<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?><rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	>

<channel>
	<title>Lob &#8211; Team Gott</title>
	<atom:link href="https://team-gott.de/tag/lob/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>https://team-gott.de</link>
	<description>Christliche Impulse für jeden Tag</description>
	<lastBuildDate>Fri, 26 Jun 2026 05:47:50 +0000</lastBuildDate>
	<language>de</language>
	<sy:updatePeriod>
	hourly	</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>
	1	</sy:updateFrequency>
	<generator>https://wordpress.org/?v=7.0.2</generator>

<image>
	<url>https://team-gott.de/wp-content/uploads/2025/12/cropped-Team-Gott-TShirt-32x32.png</url>
	<title>Lob &#8211; Team Gott</title>
	<link>https://team-gott.de</link>
	<width>32</width>
	<height>32</height>
</image> 
<site xmlns="com-wordpress:feed-additions:1">251306745</site>	<item>
		<title>Unprofessionelles Gotteslob</title>
		<link>https://team-gott.de/juni-2026/unprofessionelles-gotteslob/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 28 Jun 2026 01:05:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Juni 2026]]></category>
		<category><![CDATA[Gotteslob]]></category>
		<category><![CDATA[Jesus Christus]]></category>
		<category><![CDATA[Kinder]]></category>
		<category><![CDATA[Konzert]]></category>
		<category><![CDATA[Lob]]></category>
		<category><![CDATA[Musik]]></category>
		<category><![CDATA[Professionalität]]></category>
		<category><![CDATA[Streicher]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://team-gott.de/?p=1416</guid>

					<description><![CDATA[Unsere Kinder haben eine Schule mit musikalischem Schwerpunkt besucht (bzw. tun es noch). Da gehört es dazu, dass regelmäßig abendfüllende Schulkonzerte gegeben werden. Über die Jahre bekommt man einen Eindruck davon, wie die Schulkonzerte aufgebaut werden. Tendenziell gilt die Regel: Nach hinten raus wird es immer professioneller und ambitionierter. Auch hier gilt allerdings: Keine Regel [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Unsere Kinder haben eine Schule mit musikalischem Schwerpunkt besucht (bzw. tun es noch). Da gehört es dazu, dass regelmäßig abendfüllende Schulkonzerte gegeben werden. Über die Jahre bekommt man einen Eindruck davon, wie die Schulkonzerte aufgebaut werden. Tendenziell gilt die Regel: Nach hinten raus wird es immer professioneller und ambitionierter.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Auch hier gilt allerdings: Keine Regel ohne Ausnahme. Das Gitarrenensemble, das traditionell die Konzerte eröffnet, hat sich inzwischen ein erstaunliches Niveau erarbeitet. Vor Jahren waren die musikalischen Künste hier ziemlich elementar.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Was sich aber über all die Jahre nicht geändert hat, ist, dass die Darbietungen der Anfänger-Streichergruppen für musikalisch etwas geschulte Ohren, sagen wir mal so, eine gewisse Herausforderung darstellen. Als Gitarrenspieler, der froh und dankbar ist, dass die einzelnen Töne auf meinem Instrument durch Bünde abgegrenzt sind, kann ich das auch gut nachvollziehen. Wie soll man auf einer Geige oder auch Bratsche seine Töne exakt finden, wenn man das auf dem Griffbrett gar nicht nachgucken kann?</p>



<p class="wp-block-paragraph">Jedenfalls sind diese Streicherdarbietungen immer eher zu ertragen als zu genießen &#8211; und das geht dann auch irgendwie, weil es schon auch berührend ist, diese Kinder anzuschauen. Und außerdem weiß natürlich auch ich: Lernprozesse brauchen Zeit. Oder um es etwas plakativer auszudrücken: Es ist noch kein Meister vom Himmel gefallen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Beim letzten Konzert kam mir an dieser Stelle die biblische Szene von den Kindern im Tempel in den Sinn, die das herumkrakeelten, was sie zuvor von den Erwachsenen wahrgenommen hatten: <strong>»Hosianna, dem Sohn Davids!«</strong>. Und das sangen sie nicht »mit fein lieblicher Stimme«, sondern schrien wild durcheinander &#8211; sicherlich auch das eher eine Zumutung für die Ohren.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Kein Wunder, dass das nach Form und Inhalt für die Hohenpriester und Schriftgelehrten schwer auszuhalten war. Für Jesus stellt sich das allerdings anders dar. Er freut sich an diesem »unprofessionellen« Gotteslob und sieht darin etwas, was schon in den Psalmen zu lesen ist. Es kommt eben nicht immer auf Professionalität an, sondern manchmal viel mehr auf Herz und Leidenschaft und das Wahrnehmen dessen, der als Retter in diese Welt gekommen ist.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>»Als aber die Hohenpriester und Schriftgelehrten die Wunder sahen, die er tat, und die Kinder, die im Tempel schrien und sagten: Hosianna dem Sohn Davids!, entrüsteten sie sich und sprachen zu ihm: Hörst du auch, was diese sagen? Jesus sprach zu ihnen: Ja! Habt ihr nie gelesen: ›Aus dem Munde der Unmündigen und Säuglinge hast du dir Lob bereitet‹?«</strong> (Matthäus 21,15f., Lutherbibel 2017, © Dt. Bibelgesellschaft).</p>



