<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?><rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	>

<channel>
	<title>Musik &#8211; Team Gott</title>
	<atom:link href="https://team-gott.de/tag/musik/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>https://team-gott.de</link>
	<description>Christliche Impulse für jeden Tag</description>
	<lastBuildDate>Fri, 24 Apr 2026 09:28:30 +0000</lastBuildDate>
	<language>de</language>
	<sy:updatePeriod>
	hourly	</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>
	1	</sy:updateFrequency>
	<generator>https://wordpress.org/?v=7.0</generator>

<image>
	<url>https://team-gott.de/wp-content/uploads/2025/12/cropped-Team-Gott-TShirt-32x32.png</url>
	<title>Musik &#8211; Team Gott</title>
	<link>https://team-gott.de</link>
	<width>32</width>
	<height>32</height>
</image> 
<site xmlns="com-wordpress:feed-additions:1">251306745</site>	<item>
		<title>Richtig stehen</title>
		<link>https://team-gott.de/april-2026/richtig-stehen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 27 Apr 2026 01:05:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[April 2026]]></category>
		<category><![CDATA[Abendmahl]]></category>
		<category><![CDATA[Aufstehen]]></category>
		<category><![CDATA[Danken]]></category>
		<category><![CDATA[Gottesdienst]]></category>
		<category><![CDATA[Körper]]></category>
		<category><![CDATA[Lob]]></category>
		<category><![CDATA[Musik]]></category>
		<category><![CDATA[Stehen]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://team-gott.de/?p=932</guid>

					<description><![CDATA[Das »Stehen« ist eine Wissenschaft für sich. Grundsätzlich gilt, dass es ungesund ist, den ganzen Tag zu sitzen. Aber die ganze Zeit zu stehen, ist auch nicht die Lösung aller Probleme. Starr zu stehen, bringt dann auch wieder neue, andere Schwierigkeiten mit sich. Es kommt also am Ende darauf an, richtig zu stehen bzw. Sitzen, [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Das »Stehen« ist eine Wissenschaft für sich. Grundsätzlich gilt, dass es ungesund ist, den ganzen Tag zu sitzen. Aber die ganze Zeit zu stehen, ist auch nicht die Lösung aller Probleme. Starr zu stehen, bringt dann auch wieder neue, andere Schwierigkeiten mit sich. Es kommt also am Ende darauf an, richtig zu stehen bzw. Sitzen, Stehen und Bewegung sinnvoll abzuwechseln.</p>



<p class="wp-block-paragraph">In unserer Familie nehmen wir bisweilen humorvoll in den Blick, wo und wie man im Gottesdienst »richtig« stehen sollte. Insbesondere entzünden sich diese Gespräche am Lied nach der Abendmahlsausteilung in der uns vertrauten Gottesdienstform. Üblicherweise wird an dieser Stelle der Lobgesang des Simeon (»Nunc dimittis«) gesungen. Und je nach Tradition der jeweiligen Gemeinde stehen die Gemeindeglieder dazu bereits ganz am Anfang oder vor dem »Ehr sei dem Vater &#8230;« (das den Gesang abschließt) oder auch gar nicht auf.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Obwohl die entsprechende Liedfassung einige Jahrhunderte auf dem Buckel hat, firmiert sie bei uns in der Familie unter der Überschrift »echter Banger«. Und mit Nachdruck wird darauf hingewiesen, dass das Aufstehen zum »Ehr sei dem Vater &#8230;« die <em>richtige </em>Art des (Auf-)Stehens ist. Und wehe, wir feiern in einer Gemeinde Gottesdienst mit, die das anders handhabt&#8230; <img src="https://s.w.org/images/core/emoji/17.0.2/72x72/1f609.png" alt="😉" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" /> </p>



<p class="wp-block-paragraph">Nun lässt sich aus neutraler, wissenschaftlicher Sicht manches zum Thema Sitzen, Stehen und Knien im Gottesdienst sagen &#8211; unter anderem dies, dass über Jahrhunderte alle Gottesdienstbesucher immer standen, weil es gar keine Kirchbänke oder gar Stühle gab. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Und doch macht dieser kleine innerfamiliäre Austausch über diese zugegeben sehr spezielle Frage deutlich, dass Glauben und Gotteslob nicht bloß mit unserem Kopf und Denken zu tun haben, sondern unser ganzer Körper daran beteiligt ist. </p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>»Und an jedem Morgen sollten [die Leviten] stehen, zu danken und zu loben den HERRN, und ebenso an jedem Abend«.</strong> (1. Chronik 23,30, Lutherbibel 2017, © Dt. Bibelgesellschaft).</p>



<p class="has-text-align-right wp-block-paragraph"><em>Christoph Barnbrock</em></p>



<p class="wp-block-paragraph"></p>
]]></content:encoded>
					
		
		
		<post-id xmlns="com-wordpress:feed-additions:1">932</post-id>	</item>
		<item>
		<title>Feedback</title>
		<link>https://team-gott.de/april-2026/feedback/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 22 Apr 2026 01:05:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[April 2026]]></category>
		<category><![CDATA[Dank]]></category>
		<category><![CDATA[Feedback]]></category>
		<category><![CDATA[Gemeinschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Leben]]></category>
		<category><![CDATA[Musik]]></category>
		<category><![CDATA[Psalmen]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://team-gott.de/?p=892</guid>

