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	<title>Mutter &#8211; Team Gott</title>
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		<title>Gewöhnung</title>
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		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 12 Sep 2026 01:05:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[September 2026]]></category>
		<category><![CDATA[Eltern]]></category>
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					<description><![CDATA[Auf meinen Streifzügen durch die Musikwelt bin ich kürzlich auf dieses Lied hier gestoßen: Ich schätze es ja, wenn es in Songs nicht immer nur monothematisch um die romantische Liebe in all ihren Facetten geht. Nichts gegen die Liebe &#8211; ganz im Gegenteil! Aber das Leben besteht ja eben doch nicht nur als Liebesbeziehungen &#8211; [&#8230;]]]></description>
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<p class="wp-block-paragraph">Auf meinen Streifzügen durch die Musikwelt bin ich kürzlich auf dieses Lied hier gestoßen:</p>



<figure class="wp-block-embed is-type-video is-provider-youtube wp-block-embed-youtube wp-embed-aspect-4-3 wp-has-aspect-ratio"><div class="wp-block-embed__wrapper">
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<p class="wp-block-paragraph">Ich schätze es ja, wenn es in Songs nicht immer nur monothematisch um die romantische Liebe in all ihren Facetten geht. Nichts gegen die Liebe &#8211; ganz im Gegenteil! Aber das Leben besteht ja eben doch nicht nur als Liebesbeziehungen &#8211; und wenn anderes in Songtexten auch aufgegriffen wird, dann spricht mich das oft in besonderer Weise an.</p>



<p class="wp-block-paragraph">In diesem Lied »So an dich gewöhnt« besingt Pohlmann das Verhältnis zu seinen Eltern. Dabei fasst er das Phänomen in Worte, dass gefühlt die Eltern ja immer da sind und man einander deswegen gar nicht so viel Beachtung schenkt. Andererseits rennt die Zeit dahin &#8211; und ihm wird deutlich, dass er etwas verpasst, wenn er vor Lauter Gewöhnung an den Zustand diese Menschen, die ihm wichtig sind, gar nicht mehr wahrnimmt. So heißt es an einer Stelle: <em>»wenn ich nicht aufpass&#8216; / war ich wieder einmal zu lang ungestört / [&#8230;] wenn ich nicht aufpass&#8216; / hab ich wieder einmal mehr nicht zugehört«</em>.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Was selbstverständlich ist oder zu sein scheint, verliert leicht seinen Wert. Dann geht mir das Gegenüber aber auch verloren &#8211; mit dem, was es zu sagen hat, auch mit dem, was mich heilsam stört und mein eigenes Kreisen unterbricht. Das Lied endet mit einer Selbsteinladung bei den Eltern: <em>»Ich sag&#8216; einfach mal: / ›Mama, mach den Kaffee heiß‹ / ich komm jetzt vorbei«</em>.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Eine solche Trägheit und Gewöhnung kann es auch im Glauben geben. Ich weiß: Gott ist ja da. Er liebt mich. Aber dieses Wissen wird mir leicht allzu normal. Und ich lasse mich nicht mehr stören, nicht mehr irritieren und höre nicht mehr zu. Wenn ich das bei mir wahrnehme, ist es Zeit umzukehren, mal wieder neu Kontakt aufzunehmen, mir Zeit zu nehmen und mich hinzusetzen und wieder neu zu hören, was Gott zu sagen hat, damit mein Glaube nicht träge wird, sondern von ihm neu gestärkt wird.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>»Wir begehren aber, dass jeder von euch denselben Eifer beweise, die Hoffnung festzuhalten bis ans Ende, damit ihr nicht träge werdet, sondern die nachahmt, die durch Glauben und Geduld die Verheißungen ererben.«</strong> (Hebräer 6,11f., Lutherbibel 2017, © Dt. Bibelgesellschaft).</p>



<p class="has-text-align-right wp-block-paragraph"><em>Christoph Barnbrock</em></p>