<p class="has-text-align-right wp-block-paragraph"><em>Christoph Barnbrock</em></p>
]]></content:encoded>
					
		
		
		<post-id xmlns="com-wordpress:feed-additions:1">1416</post-id>	</item>
		<item>
		<title>Richtig stehen</title>
		<link>https://team-gott.de/april-2026/richtig-stehen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 27 Apr 2026 01:05:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[April 2026]]></category>
		<category><![CDATA[Abendmahl]]></category>
		<category><![CDATA[Aufstehen]]></category>
		<category><![CDATA[Danken]]></category>
		<category><![CDATA[Gottesdienst]]></category>
		<category><![CDATA[Körper]]></category>
		<category><![CDATA[Lob]]></category>
		<category><![CDATA[Musik]]></category>
		<category><![CDATA[Stehen]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://team-gott.de/?p=932</guid>

					<description><![CDATA[Das »Stehen« ist eine Wissenschaft für sich. Grundsätzlich gilt, dass es ungesund ist, den ganzen Tag zu sitzen. Aber die ganze Zeit zu stehen, ist auch nicht die Lösung aller Probleme. Starr zu stehen, bringt dann auch wieder neue, andere Schwierigkeiten mit sich. Es kommt also am Ende darauf an, richtig zu stehen bzw. Sitzen, [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Das »Stehen« ist eine Wissenschaft für sich. Grundsätzlich gilt, dass es ungesund ist, den ganzen Tag zu sitzen. Aber die ganze Zeit zu stehen, ist auch nicht die Lösung aller Probleme. Starr zu stehen, bringt dann auch wieder neue, andere Schwierigkeiten mit sich. Es kommt also am Ende darauf an, richtig zu stehen bzw. Sitzen, Stehen und Bewegung sinnvoll abzuwechseln.</p>



<p class="wp-block-paragraph">In unserer Familie nehmen wir bisweilen humorvoll in den Blick, wo und wie man im Gottesdienst »richtig« stehen sollte. Insbesondere entzünden sich diese Gespräche am Lied nach der Abendmahlsausteilung in der uns vertrauten Gottesdienstform. Üblicherweise wird an dieser Stelle der Lobgesang des Simeon (»Nunc dimittis«) gesungen. Und je nach Tradition der jeweiligen Gemeinde stehen die Gemeindeglieder dazu bereits ganz am Anfang oder vor dem »Ehr sei dem Vater &#8230;« (das den Gesang abschließt) oder auch gar nicht auf.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Obwohl die entsprechende Liedfassung einige Jahrhunderte auf dem Buckel hat, firmiert sie bei uns in der Familie unter der Überschrift »echter Banger«. Und mit Nachdruck wird darauf hingewiesen, dass das Aufstehen zum »Ehr sei dem Vater &#8230;« die <em>richtige </em>Art des (Auf-)Stehens ist. Und wehe, wir feiern in einer Gemeinde Gottesdienst mit, die das anders handhabt&#8230; <img src="https://s.w.org/images/core/emoji/17.0.2/72x72/1f609.png" alt="😉" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" /> </p>



<p class="wp-block-paragraph">Nun lässt sich aus neutraler, wissenschaftlicher Sicht manches zum Thema Sitzen, Stehen und Knien im Gottesdienst sagen &#8211; unter anderem dies, dass über Jahrhunderte alle Gottesdienstbesucher immer standen, weil es gar keine Kirchbänke oder gar Stühle gab. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Und doch macht dieser kleine innerfamiliäre Austausch über diese zugegeben sehr spezielle Frage deutlich, dass Glauben und Gotteslob nicht bloß mit unserem Kopf und Denken zu tun haben, sondern unser ganzer Körper daran beteiligt ist. </p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>»Und an jedem Morgen sollten [die Leviten] stehen, zu danken und zu loben den HERRN, und ebenso an jedem Abend«.</strong> (1. Chronik 23,30, Lutherbibel 2017, © Dt. Bibelgesellschaft).</p>



