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	<title>Hoffnung &#8211; Team Gott</title>
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		<title>Das Beste kommt erst noch</title>
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		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 20 Jul 2026 01:05:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Juli 2026]]></category>
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					<description><![CDATA[Kürzlich verstarb die walisische Sängerin Bonnie Tyler, die mit ihrem Song »Total Eclipse of My Heart« einen wesentlichen Beitrag zur »Playlist« meiner Jugend beigesteuert hat. Auf eigentümliche Weise bewegen mich diese Todesfälle von Sängerinnen und Sängern, die mich durchs Leben begleitet haben, obwohl ich die Person gar nicht kannte und in diesem Fall noch nicht [&#8230;]]]></description>
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<p class="wp-block-paragraph">Kürzlich verstarb die walisische Sängerin Bonnie Tyler, die mit ihrem Song »<a href="https://youtu.be/lcOxhH8N3Bo?si=fXvbGx4x0nwcLmEo">Total Eclipse of My Heart</a>« einen wesentlichen Beitrag zur »Playlist« meiner Jugend beigesteuert hat.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Auf eigentümliche Weise bewegen mich diese Todesfälle von Sängerinnen und Sängern, die mich durchs Leben begleitet haben, obwohl ich die Person gar nicht kannte und in diesem Fall noch nicht einmal ein Konzert von ihr besucht habe. Aber eine Stimme ist eben doch etwas sehr Persönliches. Und wenn eine Stimme einen begleitet, kann man fast den Eindruck gewinnen, die Person habe einen begleitet.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Eins der neueren Lieder von Tyler ist: »<a href="https://youtu.be/rUiC_mxpUeQ?si=a6E75xxEiIDPWoP4">The Best Is Yet to Come</a>« (»Das Beste kommt erst noch«). Die Szene, die darin aufgerufen wird, ist die eines älteren Liebespaars, das auf schwierige Zeiten zurückschaut, die sie nun hinter sich gelassen haben (»We&#8217;ve got the bad days on the run«), voller Erwartung, dass das Beste noch vor ihnen liegt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Schaut man auf die <a href="https://www.womanalive.co.uk/opinion/the-faith-of-bonnie-tyler-the-rock-legend-who-never-let-go-of-jesus/21833.article">Lebensgeschichte</a> von Tyler dann gehören zum Beispiel Kinderwunsch, eine Fehlgeburt und am Ende die Einsicht, dass es mit Kindern nichts werden würde, zu den »bad days«. Die Zeit und die Zahl der guten Tage, die Tyler vom Erscheinen des Songs »The Best Is Yet to Come« noch blieben, war am Ende begrenzt. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Nicht klar ist, ob in Tylers Zeilen »The Best Is Yet to Come« auch eine Perspektive mitgeschwungen hat, die über dieses Leben hinausreichte. Das ist durchaus möglich, weil Tyler sich zeitlebens ihren christlichen Glauben bewahrt hat &#8211; beziehungsweise sie in diesem bewahrt wurde. In diesem Sinne würde für sie auf jeden Fall gelten: »The Best Is Yet to Come«: Das Beste kam/kommt erst noch für sie!</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Jesus Christus spricht: »Auch ihr habt nun Traurigkeit; aber ich will euch wiedersehen, und euer Herz soll sich freuen, und eure Freude soll niemand von euch nehmen.«</strong> (Johannes 16,22, Lutherbibel 2017, © Dt. Bibelgesellschaft).</p>



<p class="has-text-align-right wp-block-paragraph"><em>Christoph Barnbrock</em></p>



