<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?><rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	>

<channel>
	<title>Hilfe &#8211; Team Gott</title>
	<atom:link href="https://team-gott.de/tag/hilfe/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>https://team-gott.de</link>
	<description>Christliche Impulse für jeden Tag</description>
	<lastBuildDate>Sat, 04 Jul 2026 06:23:43 +0000</lastBuildDate>
	<language>de</language>
	<sy:updatePeriod>
	hourly	</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>
	1	</sy:updateFrequency>
	<generator>https://wordpress.org/?v=7.0.2</generator>

<image>
	<url>https://team-gott.de/wp-content/uploads/2025/12/cropped-Team-Gott-TShirt-32x32.png</url>
	<title>Hilfe &#8211; Team Gott</title>
	<link>https://team-gott.de</link>
	<width>32</width>
	<height>32</height>
</image> 
<site xmlns="com-wordpress:feed-additions:1">251306745</site>	<item>
		<title>Von und mit Gebeten leben</title>
		<link>https://team-gott.de/juli-2026/von-und-mit-gebeten-leben/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 05 Jul 2026 01:05:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Juli 2026]]></category>
		<category><![CDATA[Gebet]]></category>
		<category><![CDATA[Gebetserhörung]]></category>
		<category><![CDATA[Hilfe]]></category>
		<category><![CDATA[Hoffnung]]></category>
		<category><![CDATA[Kraft]]></category>
		<category><![CDATA[Musik]]></category>
		<category><![CDATA[Mut]]></category>
		<category><![CDATA[Not]]></category>
		<category><![CDATA[Wirtschaftskrise]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://team-gott.de/?p=1473</guid>

					<description><![CDATA[Einer der bekanntesten Songs von der Rockband Bon Jovi ist »Livin&#8216; on a Prayer«: Die Hauptpersonen des Songs sind Tommy und Gina, die jeweils in schlecht bezahlten Berufen schuften, ohne dass sie wirklich über die Runden kommen. Das Lied zeichnet sich dadurch aus, dass die Härte der Situation nicht beschönigt wird &#8211; Gina etwa weint [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Einer der bekanntesten Songs von der Rockband Bon Jovi ist »Livin&#8216; on a Prayer«:</p>



<p class="wp-block-paragraph"><iframe  title="Livin&amp;apos; On A Prayer" width="500" height="375" src="https://www.youtube.com/embed/zi3hItzxRwg?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe></p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Hauptpersonen des Songs sind Tommy und Gina, die jeweils in schlecht bezahlten Berufen schuften, ohne dass sie wirklich über die Runden kommen. Das Lied zeichnet sich dadurch aus, dass die Härte der Situation nicht beschönigt wird &#8211; Gina etwa weint nachts und träumt davon, einfach weglaufen zu können. Und andererseits atmet das Lied auch eine Hoffnung, dass sich die Dinge ändern werden. Tommy versucht Gina zu trösten: <em>»Baby, it&#8217;s okay, someday«</em> (»Liebes, es ist okay, irgendwann«). Und bis dahin halten sie zumindest aneinander fest, stützen sich und reden sich gegenseitig gut zu.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Inbegriff der Hoffnung in allem Schweren ist die Zeile, die dem Song seinen Namen gibt <em>»Livin&#8216; on a Prayer«</em> (»Von einem Gebet leben«). Soweit ich das erkennen kann, ist der Begriff »Gebet« hier eher eine Metapher für Hoffnung, dafür, dass Gebete erhört werden und alles irgendwie doch noch einmal gut oder zumindest besser wird.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Am Ende ließe sich natürlich kritisch zurückfragen: Kann man wirklich von Gebeten leben, wenn das Geld für die Miete, für Brot und Butter fehlt. Und natürlich ist die naheliegende &#8211; und auf einer bestimmten Ebene auch sachgerechte &#8211; Antwort: Nein, natürlich nicht.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Doch dann denke ich an die Hilferufe, die uns in den Psalmen überliefert sind, an die Gospels und Spirituals als gesungene Gebete, die von den Versklavten auf den Baumwollplantagen gesungen wurden, und ich frage mich: Ist es vielleicht doch so, dass Gebete zum Leben und zum Überleben helfen: weil sie mich in die Lage versetzen, meine Not einem anderen zu klagen, weil sie von dem Vertrauen getragen sind, dass Gott hört und uns nicht im Stich lässt, weil aus den Gebeten der Mut erwächst, sich selbst auch, soweit es möglich ist, für Veränderung der Situation einzusetzen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ja, ich bin fest überzeugt, dass Gebete auf diese Weise ein wichtiges »Lebensmittel« sind, weil sie uns mit dem lebendigen Gott verbinden und Jesus Christus uns versprochen hat, dass der Vater im Himmel unsre Hilferufe hören und uns geben wird, was wir brauchen.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>»HERR, höre und sei mir gnädig! HERR, sei mein Helfer!« </strong>(Psalm 30,11, Lutherbibel 2017, © Dt. Bibelgesellschaft).</p>



