<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?><rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	>

<channel>
	<title>Psalmen &#8211; Team Gott</title>
	<atom:link href="https://team-gott.de/tag/psalmen/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>https://team-gott.de</link>
	<description>Christliche Impulse für jeden Tag</description>
	<lastBuildDate>Thu, 17 Sep 2026 05:23:21 +0000</lastBuildDate>
	<language>de</language>
	<sy:updatePeriod>
	hourly	</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>
	1	</sy:updateFrequency>
	<generator>https://wordpress.org/?v=7.1.1</generator>

<image>
	<url>https://team-gott.de/wp-content/uploads/2025/12/cropped-Team-Gott-TShirt-32x32.png</url>
	<title>Psalmen &#8211; Team Gott</title>
	<link>https://team-gott.de</link>
	<width>32</width>
	<height>32</height>
</image> 
<site xmlns="com-wordpress:feed-additions:1">251306745</site>	<item>
		<title>(K)ein Geben und Nehmen</title>
		<link>https://team-gott.de/september-2026/kein-geben-und-nehmen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 20 Sep 2026 01:05:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[September 2026]]></category>
		<category><![CDATA[Asymmetrie]]></category>
		<category><![CDATA[Beziehung]]></category>
		<category><![CDATA[Geben]]></category>
		<category><![CDATA[Gnade]]></category>
		<category><![CDATA[Nehmen]]></category>
		<category><![CDATA[Psalmen]]></category>
		<category><![CDATA[Wechselseitigkeit]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://team-gott.de/?p=1957</guid>

					<description><![CDATA[»Das ist ein Geben und Nehmen«, sagen wir, wenn wir beschreiben wollen, dass in einer Angelegenheit nicht nur eine einzige Person einen Vorteil hat, sondern dass alle vom Miteinander profitieren. Wir sprechen dann auch gerne von einer »Win-win-Situation«. Alle profitieren vom Miteinander und der Gemeinschaft. Leicht kann das Ganze aber auch einen fordernden Unterton erhalten, [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">»Das ist ein Geben und Nehmen«, sagen wir, wenn wir beschreiben wollen, dass in einer Angelegenheit nicht nur eine einzige Person einen Vorteil hat, sondern dass alle vom Miteinander profitieren. Wir sprechen dann auch gerne von einer »Win-win-Situation«. Alle profitieren vom Miteinander und der Gemeinschaft.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Leicht kann das Ganze aber auch einen fordernden Unterton erhalten, wenn es dann heißt: »Gibst du mir, geb&#8216; ich dir.« Auch das ist ja noch nicht an und für sich eine schwierige Haltung. Natürlich kann es nicht sein, dass einer immer nur davon profitiert, dass ein anderer ihn unterstützt, sondern es muss auch mal andersherum sein. Sonst wird die Beziehung schief und Frust macht sich schnell breit.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Was aber, wenn ich dem anderen nichts geben kann, weil ich gerade pleite, krank oder kraftlos bin? Hat die Beziehung dann noch Bestand, wenn der Benefit für einen der beiden Partner nicht mehr erkennbar ist? Wenn es für eine Zeit oder auf Dauer für eine Person mehr »Geben« ist als »Nehmen«?</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ohne Frage ist eine solche Asymmetrie für menschliche Beziehungen eine Herausforderung, weil »Geben und Nehmen« ganz grundlegend für das Miteinander ist und es schwer ist, Gemeinschaft ohne das aufrechtzuerhalten. Und doch funktioniert das nur bei mehr oder weniger gleichen und gleichartigen Partnern. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Deswegen ist das mit dem »Geben und Nehmen« nichts, was unsere Beziehung zu Gott beschreiben und bestimmen könnte &#8211; und schon gar nicht das feilschende »Gibst du mir, geb&#8216; ich dir.« Ja, auch Menschen geben Gott bisweilen etwas: sie opfern Zeit, Geld und Kraft, »geben« Gott Ruhm und Ehre. Aber all das ist doch nicht grundlegend für die Beziehung zwischen Gott und uns Menschen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Gott schafft eine Beziehung zu uns, die ganz aus den Worten besteht: »Ich gebe dir« &#8211; und zwar umsonst. Da kommt kein: »Das gilt aber nur, wenn du auch gibst« hinterher. Das ist Gnade. Gott gibt sich in Jesus Christus ganz für uns hin. Und das schafft wieder neu die Gemeinschaft zwischen ihm und uns Menschen. Was wir zu geben haben, findet seinen Raum in dieser Beziehung, ist aber nicht konstitutiv für sie. Das ist nur Gottes Geben. Wenn es bei mir auch unrund läuft, ich strauchle und falle, mir die Kraft fehlt: Gottes Gabe und Gottes Gnade bleiben.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>»Wenn ich sprach: Mein Fuß ist gestrauchelt, so hielt mich, HERR, deine Gnade.« </strong>(Psalm 94,18, Lutherbibel 2017, © Dt. Bibelgesellschaft)</p>



<p class="has-text-align-right wp-block-paragraph"><em>Christoph Barnbrock</em></p>



<p class="wp-block-paragraph"> </p>
]]></content:encoded>
					
		
		
