<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?><rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	>

<channel>
	<title>Kommunikation &#8211; Team Gott</title>
	<atom:link href="https://team-gott.de/tag/kommunikation/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>https://team-gott.de</link>
	<description>Christliche Impulse für jeden Tag</description>
	<lastBuildDate>Tue, 09 Jun 2026 14:51:35 +0000</lastBuildDate>
	<language>de</language>
	<sy:updatePeriod>
	hourly	</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>
	1	</sy:updateFrequency>
	<generator>https://wordpress.org/?v=7.1.4</generator>

<image>
	<url>https://team-gott.de/wp-content/uploads/2025/12/cropped-Team-Gott-TShirt-32x32.png</url>
	<title>Kommunikation &#8211; Team Gott</title>
	<link>https://team-gott.de</link>
	<width>32</width>
	<height>32</height>
</image> 
<site xmlns="com-wordpress:feed-additions:1">251306745</site>	<item>
		<title>Träumen</title>
		<link>https://team-gott.de/juni-2026/traeumen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 11 Jun 2026 01:05:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Juni 2026]]></category>
		<category><![CDATA[Aufwachen]]></category>
		<category><![CDATA[Bibel]]></category>
		<category><![CDATA[Jesus Christus]]></category>
		<category><![CDATA[Kommunikation]]></category>
		<category><![CDATA[Schlafen]]></category>
		<category><![CDATA[Traum]]></category>
		<category><![CDATA[Träumen]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://team-gott.de/?p=1299</guid>

					<description><![CDATA[Es gibt Menschen, die sehr intensiv träumen und sich am nächsten Tag auch daran erinnern, was sie geträumt haben, sodass sie das Geträumte auch noch weiter begleitet. Ich träume natürlich auch &#8211; wie jeder Mensch &#8211; allerdings verliere ich meine Träume meistens an der Schwelle des Aufwachens. Und ehrlich gesagt bin ich im Großen und [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Es gibt Menschen, die sehr intensiv träumen und sich am nächsten Tag auch daran erinnern, was sie geträumt haben, sodass sie das Geträumte auch noch weiter begleitet. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Ich träume natürlich auch &#8211; wie jeder Mensch &#8211; allerdings verliere ich meine Träume meistens an der Schwelle des Aufwachens. Und ehrlich gesagt bin ich im Großen und Ganzen auch froh drum, weil die wenigen Träume, an die ich mich aus meinem Leben bis heute erinnere, eher unschön waren.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Bei manchen Träumen ist ganz deutlich, dass ich das verarbeite, was mich den Tag über beschäftigt hat. Da lässt es sich dann durchaus schmunzeln, wenn man sich selbst im Draufgucken auf die Träume auf die Schliche kommt. Und dann wieder können Träume auch rätselhaft bleiben. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Aus der Gruppe derer, die aus anderen Ländern und Kulturkreisen eine Hinwendung zu Jesus Christus erleben, höre ich immer wieder, dass dort die Erscheinung Jesu im Traum eine Rolle gespielt hat. Angesichts der Tatsache, dass die Bibel voll ist von Kommunikation Gottes in Träumen wäre ich der Letzte, der das grundsätzlich in Frage stellen wollte &#8211; auch wenn ich selbst solche Formen göttlichen Redens in meinem Leben nicht kenne.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Am Ende müssen sich ohnehin auch unsere Träume an dem messen lassen, was Gott in seinem Wort zu erkennen gegeben hat. Wenn ich etwa träume, dass Gott mich dazu auffordert, meinem Nachbarn das Auto zu klauen, dann werde ich das nur schwerlich wirklich als »Gottes Willen« verkaufen können, so real dieser Traum auch gewesen sein mag.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wie gut, dass für »Traumverlierer« wie mich Gott das, was er mir zu sagen hat, nachlesbar in seinem Wort hat aufschreiben lassen. Das ist mir zugänglicher, mit Blick auf mein eigenes Traumerleben irgendwie auch verlässlicher. Aber am Ende ist es vielleicht auch einfach ein Zeichen der individuellen Zuwendung Gottes, die nicht bei allen Menschen gleich geschieht, sondern eben von Person zu Person auch unterschiedlich sein kann &#8211; vielleicht auch je nach Begabung und Prägung. </p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>»Wenn unter euch ein Prophet ist, dann will ich, der HERR, mich ihm kundmachen in Gesichten oder mit ihm reden in Träumen.«</strong> (4. Mose 12,6, Lutherbibel 2017, © Dt. Bibelgesellschaft).</p>



