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	<title>Psalmen &#8211; Team Gott</title>
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	<title>Psalmen &#8211; Team Gott</title>
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		<title>Complet</title>
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		<pubDate>Thu, 23 Jul 2026 01:05:00 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Zu den Andachtsformen, die mich in meiner Jugendzeit geprägt haben, gehören neben den verschiedenen Gebetsformen, die ich bei Jugendfreizeiten kennengelernt habe, auch die Tagzeitengebete der Kirche, vor allem die Mette am Morgen, die Vesper am Abend und die Complet als das (kurze) Gebet zur Nacht. Dabei ist mir die vergleichsweise kurze Form der Complet mit [&#8230;]]]></description>
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<p class="wp-block-paragraph">Zu den Andachtsformen, die mich in meiner Jugendzeit geprägt haben, gehören neben den verschiedenen Gebetsformen, die ich bei Jugendfreizeiten kennengelernt habe, auch die Tagzeitengebete der Kirche, vor allem die Mette am Morgen, die Vesper am Abend und die Complet als das (kurze) Gebet zur Nacht.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Dabei ist mir die vergleichsweise kurze Form der Complet mit ihrem wechselseitigen Sündenbekenntnis, das ich bis dahin nicht kannte, dass der Liturg der Gemeinde ebenso seine Sünden bekennt wie die Gemeinde vor dem Liturgen, ganz besonders lieb gewesen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wirklich ganz am Ende des Tages noch einmal zur Ruhe zu kommen und mit den Worten des Gebets und aus der Bibel in die Nacht zu gehen, das habe ich als Jugendlicher und Junger Erwachsener sehr zu schätzen gewusst. Heute tue ich es auch noch, nur sind die Zeiten seltener geworden, in denen ich die Complet bete &#8211; inzwischen ist das liturgische Morgengebet, die Mette, die Andachtsform, die ich in Hochschulzusammenhängen besonders häufig mit der Hochschulgemeinde feiere (bzw. sie mit mir).</p>



<p class="wp-block-paragraph">In unserem Urlaub lief ich kürzlich in Frankreich gegen Abend über einen Parkplatz, als mir plötzlich eine Anzeige »Complet« entgegenleuchtete. Eine heilsame Einladung zum Gebet? Das dann leider doch nicht, sondern nur der Hinweis, dass der öffentliche Parkplatz voll ist.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Und ich musste etwas schmunzeln, weil sich am Ende dann doch die Dinge glichen. Hier wie dort bei der »Complet« der Kirche und dem vollen Parkplatz kommen Menschen (mehr oder weniger freiwillig) zur Ruhe. Auch auf dem Parkplatz war kein hektisches Treiben mehr zu entdecken, sondern lauter Autos standen in der Reihe und warteten, dass irgendwo wieder ein Platz frei wird. Und hier wie dort dann auch »Complet« als Signal: Es geht nicht immer alles nach Plan, es geht auch nicht immer noch mehr und noch mehr. Sondern irgendwann ist der Tag, ist der Parkplatz voll. Und ich muss mir eingestehen, dass manches, was ich mir vorgenommen habe, auch nicht zum Ziel gekommen ist &#8211; manchmal auch aus eigener Schuld. Deswegen ja auch das Schuldbekenntnis im Nachtgebet an dieser Stelle.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ob die Autofahrer, die warten mussten, wohl trotzdem einen guten Abend hatten? Ich wünsche es ihnen. Ob diejenigen, die sich mit einem Abendgebet ganz gleich welcher Art (zum Beispiel auch der Form der Complet) eine »gute Nacht« haben? &#8211; Ganz gewiss. Denn sie bergen sich ja bei Gott &#8211; so, wie es in Psalm 91 heißt, der zum festen Bestand der Complet gehört:</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>»Er [= Gott] wird dich mit seinen Fittichen decken, / und Zuflucht wirst du haben unter seinen Flügeln.« </strong>(Psalm 91,4, Lutherbibel 2017, © Dt. Bibelgesellschaft).</p>



<p class="has-text-align-right wp-block-paragraph"><em>Christoph Barnbrock</em></p>
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		<title>»Psalmol«</title>
		<link>https://team-gott.de/juni-2026/psalmol/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 18 Jun 2026 01:05:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Juni 2026]]></category>
		<category><![CDATA[Apokryphen]]></category>
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					<description><![CDATA[Zu den eher originellen Marketingideen im christlichen Sektor gehört die Idee des Claudius-Verlages, ein Produkt namens »Psalmol« aufzulegen. Eine Packung dieses »Medikaments« haben wir kürzlich von Freunden geschenkt bekommen. Wie in einer Medikamentenpackung finden sich hier einzelne Psalmverse, die wie eine Tablette herausgedrückt werden und dann gelesen werden können. Die Packungsbeilage, die sich durch wunderbaren [&#8230;]]]></description>
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<p class="wp-block-paragraph">Zu den eher originellen Marketingideen im christlichen Sektor gehört die Idee des Claudius-Verlages, ein Produkt namens »<a href="https://claudius.de/products/psalmol-bibeltonikum-fur-alle-lebenslagen">Psalmol</a>« aufzulegen. Eine Packung dieses »Medikaments« haben wir kürzlich von Freunden geschenkt bekommen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wie in einer Medikamentenpackung finden sich hier einzelne Psalmverse, die wie eine Tablette herausgedrückt werden und dann gelesen werden können.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Packungsbeilage, die sich durch wunderbaren Humor auszeichnet, verspricht, dass der Nutzer sich keine Gedanken machen müsse, dass es zur Überdosierung komme. Allenfalls mit einer Zunahme von Gottvertrauen sei als »Nebenwirkung« zu rechnen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ich mag es, wenn jemand aus der Freiheit eines Christenmenschen heraus solche kreativen und humorvollen Ideen entwickelt und es dann am Ende sogar noch schafft, sie zur Marktreife zu führen. Toll!</p>