<p class="wp-block-paragraph"></p>
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		<title>Von und mit Gebeten leben</title>
		<link>https://team-gott.de/juli-2026/von-und-mit-gebeten-leben/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 05 Jul 2026 01:05:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Juli 2026]]></category>
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					<description><![CDATA[Einer der bekanntesten Songs von der Rockband Bon Jovi ist »Livin&#8216; on a Prayer«: Die Hauptpersonen des Songs sind Tommy und Gina, die jeweils in schlecht bezahlten Berufen schuften, ohne dass sie wirklich über die Runden kommen. Das Lied zeichnet sich dadurch aus, dass die Härte der Situation nicht beschönigt wird &#8211; Gina etwa weint [&#8230;]]]></description>
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<p class="wp-block-paragraph">Einer der bekanntesten Songs von der Rockband Bon Jovi ist »Livin&#8216; on a Prayer«:</p>



<p class="wp-block-paragraph"><iframe  title="Livin&amp;apos; On A Prayer" width="500" height="375" src="https://www.youtube.com/embed/zi3hItzxRwg?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe></p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Hauptpersonen des Songs sind Tommy und Gina, die jeweils in schlecht bezahlten Berufen schuften, ohne dass sie wirklich über die Runden kommen. Das Lied zeichnet sich dadurch aus, dass die Härte der Situation nicht beschönigt wird &#8211; Gina etwa weint nachts und träumt davon, einfach weglaufen zu können. Und andererseits atmet das Lied auch eine Hoffnung, dass sich die Dinge ändern werden. Tommy versucht Gina zu trösten: <em>»Baby, it&#8217;s okay, someday«</em> (»Liebes, es ist okay, irgendwann«). Und bis dahin halten sie zumindest aneinander fest, stützen sich und reden sich gegenseitig gut zu.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Inbegriff der Hoffnung in allem Schweren ist die Zeile, die dem Song seinen Namen gibt <em>»Livin&#8216; on a Prayer«</em> (»Von einem Gebet leben«). Soweit ich das erkennen kann, ist der Begriff »Gebet« hier eher eine Metapher für Hoffnung, dafür, dass Gebete erhört werden und alles irgendwie doch noch einmal gut oder zumindest besser wird.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Am Ende ließe sich natürlich kritisch zurückfragen: Kann man wirklich von Gebeten leben, wenn das Geld für die Miete, für Brot und Butter fehlt. Und natürlich ist die naheliegende &#8211; und auf einer bestimmten Ebene auch sachgerechte &#8211; Antwort: Nein, natürlich nicht.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Doch dann denke ich an die Hilferufe, die uns in den Psalmen überliefert sind, an die Gospels und Spirituals als gesungene Gebete, die von den Versklavten auf den Baumwollplantagen gesungen wurden, und ich frage mich: Ist es vielleicht doch so, dass Gebete zum Leben und zum Überleben helfen: weil sie mich in die Lage versetzen, meine Not einem anderen zu klagen, weil sie von dem Vertrauen getragen sind, dass Gott hört und uns nicht im Stich lässt, weil aus den Gebeten der Mut erwächst, sich selbst auch, soweit es möglich ist, für Veränderung der Situation einzusetzen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ja, ich bin fest überzeugt, dass Gebete auf diese Weise ein wichtiges »Lebensmittel« sind, weil sie uns mit dem lebendigen Gott verbinden und Jesus Christus uns versprochen hat, dass der Vater im Himmel unsre Hilferufe hören und uns geben wird, was wir brauchen.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>»HERR, höre und sei mir gnädig! HERR, sei mein Helfer!« </strong>(Psalm 30,11, Lutherbibel 2017, © Dt. Bibelgesellschaft).</p>



