »verdient«. Sondern all das ist ein unverfügbares Geschenk.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Und noch mehr gilt es für Gottes Liebe. Dessen »große Liebe« habe ich mir nicht verdient. Ich habe keinen Anspruch und kein Anrecht darauf &#8211; es ist nichts, was ich einklagen könnte. Aber umso kostbarer ist diese Liebe: Geschenk, Gnade, etwas, aus dem ich leben darf &#8211; trotz meiner Unzulänglichkeiten. Gott sei Dank (um Jesu willen).</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>»[Sie] werden ohne Verdienst gerecht aus seiner Gnade durch die Erlösung, die durch Christus Jesus geschehen ist.«</strong> (Römer 3,24, Lutherbibel 2017, © Dt. Bibelgesellschaft).</p>



<p class="has-text-align-right wp-block-paragraph"><em>Christoph Barnbrock</em></p>
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		<title>Schatten</title>
		<link>https://team-gott.de/mai-2026/schatten/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 30 May 2026 01:05:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Mai 2026]]></category>
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					<description><![CDATA[In den letzten Tagen haben die Temperaturen ordentlich aufgedreht. Pro Tag gab es erfreulich viele Sonnenstunden. Und damit gewannen auch Schattenplätze an Bedeutung. Mittags länger in der prallen Sonne zu stehen, ist bei solchen Temperaturen nur schwer auszuhalten. Schatten ist dann Gold wert. »Schatten« begegnen in der Bibel tatsächlich in ganz unterschiedlicher Weise. Da kann [&#8230;]]]></description>
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<p class="wp-block-paragraph">In den letzten Tagen haben die Temperaturen ordentlich aufgedreht. Pro Tag gab es erfreulich viele Sonnenstunden. Und damit gewannen auch Schattenplätze an Bedeutung. Mittags länger in der prallen Sonne zu stehen, ist bei solchen Temperaturen nur schwer auszuhalten. Schatten ist dann Gold wert.</p>



<p class="wp-block-paragraph">»Schatten« begegnen in der Bibel tatsächlich in ganz unterschiedlicher Weise. Da kann in den Psalmen vom <strong>»Schatten deiner Flügel«</strong> (z.B. Psalm 36,8, Lutherbibel 2017, © Dt. Bibelgesellschaft) als einem Zufluchtsort die Rede sein. Und auf der anderen Seite gibt es die Vorstellung von den <strong>»Schatten des Todes«</strong> (Lukas 1,79), einem Ort, an dem man eher nicht sein möchte.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Aber der Gedanke der »Schatten« begegnet auch noch an anderer Stelle, nämlich im Hebräerbrief, wenn es da heißt: <strong>»Denn das Gesetz hat den Schatten von den zukünftigen Gütern, nicht die Gestalt der Dinge selbst.«</strong> (Hebräer 10,1). Hier ist also die Rede davon, dass manches im Gesetz des Mose schon angelegt ist, aber doch zugleich über sich hinausweist: auf Jesus Christus hin &#8211; wie ein Schatten, der zustande kommt, weil etwas anderes beleuchtet wird. Etwas ähnliches kommt im Englischen Wort »foreshadow« zum Ausdruck, im Deutschen vielleicht am ehesten zu übersetzen mit »ahnen lassen« oder »andeuten«. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Dabei kann die Blickrichtung durchaus eine doppelte sein. Ohne etwas, was ihn wirft, gibt es keinen Schatten. Und gleichzeitig kann mir mit Blick auf den Schatten manchmal auch etwas auffallen, was mir bei der Ansicht etwa des schattenwerfenden Baums gar nicht in den Blick geraten ist, ein Vogel etwa, der sich im Geäst bewegt. Und je nachdem, wie ich sitze und wie die Schatten fallen, kann ich von bestimmten Gegenständen in meiner Nähe sogar nur den Schatten sehen und nicht das, was ihn erzeugt. Und doch weiß ich aufgrund des Schattens: Sie sind da.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Im Glauben ist es in mancherlei Hinsicht ganz ähnlich. Gott kann ich nicht sehen, aber es gibt Schattenplätze, die er für mich bereithält, an denen ich ausruhen kann &#8211; nicht zuletzt im Gottesdienst. Indirekt kann ich &#8211; wie vom Schatten auf den entsprechenden Gegenstand &#8211; von manchem, was ich in dieser Welt wahrnehme, auf Gott schließen. Und wenn die Schatten des Todes näher rücken, darf ich gewiss sein: Diese wird Gott als Sonne des Lebens ausleuchten und dann alles Dunkel vertreiben.</p>