		<post-id xmlns="com-wordpress:feed-additions:1">1957</post-id>	</item>
		<item>
		<title>Energie</title>
		<link>https://team-gott.de/september-2026/energie/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 18 Sep 2026 01:05:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[September 2026]]></category>
		<category><![CDATA[Bibel]]></category>
		<category><![CDATA[Energie]]></category>
		<category><![CDATA[Glauben]]></category>
		<category><![CDATA[Gottes Wort]]></category>
		<category><![CDATA[Gottvertrauen]]></category>
		<category><![CDATA[Kraft]]></category>
		<category><![CDATA[Mensch]]></category>
		<category><![CDATA[Psalmen]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://team-gott.de/?p=1949</guid>

					<description><![CDATA[Ohne Energiezufuhr würde unsere Gesellschaft stillstehen. Wir brauchen Energie für die unterschiedlichsten Lebensbereiche: für unsere Mobilität, für die Produktion von Waren, für Heizung und Strom und damit für fast alles. Wie wichtig und kostbar solche Energie ist, fällt uns oftmals gerade dann auf, wenn sie teuer oder knapp ist: wenn &#8211; wie in diesen Tagen [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Ohne Energiezufuhr würde unsere Gesellschaft stillstehen. Wir brauchen Energie für die unterschiedlichsten Lebensbereiche: für unsere Mobilität, für die Produktion von Waren, für Heizung und Strom und damit für fast alles. Wie wichtig und kostbar solche Energie ist, fällt uns oftmals gerade dann auf, wenn sie teuer oder knapp ist: wenn &#8211; wie in diesen Tagen &#8211; die Benzinpreise von einem Rekordhoch zum nächsten klettern. Oder wenn man beim Camping ohne Stromanschluss auskommen muss. </p>



<p class="wp-block-paragraph">In übertragenem Sinn reden wir von Lebensenergie, also von Kraft, die wir brauchen, um die Aufgaben des Tages zu bewältigen. Und da kennen die allermeisten auch Tage, in denen solche Energie fehlt, wir kraftlos herumsitzen und uns kaum aufraffen können, etwas anzugehen, was eigentlich dran wäre.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Auch der Glaube an Gott kommt nicht ohne Energiezufuhr aus. In Psalm 1, der Überschrift über das ganze Psalmenbuch, findet sich für den Menschen, der mit Gottes Wort umgeht, der Vergleich eines Baums: <strong>»Der ist wie ein Baum, gepflanzt an den Wasserbächen, / der seine Frucht bringt zu seiner Zeit, und seine Blätter verwelken nicht.«</strong> (Psalm 1,3, Lutherbibel 2017, © Dt. Bibelgesellschaft).</p>



<p class="wp-block-paragraph">Viel mehr braucht ein Baum ja nicht als Wasser und Licht, um zu wachsen und Früchte zu bringen. Und so ist auch das Elementare für den Glauben Gottes Wort. Das ist die Energie, die unseren Glauben lebendig hält &#8211; manchmal auch gegen den Augenschein. Und aus diesem Wort lässt sich dann eben auch immer wieder Kraft schöpfen für jeden neuen Tag.</p>



<p class="has-text-align-right wp-block-paragraph"><em>Christoph Barnbrock</em></p>



<p class="wp-block-paragraph"> </p>
]]></content:encoded>
					
		
		
		<post-id xmlns="com-wordpress:feed-additions:1">1949</post-id>	</item>
		<item>
		<title>Unruhe</title>
		<link>https://team-gott.de/september-2026/unruhe/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 16 Sep 2026 01:05:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[September 2026]]></category>
		<category><![CDATA[Angst]]></category>
		<category><![CDATA[Gebet]]></category>
		<category><![CDATA[Gedanken]]></category>
		<category><![CDATA[Gott]]></category>
		<category><![CDATA[Gottesdienst]]></category>
		<category><![CDATA[Nacht]]></category>
		<category><![CDATA[Psalmen]]></category>
		<category><![CDATA[Ruhe]]></category>
		<category><![CDATA[Schlaflosigkeit]]></category>
		<category><![CDATA[Segen]]></category>
		<category><![CDATA[Taufe]]></category>
		<category><![CDATA[Unruhe]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://team-gott.de/?p=1937</guid>

					<description><![CDATA[Ruhe und Unruhe gehören zum Leben dazu. Dabei wird »Ruhe« für gewöhnlich positiv wahrgenommen: Ich kann ausruhen, zur Ruhe kommen, die Ruhe genießen. »Unruhe« dagegen kommt eher als etwas Negatives in den Blick, wenn von »Unruhestiftern« die Rede ist, ich »unruhig« auf- und abgehe und ich rast- und ruhelos bin. Zwar gibt es auch so [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Ruhe und Unruhe gehören zum Leben dazu. Dabei wird »Ruhe« für gewöhnlich positiv wahrgenommen: Ich kann ausruhen, zur Ruhe kommen, die Ruhe genießen. »Unruhe« dagegen kommt eher als etwas Negatives in den Blick, wenn von »Unruhestiftern« die Rede ist, ich »unruhig« auf- und abgehe und ich rast- und ruhelos bin. Zwar gibt es auch so etwas wie eine kreative Unruhe, die mich dazu bringt, etwas zu erschaffen, was ich nicht täte, würde ich einfach ruhig dasitzen. Aber solche positiven Verwendungen des Wortes »Unruhe« sind doch eher selten. Unruhe ist am Ende eben doch eher etwas, was wir als belastend wahrnehmen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Gleichzeitig ist »Unruhe« so etwas wie ein Grundphänomen unserer Zeit. Vielen fällt es schwer, einmal richtig zur Ruhe zu kommen. Es gibt so viel Ablenkung, so viele neue Impulse &#8211; wann immer ich auf mein Handy oder auf meinen Computer schaue. Da fällt es schwer, dass die Gedanken einmal zur Ruhe kommen. Stattdessen springe ich gedanklich von einer Sache zur nächsten und von einem Problem zum nächsten.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Dabei ist das Phänomen der Unruhe nicht neu. Schon in den Psalmen wird solche Ruhelosigkeit beklagt. Da betet einer (Asaf):</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>»Meine Augen hältst du, dass sie wachen müssen; ich bin so voll Unruhe, dass ich nicht reden kann.«</strong> (Psalm 77,5, Lutherbibel 2017, © Dt. Bibelgesellschaft).</p>