<p class="has-text-align-right wp-block-paragraph"><em>Christoph Barnbrock</em></p>
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		<title>Durchreisender Fremder</title>
		<link>https://team-gott.de/juni-2026/durchreisender-fremder/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 04 Jun 2026 01:05:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Juni 2026]]></category>
		<category><![CDATA[Anfechtung]]></category>
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					<description><![CDATA[Was Musik mit Glaubensthemen angeht, habe ich einen relativ weit gefächerten Geschmack. Irgendwie rührt es mich an, Lieder zu singen, die auf die altkirchlichen Hymnen zurückgehen und mich so mit der Christenheit über Jahrhunderte, ja sogar Jahrtausende verbinden &#8211; selbst wenn sie manchmal etwas sperrig daherkommen. Viele Paul-Gerhardt-Lieder möchte ich nicht missen. Und neuem Liedgut [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Was Musik mit Glaubensthemen angeht, habe ich einen relativ weit gefächerten Geschmack. Irgendwie rührt es mich an, Lieder zu singen, die auf die altkirchlichen Hymnen zurückgehen und mich so mit der Christenheit über Jahrhunderte, ja sogar Jahrtausende verbinden &#8211; selbst wenn sie manchmal etwas sperrig daherkommen. Viele Paul-Gerhardt-Lieder möchte ich nicht missen. Und neuem Liedgut wiederum gelingt es manchmal in besonderer Weise, mir als einem Menschen, der in der Gegenwart lebt, Worte für das Gotteslob zu schenken. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Eines der Lieder, die mich besonders geprägt haben, ist der Gospel »Wayfaring Stranger«, also »Durchreisender Fremder«, den ich als Jugendlicher unendlich oft auf der Gitarre gespielt habe. Und ganz offensichtlich geht es anderen auch so &#8211; schließlich ist dieses Lied fast unzählig oft gecovert worden, sogar von <a href="https://www.youtube.com/watch?v=buAzVkcH4YI">Ed Sheeran</a>. Besonders kongenial interpretiert ist es sicherlich von Johnny Cash in dieser Fassung:</p>



<figure class="wp-block-embed is-type-video is-provider-youtube wp-block-embed-youtube wp-embed-aspect-4-3 wp-has-aspect-ratio"><div class="wp-block-embed__wrapper">
<iframe  title="Wayfaring Stranger" width="500" height="375" src="https://www.youtube.com/embed/_Ys6PW_PYfY?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe>
</div></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Wie das bei solchen mündlich überlieferten Songs immer der Fall ist, variieren die Textfassungen der einzelnen Versionen ein wenig voneinander. Aber gleich bleibt doch jeweils das Gefühl der Heimatlosigkeit des »Wayfaring Stranger« auf der einen Seite und die Gewissheit, dass es eine Heimat »jenseits des Jordans« (hier Bild für das ewige Leben) gibt auf der anderen Seite. Das Wiedersehen mit den Lieben, das Einstimmen in das Gotteslob mit den Erlösten.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Vielleicht ist es gerade die Schlichtheit dieses Liedes, die mich bewegt (hat): Die wenigen Pinselstriche, die manche Herausforderungen in diesem Leben aufnehmen und die die Hoffnung auf ein kommendes Leben skizzieren. Der Weg, der hier manchmal steil und anspruchsvoll ist. Und die »wunderbaren« himmlischen »Felder«, die sich vor uns auftun werden. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Ja, das bin ich: ein »durchreisender Fremder« &#8211; was gleichwohl nicht heißt, dass es hier nicht auch manch Schönes zu erleben gäbe. Aber mein Ziel ist doch ein andres. Dieses Lied erinnert mich immer wieder einmal daran &#8211; gerade dann, wenn, wie im Lied formuliert, die »dunklen Wolken aufziehen«.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>»Denn ich bin überzeugt, dass dieser Zeit Leiden nicht ins Gewicht fallen gegenüber der Herrlichkeit, die an uns offenbart werden soll.« </strong>(Römer 8,18, Lutherbibel 2017, © Dt. Bibelgesellschaft).</p>



<p class="has-text-align-right wp-block-paragraph"><em>Christoph Barnbrock</em></p>



<p class="wp-block-paragraph">PS: (Fast) alle Lieder, die bei hier bei »Team Gott« vorkommen, gibt es aber jetzt übrigens auch in einer Spotify-Playlist: <a href="https://tinyurl.com/teamgottplaylist">https://tinyurl.com/teamgottplaylist</a></p>
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