<p class="has-text-align-right wp-block-paragraph"><em>Christoph Barnbrock</em></p>
]]></content:encoded>
					
		
		
		<post-id xmlns="com-wordpress:feed-additions:1">1299</post-id>	</item>
		<item>
		<title>Mit Gott am Johari-Fenster</title>
		<link>https://team-gott.de/juni-2026/mit-gott-am-johari-fenster/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 10 Jun 2026 01:05:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Juni 2026]]></category>
		<category><![CDATA[Bewusst]]></category>
		<category><![CDATA[Erkenntnis]]></category>
		<category><![CDATA[Freunde]]></category>
		<category><![CDATA[Gott]]></category>
		<category><![CDATA[Gottesbild]]></category>
		<category><![CDATA[Heil]]></category>
		<category><![CDATA[Jesus Christus]]></category>
		<category><![CDATA[Kommunikation]]></category>
		<category><![CDATA[Psalmen]]></category>
		<category><![CDATA[Psychologie]]></category>
		<category><![CDATA[Selbsterkenntnis]]></category>
		<category><![CDATA[Strafe]]></category>
		<category><![CDATA[Unbewusst]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://team-gott.de/?p=1282</guid>

					<description><![CDATA[Zu den erhellenden Kommunikationsmodellen, die ich im Laufe meines Lebens kennengelernt habe, gehört das sog. »Johari-Fenster« (benannt nach seinen Entwicklern, Joseph Luft und Harrington Ingham. Dabei geht es im Wesentlichen darum zu unterscheiden, was wem von einer Person bekannt ist. Dies haben die beiden Sozialpsychologen versucht, in vier Feldern (wie in einem Fenster mit vier [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Zu den erhellenden Kommunikationsmodellen, die ich im Laufe meines Lebens kennengelernt habe, gehört das sog. »<a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Johari-Fenster">Johari-Fenster</a>« (benannt nach seinen Entwicklern, <strong>Jo</strong>seph Luft und <strong>Har</strong>r<strong>i</strong>ngton Ingham. Dabei geht es im Wesentlichen darum zu unterscheiden, was wem von einer Person bekannt ist. Dies haben die beiden Sozialpsychologen versucht, in vier Feldern (wie in einem Fenster mit vier Scheiben) zu beschreiben.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ein Feld enthält das, was nur ich von mir weiß, andere aber nicht. Das zweite Feld birgt die Informationen über mich, die sowohl mir selbst als auch meinem Gegenüber bekannt sind. Dazu gehören zum Beispiel Informationen zu meinem Aussehen, zu meinem Namen, meinem Beruf. Und je enger ich mit Menschen befreundet bin und je mehr ich ihnen auch Anteil an meinem Leben gegeben habe, desto größer wird dieses Feld gemeinsamen Wissens. Meine Freunde wissen (hoffentlich) eine ganze Menge mehr von mir als meinen Namen und meine (inzwischen reichlich melierte) Haarfarbe.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Richtig interessant wird es eigentlich in den anderen beiden Feldern. Es gibt nämlich auch Aspekte, die zu meiner Person gehören, die mir nicht bewusst sind, die andere aber deutlich an mir wahrnehmen. Von hier erklärt sich das unangenehme Empfinden, das sich bei den meisten Menschen einstellt, wenn sie Videoaufnahmen von sich selbst sehen. Wie unsere Stimme klingt und welche Marotten wir uns angewöhnt haben, ist uns oft gar nicht bewusst &#8211; eine Videoaufnahme spiegelt uns das dann. Es kann aber auch sein, dass ein Mensch uns daran Anteil gibt, wie er uns in einer bestimmten Situation oder über eine längere Zeitdauer hinweg wahrgenommen hat. Oft ist das nicht unbedingt erfreulich, was wir da zu hören bekommen. Und wir erschrecken, dass wir tatsächlich so auf andere gewirkt haben. Das ist uns ja längst nicht immer bewusst. Aber natürlich gibt es auch Segensreiches, Begabungen und Stärken, die uns verborgen sind, die andere dagegen viel deutlicher an uns wahrnehmen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Dann gibt es schließlich einen Bereich, der weder mir noch anderen bewusst und zugänglich ist. Längst nicht alles, was uns als Person ausmacht und was uns geprägt hat, liegt für uns auf der Hand. Und natürlich haben andere oft noch weniger einen Einblick in all das. Trotzdem gehört es zu uns und prägt uns und macht uns zu den Menschen, die wir sind &#8211; im Guten wie im Schlechten.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ich denke dabei an das Psalmwort: <strong>»HERR, du erforschest mich und kennest mich. [&#8230;] Denn siehe, es ist kein Wort auf meiner Zunge, das du, HERR, nicht alles wüsstest.«</strong> (Psalm 139,1+4, Lutherbibel 2017, © Dt. Bibelgesellschaft). Für manche Menschen hat das eher einen schrecklichen Klang, weil es für sie verbunden ist mit einem Gottesbild, in dem das Wahrnehmen noch der kleinsten Verfehlung mit harter Strafe geahndet wird.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Mit Blick auf das Johari-Fenster und mit Blick auf Jesus Christus finde ich das aber unglaublich tröstlich. Während ich mich noch nicht einmal selbst immer verstehe &#8211; von anderen ganz zu schweigen &#8211; blickt Gott bei mir tatsächlich durch. Er kennt mich. Er weiß, warum ich bin, wie ich bin. Er kennt mich besser als ich mich selbst.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Und all das hat ihn nicht dazu gebracht, sich kopfschüttelnd von mir abzuwenden. Sondern er hat seinen Sohn Jesus Christus in die Welt gesandt, um mir Heil zu schenken. Gerade weil er weiß, wie sehr ich das nötig habe. Gerade weil ihm deutlich ist, dass mir vieles in meinem Leben gar nicht bewusst ist und ich deswegen auch hoffnungslos daran scheitern würde, mein Leben selbst zu optimieren oder zu kurieren. Wie gut, dass es zumindest einen gibt, der alle vier Felder meines Johari-Fensters kennt &#8211; und mich liebt!</p>