<p class="wp-block-paragraph">Was hier beschrieben ist, kennen viele. Schlaflose Nächte, weil ich nicht zur Ruhe komme &#8211; eine Unruhe, die mich dann auch tagsüber so mit mir selbst beschäftigt, dass es mir schwer fällt, mich wirklich auf ein Gespräch mit anderen einzulassen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ich finde es immer außerordentlich tröstlich, in der Bibel Spiegelungen meines eigenen Ergehens zu finden &#8211; gerade auch meines Erlebens in dunklen Zeiten. Dann merke ich: Ich bin eben nicht der erste oder der einzige Mensch, dem es so geht. Es ist auch nicht an und für sich ein Defizit meines Christseins. Sondern ich darf mich zu den anderen Glaubenden der letzten Jahrtausende stellen, denen es ganz ähnlich ging wie mir.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Psalmbeter Asaf findet (mindestens) zwei Umgangsformen mit seiner Unruhe. Das Erste: Er macht die Unruhe nicht mit sich selbst aus, sondern bringt sie im Gebet vor Gott. Das hilft, nicht alleine damit zu bleiben, sondern dieses Gefühl mit einem anderen, mit Gott, zu teilen. Und das Zweite: Er bricht die Erfahrung der Unruhe dadurch auf, dass er sich an Zeiten erinnert, in denen Gott geholfen hat:</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>»Darum gedenke ich an die Taten des HERRN, ja, ich gedenke an deine früheren Wunder und sinne über alle deine Werke und denke deinen Taten nach.«</strong> (Psalm 77,12f.)</p>



<p class="wp-block-paragraph">In der Erinnerung an das Gute, das Gott in der Vergangenheit getan hat, gewinnt der Beter Zuversicht und Ruhe für die Gegenwart. Auch für uns ein gutes Mittel, mit unruhigen Herzen und Gedanken umzugehen: mich zu erinnern, wo ich etwas von Gottes liebevollem Handeln wahrnehmen konnte: angefangen bei meiner Taufe über jeden Gottesdienst, in dem Gott mir heilvoll begegnet, bis zu den vielen Momenten, in denen ich etwas von Gottes Segen in meinem Leben wahrnehmen konnte.</p>



<p class="has-text-align-right wp-block-paragraph"><em>Christoph Barnbrock</em></p>
]]></content:encoded>
					
		
		
		<post-id xmlns="com-wordpress:feed-additions:1">1937</post-id>	</item>
		<item>
		<title>Fotos</title>
		<link>https://team-gott.de/september-2026/fotos/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 02 Sep 2026 01:05:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[September 2026]]></category>
		<category><![CDATA[Erinnerung]]></category>
		<category><![CDATA[Ermutigung]]></category>
		<category><![CDATA[Erzählen]]></category>
		<category><![CDATA[Exodus]]></category>
		<category><![CDATA[Foto]]></category>
		<category><![CDATA[Psalmen]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://team-gott.de/?p=1861</guid>

					<description><![CDATA[Wer in unser Haus kommt, stößt unweigerlich auf eine ganze Reihe von Fotos. Wir erinnern uns mit ihnen an verstorbene Familienangehörige und Freunde oder an ein Kind, das gerade im Ausland unterwegs ist. Zu Geburtstagsfeiern kann es dann auch schon einmal sein, dass sich weitere Fotos dazugesellen und etwas erzählen vom Leben in den letzten [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Wer in unser Haus kommt, stößt unweigerlich auf eine ganze Reihe von Fotos. Wir erinnern uns mit ihnen an verstorbene Familienangehörige und Freunde oder an ein Kind, das gerade im Ausland unterwegs ist. Zu Geburtstagsfeiern kann es dann auch schon einmal sein, dass sich weitere Fotos dazugesellen und etwas erzählen vom Leben in den letzten Jahren. Viele kleine gute Momente &#8211; eingefangen im Fotoformat.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Gerade in Zeiten der Überverfügbarkeit von Fotos ist eine solche Fotoauswahl dann auch schon wieder etwas Besonderes. Genau diese Fotos wurden ausgewählt und ausgedruckt. Genau mit diesen Fotos möchte ich mich erinnern an jene Person. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Als es noch keine Fotos gab, haben Menschen andere Wege gefunden, sich zu erinnern. Ganz vorne stand dabei das Erzählen, das überhaupt eine Grundtechnik zu sein scheint, was das Bewahren von Erlebtem angeht. Gerade bei Besuchen mit älteren Menschen zeigt sich immer wieder, wie Leben erzählt werden will, erinnert, noch einmal aus verschiedenen Blickwinkeln beleuchtet.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Bibel ist in gewisser Weise auch so etwas wie eine Fotosammlung, in der bestimmte Momente aufgehoben sind, die erinnert werden wollen &#8211; nicht allerdings aus Nostalgie, sondern weil das Erinnerte und Erlebte auch noch für heute wichtig ist. Immer wieder werden etwa im Alten Testament »Fotos« vom (also Erinnerungen an den) Auszug aus Ägypten hervorgeholt, um sich in neuen herausfordernden Lebenssituationen dessen zu vergewissern, dass dieser Gott, der damals so machtvoll geholfen hat auch heute noch bei seinem Volk ist: </p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>»Der das Schilfmeer teilte in zwei Teile, denn seine Güte währet ewiglich«</strong> (Psalm 136,13, Lutherbibel 2017, © Dt. Bibelgesellschaft).</p>