					<description><![CDATA[Vor ein paar Tagen waren wir im Konzert des »Duo Stiehler/Lucacio«. Wunderbare Musik in einfacher Besetzung (Keyboard und Saxophon, gelegentlich Gesang). Dazu eine humorvolle, liebe volle Moderation &#8211; und das in einem kleinen Club in Frankfurt. Es herrschte Wohnzimmerstimmung. Zu den originellen Seiten dieses Konzerts gehörte, dass auf der Bühne ein kleiner Postkasten stand. Daneben [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Vor ein paar Tagen waren wir im Konzert des »<a href="http://www.youtube.com/@DuoStiehlerLucaciu">Duo Stiehler/Lucacio</a>«. Wunderbare Musik in einfacher Besetzung (Keyboard und Saxophon, gelegentlich Gesang). Dazu eine humorvolle, liebe volle Moderation &#8211; und das in einem kleinen Club in Frankfurt. Es herrschte Wohnzimmerstimmung.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Zu den originellen Seiten dieses Konzerts gehörte, dass auf der Bühne ein kleiner Postkasten stand. Daneben lagen Zettel und Kulis aus. Und ich rätselte schon die ganze Zeit, was das nun wohl werden mag.</p>



<p class="wp-block-paragraph">In einer Zwischenmoderation löste sich das Rätsel auf. Die beiden Künstler baten uns als Publikum darum, diese Zettel nach dem Konzert zu beschreiben und in den Postkasten einzuwerfen. Sie würden, so erzählten sie, ja ihre Musik spielen und in die Welt entlassen, ohne dass sie wüssten, was die Musik dann bei jedem und jeder Einzelnen auslöst und bewegt. Auf diesen Zetteln wäre nun Raum, genau das festzuhalten und ihnen ein Feedback zu geben. So hätten sie schon erfahren, dass ihre Musik bei Hochzeiten und Beerdigungen gespielt worden sei, dass sie Menschen in ganz unterschiedlichen Lebenssituationen wichtig gewesen und geworden sei.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Sie würden ja im Wesentlichen Instrumentalmusik machen, und die vom Publikum ausgefüllten Zettel seien so etwas wie der Text zu ihrer Musik. Das, was zur Musik dann aus dem Erleben der Zuhörer dazukomme. Ich finde, das ist eine schöne Idee, das Miteinander von Künstlern und Publikum zu stärken, also nicht einfach nur eine Show abzureißen, sondern wahrzunehmen, dass hier über die Musik eine gemeinsame Geschichte entsteht.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Irgendwie ist das auch ein schönes Bild für Gottes Miteinander mit uns Menschen. Er hat uns das Leben geschenkt &#8211; und viel Gutes, das wir Tag für Tag neu aus seiner Hand nehmen. Er hat uns die Musik unseres Lebens geschenkt. Und auch wenn er gewiss nicht darauf angewiesen ist, dass wir ihn darüber informieren, wie es uns im Einzelnen geht, freut er sich auch darüber, wenn wir ihm erzählen, wie es uns mit und in unserem Leben geht, was die Musik des Lebens, die ihr uns geschenkt hat, mit uns macht, was uns anrührt, was uns beschäftigt, was uns tanzen lässt: eben das Leben in Dur und Moll. Im Zusammenspiel von Musik und Feedback bleibt die Gemeinschaft lebendig. Ein schönes Bild für das, was Gebet ist und sein kann.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>»Ich will dem HERRN sehr danken mit meinem Munde und ihn rühmen in der Menge.« </strong>(Psalm 109,30, Lutherbibel 2017, © Dt. Bibelgesellschaft).</p>



<p class="has-text-align-right wp-block-paragraph"><em>Christoph Barnbrock</em></p>
]]></content:encoded>
					
		
		
		<post-id xmlns="com-wordpress:feed-additions:1">892</post-id>	</item>
		<item>
		<title>Zu schnell, um&#8217;s zu spüren</title>
		<link>https://team-gott.de/april-2026/zu-schnell-ums-zu-spueren/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 19 Apr 2026 01:05:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[April 2026]]></category>
		<category><![CDATA[Anrühren]]></category>
		<category><![CDATA[Barmherziger Samariter]]></category>
		<category><![CDATA[Barmherzigkeit]]></category>
		<category><![CDATA[Beschleunigung]]></category>
		<category><![CDATA[Hartmut Rosa]]></category>
		<category><![CDATA[Jammern]]></category>
		<category><![CDATA[Musik]]></category>
		<category><![CDATA[Natur]]></category>
		<category><![CDATA[Rosonanz]]></category>
		<category><![CDATA[Wahrnehmen]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://team-gott.de/?p=875</guid>

