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	<title>Ohr &#8211; Team Gott</title>
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		<title>Stillstehen</title>
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		<pubDate>Fri, 30 Oct 2026 01:05:00 +0000</pubDate>
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<p class="wp-block-paragraph">In den letzten Tagen gab es bei unserem Internetdienstleister eine Großstörung, deren Behebung sich nach dessen Angaben »sehr komplex« gestaltete. Das hieß dann mehr als 24 Stunden ohne Internet und Festnetztelefon. Und einmal mehr wurde mir die Abhängigkeit vom Online-Sein deutlich. Die Synchronisierung zwischen meinem Bürocomputer und meinem Laptop funktionierte nicht mehr. Bilder für Folien, die ich eigentlich erarbeiten wollte, standen mir nicht zur Verfügung. Und auch einen »Team Gott«-Beitrag habe ich etwas die Straße runter im (parkenden) Auto auf dem Handy verfasst, weil nämlich auch der Handyempfang hier oben am Waldrand eher bescheiden ist (das allerdings immer &#8211; unabhängig von Störungen&#8230;).</p>



<p class="wp-block-paragraph">So ein wenig habe ich in solchen Situationen das Gefühl, dass die Welt stillsteht oder sich zumindest etwas langsamer dreht als sonst. Das, was dringend erledigt werden müsste, lässt sich jetzt gerade nicht angehen. Zeit wird frei. Ich kann anderes tun. Mehr als sonst habe ich in der Teeküche mit anderen gesprochen. Wir hatten ja alle Zeit.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Als ich dann am Donnerstag die Losung der Herrnhuter Brüdergemeine für den Tag las, musste ich entsprechend schmunzeln &#8211; manchmal ist es ja so, dass diese kurzen Bibelworte auf eigentümliche Weise den Nagel auf den Kopf treffen. Da las ich:</p>



<p class="wp-block-paragraph">Samuel sprach zu Saul: <strong>»Du aber steh jetzt still, dass ich dir kundtue, was Gott gesagt hat.« </strong>(1. Samuel 9,27, Lutherbibel 2017, © Dt. Bibelgesellschaft).</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ja, das ist wohl immer wieder dran: stillzustehen, damit Gelegenheit ist, auf das zu hören, was Gott zu sagen hat. Im Alltag und bei all der Geschäftigkeit kommt das ja oft zu kurz. Vielleicht müssen es da die Momente sein, in denen uns der Stecker gezogen wird, wir offline sind oder sonst zu einer Pause gezwungen werden, um wieder Zeit, Ohr und Herz für das zu haben, was Gott uns zu sagen hat. </p>



<p class="has-text-align-right wp-block-paragraph"><em>Christoph Barnbrock</em></p>



<p class="wp-block-paragraph"></p>
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