<p class="wp-block-paragraph">Was wären »Fotos« aus unserem Leben, mit denen wir wichtige Wegmarken auf dem Weg mit Gott einfangen würden? &#8211; Bilder von unserer Taufe und Konfirmation vielleicht, von Jugendtreffen und Freizeiten, von Gesprächen, die mir weitergeholfen haben. Was ist es bei dir? Welche Fotos gehören in deine Fotogallerie?</p>



<p class="has-text-align-right wp-block-paragraph"><em>Christoph Barnbrock</em></p>



<p class="wp-block-paragraph"></p>
]]></content:encoded>
					
		
		
		<post-id xmlns="com-wordpress:feed-additions:1">1861</post-id>	</item>
		<item>
		<title>Morgen</title>
		<link>https://team-gott.de/august-2026/morgen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 28 Aug 2026 01:05:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[August 2026]]></category>
		<category><![CDATA[Angst]]></category>
		<category><![CDATA[Dunkel]]></category>
		<category><![CDATA[Freude]]></category>
		<category><![CDATA[Herbst]]></category>
		<category><![CDATA[Loyalität]]></category>
		<category><![CDATA[Morgen]]></category>
		<category><![CDATA[Nacht]]></category>
		<category><![CDATA[Psalmen]]></category>
		<category><![CDATA[Sommer]]></category>
		<category><![CDATA[Sorgen]]></category>
		<category><![CDATA[Tag]]></category>
		<category><![CDATA[Tageszeiten]]></category>
		<category><![CDATA[Vorfreude]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://team-gott.de/?p=1819</guid>

					<description><![CDATA[Auch wenn es noch Sommer ist und eigentlich noch der Eindruck vorherrscht, dass wir im hellen Teil des Jahres unterwegs sind, nehme ich morgens nach dem Aufstehen doch zunehmend auch den Übergang von der Nacht zum Tag wahr. Wenn mein Wecker klingelt, ist es noch nicht wirklich hell, auch nicht mehr ganz dunkel. Sondern es [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Auch wenn es noch Sommer ist und eigentlich noch der Eindruck vorherrscht, dass wir im hellen Teil des Jahres unterwegs sind, nehme ich morgens nach dem Aufstehen doch zunehmend auch den Übergang von der Nacht zum Tag wahr. Wenn mein Wecker klingelt, ist es noch nicht wirklich hell, auch nicht mehr ganz dunkel. Sondern es ist die Wachablösung zwischen Nacht und Tag zu beobachten.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Damit rückt mir aber der Morgen, der nicht einfach da ist, sondern sich langsam einstellt, wieder einmal deutlicher in den Blick. Jeden Tag ein neuer Morgen &#8211; Gott sei Dank. Dabei erlebe ich den Morgen Tag für Tag durchaus unterschiedlich. Da gibt es die Morgen, an denen ich mit Vorfreude und Dankbarkeit aus dem Bett komme. Ich habe gut geschlafen, der Tag bringt voraussichtlich das eine oder andere, worauf ich mich freue. Es fühlt sich gut an.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Und dann gibt es andere Tage, an denen ich früh aufwache und nicht wieder einschlafen kann, weil mich Sorgen packen, mir das Herz eng wird. Der Morgen startet dann damit, dass manches, was mich umtreibt und beschäftigt, sich gleich im XXL-Format vor mir aufbläht und ich das Gefühl habe: Das kriege ich niemals in den Griff. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Oft erlebe ich es dann, dass mit dem Hellerwerden draußen auch diese trüben und dunklen Gedanken wieder auf ein Normalmaß schrumpfen. Routinen helfen dabei, Tritt zu fassen. Ein Moment des Hörens auf Gottes Wort, das Gebet für andere, die Meinen und mich selbst erst recht. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Ich merke, dass der Morgen eine sensible Tageszeit ist, in der ich empfindsamer und empfindlicher, vielleicht auch verletzlicher bin als über weite andere Strecken des Tages. In einem Psalm heißt es:</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>»Lass mich am Morgen hören deine Gnade; denn ich hoffe auf dich. Tu mir kund den Weg, den ich gehen soll; denn mich verlangt nach dir.«</strong> (Psalm 143,8, Lutherbibel 2017, © Dt. Bibelgesellschaft) </p>



<p class="wp-block-paragraph">Die dunkler werdenden Morgen mit Gottes Gnade beginnen &#8211; ja, das tut gut. Mich wieder neu dessen vergewissern, dass Gott treu zu mir steht, er mir verbunden bleibt, obwohl ich es ihm immer wieder auch schwer mit mir mache. Ihn um seine Wegweisung für den Tag bitten, mich dessen vergewissern, dass er da ist. So lässt sich&#8217;s in den Morgen und den neuen Tag starten. Und dann wird es hell.</p>



<p class="has-text-align-right wp-block-paragraph"><em>Christoph Barnbrock</em></p>



<p class="wp-block-paragraph"></p>
]]></content:encoded>
					
		
		