<p class="has-text-align-right wp-block-paragraph"><em>Christoph Barnbrock</em></p>
]]></content:encoded>
					
		
		
		<post-id xmlns="com-wordpress:feed-additions:1">1282</post-id>	</item>
		<item>
		<title>Fremdheitserfahrungen</title>
		<link>https://team-gott.de/mai-2026/fremdheitserfahrungen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 16 May 2026 01:05:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Mai 2026]]></category>
		<category><![CDATA[Bibel]]></category>
		<category><![CDATA[Fremdheit]]></category>
		<category><![CDATA[Gebet]]></category>
		<category><![CDATA[Gottesbild]]></category>
		<category><![CDATA[Jesus Christus]]></category>
		<category><![CDATA[Kommunikation]]></category>
		<category><![CDATA[Kreuz]]></category>
		<category><![CDATA[Liebe]]></category>
		<category><![CDATA[Vater]]></category>
		<category><![CDATA[Verborgenheit]]></category>
		<category><![CDATA[Wort Gottes]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://team-gott.de/?p=1086</guid>

					<description><![CDATA[Mit anderen Menschen machen wir immer wieder auch Fremdheitserfahrungen. Wenn jemand anruft, die Nummer nicht angezeigt wird und wir die Stimme des Gegenübers nicht gleich erkennen, weil sie verzerrt daherkommt. »Mensch, deine Stimme klang so ungewohnt!«. Oder wenn wir einer Freundin begegnen, die wir länger nicht gesehen haben. Kleidung, Frisur und Haarfarbe sind anders als [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Mit anderen Menschen machen wir immer wieder auch Fremdheitserfahrungen. Wenn jemand anruft, die Nummer nicht angezeigt wird und wir die Stimme des Gegenübers nicht gleich erkennen, weil sie verzerrt daherkommt. »Mensch, deine Stimme klang so ungewohnt!«. Oder wenn wir einer Freundin begegnen, die wir länger nicht gesehen haben. Kleidung, Frisur und Haarfarbe sind anders als früher. Das Gesicht trägt offensichtlich Spuren von herausfordernden Wegstrecken. »Jetzt hätte ich dich beinahe gar nicht erkannt!«</p>