<p class="wp-block-paragraph">Allzu oft steht uns ja, Gott sei&#8217;s geklagt, vor Augen, dass und wie Worte verletzen können. Wie gut, dann immer wieder auch vor Augen zu haben, dass Worte auch wie ein Medikament wirken können. Ein gutes Wort, das eine Freundin mir sagt, und mein Herz heller macht, etwa. Aber vor allem und natürlich viel grundsätzlicher Gottes Worte, in denen die Kraft liegt, heil zu machen, was schmerzt und verwundet ist. </p>



<p class="wp-block-paragraph">So ist es auch wunderbar in einem biblischen Buch gefasst, das den römisch-katholischen Glaubensgeschwistern vertrauter ist, in der Lutherbibel dagegen »nur« (aber was heißt hier eigentlich »nur«?) unter den »Apokryphen« begegnet:</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>»Denn es heilte sie weder Kraut noch Pflaster, sondern dein Wort, Herr, das alles heilt.«</strong> (Weisheit 16,12, Lutherbibel 2017, © Dt. Bibelgesellschaft).</p>



<p class="has-text-align-right wp-block-paragraph"><em>Christoph Barnbrock</em></p>
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		<title>Mit Gott am Johari-Fenster</title>
		<link>https://team-gott.de/juni-2026/mit-gott-am-johari-fenster/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 10 Jun 2026 01:05:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Juni 2026]]></category>
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					<description><![CDATA[Zu den erhellenden Kommunikationsmodellen, die ich im Laufe meines Lebens kennengelernt habe, gehört das sog. »Johari-Fenster« (benannt nach seinen Entwicklern, Joseph Luft und Harrington Ingham. Dabei geht es im Wesentlichen darum zu unterscheiden, was wem von einer Person bekannt ist. Dies haben die beiden Sozialpsychologen versucht, in vier Feldern (wie in einem Fenster mit vier [&#8230;]]]></description>
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<p class="wp-block-paragraph">Zu den erhellenden Kommunikationsmodellen, die ich im Laufe meines Lebens kennengelernt habe, gehört das sog. »<a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Johari-Fenster">Johari-Fenster</a>« (benannt nach seinen Entwicklern, <strong>Jo</strong>seph Luft und <strong>Har</strong>r<strong>i</strong>ngton Ingham. Dabei geht es im Wesentlichen darum zu unterscheiden, was wem von einer Person bekannt ist. Dies haben die beiden Sozialpsychologen versucht, in vier Feldern (wie in einem Fenster mit vier Scheiben) zu beschreiben.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ein Feld enthält das, was nur ich von mir weiß, andere aber nicht. Das zweite Feld birgt die Informationen über mich, die sowohl mir selbst als auch meinem Gegenüber bekannt sind. Dazu gehören zum Beispiel Informationen zu meinem Aussehen, zu meinem Namen, meinem Beruf. Und je enger ich mit Menschen befreundet bin und je mehr ich ihnen auch Anteil an meinem Leben gegeben habe, desto größer wird dieses Feld gemeinsamen Wissens. Meine Freunde wissen (hoffentlich) eine ganze Menge mehr von mir als meinen Namen und meine (inzwischen reichlich melierte) Haarfarbe.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Richtig interessant wird es eigentlich in den anderen beiden Feldern. Es gibt nämlich auch Aspekte, die zu meiner Person gehören, die mir nicht bewusst sind, die andere aber deutlich an mir wahrnehmen. Von hier erklärt sich das unangenehme Empfinden, das sich bei den meisten Menschen einstellt, wenn sie Videoaufnahmen von sich selbst sehen. Wie unsere Stimme klingt und welche Marotten wir uns angewöhnt haben, ist uns oft gar nicht bewusst &#8211; eine Videoaufnahme spiegelt uns das dann. Es kann aber auch sein, dass ein Mensch uns daran Anteil gibt, wie er uns in einer bestimmten Situation oder über eine längere Zeitdauer hinweg wahrgenommen hat. Oft ist das nicht unbedingt erfreulich, was wir da zu hören bekommen. Und wir erschrecken, dass wir tatsächlich so auf andere gewirkt haben. Das ist uns ja längst nicht immer bewusst. Aber natürlich gibt es auch Segensreiches, Begabungen und Stärken, die uns verborgen sind, die andere dagegen viel deutlicher an uns wahrnehmen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Dann gibt es schließlich einen Bereich, der weder mir noch anderen bewusst und zugänglich ist. Längst nicht alles, was uns als Person ausmacht und was uns geprägt hat, liegt für uns auf der Hand. Und natürlich haben andere oft noch weniger einen Einblick in all das. Trotzdem gehört es zu uns und prägt uns und macht uns zu den Menschen, die wir sind &#8211; im Guten wie im Schlechten.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ich denke dabei an das Psalmwort: <strong>»HERR, du erforschest mich und kennest mich. [&#8230;] Denn siehe, es ist kein Wort auf meiner Zunge, das du, HERR, nicht alles wüsstest.«</strong> (Psalm 139,1+4, Lutherbibel 2017, © Dt. Bibelgesellschaft). Für manche Menschen hat das eher einen schrecklichen Klang, weil es für sie verbunden ist mit einem Gottesbild, in dem das Wahrnehmen noch der kleinsten Verfehlung mit harter Strafe geahndet wird.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Mit Blick auf das Johari-Fenster und mit Blick auf Jesus Christus finde ich das aber unglaublich tröstlich. Während ich mich noch nicht einmal selbst immer verstehe &#8211; von anderen ganz zu schweigen &#8211; blickt Gott bei mir tatsächlich durch. Er kennt mich. Er weiß, warum ich bin, wie ich bin. Er kennt mich besser als ich mich selbst.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Und all das hat ihn nicht dazu gebracht, sich kopfschüttelnd von mir abzuwenden. Sondern er hat seinen Sohn Jesus Christus in die Welt gesandt, um mir Heil zu schenken. Gerade weil er weiß, wie sehr ich das nötig habe. Gerade weil ihm deutlich ist, dass mir vieles in meinem Leben gar nicht bewusst ist und ich deswegen auch hoffnungslos daran scheitern würde, mein Leben selbst zu optimieren oder zu kurieren. Wie gut, dass es zumindest einen gibt, der alle vier Felder meines Johari-Fensters kennt &#8211; und mich liebt!</p>