		<post-id xmlns="com-wordpress:feed-additions:1">1819</post-id>	</item>
		<item>
		<title>Zitronen</title>
		<link>https://team-gott.de/august-2026/zitronen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 17 Aug 2026 01:05:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[August 2026]]></category>
		<category><![CDATA[Dank]]></category>
		<category><![CDATA[Depressionen]]></category>
		<category><![CDATA[Gebet]]></category>
		<category><![CDATA[Gott]]></category>
		<category><![CDATA[Lebenskrise]]></category>
		<category><![CDATA[Postkarten]]></category>
		<category><![CDATA[Psalmen]]></category>
		<category><![CDATA[Verzweiflung]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://team-gott.de/?p=1740</guid>

					<description><![CDATA[Einer der beliebten Postkartensprüche unserer Tage lautet: »Gibt dir das Leben Zitronen, mach Limonade draus!« Grundsätzlich bin ich ein großer Fan von solchen heiteren und lustigen Sprüchen, die auch dazu einladen, manches Festgefahrene noch einmal von einer anderen Seite zu sehen. Wir haben in unserem Haus eine ganze Tür, die solche Postkarten zieren. Und auch [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Einer der beliebten Postkartensprüche unserer Tage lautet: »Gibt dir das Leben Zitronen, mach Limonade draus!« Grundsätzlich bin ich ein großer Fan von solchen heiteren und lustigen Sprüchen, die auch dazu einladen, manches Festgefahrene noch einmal von einer anderen Seite zu sehen. Wir haben in unserem Haus eine ganze Tür, die solche Postkarten zieren.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Und auch in diesem Fall ist ja etwas dran: Manchmal kann aus dem, was uns im Moment sauer oder bitter aufstößt, ja auch noch etwas anderes, etwas Gutes werden. Das lässt sich immer wieder wahrnehmen &#8211; und ist dann ganz gewiss auch ein Dankgebet wert, wenn wir es so erleben.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Aber es gibt eben auch Zeiten und Umstände, in denen dieses Zitronen-Zitat nicht funktioniert. Da gibt es Schweres im Leben, das sich nicht einfach in Limonade umwandeln lässt. Da bleiben Zeiten dunkel und belastend. Und ich muss Wege finden, wie all das in meinem Leben seinen Platz findet, obwohl ich es nicht mag, weil es eben weder einfach so weggeht noch sich umwandeln lässt. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Immer wieder einmal lese ich in einem Gebetbuch von Justin Mc Roberts und Scott Erickson: »<a href="https://www.inthelow.com/">In the Low. Honest Prayers for Dark Seasons</a>« (»In der Tiefe. Ehrliche Gebete für dunkle Zeiten«), grandios illustriert von letzterem. Vor dem Hintergrund eigener Erfahrungen mit Depressionen und Lebenskrisen formulieren sie Gedanken und Gebete, die die Wucht dieser bedrängenden Erfahrungen nicht vorschnell übergehen. </p>



<p class="wp-block-paragraph">In einem dieser Gebete wird das Bild von den Zitronen und der Limonade aufgenommen: <em>»I know when I&#8217;m given lemons, / I&#8217;m supposed to make lemonade / [&#8230;] / But today, / with the ingredients of my life in front of me / all I feel like I can make / is a turd sandwich. / Thank you for hearing my honest prayer.«</em> (»Ich weiß, wenn ich Zitronen bekomme / sollte ich Limonade daraus machen. [&#8230;] Aber heute / wo die Zutaten meines Lebens vor mir liegen / habe ich den Eindruck / dass ich damit bestenfalls ein ekeliges Sandwich machen kann. / Danke, dass du mein ehrliches Gebet hörst!«).</p>



<p class="wp-block-paragraph">So ehrlich zu beten &#8211; ohne vorschnelle Zitronen-Limonadentricks im Hinterkopf &#8211; hat sein Urbild in den Psalmen, in denen Menschen ebenfalls ehrlich, schonungslos und »in der Tiefe« beten:</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>»Aus der Tiefe rufe ich, HERR, zu dir. / Herr, höre meine Stimme! Lass deine Ohren merken auf die Stimme meines Flehens!« </strong>(Psalm 130,1f. Lutherbibel 2017, © Dt. Bibelgesellschaft).</p>



<p class="wp-block-paragraph">Und ja &#8211; Gott hört solche ehrliche Gebete und geht mit durch die dunklen Lebenszeiten.</p>



<p class="has-text-align-right wp-block-paragraph"><em>Christoph Barnbrock</em></p>
]]></content:encoded>
					
		
		
		<post-id xmlns="com-wordpress:feed-additions:1">1740</post-id>	</item>
		<item>
		<title>Heimat finden</title>
		<link>https://team-gott.de/august-2026/heimat-finden/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 16 Aug 2026 01:05:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[August 2026]]></category>
		<category><![CDATA[Buch]]></category>
		<category><![CDATA[Geborgenheit]]></category>
		<category><![CDATA[Heimat]]></category>
		<category><![CDATA[Liebe]]></category>
		<category><![CDATA[Mobilität]]></category>
		<category><![CDATA[Psalmen]]></category>
		<category><![CDATA[Unterwegs]]></category>
		<category><![CDATA[Willkommensein]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://team-gott.de/?p=1734</guid>