<p class="wp-block-paragraph">Dabei können es auch ganz nahe Menschen sein, die uns plötzlich fremd vorkommen. Der oder die andere reagiert in einer Weise, wie ich es nicht erwartet hätte. Und manchmal braucht es eine Weile und nicht zuletzt Gespräche, um zu verstehen, warum mein Gegenüber sich &#8211; aus meiner Perspektive &#8211; so merkwürdig verhalten hat.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Fremdheitserfahrungen haben aber auch immer damit zu tun, dass der andere eben nicht ich ist. So gut ich ihn oder sie auch kennen mag, wir sind doch nie identisch. Ich kann nicht in den Kopf eines anderen Menschen schauen. Und was mich bisweilen am Zusammensein mit einem anderen Menschen fasziniert, dass da jemand ganz anders ist, einen anderen Horizont mitbringt, kann mich dann auch wieder irritieren. Warum verhält der sich denn so?</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wer auch nur ein paar wenige Wegstrecken als Christenmensch im Leben mit Gott unterwegs ist, weiß, dass es auch Fremdheitserfahrungen mit Gott geben kann. Das mag mit Ereignissen zu tun haben, in denen ich den liebevollen Vater, den selbstlosen Erlöser und den himmlischen Tröster in meinem Leben nicht wiedererkenne. Das kann aber auch mit Bibelworten zu tun haben, in denen mir Gottes Stimme fremd und aus meiner Wahrnehmung verzerrt vorkommt &#8211; hart, unnachgiebig, verletzend.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Auch Menschen wie Martin Luther kannten diese Erfahrungen. So unterscheidet er etwa zwischen einem »fremden Werk« Gottes und seinem »eigentlichen Werk« oder auch zwischen Gott, der uns verborgen bleibt, und Gott, der sich uns verlässlich und erkennbar in seiner Liebe zuwendet. Und er kann davon reden, dass es dunkle Stellen in der Bibel gibt, die sich nur von den klaren Stellen der Heiligen Schrift erschließen lassen. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Was hilft in solchen Situationen? &#8211; Das, was uns auch im Alltag hilft: Im Gespräch bleiben. Beim scheinbar unbekannten Anrufer noch einmal nachfragen, bei der Person, die an mir vorbeigeht, noch einmal hingucken, sie ansprechen. Voneinander hören und die Fremdheitserfahrungen im Austausch überwinden. Für das Miteinander mit Gott würde das bedeuten: Die Kommunikation nicht abbrechen lassen, sondern hören, was er in seinem Wort zu sagen hat, und mit ihm reden &#8211; auch über das, was uns an ihm fremd erscheinen mag. Und dabei immer ausgehen von den Punkten, in denen besonders deutlich wird, wer Gott ist und wie Gott ist: Von der Anrede Gottes als Vater, wie wir sie aus dem Vaterunser kennen. Von der Liebe Gottes, die sich am Kreuz Jesu unüberbietbar zeigt. Vom Trost, der uns mit dem Heiligen Geist geschenkt ist. Und von dort aus dann auch die Seiten Gottes beleuchten, die uns vielleicht (noch?) fremd sind. Und uns eingestehen, dass wir als Menschen den unfasslichen Gott auch nie vollständig werden ergründen können.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>»Verbirg dein Antlitz nicht vor mir in der Not, / neige deine Ohren zu mir; wenn ich dich anrufe, so erhöre mich bald!«</strong> (Psalm 102,3, Lutherbibel 2017, © Dt. Bibelgesellschaft).</p>



<p class="has-text-align-right wp-block-paragraph"><em>Christoph Barnbrock</em></p>
]]></content:encoded>
					
		
		
		<post-id xmlns="com-wordpress:feed-additions:1">1086</post-id>	</item>
		<item>
		<title>Gebrauchsanweisung für Gott?</title>
		<link>https://team-gott.de/april-2026/gebrauchsanweisung-fuer-gott/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 29 Apr 2026 01:05:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[April 2026]]></category>
		<category><![CDATA[Ausnutzen]]></category>
		<category><![CDATA[Frau]]></category>
		<category><![CDATA[Freund]]></category>
		<category><![CDATA[Gott]]></category>
		<category><![CDATA[Gottesbild]]></category>
		<category><![CDATA[Jesus Christus]]></category>
		<category><![CDATA[Kommunikation]]></category>
		<category><![CDATA[Nutzen]]></category>
		<category><![CDATA[Sache]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://team-gott.de/?p=945</guid>