<p class="has-text-align-right wp-block-paragraph"><em>Christoph Barnbrock</em></p>



<p class="wp-block-paragraph"></p>
]]></content:encoded>
					
		
		
		<post-id xmlns="com-wordpress:feed-additions:1">932</post-id>	</item>
		<item>
		<title>Bis zum Mond und wieder zurück</title>
		<link>https://team-gott.de/april-2026/bis-zum-mond-und-wieder-zurueck/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 12 Apr 2026 01:05:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[April 2026]]></category>
		<category><![CDATA[Artemis II]]></category>
		<category><![CDATA[Dank]]></category>
		<category><![CDATA[Erinnerung]]></category>
		<category><![CDATA[Kinderbuch]]></category>
		<category><![CDATA[Liebe]]></category>
		<category><![CDATA[Lob]]></category>
		<category><![CDATA[Mond]]></category>
		<category><![CDATA[Ostern]]></category>
		<category><![CDATA[Schöpfung]]></category>
		<category><![CDATA[Universum]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://team-gott.de/?p=826</guid>

					<description><![CDATA[Zu den Büchern, die ich meinen Kindern am liebsten vorgelesen habe, gehört das Buch »Weißt du eigentlich, wie lieb ich dich hab?«. Vor dem Zubettgehen treten ein kleiner und ein großer Hase in einen sympathischen Wettstreit darüber ein, wie sehr sie sich lieb haben. Immer größere Distanzen kommen in den Blick, die dem anderen zeigen [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Zu den Büchern, die ich meinen Kindern am liebsten vorgelesen habe, gehört das Buch <a href="https://www.fischer-sauerlaender.de/buch/sam-mcbratney-weisst-du-eigentlich-wie-lieb-ich-dich-hab-9783737360050">»Weißt du eigentlich, wie lieb ich dich hab?«</a>. Vor dem Zubettgehen treten ein kleiner und ein großer Hase in einen sympathischen Wettstreit darüber ein, wie sehr sie sich lieb haben. Immer größere Distanzen kommen in den Blick, die dem anderen zeigen sollen, wie doll der eine den anderen lieb hat. All das macht den kleinen Hasen so müde, dass er schließlich einschläft und kurz vorher noch murmeln kann, dass er den großen Hasen die ganze Strecke bis zum Mond lieb hat, bevor der große Hase dann sagt: »Bis zum Mond und wieder zurück haben wir uns lieb.«</p>



<p class="wp-block-paragraph">In den letzten Tagen war die US-amerikanische Mondmission »Artemis II« auf dem Weg »zum Mond und wieder zurück«. Zum Osterfest hat einer der Astronauten eine kurze Botschaft formuliert, in der er das Wunder des Lebens auf der Erde zusammenfasst:</p>



<figure class="wp-block-embed is-type-video is-provider-youtube wp-block-embed-youtube wp-embed-aspect-16-9 wp-has-aspect-ratio"><div class="wp-block-embed__wrapper">
<iframe  title="Artemis 2 astronaut delivers amazing Easter message on way to moon" width="500" height="281" src="https://www.youtube.com/embed/WdgsAtjrxq4?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe>
</div></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Gerade aus dem Abstand von der Erde, aus der Außensicht ergibt sich ganz offensichtlich ein besonderes Staunen darüber, dass auf der Erde inmitten eines »whole bunch of nothing« Leben möglich ist und ein Schöpfer uns dieses Leben geschenkt und ermöglicht hat. Manchmal muss man offenbar bis zum Mond und wieder zurück fliegen, um zu verstehen, wie lieb uns da jemand hat, den wir nicht sehen können und dessen unermesslich große Liebe zu uns aber trotzdem mit Händen zu greifen ist, wenn wir hinschauen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Und so mag der Mond und die Perspektive vom Mond aus uns nicht nur immer wieder daran erinnern, wie lieb Gott uns hat, sondern auch dazu ermuntern, Gott zu loben, zu danken und ihm zuzujubeln.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>»Lobet ihn, Sonne und Mond, lobet ihn, alle leuchtenden Sterne!«</strong> (Psalm 148,3, Lutherbibel 2017, © Dt. Bibelgesellschaft).</p>



<p class="has-text-align-right wp-block-paragraph"><em>Christoph Barnbrock</em></p>



<p class="wp-block-paragraph"></p>
]]></content:encoded>
					
		
		