<p class="has-text-align-right wp-block-paragraph"><em>Christoph Barnbrock </em></p>



<p class="wp-block-paragraph"></p>
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		<item>
		<title>Nichts</title>
		<link>https://team-gott.de/mai-2026/nichts/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 11 May 2026 01:05:00 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[»Nichts« kann ein brutales Wort sein. Ich investiere an irgendeiner Stelle Zeit, Kraft und Mühe &#8211; und was ist der Ertrag? Nichts. Ich stecke in einer schwierige Situation und hoffe, dass sie sich verändert. Aber statt dass es ganz gut wird oder sich zumindest etwas an Besserung zeigt: Nichts. »Nichts« kann deswegen so brutal sein, [&#8230;]]]></description>
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<p class="wp-block-paragraph">»Nichts« kann ein brutales Wort sein. Ich investiere an irgendeiner Stelle Zeit, Kraft und Mühe &#8211; und was ist der Ertrag? Nichts. Ich stecke in einer schwierige Situation und hoffe, dass sie sich verändert. Aber statt dass es ganz gut wird oder sich zumindest etwas an Besserung zeigt: Nichts.</p>



<p class="wp-block-paragraph">»Nichts« kann deswegen so brutal sein, weil uns damit auch noch die Hoffnung genommen ist, dass aus etwas Kleinem, was wir wahrnehmen, Größeres oder gar Großes wachsen kann. Wenn ich einen kleinen Sprössling sehe, dann fällt es mir leichter zu glauben, dass da in Jahrzehnten einmal ein Baum stehen wird, als wenn da einfach nur trockener Boden und damit »nichts« ist.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das »Nichts« steht gegen Hoffnungen und Erwartungen von Wachstum und Entwicklung, gegen die Aussicht, dass sich mit etwas Geduld die Dinge schon zum Guten wenden werden. Wo »nichts« ist, kann ich auch nicht mit Dünger oder Pflege dafür sorgen, dass sich etwas in die richtige Richtung entwickelt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">So ist »nichts« in mancherlei Hinsicht der Endgegner des Menschen. Hier kommen wir an unsere Grenzen. Wir können aus dem »Nichts« nicht etwas schaffen. Und es ist eine menschliche Urangst, ins »Nichts« zu fallen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wenn man so will, vollzieht sich eine der Grenzen zwischen Menschen und Gott am Umgang mit dem »Nichts«. Während Menschen hier resignieren müssen und nicht mehr handeln können, geht es bei Gott mit dem »Nichts« überhaupt erst los. Ihm sind da, wo wir »nichts« sehen, keine Grenzen gesetzt. So beginnt die Schöpfung mit dem »Nichts«, aus dem heraus Gott die ganze Welt schafft. Und selbst da, wo menschlicherseits nichts mehr an Hoffnung bleibt &#8211; wie bei Jesu Tod am Kreuz &#8211; wird der Welt doch gerade das größte nur denkbare Geschenk gemacht: Rettung, Heil und neues Leben.</p>



<p class="wp-block-paragraph">So ist Gott ein Experte fürs »Nichts«, auch wenn sein kreativer Umgang mit dem »Nichts« aus unserer Perspektive oft einiges an Zeit in Anspruch nimmt. Sehr anschaulich wird das in einer Geschichte rund um den Propheten Elia in einer Zeit der Dürre, in der Menschen dringend auf Regen warteten:</p>