					<description><![CDATA[Auf einer meiner Fahrten in den letzten Tagen hörte ich im Auto einen geistlichen Morgenimpuls. Der war gut gemacht. Schöne Wortspiele, die ich mag. Aspekte des christlichen Glaubens noch einmal von einer anderen Seite beleuchtet. Dazwischen Musik, die mir die Gelegenheit gegeben hat, einzelnen Gedanken noch nachzuhängen. Bei vielem konnte ich gut mitgehen und habe [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Auf einer meiner Fahrten in den letzten Tagen hörte ich im Auto einen geistlichen Morgenimpuls. Der war gut gemacht. Schöne Wortspiele, die ich mag. Aspekte des christlichen Glaubens noch einmal von einer anderen Seite beleuchtet. Dazwischen Musik, die mir die Gelegenheit gegeben hat, einzelnen Gedanken noch nachzuhängen. Bei vielem konnte ich gut mitgehen und habe das, was ich gehört habe, auch als Bereicherung erlebt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">An einer Stelle bin ich allerdings hängen geblieben &#8211; und zwar da, wo wiederholt die Rede davon war, wir könnten »von Gott Gebrauch machen«. Zunächst einmal klang das wie eine schöne Ermutigung, Gott, der uns so viel zu bieten hat, nicht aus dem Blick zu verlieren. Aber irgendwie lag die Formulierung quer in meinen Ohren. Warum?</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ich habe überlegt, wovon ich sonst so im Leben »Gebrauch mache«. Ich mache Gebrauch vom Staubsauger, wenn der Fußboden dreckig ist. Oder ich gebrauche den Backofen, wenn ich einen Auflauf zubereiten will. Aber würde ich so von Freunden oder meiner Frau reden? &#8211; Ich mache »Gebrauch von meinen Freunden«? Ich mache »Gebrauch von meiner Frau«? Nein, so könnte und so wollte ich nicht von Menschen reden, die mir lieb sind. </p>



<p class="wp-block-paragraph">»Gebrauch machen«. Das klingt nach An- und Ausschalten, wie es gerade passt. Da schwingt mit, dass ich jemanden nutze &#8211; vielleicht auch ausnutze. Und selbst wenn Menschen davon reden, dass sie von ihren »guten Connections Gebrauch machen«, um eine neue Stelle zu bekommen, haftet dem doch irgendwie auch ein Hauch von Vetternwirtschaft und damit etwas Unschönes an.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ich möchte nicht »von Gott Gebrauch machen«. Er ist kein »Ding«, das ich bei passender Gelegenheit aus der Abstellkammer hole, es nutze, wenn ich es brauche, um es dann wieder wegzuräumen. Sondern Gott ist tatsächlich ein personales Gegenüber, jemand, mit dem ich reden kann, darf und soll. Der redet und dem ich antworte. Einer, der wie eine wichtige Person in meinem Leben nicht nur dann ins Spiel kommt, wenn ich ihn gebrauchen will.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Gott ist eben nicht ein Ding &#8211; von Menschen gemacht, sondern wirklich ein Gegenüber. Und wie gut, dass es nicht nur darauf ankommt, wann ich ihn einmal hervorhole, sondern dass er sich auch selbst von sich aus in mein Leben einschaltet, mir manchmal irritierend, im Kern &#8211; und das erkenne ich an Jesus Christus &#8211; aber heilsam begegnet.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>»Denn er [unser Gott] ist ein lebendiger Gott, der ewig bleibt, und sein Reich ist unvergänglich, und seine Herrschaft hat kein Ende.«</strong> (Daniel 6,27, Lutherbibel 2017, © Dt. Bibelgesellschaft).</p>



<p class="has-text-align-right wp-block-paragraph"><em>Christoph Barnbrock</em></p>
]]></content:encoded>
					
		
		
		<post-id xmlns="com-wordpress:feed-additions:1">945</post-id>	</item>
	</channel>
</rss>