<p class="has-text-align-right wp-block-paragraph"><em>Christoph Barnbrock</em></p>
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		<title>Gott erkennen</title>
		<link>https://team-gott.de/juni-2026/gott-erkennen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 03 Jun 2026 01:05:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Juni 2026]]></category>
		<category><![CDATA[Glauben]]></category>
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					<description><![CDATA[Manchmal darf ich einfach zweckfrei Theologie treiben. Dann geht es nicht gleich darum einen Vortrag fertig zu bekommen, eine Vorlesung vorzubereiten oder einen Aufsatz (oder eine Predigt) zu schreiben, sondern ich kann einfach mal mit anderen im engeren Sinn des Wortes »über Gott und die Welt reden«. Eine solche Gelegenheit hatte ich kürzlich in einem [&#8230;]]]></description>
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<p class="wp-block-paragraph">Manchmal darf ich einfach zweckfrei Theologie treiben. Dann geht es nicht gleich darum einen Vortrag fertig zu bekommen, eine Vorlesung vorzubereiten oder einen Aufsatz (oder eine Predigt) zu schreiben, sondern ich kann einfach mal mit anderen im engeren Sinn des Wortes »über Gott und die Welt reden«.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Eine solche Gelegenheit hatte ich kürzlich in einem Oberseminar, das ich mit einem Freund und Kollegen von unserer Hochschule mit zwei römisch-katholischen Kollegen durchgeführt habe. Dabei ging es letztlich um die Frage, ob sich Gott von Menschen erkennen lässt, auch wenn sie die Bibel noch nicht gelesen haben.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Dazu haben wir verschiedene Texte wahrgenommen, die auch deutlich unterschiedliche Akzente gesetzt haben. Und auch bei uns Leitenden war unübersehbar, dass wir &#8211; von unserer kirchlichen Prägung her &#8211; Unterschiedliches betont haben. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Eins der Bibelworte, das dabei eine Rolle spielte, war dieses: <strong>»Die Himmel erzählen die Ehre Gottes, und die Feste verkündigt seiner Hände Werk.« </strong>(Psalm 19,2, Lutherbibel 2017, © Dt. Bibelgesellschaft).</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ist darin nicht glasklar ausgesagt, dass sich Gott auch aus der Natur erkennen lässt, weil doch die Himmel etwas von Gott »erzählen« und die Erde ihrerseits »verkündigt«?</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ich bin am Ende skeptisch geblieben, ob das wirklich möglich ist, dass wir Gott so, wie er ist, tatsächlich erkennen können, ohne auf sein Wort zu hören. Eine Ahnung davon haben, dass da irgendwas ist, was größer ist als wir &#8211; ja, das vielleicht schon. Aber würde jemand da schon den Gott wahrnehmen, an den ich glaube? Und könnte ich Freunden, die nicht glauben können, Gott einfach dadurch, dass ich sie auf die Natur hinweise, dazu führen, an Gott zu glauben? Ich kann mir das nur schwer vorstellen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Es wird wohl nicht anders gehen, als dass Gott durch sein Wort immer wieder neu Menschen den Blick öffnet dafür, dass es ihn gibt. Dass Gott selbst Glauben und Erkennen schafft. Von seinem Wort her kann ich dann aber tatsächlich auch Gottes Wirken in der Natur entdecken und wahrnehmen, wie die Himmel die Ehre Gottes erzählen, und die Erde etwas davon zu verkündigen weiß, dass sie von Gott geschaffen ist.</p>