					<description><![CDATA[Unsere Zeit ist durch eine erhebliche Geschwindigkeit in unseren Lebensabläufen geprägt. Und das in Verbindung mit unzähligen Optionen, was mir machen und tun könnten. Inbegriff dessen sind zum Beispiel die Touristen, die innerhalb einer Woche »ganz Europa« bereisen: Berlin, Budapest, Rom, Paris, Barcelona, Lissabon &#8230; Aber für jeden Ort bleibt dann am Ende kaum mehr [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Unsere Zeit ist durch eine erhebliche Geschwindigkeit in unseren Lebensabläufen geprägt. Und das in Verbindung mit unzähligen Optionen, was mir machen und tun könnten. Inbegriff dessen sind zum Beispiel die Touristen, die innerhalb einer Woche »ganz Europa« bereisen: Berlin, Budapest, Rom, Paris, Barcelona, Lissabon &#8230; Aber für jeden Ort bleibt dann am Ende kaum mehr als ein Selfie vor den wesentlichen Sehenswürdigkeiten. »Schaut, ich war da.« Aber war ich »wirklich« da?</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ähnliches gilt häufig für unser Musikhören. Eine Playlist wird angeschaltet. Die Musik dudelt im Hintergrund vor sich hin. Irgendwie höre ich Musik &#8211; aber würde mich nachher jemand fragen, was ich gehört habe &#8211; ich könnte es nicht sagen. Die Töne rauschen an mir vorbei, ohne dass ich wirklich zuhöre oder geschweige denn, dass die Musik einen Eindruck hinterlässt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Soziologe <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Hartmut_Rosa">Hartmut Rosa</a> hat in seinem Werk immer wieder beschrieben, dass die Beschleunigung unserer Gesellschaft und das »immer mehr« in einem Wiederspruch zu einem echten Erleben steht, das er mit dem Begriff »Resonanz« zu beschreiben versucht. Mit meinen Worten: Da klingt etwas in mir nach, da berührt mich etwas mehr als nur oberflächlich. Ist das bei Reisen wie »Europa in einer Woche« möglich? &#8211; Nicht auszuschließen, aber auch nicht sonderlich wahrscheinlich. Und die Musik, die im Hintergrund vor sich herdudelt? &#8211; Nein, die resoniert in mir nicht &#8211; anders als ein Konzert, das ich erlebe und das ganz anders auf mich wirkt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Eine biblische Geschichte, in der sich ähnliches widerspiegelt, ist für mich diejenige vom »Barmherzigen Samariter«. Ein Mensch wird von Räubern halb tot geschlagen. Und dann kommen zwei Menschen &#8211; zwei fromme Menschen: ein Priester und ein Levit &#8211; vorbei, aber offenbar sind sie mit ihrem Kopf (und Herz) auf dem Weg schon ganz woanders, vielleicht beim Tempeldienst oder schon in Gedanken an zu Hause. Schnell, schnell, da muss ich hin. Bloß keine Verzögerung, bloß keine Komplikation. Und so rührt der Mensch, der da am Straßenrand liegt, sie letztlich nicht an. Sie gehen vorbei.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Vom Samariter, der sich schließlich um den Verletzten kümmert, heißt es dagegen: <strong>»Ein Samariter aber, der auf der Reise war, kam dahin; und als er ihn sah, jammerte es ihn; und er ging zu ihm, goss Öl und Wein auf seine Wunden und verband sie ihm, hob ihn auf sein Tier und brachte ihn in eine Herberge und pflegte ihn.«</strong> (Lukas 10,33f., Lutherbibel 2017, © Dt. Bibelgesellschaft). </p>



<p class="wp-block-paragraph">Dabei ist für mich das wesentliche Wort das Wort »jammern«. Zugegeben &#8211; ziemlich alt, nicht unser Wortgebrauch. Aber es drückt sich etwas darin aus, dass das, was ich wahrnehme nicht einfach außen an mir vorbeihuscht, sondern mich trifft und bewegt. Hier nimmt jemand etwas im Moment wahr und lässt sich dadurch in seinem Leben stoppen und seine Lebensabläufe verändern. Ich bin fest überzeugt: So ist unser Leben eigentlich gemeint, dass wir uns von der Natur, von Kunst und Musik, von anderen Menschen berühren lassen. Aber dafür ist wahrscheinlich immer wieder Entschleunigung dran. Eher weniger als mehr. An <em>einem </em>Ort sein. Musik bewusst hören. Hinsehen und hinhören, Menschen wirklich wahrnehmen und auf das reagieren, was ich da sehe und höre.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Im Wahrnehmen des Samariters in dieser Geschichte klingt übrigens auch etwas von Gottes Handeln an. Auch an ihm zieht das, was uns bewegt und wie es uns geht, nicht einfach vorbei: Sondern auch ihn rührt es an. Martin Luther kann in einem <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Nun_freut_euch,_lieben_Christen_g%E2%80%99mein">Lied</a> dichten: <em>»Da jammert Gott in Ewigkeit / mein Elend übermaßen; / er dacht an sein Barmherzigkeit, / er wollt mir helfen lassen«. </em>Gut, dass Gott nicht auf einem Städtetrip zwischen Budapest und Lissabon ist und gar keine Zeit für mich hat, sondern, dass er mich tatsächlich sieht und es ihn anrührt, wie es mir geht &#8211; und er mir hilft.</p>



<p class="has-text-align-right wp-block-paragraph"><em>Christoph Barnbrock </em></p>



<p class="wp-block-paragraph"></p>
]]></content:encoded>
					
		
		
		<post-id xmlns="com-wordpress:feed-additions:1">875</post-id>	</item>
		<item>
		<title>Ein sprechendes Kreuz</title>
		<link>https://team-gott.de/maerz-2026/ein-sprechendes-kreuz/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 27 Mar 2026 01:05:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[März 2026]]></category>
		<category><![CDATA[Anklage]]></category>
		<category><![CDATA[Erlösung]]></category>
		<category><![CDATA[Jesus Christus]]></category>
		<category><![CDATA[Kreuz]]></category>
		<category><![CDATA[Liebe]]></category>
		<category><![CDATA[Musik]]></category>
		<category><![CDATA[Passionslied]]></category>
		<category><![CDATA[Passionstext]]></category>
		<category><![CDATA[Stimmen]]></category>
		<category><![CDATA[Trost]]></category>
		<category><![CDATA[Vergebung]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://team-gott.de/?p=732</guid>