<p class="wp-block-paragraph">Elia <strong>»sprach zu seinem Diener: Geh hinauf und schaue zum Meer hin! Er ging hinauf und schaute und sprach: Es ist nichts da. Elia sprach: Geh wieder hinauf! So geschah es siebenmal.«</strong> (1. Könige 18,43, Lutherbibel 2017, © Dt. Bibelgesellschaft).</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das ist die Erfahrung mit dem »Nichts«, die wir kennen. Wo »nichts« ist, bleibt »nichts«. Da können wir noch so oft auf den Berg steigen und gucken (und die Zahl sieben hat hier ja Symbolwert, sie meint tatsächlich die Fülle an Versuchen). Die Lage scheint unausweichlich hoffnungslos zu sein.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Dann aber wendet sich das Blatt: <strong>»Und beim siebenten Mal sprach er: Siehe, es steigt eine kleine Wolke auf aus dem Meer wie eines Mannes Hand. [&#8230;] Und ehe man sich’s versah, wurde der Himmel schwarz von Wolken und Wind, und es kam ein großer Regen.«</strong> (1. Könige 18,44f.).</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wo wir »nichts« sehen, fängt Gottes (Neu-)Schöpfungshandeln überhaupt erst so richtig an.</p>



<p class="has-text-align-right wp-block-paragraph"><em>Christoph Barnbrock </em></p>
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		<title>Ein Leben: eine Welt</title>
		<link>https://team-gott.de/mai-2026/ein-leben-eine-welt/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 09 May 2026 01:05:00 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Anders als im Bereich von Musik, wo ich jedenfalls in »meiner« Ecke des Musikbusiness eine ganze Reihe von Künstlerinnen und Künstler begleite und ggf. auch gespannt auf die nächste Platte warte, fehlt mir diese Leidenschaft für die Filmlandschaft. Das bedauere ich durchaus. Ich weiß gar nicht, woran das liegt &#8211; vielleicht an der elterlichen Warnung [&#8230;]]]></description>
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<p class="wp-block-paragraph">Anders als im Bereich von Musik, wo ich jedenfalls in »meiner« Ecke des Musikbusiness eine ganze Reihe von Künstlerinnen und Künstler begleite und ggf. auch gespannt auf die nächste Platte warte, fehlt mir diese Leidenschaft für die Filmlandschaft. Das bedauere ich durchaus. Ich weiß gar nicht, woran das liegt &#8211; vielleicht an der elterlichen Warnung von früher, nicht zu viel vor der »Glotze« abzuhängen (wobei ein guter Film mir heute als viel wertvoller erscheint als ein Rumsitzen auf dem Sofa und auf dem Handy rumzuscrollen). Vielleicht auch daran, dass mich Filme als junger Mensch oft auch emotional überfordert haben und ich ihnen so auch immer mit einem gewissen Respekt begegne, was sie wohl mit mir machen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Lange Vorrede, kurzer Sinn: Um auf wirklich gute, neue Filme zu stoßen, bin ich oft auf Tipps aus meinem Freundes- und Bekanntenkreis angewiesen. Genau das passierte vor ein paar Tagen, als mich eine Freundin auf den Film »The Life of Chuck« aufmerksam gemacht hat &#8211; verbunden mit dem Hinweis, dass der sich echt lohnen würde:</p>



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<iframe  title="THE LIFE OF CHUCK Trailer German Deutsch (2025) Tom Hiddleston" width="500" height="281" src="https://www.youtube.com/embed/zBySp56RCok?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe>
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<p class="wp-block-paragraph">Nach dem ersten Drittel des Films hatte ich ernsthafte Zweifel daran, ob wir wirklich denselben Filmgeschmack haben und ob wir unter »lohnen« dasselbe verstehen würden. Am Ende aber wusste ich genau, was sie meinte. Er ist wirklich bewegend und beeindruckend!</p>