					<description><![CDATA[Kürzlich las ich von Marie Luise Ritter »Die Suche nach Zuhause. Von der Suche nach einem Ort, an dem wir hingehören«. Bei der Autorin, so fand ich später heraus, handelt es sich um eine bekannte Influencerin. Hätte ich das vorher gewusst, hätte ich das Buch wahrscheinlich gar nicht in die Hand genommen. Wie Vorurteile einen [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Kürzlich las ich von Marie Luise Ritter »<a href="https://www.piper.de/buecher/die-suche-nach-zuhause-isbn-978-3-492-06597-9">Die Suche nach Zuhause. Von der Suche nach einem Ort, an dem wir hingehören</a>«. Bei der Autorin, so fand ich später heraus, handelt es sich um eine bekannte Influencerin. Hätte ich das vorher gewusst, hätte ich das Buch wahrscheinlich gar nicht in die Hand genommen. Wie Vorurteile einen doch immer wieder bestimmen! Denn auch wenn das Buch mich jetzt nicht total »vom Hocker gehauen« hat, bin ich der Autorin doch gerne in ihren Gedankenstreifzügen gefolgt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Im Wesentlichen beschreibt sie im Buch sechs Monate ihres Lebens, die sie in Paris verbracht hat. Paris &#8211; das war für sie die Stadt der Sehnsucht. Und als ein Mensch, der an unterschiedlichen Orten gelebt hatte und nirgendwo so richtig sesshaft geworden war, meinte sie, hier vielleicht ihre Heimat zu finden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">So beschreibt sie die schönen, aber auch herausfordernden Seiten dessen, was sie in Paris erlebt &#8211; und (Achtung Spolier!) am Ende stellt sie fest, dass auch Paris aus einer Reihe von Gründen nicht zur »Heimat« wird. Bis es aber soweit ist, reflektiert sie immer wieder, was eigentlich dazu führt, dass ein Ort zur Heimat wird &#8211; und das kann ganz Verschiedenes sein: Menschen, Sprache, Essen, kulturelle Gewohnheiten, Sicherheitsgefühl, der Eindruck, willkommen zu sein &#8211; und manches mehr.  </p>



<p class="wp-block-paragraph">Eine Heimat zu haben, einen Platz an dem wir heimisch werden und an dem wir uns geborgen, willkommen und sicher fühlen, ist keine Selbstverständlichkeit. Das gilt für viele Menschen wie die Autorin, die in unserer mobilen Gesellschaft ständig unterwegs sind und von hier nach dort und von dort nach sonst wohin ziehen. Noch viel mehr erleben und erleiden das aber die unzähligen Menschen, die in diesen Tagen auf unserer Welt auf der Flucht sind.  </p>



<p class="wp-block-paragraph">In großen »Danklied der Erlösten«, das Psalm 107 darstellt, wird genau das auch als Grund zum Dank benannt, dass Gott Menschen Orte schenkt und schafft, an denen sie wohnen können und dort haben, was sie fürs Leben brauchen: <strong>»Er machte das Trockene wieder wasserreich und gab dem dürren Lande Wasserquellen und ließ die Hungrigen dort bleiben, dass sie eine Stadt bauten, in der sie wohnen konnten, und Äcker besäten und Weinberge pflanzten, die reichlich Früchte trugen.«</strong> (Psalm 107,35–37, Lutherbibel 2017, © Dt. Bibelgesellschaft).</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wenn zum Finden einer Heimat mit dazu gehört, dass ich geborgen bin, willkommen, geliebt, mit dem versorgt, was ich zum Leben brauche, dann ist es am Ende eben Gott, der mir Heimat schenkt &#8211; egal, wo ich mich aufhalte. Denn er gibt letzte Geborgenheit in dieser Welt, wo der Wind häufig so rau zu wehen scheint. Von ihm bin ich unbedingt geliebt. Und er versorgt mich mit dem, was ich brauche. Die »Suche nach Zuhause«: Für mich führt sie immer wieder zu Gott.</p>



<p class="has-text-align-right wp-block-paragraph"><em>Christoph Barnbrock</em></p>



<p class="wp-block-paragraph"></p>
]]></content:encoded>
					
		
		
		<post-id xmlns="com-wordpress:feed-additions:1">1734</post-id>	</item>
		<item>
		<title>Immer wieder: Dankbarkeit</title>
		<link>https://team-gott.de/juli-2026/immer-wieder-dankbarkeit/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 31 Jul 2026 01:05:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Juli 2026]]></category>
		<category><![CDATA[Dank]]></category>
		<category><![CDATA[Dankbarkeit]]></category>
		<category><![CDATA[Danken]]></category>
		<category><![CDATA[Freundlichkeit]]></category>
		<category><![CDATA[Gott]]></category>
		<category><![CDATA[Güte]]></category>
		<category><![CDATA[Psalmen]]></category>
		<category><![CDATA[Wiederholung]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://team-gott.de/?p=1650</guid>