					<description><![CDATA[Passionstexte und Passionslieder können ganz schön sperrig sein. Einerseits glaube ich, dass das gut und wichtig ist, dass wir gerade in den Wochen der Passionszeit auch immer mal wieder mit Gedanken konfrontiert werden, die nicht so ganz locker flockig daherkommen. Gerade so wird die Passionszeit auch zu einer Zeit des Nachdenkens, der Neubesinnung, der Umkehr [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Passionstexte und Passionslieder können ganz schön sperrig sein. Einerseits glaube ich, dass das gut und wichtig ist, dass wir gerade in den Wochen der Passionszeit auch immer mal wieder mit Gedanken konfrontiert werden, die nicht so ganz locker flockig daherkommen. Gerade so wird die Passionszeit auch zu einer Zeit des Nachdenkens, der Neubesinnung, der Umkehr und der Ausrichtung auf Jesus Christus.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Andererseits können die Texte in ihrer Fremdheit auch den Eindruck erwecken, dass das alles irgendwie gar nicht zu mir passt, ja, gar nichts mit mir zu tun hat &#8211; weil all das klingt, als wäre es aus einer ganz anderen Welt entliehen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ich bin deswegen immer auch froh und dankbar, wenn ich auf Passionslieder stoße, die das Geschehen der Passion noch einmal in andere Worte fassen, die näher an mir dran sind. Dazu gehört zum Beispiel dieses von Friedrich Samuel Rothenberg und Johannes Jourdan: »Wenn ich vor deinem Kreuze stehe« (- hier in einer Interpretation, die vielleicht auch Geschmackssache ist):</p>



<figure class="wp-block-embed is-type-video is-provider-youtube wp-block-embed-youtube wp-embed-aspect-16-9 wp-has-aspect-ratio"><div class="wp-block-embed__wrapper">
<iframe  title="Wenn ich vor Deinem Kreuze stehe" width="500" height="281" src="https://www.youtube.com/embed/0ZaGKKeMQTM?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe>
</div></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Besonders hat es mir dabei eine Liedzeile angetan: »Wenn das Vergangene nicht rastet / und mich die alte Schuld belastet, / ist es dein Kreuz, das lauter spricht.«</p>



<p class="wp-block-paragraph">Was für eine schöne Vorstellung, dass das Kreuz Jesu die Stimme erhebt, wenn alle möglichen Stimmen von außen oder innen sich zu Wort melden: »Wie konntest du das nur tun? Merkst du nicht selbst, dass das nicht gut genug war? Du musst besser werden! Damit hast du dich endgültig ins Abseits katapultiert!«</p>



<p class="wp-block-paragraph">Und dann meldet sich das Kreuz Jesu und spricht &#8211; lauter als alle Stimmen: »Nein, es ist genug. Es ist alles in Ordnung. Jesus Christus hat die Sünde und Schuld getragen. Du bist geliebt. Du bist angenommen von Gott. Es kommt nicht auf deine Leistung an.«</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>»Wer will verdammen? Christus Jesus ist hier, der&nbsp;gestorben&nbsp;ist, ja mehr noch, der auch auferweckt ist, der zur Rechten Gottes ist und&nbsp;für uns&nbsp;eintritt.«</strong> (Römer 8,34, Lutherbibel 2017, © Dt. Bibelgesellschaft).</p>



<p class="has-text-align-right wp-block-paragraph"><em>Christoph Barnbrock</em></p>



<p class="wp-block-paragraph"></p>
]]></content:encoded>
					
		
		
		<post-id xmlns="com-wordpress:feed-additions:1">732</post-id>	</item>
		<item>
		<title>Zweifel</title>
		<link>https://team-gott.de/maerz-2026/zweifel/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 21 Mar 2026 01:05:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[März 2026]]></category>
		<category><![CDATA[Gewissheit]]></category>
		<category><![CDATA[Glaube]]></category>
		<category><![CDATA[Jesus Christus]]></category>
		<category><![CDATA[Judas]]></category>
		<category><![CDATA[Liebe]]></category>
		<category><![CDATA[Musik]]></category>
		<category><![CDATA[Schlaflos]]></category>
		<category><![CDATA[Selbstzweifel]]></category>
		<category><![CDATA[Unglaube]]></category>
		<category><![CDATA[Vertrauen]]></category>
		<category><![CDATA[Zweifel]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://team-gott.de/?p=690</guid>

					<description><![CDATA[Die allermeisten Menschen kennen das: zu zweifeln. Viele zweifeln an sich selbst, manchmal bezweifeln wir, ob der oder die andere mit seiner Sicht der Dinge richtig liegt. Und wenn die Zweifel zu stark werden, kann uns das Ganze auch in Verzweiflung stürzen. Der Zweifel ist der Gegner des Vertrauens: des Selbstvertrauens, des Vertrauens anderen gegenüber, [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Die allermeisten Menschen kennen das: zu zweifeln. Viele zweifeln an sich selbst, manchmal bezweifeln wir, ob der oder die andere mit seiner Sicht der Dinge richtig liegt. Und wenn die Zweifel zu stark werden, kann uns das Ganze auch in Verzweiflung stürzen. Der Zweifel ist der Gegner des Vertrauens: des Selbstvertrauens, des Vertrauens anderen gegenüber, ja auch des Vertrauens, dass da jemand ist, der es ganz grundsätzlich gut mit uns meint.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Nun ist es mit dem Zweifel aber so eine Sache. Er lässt sich weder einfach durchs Augenzumachen wegzaubern noch gibt es einfache Tricks, wie ich ihn bewältigen kann. Besonders anschaulich wird das, finde ich, in diesem Lied von SOPHIA:</p>