<p class="wp-block-paragraph">Nun gehört es zur Eigenart und auch zum Wert des Films, dass er sich wieder in dem oben verlinkten Trailer noch in ein paar Worten zusammenfassen lässt. Zu vielschichtig ist er. Zu sehr lebt er von zum Teil ungewöhnlich langen Szenen, die sich mit ein paar dürren Worten nur unzureichend wiedergeben lassen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Aber vielleicht lassen sich eben doch zwei Gedanken herausgreifen: Dass jeder Mensch in seinem Leben eine ganze Welt in seinem Kopf (und Herzen) trägt und diese unglaublich wertvoll ist. Und dass gerade angesichts des Erlebens des Todes geliebter Menschen und der Erwartung des eigenen Todes das Leben hier und jetzt so unglaublich wertvoll ist. Und viele ganz alltägliche Momente sind uns geschenkt, in denen das Leben in Fülle seinen Platz haben kann und die das Leben strahlen lassen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Welt in mir und um mich herum wertschätzen, Momente bewusst wahrnehmen, in ihnen <em>leben</em>, sie nicht einfach verstreichen lassen und Gott gegenüber dankbar zu sein für das, was ich bin und habe &#8211; gerade angesichts der Endlichkeit meines Lebens. Das nehme ich für mich mit. Und wahrscheinlich klingt darin etwas von der »Klugheit« an, von der in den Psalmen die Rede ist:</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>»Lehre uns bedenken, dass wir sterben müssen, auf dass wir klug werden.«</strong> (Psalm 90,12, Lutherbibel 2017, © Dt. Bibelgesellschaft).</p>



<p class="has-text-align-right wp-block-paragraph"><em>Christoph Barnbrock </em></p>



<p class="wp-block-paragraph"></p>
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		<title>Anno Domini</title>
		<link>https://team-gott.de/april-2026/anno-domini/</link>
		
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		<pubDate>Thu, 30 Apr 2026 01:05:00 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Kürzlich kamen wir in der Familie darüber ins Gespräch, dass wir an manchen Stellen die Zeit in »vor Corona« und »nach Corona« einteilen, wenn wir etwa versuchen, uns zu erinnern, wann wir welchen Urlaub gemacht haben. (Übrigens immer mal wieder eine Gelegenheit, auf der einen Seite dafür zu danken, dass diese Zeit mit allen Belastungen, [&#8230;]]]></description>
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<p class="wp-block-paragraph">Kürzlich kamen wir in der Familie darüber ins Gespräch, dass wir an manchen Stellen die Zeit in »vor Corona« und »nach Corona« einteilen, wenn wir etwa versuchen, uns zu erinnern, wann wir welchen Urlaub gemacht haben. (Übrigens immer mal wieder eine Gelegenheit, auf der einen Seite dafür zu danken, dass diese Zeit mit allen Belastungen, aller Überforderung und aller Schuld hinter uns liegt, und auf der anderen Seite die Hände für die zu falten, die mit den Folgen auf die eine oder andere Weise bis heute zu kämpfen haben.)</p>



<p class="wp-block-paragraph">Bei dieser Zeiteinteilung »vor/nach Corona« kam mir mein Vater wieder in den Sinn, der &#8211; wie viele seiner Generation &#8211; im Erzählen oft von »nach&#8217;m Krieg« sprach. Als der Zweite Weltkrieg endete, wurde er 16 Jahre alt. Dieser mörderische Krieg hatte also seine gesamte Jugend ausgemacht &#8211; kein Wunder also, dass er das bestimmende Ereignis seines Lebens war, das für meinen Vater die Zeiten einteilte.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Bemerkenswert ist ja, wie häufig wir schlimme, belastende und im negativen Sinn folgenreiche Ereignisse nutzen, um unsere Zeiten zu bestimmen. Beispiele, wo etwas Positives einen Einschnitt darstellt, gibt es weniger &#8211; vielleicht in unserem Bereich am ehesten »die Wende«, also der friedliche politische Umbruch in der DDR 1989. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Umso schöner ist es, dass wir unsere Zeit von Jesu Geburt her zählen, wir uns Anno Domini (im Jahr des Herrn) 2026 befinden. Hier zählen wir eben nicht von einem Ereignis her, das Menschenleben zerstört, sondern das Leben der Menschen gewonnen hat. Hier blicken wir nicht auf ein Geschehen zurück, dass die Menschen zerrissen hat, sondern darauf, dass einer gekommen ist, um uns zu versöhnen: mit Gott und auch untereinander. </p>