<p class="has-text-align-right wp-block-paragraph"><em>Christoph Barnbrock</em></p>
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		<title>Nistkasten</title>
		<link>https://team-gott.de/mai-2026/nistkasten/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 28 May 2026 01:05:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Mai 2026]]></category>
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					<description><![CDATA[Wenn ich Vertretungsgottesdienste in den umliegenden Gemeinden übernehme, bin ich gerne rechtzeitig vor Ort. Dann bleibt mir die Gelegenheit, mich in die jeweiligen Verhältnisse vor Ort einzufinden, mit den anderen Beteiligten am Gottesdienst das Nötige abzusprechen und vielleicht auch sonst noch das eine oder andere Wort zu wechseln. Da kann es dann auch schon einmal [&#8230;]]]></description>
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<p class="wp-block-paragraph">Wenn ich Vertretungsgottesdienste in den umliegenden Gemeinden übernehme, bin ich gerne rechtzeitig vor Ort. Dann bleibt mir die Gelegenheit, mich in die jeweiligen Verhältnisse vor Ort einzufinden, mit den anderen Beteiligten am Gottesdienst das Nötige abzusprechen und vielleicht auch sonst noch das eine oder andere Wort zu wechseln.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Da kann es dann auch schon einmal passieren, dass ich vor allen anderen vor Ort bin. So war es auch in den letzten Tagen. Ich war vom ersten Gottesdienstort gekommen und relativ zeitig an der zweiten Kirche eingetroffen. Die war noch abgeschlossen. Aber die Sonne schien und ich setzte mich hinter der Kirche auf eine Steinbank und genoss das Frühsommerwetter.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Dabei fiel mein Blick auf einen Nistkasten, der an der Rückseite des Altarraums der Kirche angebracht ist. Zunächst stutzte ich ein wenig, weil ich den Ort für die Aufhängung der Nisthilfe überraschend fand. Dann aber musste ich schmunzeln und ahnte, dass da jemand, der hier am Werk war, wahrscheinlich einfach seine Bibel gut kannte:</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>»Meine Seele verlangt und sehnt sich nach den Vorhöfen des HERRN; mein Leib und Seele freuen sich in dem lebendigen Gott. Der Vogel hat ein Haus gefunden und die Schwalbe ein Nest für ihre Jungen – deine Altäre, HERR Zebaoth, mein König und mein Gott.«</strong> (Psalm 84,3f., Lutherbibel 2017, © Dt. Bibelgesellschaft)</p>



<p class="wp-block-paragraph">Im Gottesdienst einen Platz haben, an dem ich bei Gott heimisch werden kann. Einen Ort haben, wo ich &#8211; geschützt vor dem, was mich sonst umtreibt, belastet und beschwert &#8211; bei und vor Gott zur Ruhe kommen kann. Das kann ich von den Vögeln, die hier am Altarraum nisten, lernen. Danke für diese Predigt ohne Worte!</p>



<p class="has-text-align-right wp-block-paragraph"><em>Christoph Barnbrock</em></p>
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		<title>Coverversion</title>
		<link>https://team-gott.de/mai-2026/coverversion/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 27 May 2026 01:05:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Mai 2026]]></category>
		<category><![CDATA[Bob Dylan]]></category>
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					<description><![CDATA[Vor einigen Tagen ist Bob Dylan, wahrscheinlich einer der bedeutendsten Singer/Songwriter unserer Tage, 85 Jahre alt geworden. Anlässlich seines Geburtstags wurde in einer Radiosendung Adele&#8217;s Coverversion seines Songs »Make You Feel My Love« gespielt, von der viele gar nicht wissen, dass dieses Lied von Dylan statt von Adele geschrieben worden ist, weil es in deren [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Vor einigen Tagen ist Bob Dylan, wahrscheinlich einer der bedeutendsten Singer/Songwriter unserer Tage, 85 Jahre alt geworden. Anlässlich seines Geburtstags wurde in einer Radiosendung Adele&#8217;s Coverversion seines Songs »Make You Feel My Love« gespielt, von der viele gar nicht wissen, dass dieses Lied von Dylan statt von Adele geschrieben worden ist, weil es in deren Fassung knapp 1,4 Milliarden-mal gestreamt worden ist, in der Fassung von Dylan dagegen »nur« rd. 36 Millionen-mal. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Nun lässt sich bei wie bei jedem Coversong auch hier diskutieren, was die bessere Version ist, die widerständige und knarzigere Fassung von Dylan:</p>



<figure class="wp-block-embed is-type-video is-provider-youtube wp-block-embed-youtube wp-embed-aspect-16-9 wp-has-aspect-ratio"><div class="wp-block-embed__wrapper">
<iframe  title="Bob Dylan - Make You Feel My Love (Official Audio)" width="500" height="281" src="https://www.youtube.com/embed/fdWto-AUM3Q?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe>
</div></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Oder eben die harmonisch-eingängigere Version von Adele:</p>