					<description><![CDATA[Es gibt einige Sätze, die in der Bibel an ganz unterschiedlichen Stellen auftauchen &#8211; zum Beispiel: »Danket dem HERRN; denn er ist freundlich, und seine Güte währet ewiglich.« (Psalm 107,1, Lutherbibel 2017, © Dt. Bibelgesellschaft). Dieser Vers findet sich nicht nur in Psalm 107, sondern genauso auch in Psalm 106, 118 und 136 &#8211; zum [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Es gibt einige Sätze, die in der Bibel an ganz unterschiedlichen Stellen auftauchen &#8211; zum Beispiel: <strong>»Danket dem HERRN; denn er ist freundlich, und seine Güte währet ewiglich.«</strong> (Psalm 107,1, Lutherbibel 2017, © Dt. Bibelgesellschaft). Dieser Vers findet sich nicht nur in Psalm 107, sondern genauso auch in Psalm 106, 118 und 136 &#8211; zum Teil mehrfach. Dazu steht er auch in 1. Chronik 16. Und zitiert wird der Satz in Jeremia 33,11. Und bis heute beten viele diese Worte als Tischgebet.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Dieser Aufruf zur Dankbarkeit und die Freude über Gottes Freundlichkeit und Güte ist also ein Dauerbrenner. Nichts, was mit einem Mal erledigt wäre, sondern immer wieder seinen Platz hat &#8211; nicht nur in der Bibel, sondern auch im Leben jedes und jeder Einzelnen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Kürzlich bin ich eher zufällig auf ein <a href="https://www.pro-medienmagazin.de/dankbarkeit-ist-eine-entscheidung/">Interview</a> mit Sabine Langenbach gestoßen, die wöchentlich einen Impuls zum Thema »Dankbarkeit« in den Sozialen Medien veröffentlicht und gerade auch ein Buch zum Thema geschrieben hat.</p>



<p class="wp-block-paragraph">In diesem Interview kommt dabei durchaus auch in den Blick, dass das Leben längst nicht immer ein Spaziergang ist und es manchmal auch schwer fallen kann, etwas zu entdecken, wofür wir dankbar sein können. Langenbach hat es selbst auch in ihrer eigenen Familie mit herausfordernden Situationen zu tun &#8211; und trotzdem wirbt sie für die Perspektive der Dankbarkeit, nicht zuletzt auch deswegen, weil sie das Leben verändert und reicher macht.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Und wofür lässt sich&#8217;s dankbar sein? Da könnte jede und jeder von uns wahrscheinlich ganz unterschiedliche Dinge nennen &#8211; und vielleicht sprechen wir&#8217;s jetzt auch gerade einfach einmal aus. Vielleicht fällt es uns aber gerade auch schwer, etwas zu finden, dann bleibt aber immer noch das, was Sabine Langenbach so formuliert: »Egal, wie es mir geht, Gott ist da.« Oder noch etwas anders: »Ich verstehe ›Dankbarkeit in allen Dingen‹ so, dass ich weiß, dass Gott gut ist und er es gut mit mir meint. Gott wird mir auch durch die schlimmsten Situationen helfen, auch wenn ich nicht erklären kann, warum ich das erlebe.«</p>



<p class="wp-block-paragraph">So gesehen ist tatsächlich immer und immer wieder Dankbarkeit »dran«: in Psalm 106, 107, 118 und 136 und noch viel öfter. Und in meinem Leben. Heute und morgen und immer wieder.</p>



<p class="has-text-align-right wp-block-paragraph"><em>Christoph Barnbrock</em></p>
]]></content:encoded>
					
		
		
		<post-id xmlns="com-wordpress:feed-additions:1">1650</post-id>	</item>
		<item>
		<title>Complet</title>
		<link>https://team-gott.de/juli-2026/complet/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 23 Jul 2026 01:05:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Juli 2026]]></category>
		<category><![CDATA[Abendgebet]]></category>
		<category><![CDATA[Complet]]></category>
		<category><![CDATA[Liturgie]]></category>
		<category><![CDATA[Parkplatz]]></category>
		<category><![CDATA[Plan]]></category>
		<category><![CDATA[Psalmen]]></category>
		<category><![CDATA[Stau]]></category>
		<category><![CDATA[Sündenbekenntnis]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://team-gott.de/?p=1600</guid>

					<description><![CDATA[Zu den Andachtsformen, die mich in meiner Jugendzeit geprägt haben, gehören neben den verschiedenen Gebetsformen, die ich bei Jugendfreizeiten kennengelernt habe, auch die Tagzeitengebete der Kirche, vor allem die Mette am Morgen, die Vesper am Abend und die Complet als das (kurze) Gebet zur Nacht. Dabei ist mir die vergleichsweise kurze Form der Complet mit [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Zu den Andachtsformen, die mich in meiner Jugendzeit geprägt haben, gehören neben den verschiedenen Gebetsformen, die ich bei Jugendfreizeiten kennengelernt habe, auch die Tagzeitengebete der Kirche, vor allem die Mette am Morgen, die Vesper am Abend und die Complet als das (kurze) Gebet zur Nacht.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Dabei ist mir die vergleichsweise kurze Form der Complet mit ihrem wechselseitigen Sündenbekenntnis, das ich bis dahin nicht kannte, dass der Liturg der Gemeinde ebenso seine Sünden bekennt wie die Gemeinde vor dem Liturgen, ganz besonders lieb gewesen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wirklich ganz am Ende des Tages noch einmal zur Ruhe zu kommen und mit den Worten des Gebets und aus der Bibel in die Nacht zu gehen, das habe ich als Jugendlicher und Junger Erwachsener sehr zu schätzen gewusst. Heute tue ich es auch noch, nur sind die Zeiten seltener geworden, in denen ich die Complet bete &#8211; inzwischen ist das liturgische Morgengebet, die Mette, die Andachtsform, die ich in Hochschulzusammenhängen besonders häufig mit der Hochschulgemeinde feiere (bzw. sie mit mir).</p>