<p class="wp-block-paragraph">So gesehen ist jedes Datum, das ich auf einen Brief schreibe, oder irgendwo in eine Eingabemaske in den Computer tippe, eine kleine Erinnerung an dieses heilvolle und heilsame Geschehen der Weltgeschichte. Eine echte Zeitenwende.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>»Es begab sich aber zu der Zeit, dass ein Gebot von dem Kaiser Augustus ausging, dass alle Welt geschätzt würde. Und diese Schätzung war die allererste und geschah zur Zeit, da Quirinius Statthalter in Syrien war. [&#8230;] Und sie [Maria] gebar ihren ersten Sohn und wickelte ihn in Windeln und legte ihn in eine Krippe; denn sie hatten sonst keinen Raum in der Herberge.«</strong> (Lukas 2,1f.7, Lutherbibel 2017, © Dt. Bibelgesellschaft).</p>



<p class="has-text-align-right wp-block-paragraph"><em>Christoph Barnbrock</em></p>
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		<title>Mit Zeitung baden</title>
		<link>https://team-gott.de/april-2026/mit-zeitung-baden/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 26 Apr 2026 01:05:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[April 2026]]></category>
		<category><![CDATA[Auferstehung]]></category>
		<category><![CDATA[Leben]]></category>
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		<category><![CDATA[Tod]]></category>
		<category><![CDATA[Totes Meer]]></category>
		<category><![CDATA[Tourismus]]></category>
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					<description><![CDATA[Zu den besonders beeindruckenden Orten, an die man in dieser Welt reisen kann, gehört definitiv das Tote Meer. Es ist der See, dessen Oberfläche am weitesten unter dem Meeresspiegel, also Normal-Null liegt. Und sein Salzgehalt ist rund 10x so hoch wie beim Mittelmeer in der Nachbarschaft. Heute ist das Tote Meer als Wellnessoase beliebt. Für [&#8230;]]]></description>
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<p class="wp-block-paragraph">Zu den besonders beeindruckenden Orten, an die man in dieser Welt reisen kann, gehört definitiv das Tote Meer. Es ist der See, dessen Oberfläche am weitesten unter dem Meeresspiegel, also Normal-Null liegt. Und sein Salzgehalt ist rund 10x so hoch wie beim Mittelmeer in der Nachbarschaft. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Heute ist das Tote Meer als Wellnessoase beliebt. Für viele Touristen ist dort nicht zuletzt ein Foto Pflicht, das einen mit Zeitung in der Hand beim Baden zeigt. Schon verrückt!</p>