<figure class="wp-block-embed is-type-video is-provider-youtube wp-block-embed-youtube wp-embed-aspect-4-3 wp-has-aspect-ratio"><div class="wp-block-embed__wrapper">
<iframe  title="Adele - Make You Feel My Love (Official Video)" width="500" height="375" src="https://www.youtube.com/embed/0put0_a--Ng?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe>
</div></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Wie kam es nun zu diesem Cover? &#8211; In verschiedenen <a href="https://www.theguardian.com/music/2023/jan/31/make-you-feel-my-love-bob-dylan">Beiträgen</a> ist zu hören und zu lesen, dass Adele in diesem Song das ausgedrückt sah, was sie selbst in einer bestimmten Lebenssituation empfunden hat. Die Worte eines anderen fassten ihre eigene Gefühle besser zusammen, als sie das jedenfalls in diesem Moment selbst gekonnt hätte. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Wenn ich an die biblischen Lieder in den Psalmen denke, dann schaffe ich in meinem Beten ja auch immer wieder so etwas wie »Coverversionen«. Ich nehme diese alten Worte auf und mache sie zu meinen, weil sie manches besser in Worte fassen, als ich das selbst manchmal könnte. Ob meine »Version« am Ende »besser« oder »erfolgreicher« ist, spielt dabei glücklicherweise keine Rolle. Aber ich bin gewiss, dass meine Worte, ob frei formuliert oder als »Coverversion« zum Beispiel der Psalmen, bei dem auf offene Ohren stoßen, der alles getan hat, um mir mir zu zeigen, wie sehr er mich liebt, mich voller Gnade anschaut und mir hilft.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>»HERR, gedenke meiner nach der Gnade, die du deinem Volk verheißen hast; erweise an uns deine Hilfe«</strong> (Psalm 106,4, Lutherbibel 2017, © Dt. Bibelgesellschaft).</p>



<p class="has-text-align-right wp-block-paragraph"><em>Christoph Barnbrock</em></p>
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		<title>Reden und machen</title>
		<link>https://team-gott.de/mai-2026/reden-und-machen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 26 May 2026 01:05:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Mai 2026]]></category>
		<category><![CDATA[Gaben]]></category>
		<category><![CDATA[Gebet]]></category>
		<category><![CDATA[Gott]]></category>
		<category><![CDATA[Neigungen]]></category>
		<category><![CDATA[Psalmen]]></category>
		<category><![CDATA[Selbstverwirklichung]]></category>
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					<description><![CDATA[Bei einer Wanderung im Rheingau stieß ich vor einigen Tagen auf diese Botschaft, die jemand &#8211; offenbar mit Mühe &#8211; auf einen Pfahl geschrieben hatte: »Rede mit Gott und mach was aus dir!« Mich hat diese Botschaft noch eine Weile begleitet. Was bringt einen (jungen?) Mann (die Botschaft war unterschrieben) dazu, so etwas an einen [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Bei einer Wanderung im Rheingau stieß ich vor einigen Tagen auf diese Botschaft, die jemand &#8211; offenbar mit Mühe &#8211; auf einen Pfahl geschrieben hatte: »Rede mit Gott und mach was aus dir!«</p>



<p class="wp-block-paragraph">Mich hat diese Botschaft noch eine Weile begleitet. Was bringt einen (jungen?) Mann (die Botschaft war unterschrieben) dazu, so etwas an einen Pfahl zu schreiben? War es missionarischer Eifer? Wollte er sich selbst an etwas erinnern, was ihm wichtig geworden ist? Oder hat jemand diesen Spruch an den Pfahl geschrieben und mit einem Namen versehen, um sich über diese Person lustig zu machen? &#8211; Auch das wäre ja möglich.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Nehmen wir einmal an, dieser Satz ist dem Autor wichtig geworden und er hatte das Bedürfnis, ihn irgendwo zu »veröffentlichen«: Was war dabei eigentlich sein Anliegen? Liegt der Akzent auf dem ersten Satzteil? Geht es ihm darum, in einer gottvergessenen Welt ans Reden mit Gott zu erinnern? Oder setzt er das schon voraus und betont das Zweite: Dass ich auch dann, wenn ich mit Gott rede, immer noch meines eigenen Glückes Schmied bin, wie eine Redewendung sagt, und ich mich nicht einfach fromm zurücklehnen kann, weil Gott ja ohnehin alles für mich macht und ich keine Verantwortung mehr trage? Oder ist es eine Kombination aus beidem?</p>



<p class="wp-block-paragraph">Was mich an diesem guten Rat vom Pfahl etwas befremdet, sind die Imperative: Rede! Mach! &#8211; Und dabei fremdele ich vor allem mit dem Gedanken, etwas aus mir zu machen zu sollen oder gar zu müssen. Damit wir uns nicht falsch verstehen: Sehr bewusst weiß auch ich zu schätzen, dass wir in Zeiten leben, in denen ich in vielerlei Hinsicht das tun darf, was meinen Gaben und Neigungen entspricht. Und selbstverständlich ist es wunderbar, Verantwortung übernehmen und ausfüllen zu dürfen. Ist das schon mit dem »etwas aus mir machen« gemeint?</p>



<p class="wp-block-paragraph">Aber im »mach was aus dir« schwingt ja doch auch mit, dass ich erst was aus mir machen muss, damit ich wer bin. Aber durch Gottes Liebe bin ich ja längst schon jemand: nämlich Gottes Kind &#8211; und ich muss nicht erst etwas aus mir machen. Dass ich trotzdem Verantwortung übernehmen darf und soll, bleibt davon ja unberührt. Und trotzdem klingt das »mach was aus dir« in meinem Ohren zu sehr nach Anspruch, dem ich leicht auch nicht gerecht werden kann, und zu wenig nach ermutigendem Zuspruch.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die auffordernde Ermunterung vom Pfahlschreiber, (in allen Lebenslagen) mit Gott zu reden, nehme ich aber trotzdem gerne mit (und entdecke darin das wieder, was sich auch im Jakobusbrief lesen lässt):</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>»Leidet jemand unter euch, der&nbsp;bete; ist jemand guten Mutes, der singe Psalmen.« </strong>(Jakobus 5,13, Lutherbibel 2017, © Dt. Bibelgesellschaft).</p>