<figure class="wp-block-embed is-type-video is-provider-youtube wp-block-embed-youtube wp-embed-aspect-4-3 wp-has-aspect-ratio"><div class="wp-block-embed__wrapper">
<iframe  title="SOPHIA - Unsichtbar (Visualizer)" width="500" height="375" src="https://www.youtube.com/embed/1BPGHeTpe64?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe>
</div></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Da kommt der »gottverdammte Zweifel« ungebeten in der Nacht zu Besuch, hat längst schon mit Ängsten und Sorgen eine eingeschworene Clique gebildet und denkt an alles &#8211; aber nicht daran, wegzugehen. Und die Frage drängt sich auf: Wie krieg ich den weg: »Wie haut man wen k.o., den man nicht greifen kann? / Wie kommt man gegen Geister in nem Zweikampf an? / Steh ganz allein im Ring, Rücken an der Wand. / Denn er ist unsichtbar.«</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ich kenne solche Erfahrungen von Zweifeln gut &#8211; tags wie nachts. Mir hilft in diesen Momenten die Erinnerung daran, dass das Menschen &#8211; auch Menschen, die mit Gott unterwegs waren und sind &#8211; zu keiner Zeit fremd gewesen ist. Zweifel gehören zu unserem (immer auch gebrochenen) Leben dazu. Und so tut ein solches Lied, das diese Erfahrungen einfängt, schon allein deswegen gut, weil es mich erkennen lässt: Ich bin nicht allein mit solchen Wahrnehmungen und Empfindungen. Aber damit ist der Kampf gegen die Zweifel allein noch nicht gewonnen. Wie gut, dass ich mich an der Botschaft festhalten kann, dass da jemand mit in den Ring gestiegen ist und sich zwischen mich und den Zweifel stellt, uns schützt und uns so neuen Raum zum Leben schenkt: Jesus Christus.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Und zugleich ist es gut, wenn wir für andere Menschen mit und in ihren Zweifeln da sind, wir sie in ihrem Gefühl, allein zu sein, nicht allein lassen, wie es im Judasbrief heißt:</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>»Ihr aber, meine Lieben, baut euer Leben auf eurem allerheiligsten Glauben und betet im Heiligen Geist und bewahrt euch in der Liebe Gottes und wartet auf die Barmherzigkeit unseres Herrn Jesus Christus zum ewigen Leben. Und erbarmt euch derer, die zweifeln«. </strong>(Judas 20-22, Lutherbibel 2017, © Dt. Bibelgesellschaft).</p>



<p class="has-text-align-right wp-block-paragraph"><em>Christoph Barnbrock</em></p>



<p class="wp-block-paragraph"></p>
]]></content:encoded>
					
		
		
		<post-id xmlns="com-wordpress:feed-additions:1">690</post-id>	</item>
		<item>
		<title>Paradox des Richtigmachens</title>
		<link>https://team-gott.de/maerz-2026/paradox-des-richtigmachens/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 13 Mar 2026 01:05:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[März 2026]]></category>
		<category><![CDATA[Angst]]></category>
		<category><![CDATA[Barmherziger Samariter]]></category>
		<category><![CDATA[Barmherzigkeit]]></category>
		<category><![CDATA[Erste Hilfe]]></category>
		<category><![CDATA[Helfen]]></category>
		<category><![CDATA[Jesus Christus]]></category>
		<category><![CDATA[Musik]]></category>
		<category><![CDATA[Richtigmachen]]></category>
		<category><![CDATA[Schmutzige Finger]]></category>
		<category><![CDATA[Sobi]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://team-gott.de/?p=452</guid>

					<description><![CDATA[Heute ist es mal wieder Zeit für Sobi, die Ende Januar ein neues Lied veröffentlicht hat: Einer der Gedanken, die dieses Lied einfängt, ist dieser: Wie schwer es geworden zu sein scheint, zu helfen: »Clean up on Aisle 10. / They spilled the milk again, / but everyone&#8217;s scared / to make it worse. / [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Heute ist es mal wieder Zeit für Sobi, die Ende Januar ein neues Lied veröffentlicht hat:</p>



<figure class="wp-block-embed is-type-video is-provider-youtube wp-block-embed-youtube wp-embed-aspect-4-3 wp-has-aspect-ratio"><div class="wp-block-embed__wrapper">
<iframe  title="Aisle 10" width="500" height="375" src="https://www.youtube.com/embed/G5cMqr58Ebc?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe>
</div></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Einer der Gedanken, die dieses Lied einfängt, ist dieser: Wie schwer es geworden zu sein scheint, zu helfen: »Clean up on Aisle 10. / They spilled the milk again, / but everyone&#8217;s scared / to make it worse. / Instead of fixing what we can / we only stop and stand. / When did it become so hard to help?« (Mach in Gang 10 sauber. Jemand hat schon wieder die Milch verschüttet, aber jeder hat Angst, es nur noch schlimmer zu machen. Statt das anzugehen, wozu wir in der Lage sind, bleiben wir einfach stehen. Seit wann ist es so schwierig geworden zu helfen?)</p>



<p class="wp-block-paragraph">Aus meinen Erste-Hilfe-Kursen ist mir als Faustregel im Sinn geblieben: Es gibt fast nichts, was ihr einem Notfall falsch machen könnt &#8211; außer: einfach weggehen und nichts tun. Aber vielleicht sind es tatsächlich die Ansprüche an uns, Dinge richtig zu machen (oder bloß nichts falsch zu machen), die uns dazu führen, am Ende tatsächlich gar nichts zu machen &#8211; und gerade damit eben nicht sonderlich hilfreich zu agieren.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Für Christinnen und Christen gilt das genauso. Nicht umsonst wird uns im Neuen Testament Jesu Gleichnis vom »Barmherzigen Samariter« überliefert. Die Frommen, die auf dem Weg vorbeikamen, wollten alles richtig machen, sich die Finger nicht schmutzig machen, dafür sorgen, dass sie bleibend ihren gottesdienstlichen Pflichten nachkommen konnten &#8211; und machten damit doch alles falsch, indem sie dem Menschen in Not nicht geholfen haben. <strong>»Es traf sich aber, dass ein Priester dieselbe Straße hinabzog; und als er ihn sah, ging er vorüber.« </strong>(Lukas 10,31, Lutherbibel 2017, © Dt. Bibelgesellschaft).</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wir können uns die Finger schmutzig machen, um anderen zu helfen &#8211; weil es am Ende nicht auf unsere sauberen Finger ankommt, wie wir vor Gott dastehen, sondern auf Jesus Christus. Das macht uns aber tatsächlich frei zu helfen, wo immer wir helfen können. Und auch hier gilt: Eigentlich kann man nichts falsch machen, wenn man anderen hilft &#8211; außer man hilft gar nicht und geht vorbei.</p>