		<post-id xmlns="com-wordpress:feed-additions:1">826</post-id>	</item>
		<item>
		<title>Gefühle &#8211; und Gott?</title>
		<link>https://team-gott.de/maerz-2026/gefuehle-und-gott/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 12 Mar 2026 01:05:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[März 2026]]></category>
		<category><![CDATA[Angst]]></category>
		<category><![CDATA[Dank]]></category>
		<category><![CDATA[Erleichterung]]></category>
		<category><![CDATA[Freude]]></category>
		<category><![CDATA[Gefühle]]></category>
		<category><![CDATA[Glauben]]></category>
		<category><![CDATA[Gott]]></category>
		<category><![CDATA[Klage]]></category>
		<category><![CDATA[Liebe]]></category>
		<category><![CDATA[Lob]]></category>
		<category><![CDATA[Mitfiebern]]></category>
		<category><![CDATA[Scham]]></category>
		<category><![CDATA[Trauer]]></category>
		<category><![CDATA[Vergebung]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://team-gott.de/?p=640</guid>

					<description><![CDATA[Ein Leben ganz ohne Gefühle wäre vielleicht ein unkomplizierteres Leben &#8211; aber ein Leben, das so unglaublich viel ärmer wäre. Gefühle gehören zum Leben dazu und machen an vielen Punkten gerade das aus, was wir am Leben lieben. Das angespannte Mitfiebern, die Aufregung, wenn wir einen Wettkampf verfolgen etwa. Die Liebe und das Verliebtsein. Die [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Ein Leben ganz ohne Gefühle wäre vielleicht ein unkomplizierteres Leben &#8211; aber ein Leben, das so unglaublich viel ärmer wäre. Gefühle gehören zum Leben dazu und machen an vielen Punkten gerade das aus, was wir am Leben lieben. Das angespannte Mitfiebern, die Aufregung, wenn wir einen Wettkampf verfolgen etwa. Die Liebe und das Verliebtsein. Die Angst, auf die wir meistens gut verzichten könnten, die aber zumindest im Kern doch auch einen guten Sinn hat, uns vor Gefahren zu bewahren &#8211; auch wenn sie sich manchmal und bei manchen besonders stark verselbstständigt und sich aufbläht, wo sie eigentlich keinen Platz hat. Und dann natürlich auch die Erleichterung, wenn die Gefahr vorbei ist und alles noch einmal gut gegangen ist. Die kindliche Freude über einen wunderschönen Tag im Urlaub. Und die Trauer, wenn wir einen Menschen vermissen, der immer da war und nicht fehlen darf.</p>



<p class="wp-block-paragraph">In den kirchlichen Verhältnissen, in denen ich aufgewachsen bin, spielten Gefühle mit Blick auf den Glauben an Gott keine große Rolle. Das ist in anderen Kirchen und Gemeinschaften anders, wo Menschen unbefangener davon reden, was sie in ihrem Glauben gespürt haben und welche Gefühle sich bei ihnen im Glauben einstellen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Den Impuls, den ich aus meinem kirchlichen Großwerden mitgenommen habe, ist, dass es nicht sinnvoll ist, den Glauben auf meine eigenen Gefühle zu bauen. Zu schwankend und unsicher, manchmal auch verzerrt sind meine Gefühle. Da würde ich meines Glaubens nicht mehr froh und nicht mehr gewiss werden, wenn ich sie zum Fundament meines Gottvertrauens machen würde. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Aber zu entdecken, dass meine Gefühle und mein Glauben keine zwei verschiedenen Planeten sind, zwischen denen Funkstille herrscht &#8211; das will ich doch immer wieder neu lernen. Meine Liebe, meine Angst, meine Scham, meine Freude, meine Erleichterung und meine Trauer &#8211; all das gehört zu meinem Menschsein dazu, ist von Gott in mich hineingelegt und hat auch im Leben vor ihm seinen Platz. Ich darf bewusst wahrnehmen, muss weder die positiven noch die negativen Gefühle unterdrücken oder wegdrücken. Sondern für all diese Gefühle gibt es auch Worte, mit denen ich mit Gott im Gespräch sein kann: Im Lob, im Dank, im Flehen, in der Klage, in der Bitte um Vergebung.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Gefühle und Glauben, Gefühle und Gott &#8211; all das passt zusammen, weil Leben und Glauben, weil Leben und Gott jeweils zusammenpassen.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong> »Ich traue aber darauf, dass du so gnädig bist; / mein Herz freut sich, dass du so gerne hilfst. Ich will dem HERRN singen, dass er so wohl an mir tut.«</strong> (Psalm 13,6, Lutherbibel 2017, © Dt. Bibelgesellschaft).</p>



<p class="has-text-align-right wp-block-paragraph"><em>Christoph Barnbrock</em></p>
]]></content:encoded>
					
		
		
		<post-id xmlns="com-wordpress:feed-additions:1">640</post-id>	</item>
	</channel>
</rss>