<p class="has-text-align-right wp-block-paragraph"><em>Christoph Barnbrock</em></p>



<p class="wp-block-paragraph"></p>
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		<title>Ein Leben: eine Welt</title>
		<link>https://team-gott.de/mai-2026/ein-leben-eine-welt/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 09 May 2026 01:05:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Mai 2026]]></category>
		<category><![CDATA[Dankbarkeit]]></category>
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					<description><![CDATA[Anders als im Bereich von Musik, wo ich jedenfalls in »meiner« Ecke des Musikbusiness eine ganze Reihe von Künstlerinnen und Künstler begleite und ggf. auch gespannt auf die nächste Platte warte, fehlt mir diese Leidenschaft für die Filmlandschaft. Das bedauere ich durchaus. Ich weiß gar nicht, woran das liegt &#8211; vielleicht an der elterlichen Warnung [&#8230;]]]></description>
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<p class="wp-block-paragraph">Anders als im Bereich von Musik, wo ich jedenfalls in »meiner« Ecke des Musikbusiness eine ganze Reihe von Künstlerinnen und Künstler begleite und ggf. auch gespannt auf die nächste Platte warte, fehlt mir diese Leidenschaft für die Filmlandschaft. Das bedauere ich durchaus. Ich weiß gar nicht, woran das liegt &#8211; vielleicht an der elterlichen Warnung von früher, nicht zu viel vor der »Glotze« abzuhängen (wobei ein guter Film mir heute als viel wertvoller erscheint als ein Rumsitzen auf dem Sofa und auf dem Handy rumzuscrollen). Vielleicht auch daran, dass mich Filme als junger Mensch oft auch emotional überfordert haben und ich ihnen so auch immer mit einem gewissen Respekt begegne, was sie wohl mit mir machen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Lange Vorrede, kurzer Sinn: Um auf wirklich gute, neue Filme zu stoßen, bin ich oft auf Tipps aus meinem Freundes- und Bekanntenkreis angewiesen. Genau das passierte vor ein paar Tagen, als mich eine Freundin auf den Film »The Life of Chuck« aufmerksam gemacht hat &#8211; verbunden mit dem Hinweis, dass der sich echt lohnen würde:</p>



<figure class="wp-block-embed is-type-video is-provider-youtube wp-block-embed-youtube wp-embed-aspect-16-9 wp-has-aspect-ratio"><div class="wp-block-embed__wrapper">
<iframe  title="THE LIFE OF CHUCK Trailer German Deutsch (2025) Tom Hiddleston" width="500" height="281" src="https://www.youtube.com/embed/zBySp56RCok?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe>
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<p class="wp-block-paragraph">Nach dem ersten Drittel des Films hatte ich ernsthafte Zweifel daran, ob wir wirklich denselben Filmgeschmack haben und ob wir unter »lohnen« dasselbe verstehen würden. Am Ende aber wusste ich genau, was sie meinte. Er ist wirklich bewegend und beeindruckend!</p>



<p class="wp-block-paragraph">Nun gehört es zur Eigenart und auch zum Wert des Films, dass er sich wieder in dem oben verlinkten Trailer noch in ein paar Worten zusammenfassen lässt. Zu vielschichtig ist er. Zu sehr lebt er von zum Teil ungewöhnlich langen Szenen, die sich mit ein paar dürren Worten nur unzureichend wiedergeben lassen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Aber vielleicht lassen sich eben doch zwei Gedanken herausgreifen: Dass jeder Mensch in seinem Leben eine ganze Welt in seinem Kopf (und Herzen) trägt und diese unglaublich wertvoll ist. Und dass gerade angesichts des Erlebens des Todes geliebter Menschen und der Erwartung des eigenen Todes das Leben hier und jetzt so unglaublich wertvoll ist. Und viele ganz alltägliche Momente sind uns geschenkt, in denen das Leben in Fülle seinen Platz haben kann und die das Leben strahlen lassen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Welt in mir und um mich herum wertschätzen, Momente bewusst wahrnehmen, in ihnen <em>leben</em>, sie nicht einfach verstreichen lassen und Gott gegenüber dankbar zu sein für das, was ich bin und habe &#8211; gerade angesichts der Endlichkeit meines Lebens. Das nehme ich für mich mit. Und wahrscheinlich klingt darin etwas von der »Klugheit« an, von der in den Psalmen die Rede ist:</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>»Lehre uns bedenken, dass wir sterben müssen, auf dass wir klug werden.«</strong> (Psalm 90,12, Lutherbibel 2017, © Dt. Bibelgesellschaft).</p>



<p class="has-text-align-right wp-block-paragraph"><em>Christoph Barnbrock </em></p>