<p class="wp-block-paragraph">»Gott, schenke mir offene Augen und ein mutiges Herz, dass ich meinen Mitmenschen helfe, wo ich helfen kann. Amen.«</p>



<p class="has-text-align-right wp-block-paragraph"><em>Christoph Barnbrock</em></p>
]]></content:encoded>
					
		
		
		<post-id xmlns="com-wordpress:feed-additions:1">452</post-id>	</item>
		<item>
		<title>Wunder</title>
		<link>https://team-gott.de/maerz-2026/wunder/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 06 Mar 2026 01:05:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[März 2026]]></category>
		<category><![CDATA[Akkrod]]></category>
		<category><![CDATA[Gebet]]></category>
		<category><![CDATA[Leben]]></category>
		<category><![CDATA[Musik]]></category>
		<category><![CDATA[Oberstimme]]></category>
		<category><![CDATA[Psalm]]></category>
		<category><![CDATA[Schöpfung]]></category>
		<category><![CDATA[Wort Gottes]]></category>
		<category><![CDATA[Wunder]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://team-gott.de/?p=582</guid>

					<description><![CDATA[Kann man Wunder musikalisch darstellen? &#8211; Der Pianist Andy Houscheid hat jedenfalls einen entsprechenden Versuch unternommen. Dabei lässt sich davon durchaus manches über »Wunder« lernen. Das Musikstück ist ja geprägt von vergleichsweise einheitlichen, wenn nicht sogar monotonen Ton- und Akkordfolgen. Für mich zeigt sich darin etwas von den Routinen des Alltags. Jeden Tag dasselbe: Der [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Kann man Wunder musikalisch darstellen? &#8211; Der Pianist Andy Houscheid hat jedenfalls einen entsprechenden Versuch unternommen.</p>



<figure class="wp-block-embed is-type-video is-provider-youtube wp-block-embed-youtube wp-embed-aspect-16-9 wp-has-aspect-ratio"><div class="wp-block-embed__wrapper">
<iframe loading="lazy"  title="Wunder  - Andy Houscheid" width="500" height="281" src="https://www.youtube.com/embed/ScRIZkJcSGU?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe>
</div></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Dabei lässt sich davon durchaus manches über »Wunder« lernen. Das Musikstück ist ja geprägt von vergleichsweise einheitlichen, wenn nicht sogar monotonen Ton- und Akkordfolgen. Für mich zeigt sich darin etwas von den Routinen des Alltags. Jeden Tag dasselbe: Der Wecker klingelt, Anziehen, Frühstücken, Arbeit, Essen, noch mal arbeiten, Spülmaschine ausräumen, Wäsche aufhängen, noch ein bisschen was lesen und dann wieder schlafen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ab etwa Minute 1 passiert in dem Stück von Andy Houscheid allerdings etwas. Auf diesen relativ eintönigen Klangteppich legen sich als Oberstimme einzelne Töne und Tonfolgen. Sie blitzen auf und sind dann auch gleich schon wieder weg. Und doch geben gerade sie den Akkorden, die das ganze Stück durchziehen, einen ganz besonderen Glanz. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Wir leben in einer Zeit, die einigermaßen wunderfrei daherzukommen scheint. Spektakuläre Totenauferweckungen, wie das Neue Testament sie etwa berichtet, erleben wir üblicherweise nicht. Und das mit dem Wasser zu Wein aus der Hochzeit zu Kana würde sich zwar vielleicht auch manch einer wünschen &#8211; aber auch das gibt es ganz offensichtlich nicht auf Bestellung. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Aber vielleicht sind wir auch so in den Akkordfolgen unseres Alltags gefangen, dass wir die Obertöne, die Gott in unser Lebenslied hineinspielt, gar nicht mehr wahrzunehmen vermögen. Da gibt es die Wunder in der Schöpfung, das Wunder des menschlichen Lebens, das wir trotz allem technischen Fortschritt nicht selbst erzeugen können, und das Wunder, dass Gott mit uns redet. Wer ein neugeborenes Kind in den Händen hält, der hört dann schon einmal diese wunderbaren Obertöne. Oder wen ein Bibelwort trifft, indem es zur Neuorientierung ruft oder tröstet, der hat vielleicht auch so einen Ton jenseits der Akkordfolgen wahrgenommen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Grundlegend dafür ist aber, dass uns Augen und Ohren geöffnet werden, so wie es in Psalm 119 heißt: <strong>»Öffne mir die Augen, dass ich sehe die Wunder an deinem Gesetz.«</strong> (Psalm 119,18, Lutherbibel 2017, © Dt. Bibelgesellschaft).</p>



<p class="has-text-align-right wp-block-paragraph"><em> Christoph Barnbrock</em></p>



<p class="wp-block-paragraph"></p>
]]></content:encoded>
					
		
		
		<post-id xmlns="com-wordpress:feed-additions:1">582</post-id>	</item>
		<item>
		<title>(Nicht) Verlassen</title>
		<link>https://team-gott.de/februar-2026/nicht-verlassen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 24 Feb 2026 01:05:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Februar 2026]]></category>
		<category><![CDATA[Glauben]]></category>
		<category><![CDATA[Gottvertrauen]]></category>
		<category><![CDATA[Güte]]></category>
		<category><![CDATA[Halt]]></category>
		<category><![CDATA[Lied]]></category>
		<category><![CDATA[Musik]]></category>
		<category><![CDATA[Psalm]]></category>
		<category><![CDATA[Treue]]></category>
		<category><![CDATA[Verlassen]]></category>
		<category><![CDATA[Vertrauen]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://team-gott.de/?p=543</guid>