<p class="wp-block-paragraph">Auch wenn das Treiben rund ums Tote Meer heute eher von Freizeitvibes und Entspannung geprägt ist, kann dies doch nicht darüber hinwegtäuschen, dass das Tote Meer ein lebensfeindlicher Ort ist. Entsprechend wird empfohlen, nicht länger als 15 bis 20 Minuten im Wasser zu bleiben &#8211; nicht zuletzt auch deswegen, weil der Salzgehalt des Wassers die Haut austrocknet. Kleine Verletzungen brennen ausgesprochen schmerzhaft. Und Fische haben in diesem Gewässer keine Überlebenschance.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Nun ist das Tote Meer allerdings eine bedrohte Touristenattraktion, weil der Wasserspiegel jedes Jahr um rund einen Meter sinkt. Ganz austrocknen wird das Tote Meer wohl nicht, aber irgendwann wird es wohl eher eine dickflüssige Suppe darstellen als einen Binnensee, der zum Baden einlädt. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Mit Augenzwinkern ließe sich außerdem sagen, dass das Tote Meer noch aus einem anderen Grund »bedroht« ist. Denn der Prophet Hesekiel beschreibt in einer seiner Visionen, wie von einem neuen Tempel ein Wasserstrom ausgeht, der die trockene Landschaft um Jerusalem herum belebt und auch das Tote Meer zu einem »Lebendigen Meer« machen wird:</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>»Dies Wasser fließt hinaus in das östliche Gebiet und weiter hinab zum Jordantal und mündet ins Tote Meer. Und wenn es ins Meer fließt, soll dessen Wasser gesund werden, und alles, was darin lebt und webt, wohin der Strom kommt, das soll leben. Und es soll sehr viele Fische dort geben, wenn dieses Wasser dorthin kommt; und alles soll gesund werden und leben, wohin dieser Strom kommt.«</strong> (Hesekiel 47,8f., Lutherbibel 2017, © Dt. Bibelgesellschaft). </p>



<p class="wp-block-paragraph">Was für ein starkes österliches Bild, dass ein lebensfeindlicher Ort plötzlich zum Lebensraum wird! Eine tröstliche Hoffnung, dass Gott vor allem mit und seit der Auferstehung Jesu da neues Leben schafft, wo wir nur Tod entdecken können. Er ist der neue Tempel, von dem aus das lebensspendende Wasser fließt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Kleiner Funfact am Rande: Nun hat der Salzgehalt des Toten Meers ja durchaus auch etwas Gutes. Für die Menschen damals war das Tote Meer zum Beispiel eine wichtige Quelle zum Gewinnen von Salz, das nicht nur als Gewürz, sondern auch zum Konservieren wichtig war. Bedeutete die Vision des Hesekiel also, dass das alles verloren ging? Selbst daran ist in der neuen Heilszeit gedacht:</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>»Aber die Teiche und Lachen daneben werden nicht gesund werden, sondern man soll daraus Salz gewinnen.«</strong> (Hesekiel 47,11).</p>



<p class="wp-block-paragraph">So gehen die große Heilsperspektive und die praktische Fürsorge für das Jetzt und Hier in diesen Bibelworten Hand in Hand.</p>



<p class="has-text-align-right wp-block-paragraph"><em>Christoph Barnbrock</em></p>
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		<title>Der Geschmack des Todes</title>
		<link>https://team-gott.de/april-2026/der-geschmack-des-todes/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 11 Apr 2026 01:05:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[April 2026]]></category>
		<category><![CDATA[Burgund]]></category>
		<category><![CDATA[Ewigkeit]]></category>
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		<category><![CDATA[Jesus Christus]]></category>
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		<category><![CDATA[Missverständnis]]></category>
		<category><![CDATA[Schaumwein]]></category>
		<category><![CDATA[Tod]]></category>
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					<description><![CDATA[Die Fahrt in unseren letzten Frankreichurlaub zog sich. Und wie das so ist, schaue ich aus dem Fenster und lasse die Landschaft an mir vorübergleiten. Selektiv nehme ich dieses oder jenes wahr. Und so bleibe ich an einem architektonisch durchaus ansprechenden Gebäudekomplex hängen: mit einem in Orange gehaltenen runden Gebäude im Zentrum Von dem, was [&#8230;]]]></description>
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<p class="wp-block-paragraph">Die Fahrt in unseren letzten Frankreichurlaub zog sich. Und wie das so ist, schaue ich aus dem Fenster und lasse die Landschaft an mir vorübergleiten. Selektiv nehme ich dieses oder jenes wahr. Und so bleibe ich an einem architektonisch durchaus ansprechenden Gebäudekomplex hängen: mit einem in Orange gehaltenen runden Gebäude im Zentrum </p>