<p class="wp-block-paragraph">In unserem Urlaub lief ich kürzlich in Frankreich gegen Abend über einen Parkplatz, als mir plötzlich eine Anzeige »Complet« entgegenleuchtete. Eine heilsame Einladung zum Gebet? Das dann leider doch nicht, sondern nur der Hinweis, dass der öffentliche Parkplatz voll ist.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Und ich musste etwas schmunzeln, weil sich am Ende dann doch die Dinge glichen. Hier wie dort bei der »Complet« der Kirche und dem vollen Parkplatz kommen Menschen (mehr oder weniger freiwillig) zur Ruhe. Auch auf dem Parkplatz war kein hektisches Treiben mehr zu entdecken, sondern lauter Autos standen in der Reihe und warteten, dass irgendwo wieder ein Platz frei wird. Und hier wie dort dann auch »Complet« als Signal: Es geht nicht immer alles nach Plan, es geht auch nicht immer noch mehr und noch mehr. Sondern irgendwann ist der Tag, ist der Parkplatz voll. Und ich muss mir eingestehen, dass manches, was ich mir vorgenommen habe, auch nicht zum Ziel gekommen ist &#8211; manchmal auch aus eigener Schuld. Deswegen ja auch das Schuldbekenntnis im Nachtgebet an dieser Stelle.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ob die Autofahrer, die warten mussten, wohl trotzdem einen guten Abend hatten? Ich wünsche es ihnen. Ob diejenigen, die sich mit einem Abendgebet ganz gleich welcher Art (zum Beispiel auch der Form der Complet) eine »gute Nacht« haben? &#8211; Ganz gewiss. Denn sie bergen sich ja bei Gott &#8211; so, wie es in Psalm 91 heißt, der zum festen Bestand der Complet gehört:</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>»Er [= Gott] wird dich mit seinen Fittichen decken, / und Zuflucht wirst du haben unter seinen Flügeln.« </strong>(Psalm 91,4, Lutherbibel 2017, © Dt. Bibelgesellschaft).</p>



<p class="has-text-align-right wp-block-paragraph"><em>Christoph Barnbrock</em></p>
]]></content:encoded>
					
		
		
		<post-id xmlns="com-wordpress:feed-additions:1">1600</post-id>	</item>
		<item>
		<title>»Psalmol«</title>
		<link>https://team-gott.de/juni-2026/psalmol/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 18 Jun 2026 01:05:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Juni 2026]]></category>
		<category><![CDATA[Apokryphen]]></category>
		<category><![CDATA[Bibel]]></category>
		<category><![CDATA[Heilung]]></category>
		<category><![CDATA[Medikament]]></category>
		<category><![CDATA[Psalmen]]></category>
		<category><![CDATA[Verletzung]]></category>
		<category><![CDATA[Weisheit]]></category>
		<category><![CDATA[Wort]]></category>
		<category><![CDATA[Wort Gottes]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://team-gott.de/?p=1347</guid>

					<description><![CDATA[Zu den eher originellen Marketingideen im christlichen Sektor gehört die Idee des Claudius-Verlages, ein Produkt namens »Psalmol« aufzulegen. Eine Packung dieses »Medikaments« haben wir kürzlich von Freunden geschenkt bekommen. Wie in einer Medikamentenpackung finden sich hier einzelne Psalmverse, die wie eine Tablette herausgedrückt werden und dann gelesen werden können. Die Packungsbeilage, die sich durch wunderbaren [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Zu den eher originellen Marketingideen im christlichen Sektor gehört die Idee des Claudius-Verlages, ein Produkt namens »<a href="https://claudius.de/products/psalmol-bibeltonikum-fur-alle-lebenslagen">Psalmol</a>« aufzulegen. Eine Packung dieses »Medikaments« haben wir kürzlich von Freunden geschenkt bekommen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wie in einer Medikamentenpackung finden sich hier einzelne Psalmverse, die wie eine Tablette herausgedrückt werden und dann gelesen werden können.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Packungsbeilage, die sich durch wunderbaren Humor auszeichnet, verspricht, dass der Nutzer sich keine Gedanken machen müsse, dass es zur Überdosierung komme. Allenfalls mit einer Zunahme von Gottvertrauen sei als »Nebenwirkung« zu rechnen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ich mag es, wenn jemand aus der Freiheit eines Christenmenschen heraus solche kreativen und humorvollen Ideen entwickelt und es dann am Ende sogar noch schafft, sie zur Marktreife zu führen. Toll!</p>



<p class="wp-block-paragraph">Allzu oft steht uns ja, Gott sei&#8217;s geklagt, vor Augen, dass und wie Worte verletzen können. Wie gut, dann immer wieder auch vor Augen zu haben, dass Worte auch wie ein Medikament wirken können. Ein gutes Wort, das eine Freundin mir sagt, und mein Herz heller macht, etwa. Aber vor allem und natürlich viel grundsätzlicher Gottes Worte, in denen die Kraft liegt, heil zu machen, was schmerzt und verwundet ist. </p>



<p class="wp-block-paragraph">So ist es auch wunderbar in einem biblischen Buch gefasst, das den römisch-katholischen Glaubensgeschwistern vertrauter ist, in der Lutherbibel dagegen »nur« (aber was heißt hier eigentlich »nur«?) unter den »Apokryphen« begegnet:</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>»Denn es heilte sie weder Kraut noch Pflaster, sondern dein Wort, Herr, das alles heilt.«</strong> (Weisheit 16,12, Lutherbibel 2017, © Dt. Bibelgesellschaft).</p>



<p class="has-text-align-right wp-block-paragraph"><em>Christoph Barnbrock</em></p>
]]></content:encoded>
					
		
		
		<post-id xmlns="com-wordpress:feed-additions:1">1347</post-id>	</item>
	</channel>
</rss>