					<description><![CDATA[Ein weiteres Wort im Deutschen, das in unterschiedlicher Weise verwendet werden kann, ist das Wort »verlassen«. So schmerzhaft es ist, verlassen zu werden oder verlassen zu sein, so tröstlich ist es, mich auf jemand anderes verlassen zu können. Dieses Lied nimmt diese unterschiedlichen Wortbedeutungen auf: »Ich verlass dich nicht / verlass dich drauf«: Weil Gott [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Ein weiteres Wort im Deutschen, das in unterschiedlicher Weise verwendet werden kann, ist das Wort »verlassen«. So schmerzhaft es ist, verlassen zu werden oder verlassen zu sein, so tröstlich ist es, mich auf jemand anderes verlassen zu können.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Dieses Lied nimmt diese unterschiedlichen Wortbedeutungen auf: »Ich verlass dich nicht / verlass dich drauf«:</p>



<figure class="wp-block-embed is-type-video is-provider-youtube wp-block-embed-youtube wp-embed-aspect-16-9 wp-has-aspect-ratio"><div class="wp-block-embed__wrapper">
<iframe loading="lazy"  title="SdH Chor &amp; Michael Gundlach – Ich verlass dich nicht" width="500" height="281" src="https://www.youtube.com/embed/uySqhpLlagc?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe>
</div></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Weil Gott uns zusagt: »Ich verlass dich nicht« und dieses Versprechen felsenfest steht, können wir uns auf ihn verlassen. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Dabei schwingt in der Formulierung »Ich verlasse mich auf dich« ja noch etwas anderes mit, nämlich, dass ich mich selbst verlasse, um mit meinem Vertrauen beim anderen anzukommen. Hier klingt etwas davon an, dass ich nicht mehr nur bei mir bleibe, bei meinen eigenen Möglichkeiten und Unmöglichkeiten, dass ich dieses Kreisen um mich selbst hinter mir lasse und beim anderen &#8211; in diesem Fall: bei Gott &#8211; neues Land, neuen Halt, neue Möglichkeiten finde.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>»Ich aber werde bleiben wie ein grünender Ölbaum im Hause Gottes; ich verlasse mich auf Gottes Güte immer und ewig.«</strong> (Psalm 52,10, Lutherbibel 2017, © Dt. Bibelgesellschaft).</p>



<p class="has-text-align-right wp-block-paragraph"><em>Christoph Barnbrock</em></p>
]]></content:encoded>
					
		
		
		<post-id xmlns="com-wordpress:feed-additions:1">543</post-id>	</item>
		<item>
		<title>Wer ist mein Nächster?</title>
		<link>https://team-gott.de/februar-2026/wer-ist-mein-naechster/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 01 Feb 2026 01:05:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Februar 2026]]></category>
		<category><![CDATA[Barmherziger Samariter]]></category>
		<category><![CDATA[Barmherzigkeit]]></category>
		<category><![CDATA[Jesus]]></category>
		<category><![CDATA[Liebe]]></category>
		<category><![CDATA[Mitmenschen]]></category>
		<category><![CDATA[Musik]]></category>
		<category><![CDATA[Nächstenliebe]]></category>
		<category><![CDATA[Nächster]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://team-gott.de/?p=313</guid>

					<description><![CDATA[Wieder einmal ist es ein Lied von Max Prosa, das bei mir einen Gedanken angestoßen hat: Dabei ist es weniger der Satz »Engel, die zählen, die fliegen nicht mehr«, der sich mir (noch?) nicht erschließt, sondern vor allem dieser hier: »Der wichtigste Mensch ist der, vor dem du stehst.« Er erinnert mich an das Gespräch [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Wieder einmal ist es ein Lied von Max Prosa, das bei mir einen Gedanken angestoßen hat:</p>



<figure class="wp-block-embed is-type-video is-provider-youtube wp-block-embed-youtube wp-embed-aspect-4-3 wp-has-aspect-ratio"><div class="wp-block-embed__wrapper">
<iframe loading="lazy"  title="Reiselied" width="500" height="375" src="https://www.youtube.com/embed/l1s60wfxpuw?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe>
</div></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Dabei ist es weniger der Satz »Engel, die zählen, die fliegen nicht mehr«, der sich mir (noch?) nicht erschließt, sondern vor allem dieser hier: <em>»Der wichtigste Mensch ist der, vor dem du stehst.«</em> Er erinnert mich an das Gespräch Jesu mit einem seiner Zeitgenossen, bei dem es um das Thema »Nächstenliebe« geht. Jesu Gesprächspartner will sich letztlich mit einer theoretischen Auseinandersetzung zum Phänomen »Mitmensch« / »Nächster« aus der Affäre ziehen: »Wer ist denn mein Nächster?« (Lukas 10,29).</p>



<p class="wp-block-paragraph">Jesus erzählt daraufhin das Gleichnis vom »Barmherzigen Samariter« (Lukas 10,30–46). Und in und mit diesem Gleichnis wird deutlich: Mein Mitmensch, mein Nächster, ist nicht jemand, der zu einer bestimmten Gruppe gehört, sodass ich sagen könnte: Das <em>ist </em>mein Nächster oder das ist <em>nicht </em>mein Mitmensch. Sondern zum Nächsten, zum Mitmensch wird jemand durch unsere Begegnung. Und mit Max Prosa ließe sich dann sagen: »Der wichtigste Mensch ist der, vor dem du stehst.« Und das ganz unabhängig davon, wo er herkommt, ob du ihn magst oder nicht, ob er deine Werte teilt oder nicht. Und hier bin ich dann eben auch herausgefordert zu helfen, da zu sein für den oder die andere, mich nicht zu verschließen, sondern Liebe und Barmherzigkeit zu zeigen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Jesus sprach zu seinem Gegenüber: <strong>»Wer von diesen dreien, meinst du, ist der Nächste geworden dem, der unter die Räuber gefallen war? Er sprach: Der die Barmherzigkeit an ihm tat. Da sprach Jesus zu ihm: So geh hin und tu desgleichen!«</strong> (Lukas 10,36f., Lutherbibel 2017, © Dt. Bibelgesellschaft).</p>