<p class="wp-block-paragraph">Von dem, was ich auf die Schnelle wahrnehmen und mit meinen äußerst begrenzten Französischkenntnissen mir erschließen kann, meine ich, dass es sich dabei um ein Krematorium handeln muss. Irgendwie was mit »Crém&#8230;«. »Mensch«, denke ich so bei mir, »ganz schön schick für so ein schnödes Krematorium!«</p>



<p class="wp-block-paragraph">Auf der Rückfahrt kommen wir wieder an derselben Stelle vorbei und ich schaue dieses Mal etwas genauer hin. Und ich stolpere gedanklich über das Wort »dégustation«, das &#8211; so viel Französisch kann ich dann doch schon &#8211; »Verkostung« heißt und auf diesem Gebäudekomplex ebenso zu lesen ist. Und für einen Moment bin ich reichlich verwirrt. Was ist denn das Makabres? Was um alles in der Welt gibt es denn bitte in einem Krematorium zu kosten bzw. zu verkosten? Igitt!</p>



<p class="wp-block-paragraph">Des Rätsels Lösung liegt natürlich im Namen des Ganzen. Als ich noch einmal hinschaue, entdecke ich, dass in großen Buchstaben keineswegs »Crémation de Bourgogne« (also »Kremation aus dem Burgund«) steht, sondern »<a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Cr%C3%A9mant_de_Bourgogne">Crémant de Bourgogne</a>« (also »Schaumwein aus dem Burgund«). Und schon machte das mit der Verkostung auch schon deutlich mehr Sinn.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Und so schmunzelte ich in mich hinein und dachte noch ein wenig darüber nach, ob es überhaupt so etwas wie einen »Geschmack des Todes« gibt, um schließlich bei Jesu Zusage zu landen:</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>»Wer mein Wort hält, der wird den Tod nicht schmecken in Ewigkeit.« </strong>(Johannes 8,52, Lutherbibel 2017, © Dt. Bibelgesellschaft).</p>



<p class="has-text-align-right wp-block-paragraph"><em>Christoph Barnbrock</em></p>



<p class="wp-block-paragraph"></p>
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		<title>Chuck Norris trickst den Tod nicht aus</title>
		<link>https://team-gott.de/april-2026/chuck-norris-trickst-den-tod-nicht-aus/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 10 Apr 2026 01:05:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[April 2026]]></category>
		<category><![CDATA[Auferstehung]]></category>
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		<category><![CDATA[Glaubensverlust]]></category>
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					<description><![CDATA[Der stärkste Mann der Welt ist tot. Am 19. März 2026 verstarb der Schauspieler Chuck Norris im Alter von 86 Jahren. Seine übermenschliche Stärke ist legendär und sorgt seit vielen Jahren für Schmunzeln. Ein paar Beispiele gefällig? &#8211; Wie viele Liegestütze schafft Chuck Norris? Alle.&#8211; Chuck Norris kann ein Feuer entfachen, indem er zwei Eiswürfel [&#8230;]]]></description>
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<p class="wp-block-paragraph">Der stärkste Mann der Welt ist tot. Am 19. März 2026 verstarb der Schauspieler Chuck Norris im Alter von 86 Jahren. Seine übermenschliche Stärke ist legendär und sorgt seit vielen Jahren für Schmunzeln. Ein paar Beispiele gefällig?</p>