<p class="wp-block-paragraph"></p>
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		<title>Eltern</title>
		<link>https://team-gott.de/juli-2026/eltern/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 06 Jul 2026 01:05:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Juli 2026]]></category>
		<category><![CDATA[Eltern]]></category>
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					<description><![CDATA[Die Beziehung zu den Eltern gehört zu den ganz elementaren Bindungen und Verbindungen eines jeden Menschen &#8211; unabhängig davon, ob das Verhältnis gut oder belastet oder scheinbar gar nicht vorhanden ist. Es ist so einfach wie grundlegend: Ohne unsere Eltern würden wir nicht leben. Wir tragen ihre Gene in uns. Und auch das, was sie [&#8230;]]]></description>
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<p class="wp-block-paragraph">Die Beziehung zu den Eltern gehört zu den ganz elementaren Bindungen und Verbindungen eines jeden Menschen &#8211; unabhängig davon, ob das Verhältnis gut oder belastet oder scheinbar gar nicht vorhanden ist. Es ist so einfach wie grundlegend: Ohne unsere Eltern würden wir nicht leben. Wir tragen ihre Gene in uns. Und auch das, was sie und ihre Vorfahren erlebt haben, wirkt oft noch über Generationen weiter. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Im Miteinander mit unseren Eltern erfahren wir, was Liebe, Geborgenheit oder Urvertrauen sein kann &#8211; oder Menschen vermissen es ihr Leben lang, weil sie genau das hier nicht gelernt haben. Als Kinder lernen wir durch das Handeln der Eltern einzuschätzen, wie wir Freiheit gestalten können und wo uns Grenzen gesetzt sind. Und in der Pubertät und im Erwachsenwerden haben Eltern die wichtige Funktion des Gegenübers, an dem ein Mensch sich abarbeiten kann, um dann auch eigene Wege zu gehen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Nun sind die Beziehungen zu Eltern von Mensch zu Mensch ganz unterschiedlich. Die einen haben den Kontakt zu ihren Eltern abgebrochen, andere pflegen liebevoll-freundschaftliche Beziehungen zu ihren Eltern. Und bei nicht wenigen verändert sich das Verhältnis zu den eigenen Eltern im Lauf der Jahre. Als Grundschüler ist das Verhältnis zu den Eltern ein anderes als als Jugendlicher oder Junger Erwachsener. Wenn jemand eigene Kinder hat, nimmt er oder sie das Verhalten der eigenen Eltern oft auch noch einmal mit anderen (verständnisvolleren und dankbareren) Augen wahr. Und wenn die eigenen Eltern alt und hilfsbedürftig werden, verändert sich das Miteinander nicht selten erneut.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Dabei kann das Verhältnis von Eltern und Kinder auch ein besonders zerbrechliches sein, weil wechselseitige Schuld auch Verletzungen mit sich bringen kann, die das Leben prägen. Gerade deswegen stellt Gott diese Beziehung unter seinen besonderen Schutz: <strong>»Du sollst deinen Vater und deine Mutter ehren, auf dass du lange lebest in dem Lande, das dir der HERR, dein Gott, geben wird.« </strong>(2. Mose 20,12, Lutherbibel 2017, © Dt. Bibelgesellschaft). Als einziges der 10 Gebote ist es zudem noch mit einer Verheißung versehen. Mit anderen Worten: In der Familie liebevoll, respektvoll und in gegenseitiger Fürsorge miteinander umzugehen, das lohnt sich. Und mit allem, was dann auch immer wieder nicht gelingt, können Eltern wie Kinder dann zu einem anderen Vater, dem Vater im Himmel, kommen, um von ihm Vergebung zu empfangen. Wie gut!</p>



<p class="has-text-align-right wp-block-paragraph"><em>Christoph Barnbrock</em></p>



<p class="wp-block-paragraph"></p>
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