<p class="has-text-align-right wp-block-paragraph"><em>Christoph Barnbrock</em></p>
]]></content:encoded>
					
		
		
		<post-id xmlns="com-wordpress:feed-additions:1">313</post-id>	</item>
		<item>
		<title>Grenzen</title>
		<link>https://team-gott.de/januar-2026/grenzen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 19 Jan 2026 01:05:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Januar 2026]]></category>
		<category><![CDATA[Asyl]]></category>
		<category><![CDATA[Barmherzigkeit]]></category>
		<category><![CDATA[Flucht]]></category>
		<category><![CDATA[Grenzen]]></category>
		<category><![CDATA[Musik]]></category>
		<category><![CDATA[Nächstenliebe]]></category>
		<category><![CDATA[Schöpfung]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://team-gott.de/?p=335</guid>

					<description><![CDATA[Ich bin in einer Zeit aufgewachsen, in der Grenzen &#8211; zumindest anscheinend &#8211; an Bedeutung verloren haben. Ich habe als Jugendlicher den Fall der Berliner Mauer miterlebt. Ich kann mich noch daran erinnern, dass wir bei Urlaubsfahrten im innereuropäischen Ausland unsere Pässe vorzeigen mussten. Aber längst ist das zur Ausnahme geworden. Normalerweise lassen sich Grenzen [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Ich bin in einer Zeit aufgewachsen, in der Grenzen &#8211; zumindest anscheinend &#8211; an Bedeutung verloren haben. Ich habe als Jugendlicher den Fall der Berliner Mauer miterlebt. Ich kann mich noch daran erinnern, dass wir bei Urlaubsfahrten im innereuropäischen Ausland unsere Pässe vorzeigen mussten. Aber längst ist das zur Ausnahme geworden. Normalerweise lassen sich Grenzen in Europa passieren, ohne dass man es richtig mitbekommt. Ich nehme das als eine Bereicherung wahr. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Andererseits ist auch zu beobachten, dass Grenzen in der jüngeren Vergangenheit wieder hochgezogen werden. Gerade die Außengrenzen der Europäischen Union werden immer unüberwindlicher. Die Liedermacherin Dota Kehr hat darüber schon vor Jahren ein Lied geschrieben:</p>



<figure class="wp-block-embed is-type-video is-provider-youtube wp-block-embed-youtube wp-embed-aspect-16-9 wp-has-aspect-ratio"><div class="wp-block-embed__wrapper">
<iframe loading="lazy"  title="Dota - Grenzen (Live Session)" width="500" height="281" src="https://www.youtube.com/embed/r_2ranQG0hI?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe>
</div></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Dabei beklagt sie die Grenzen zwischen Ländern und zwischen Religionen. Sie empfindet es als katastrophal, dass so viele Menschen im Mittelmeer ertrunken sind &#8211; bei dem Versuch, ein Land der Europäischen Union zu erreichen. Und sie wünscht sich »einen Pass, wo Erdenbewohner drinsteht«. Eine Welt ganz ohne Grenzen &#8211; das wäre es doch!</p>



<p class="wp-block-paragraph">Gleichzeitig deutet Dota Kehr in ihrem Lied selbst schon an, dass andere das Ganze womöglich doch als »naiv« wahrnehmen könnten. Eine Welt ganz ohne Grenzen funktioniert wahrscheinlich nicht. Schon wenn Kinder miteinander spielen, sind Grenzsetzungen nötig. Und letztlich kommt auch sie in ihrem Nachdenken über Grenzen nicht ohne Grenzen aus, allerdings: »Sie müssen nicht zwischen den Ländern verlaufen, aber zwischen den Menschen, nicht aus Stacheldraht soll&#8217;n sie sein, sondern aus Respekt. Es gibt Grenzen.«</p>



<p class="wp-block-paragraph">Am Ende geht es ganz offensichtlich nicht darum, ob es Grenzen gibt, sondern wie diese Grenzen aussehen: Halten sie Menschen in einem Gefängnis wie in der DDR? Sind sie für Menschen, die Hilfe suchen, undurchlässig? Oder dienen sie dazu, dass Leben möglich ist?</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das Bild davon, dass Grenzsetzungen letztlich dem Leben dienen sollen, findet sich auch im 104. Psalm. Hier ist von der Grenze die Rede, die Gott den Chaosfluten gesetzt hat, damit Leben auf der Erde überhaupt erst möglich wird:</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>»Sie [= die Wasser] stiegen hoch empor auf die Berge und sanken herunter in die Täler zum Ort, den du ihnen gegründet hast. Du hast eine Grenze gesetzt, darüber kommen sie nicht und dürfen nicht wieder das Erdreich bedecken.«</strong> (Psalm 104,8f., Lutherübersetzung 2017, © Dt. Bibelgesellschaft).</p>



<p class="has-text-align-right wp-block-paragraph"><em>Christoph Barnbrock</em></p>



<p class="wp-block-paragraph"></p>
]]></content:encoded>
					
		
		
		<post-id xmlns="com-wordpress:feed-additions:1">335</post-id>	</item>
	</channel>
</rss>