<p class="wp-block-paragraph">&#8211; Wie viele Liegestütze schafft Chuck Norris? Alle.<br>&#8211; Chuck Norris kann ein Feuer entfachen, indem er zwei Eiswürfel aneinander reibt.<br>&#8211; Chuck Norris wurde von einer Schlange gebissen. Nach drei Tagen voller Schmerz starb die Schlange.<br>&#8211; Einige Leute tragen Superman-Schlafanzüge. Superman trägt Chuck-Norris-Schlafanzüge.<br>&#8211; Einmal wurde Chuck Norris auf Latein beleidigt. Seitdem gilt es als tote Sprache.<br>&#8211; Wie hört es sich an, wenn Chuck Norris angeln geht? — Du, Du und Du: rauskommen!<br>&#8211; Chuck Norris ist eigentlich schon vor 10 Jahren gestorben. Der Tod hatte bisher nur noch nicht den Mut, es ihm zu sagen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Zuerst wurde Chuck Norris als Kampfsportler bekannt, er war der erste US-Amerikaner, der einen schwarzen Gürtel in Taekwondo bekam. Durch seine Kampfsportkünste landete er in Hollywood. Nach kleineren Rollen wurde Norris in den 1980er- und 1990er-Jahren zu einem weltberühmten Actionfilmstar. Meistens spielte er den einsamen Gesetzeshüter, der mit Rückgrat und Roundhouse-Kick gegen das Böse kämpft. In den 2000er flaute seine Filmkarriere ab. Aber durch das Internet erreichte er mit den »Chuck-Norris-Witzen« nochmal ganz neue Berühmtheit. Junge Menschen, die seine Filme nie gesehen hatten, erzählten sich plötzlich von seinen außergewöhnlichen Fähigkeiten.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Norris selbst nahm diese Witze mit Augenzwinkern zur Kenntnis und konnte herzhaft über sich selbst lachen:</p>



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<p class="wp-block-paragraph">Ein Fun Fact über Chuck Norris wissen viele aber nicht: Er war gläubiger Christ und machte daraus kein Geheimnis. Immer wieder erzählte Norris in Interviews, dass nicht Taewando-Kenntnisse und Hollywood-Ruhm der Grund für seine Stärke sind, sondern sein Glauben an Gott. Von einer christlichen Mutter großgezogen, verlor er zunächst den Glauben aus dem Blick. Aber die Ehe mit seiner zweiten Frau Gena brachte ihn wieder näher zu Gott:&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph">»Ich war immer wütend, und hatte ein riesiges Loch in meinem Herzen. Nichts machte mich glücklich. Dann habe ich eine gottesfürchtige Frau geheiratet. Sie las zuhause jeden Morgen die Bibel. Nach einer Weile sagte sie zu mir: ›Möchtest du, dass ich es dir laut vorlese?‹ Ich setzte mich hin und sie fing an, jeden Morgen die Bibel laut zu lesen. Irgendwann sagte ich: ›Komm, lass mich auch lesen, und ich fing an, ihr laut vorzulesen.‹ Und dann war es so, als ob der Herr zu mir sagt: ›Chuck, es ist Zeit, nach Hause zu kommen. Und nun war war mein Herz wieder voll.‹« (<a href="https://www.pureflix.com/insider/actor-chuck-norris-christian-facts">https://www.pureflix.com/insider/actor-chuck-norris-christian-facts</a>)</p>



<p class="wp-block-paragraph">Was für eine Wendung! Der stärkste Mann der Welt hat sein Leben darauf gebaut, dass es tatsächlich noch jemanden gibt, der stärker ist als er. Er vertraute darauf, dass dieser Stärkere ihm Kraft gibt – im Leben und im Sterben. Mit diesem Wissen wird dieser letzte Chuck-Norris-Witz sogar noch besser:</p>



<p class="wp-block-paragraph">Chuck Norris trickst den Tod nicht aus. Er lässt ihn nur manchmal gewinnen, damit das Spiel interessant bleibt.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>»Ich vermag alles durch den, der mich mächtig macht.« </strong>(Philipper 4,13, Lutherbibel 2017, © Dt. Bibelgesellschaft).</p>



<p class="has-text-align-right wp-block-paragraph"><em>Simon Volkmar</em></p>
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