<p class="wp-block-paragraph"></p>
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		<title>Der letzte Kuss</title>
		<link>https://team-gott.de/april-2026/der-letzte-kuss/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 24 Apr 2026 01:05:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[April 2026]]></category>
		<category><![CDATA[Annahme]]></category>
		<category><![CDATA[Frieden]]></category>
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		<category><![CDATA[Treue]]></category>
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					<description><![CDATA[Küssen ist gesund! Es baut Stress ab, stärkt das Immunsystem und sorgt für Glücksgefühle. Paartherapeuten raten daher, viel zu küssen. Die Therapeuten John und Julie Godmann haben herausgefunden, dass regelmäßige 6-Sekunden-Küsse für Paare wahre Wunder bewirken können. (https://www.brigitte.de/liebe/psychologie&#8211;wie-der-6-sekunden-kuss-deine-beziehung-staerken-kann-13508212.html) Küsse können aber auch sehr verletzen. In angeheiterter Stimmung mit einer fremden Person herumzuknutschen, hat schon manche [&#8230;]]]></description>
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<p class="wp-block-paragraph">Küssen ist gesund! Es baut Stress ab, stärkt das Immunsystem und sorgt für Glücksgefühle. Paartherapeuten raten daher, viel zu küssen. Die Therapeuten John und Julie Godmann haben herausgefunden, dass regelmäßige 6-Sekunden-Küsse für Paare wahre Wunder bewirken können. (<a href="https://www.brigitte.de/liebe/psychologie--wie-der-6-sekunden-kuss-deine-beziehung-staerken-kann-13508212.html">https://www.brigitte.de/liebe/psychologie&#8211;wie-der-6-sekunden-kuss-deine-beziehung-staerken-kann-13508212.html</a>)</p>



<p class="wp-block-paragraph">Küsse können aber auch sehr verletzen. In angeheiterter Stimmung mit einer fremden Person herumzuknutschen, hat schon manche Beziehung in eine Krise gestürzt. Ein Kuss ohne Gefühl, nur aus Routine und Pflicht, kann beim Gegenüber tiefe Enttäuschung auslösen. Der verräterische Judaskuss ist weltberühmt geworden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">In dem Lied »Der letzte Kuss« singt Campino, Sänger der »Toten Hosen«, von der Macht des Küssens und den schwierigen Seite der Liebe:</p>



<figure class="wp-block-embed is-type-video is-provider-youtube wp-block-embed-youtube wp-embed-aspect-16-9 wp-has-aspect-ratio"><div class="wp-block-embed__wrapper">
<iframe loading="lazy"  title="Die Toten Hosen // Der letzte Kuss (Unplugged im Wiener Burgtheater)" width="500" height="281" src="https://www.youtube.com/embed/7Uq1IDouyns?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe>
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<p class="wp-block-paragraph"><em>»Wann ist die Zeit für einen ehrlichen Kuss, /</em> <em>der all unsere Lügen auslöschen muss?</em> / <em>Gib mir die Zeit für einen ehrlichen Kuss,</em> / <em>so wollen wir uns küssen, wenigstens am Schluss.</em> / <em>Es wird ein Kuss sein, der alles verzeiht, / der alles vergibt und uns beide befreit.</em> / <em>Du musst ihn mir schenken, ich bin zwar ein Dieb,</em> / <em>doch gestohlen ist er wertlos und dann brauch&#8216; ich ihn nicht.«</em></p>



<p class="wp-block-paragraph">Was für eine romantische Vorstellung: ein wirklich ehrlicher Kuss! Ein Kuss, bei dem ich mich nicht länger verstecken muss, meine Fehler und hässlichen Seiten offen zeigen darf. Und gleichzeitig spüre ich, wie mein Gegenüber den Kuss wirklich erwidert. Ich werde, so wie ich bin, akzeptiert und geliebt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Kann es einen so ehrlichen Kuss wirklich geben? Campino scheint ihn bis jetzt noch nicht gefunden zu haben. Denn er beschreibt im Song, wie schwer das Lieben manchmal ist:</p>



<p class="wp-block-paragraph"><em>»All denen, / die uns am nächsten steh&#8217;n, / tun wir am liebsten weh. / Und die Frage, warum das so ist, / bleibt unser Leben lang  steh&#8217;n.«</em></p>



<p class="wp-block-paragraph">Das ist nicht nur eine Schwierigkeit bei Liebespaaren. Es scheint ein prinzipielles Problem zu sein, dass wir an anderen schuldig werden und dem nicht entkommen können:</p>



<p class="wp-block-paragraph"><em>»Irgendwann, / kommt für jeden der Tag, / an dem man für alles bezahlt. / Dann stehen wir da, / denken wie schön es mal war, / bereuen unsere Fehler, hätten gern alles anders gemacht, / hätten all unsere Boshaftigkeiten niemals getan.«</em></p>



<p class="wp-block-paragraph">Und so geht es bei dem »ehrlichen Kuss« um mehr als um Romantik und Schmetterlinge im Bauch:</p>



<p class="wp-block-paragraph"><em>»Es wird ein Kuss sein, der alles verzeiht, / der alles vergibt und uns beide befreit.«</em></p>



<p class="wp-block-paragraph">Das klingt weniger nach Liebeslied, sondern eher wie ein Gebet! Hier geht es auf einmal um die tiefe Sehnsucht nach Vergebung, Freiheit und Lebenssinn. Und Campino spürt, dass er das selbst nicht machen kann:</p>



<p class="wp-block-paragraph"><em>»Du musst ihn mir schenken, ich bin zwar ein Dieb, / doch gestohlen ist er wertlos und dann brauch&#8216; ich ihn nicht.«</em></p>



<p class="wp-block-paragraph">Kann es sein, dass Campino hier nur vom Küssen singt, sondern auch von seiner Suche nach Gott? Müssen wir so ehrlich mit uns selbst sein, dass ein Kuss von einem anderen Menschen, unsere tiefe Sehnsucht nach Annahme und Vergebung gar nicht stillen kann?</p>



<p class="wp-block-paragraph">Tatsächlich gibt es eine Stelle in der Bibel, in der Gottes Nähe ganz nach Campinos ehrlichem Kuss klingt:</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>»Ich will hören, was Gott zu sagen hat. […] Ja, seine Hilfe ist denen nahe, die zu ihm gehören. Dann wohnt seine Herrlichkeit wieder in unserem Land: Güte und Treue finden zueinander. Gerechtigkeit und Frieden küssen sich.« </strong>(Psalm 85,9f., BasisBibel, © Dt. Bibelgesellschaft).</p>



<p class="has-text-align-right wp-block-paragraph"><em>Simon Volkmar</em></p>
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		<title>Feedback</title>
		<link>https://team-gott.de/april-2026/feedback/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 22 Apr 2026 01:05:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[April 2026]]></category>
		<category><![CDATA[Dank]]></category>
		<category><![CDATA[Feedback]]></category>
		<category><![CDATA[Gemeinschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Leben]]></category>
		<category><![CDATA[Musik]]></category>
		<category><![CDATA[Psalmen]]></category>
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					<description><![CDATA[Vor ein paar Tagen waren wir im Konzert des »Duo Stiehler/Lucacio«. Wunderbare Musik in einfacher Besetzung (Keyboard und Saxophon, gelegentlich Gesang). Dazu eine humorvolle, liebe volle Moderation &#8211; und das in einem kleinen Club in Frankfurt. Es herrschte Wohnzimmerstimmung. Zu den originellen Seiten dieses Konzerts gehörte, dass auf der Bühne ein kleiner Postkasten stand. Daneben [&#8230;]]]></description>
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<p class="wp-block-paragraph">Vor ein paar Tagen waren wir im Konzert des »<a href="http://www.youtube.com/@DuoStiehlerLucaciu">Duo Stiehler/Lucacio</a>«. Wunderbare Musik in einfacher Besetzung (Keyboard und Saxophon, gelegentlich Gesang). Dazu eine humorvolle, liebe volle Moderation &#8211; und das in einem kleinen Club in Frankfurt. Es herrschte Wohnzimmerstimmung.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Zu den originellen Seiten dieses Konzerts gehörte, dass auf der Bühne ein kleiner Postkasten stand. Daneben lagen Zettel und Kulis aus. Und ich rätselte schon die ganze Zeit, was das nun wohl werden mag.</p>



<p class="wp-block-paragraph">In einer Zwischenmoderation löste sich das Rätsel auf. Die beiden Künstler baten uns als Publikum darum, diese Zettel nach dem Konzert zu beschreiben und in den Postkasten einzuwerfen. Sie würden, so erzählten sie, ja ihre Musik spielen und in die Welt entlassen, ohne dass sie wüssten, was die Musik dann bei jedem und jeder Einzelnen auslöst und bewegt. Auf diesen Zetteln wäre nun Raum, genau das festzuhalten und ihnen ein Feedback zu geben. So hätten sie schon erfahren, dass ihre Musik bei Hochzeiten und Beerdigungen gespielt worden sei, dass sie Menschen in ganz unterschiedlichen Lebenssituationen wichtig gewesen und geworden sei.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Sie würden ja im Wesentlichen Instrumentalmusik machen, und die vom Publikum ausgefüllten Zettel seien so etwas wie der Text zu ihrer Musik. Das, was zur Musik dann aus dem Erleben der Zuhörer dazukomme. Ich finde, das ist eine schöne Idee, das Miteinander von Künstlern und Publikum zu stärken, also nicht einfach nur eine Show abzureißen, sondern wahrzunehmen, dass hier über die Musik eine gemeinsame Geschichte entsteht.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Irgendwie ist das auch ein schönes Bild für Gottes Miteinander mit uns Menschen. Er hat uns das Leben geschenkt &#8211; und viel Gutes, das wir Tag für Tag neu aus seiner Hand nehmen. Er hat uns die Musik unseres Lebens geschenkt. Und auch wenn er gewiss nicht darauf angewiesen ist, dass wir ihn darüber informieren, wie es uns im Einzelnen geht, freut er sich auch darüber, wenn wir ihm erzählen, wie es uns mit und in unserem Leben geht, was die Musik des Lebens, die ihr uns geschenkt hat, mit uns macht, was uns anrührt, was uns beschäftigt, was uns tanzen lässt: eben das Leben in Dur und Moll. Im Zusammenspiel von Musik und Feedback bleibt die Gemeinschaft lebendig. Ein schönes Bild für das, was Gebet ist und sein kann.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>»Ich will dem HERRN sehr danken mit meinem Munde und ihn rühmen in der Menge.« </strong>(Psalm 109,30, Lutherbibel 2017, © Dt. Bibelgesellschaft).</p>



<p class="has-text-align-right wp-block-paragraph"><em>Christoph Barnbrock</em></p>
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