<p class="has-text-align-right wp-block-paragraph"><em>Christoph Barnbrock</em></p>
]]></content:encoded>
					
		
		
		<post-id xmlns="com-wordpress:feed-additions:1">1473</post-id>	</item>
		<item>
		<title>Unsere Arbeit und Gottes Beistand</title>
		<link>https://team-gott.de/juni-2026/unsere-arbeit-und-gottes-beistand/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 27 Jun 2026 01:05:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Juni 2026]]></category>
		<category><![CDATA[Arbeit]]></category>
		<category><![CDATA[Beistand]]></category>
		<category><![CDATA[Fußball]]></category>
		<category><![CDATA[Gleichnis]]></category>
		<category><![CDATA[Gnade]]></category>
		<category><![CDATA[Hilfe]]></category>
		<category><![CDATA[Jesus Christus]]></category>
		<category><![CDATA[Segen]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://team-gott.de/?p=1412</guid>

					<description><![CDATA[Die derzeit laufende Fußball-Weltmeisterschaft der Männer ist ein wahres Füllhorn für Beobachtungen zu »Gott und der Welt«, wie sie hier im »Team Gott« immer wieder ihren Platz finden. Dabei sorgen die größten Spieler bisweilen auch für die interessantesten Schlagzeilen. Zum Beispiel der portugiesische Fußballspieler Cristiano Ronaldo, den mir als Person, wie er sich in den [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Die derzeit laufende Fußball-Weltmeisterschaft der Männer ist ein wahres Füllhorn für Beobachtungen zu »Gott und der Welt«, wie sie hier im »Team Gott« immer wieder ihren Platz finden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Dabei sorgen die größten Spieler bisweilen auch für die interessantesten Schlagzeilen. Zum Beispiel der portugiesische Fußballspieler Cristiano Ronaldo, den mir als Person, wie er sich in den Medien präsentiert, nicht sonderlich sympathisch ist. Vor seinen sportlichen Leistungen habe ich allerdings großen Respekt. Während nach Portugals erstem WM-Spiel die meisten fest davon überzeugt waren, dass der Stern von Ronaldo inzwischen untergegangen ist, drehte er beim zweiten Spiel ordentlich auf und strafte seine Kritiker Lügen. In dem Interview nach dem Spiel zeigte er sich entsprechend zufrieden:</p>



<figure class="wp-block-embed is-type-video is-provider-youtube wp-block-embed-youtube wp-embed-aspect-16-9 wp-has-aspect-ratio"><div class="wp-block-embed__wrapper">
<iframe  title="Ronaldo: &quot;I&amp;apos;m back!&quot; CR7 meldet sich mit historischem Rekord zurück | Portugal - Usbekistan 5:0" width="500" height="281" src="https://www.youtube.com/embed/_Da0KFlzndQ?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe>
</div></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Bemerkenswert war dabei für mich vor allem der Satz: »Gott steht denen bei, die viel arbeiten.« Der ist an und für sich natürlich nicht verkehrt. In einem Gesangbuchlied heißt es: <em>»Ich weiß, mein Gott, dass all mein Tun / und Werk in deinem Willen ruhn, / von dir kommt Glück und Segen« </em>(ELKG² 768,1 | EG 497,1)</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ja, auch diejenigen &#8211; vielleicht auch gerade diejenigen &#8211; , die viel arbeiten haben Gottes Beistand nötig. Aber hier bei Ronaldo bekommt das Ganze doch einen etwas anderen Zungenschlag. »Gott steht denen bei, die viel arbeiten.« Und denen, die weniger arbeiten, eben weniger &#8211; oder gar nicht.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das ist zutiefst menschlich gedacht und von daher irgendwie auch nachvollziehbar, aber nicht unbedingt das, wie in der Bibel von Gott geredet wird. Ich denke da an das Gleichnis von den Arbeitern im Weinberg, von denen am Abend jeder denselben &#8211; nämlich den zum Leben notwendigen &#8211; Lohn erhält. Diejenigen, die bei heißem Wetter den ganzen Tag geschuftet hatten, hatten offenbar die Maxime von Cristiano Ronaldo verinnerlicht, dass der Herr, also Gott, denen, die viel gearbeitet hatten, besonders beisteht und sie besonders belohnt. Aber sie mussten feststellen, dass Gott anders denkt. Sein Beistand hängt nicht an unserer Arbeit oder unserer Leistung, sondern etwas abgewandelt könnte man sagen: »Gott steht denen bei, die seine Hilfe nötig haben.« </p>



<p class="wp-block-paragraph">Im Gleichnis spricht der Herr zu den fleißigsten Arbeitern  <strong>»Nimm, was dein ist, und geh! Ich will aber diesem Letzten dasselbe geben wie dir.«</strong> (Matthäus 20,14, Lutherbibel 2017, © Dt. Bibelgesellschaft).</p>



<p class="has-text-align-right wp-block-paragraph"><em>Christoph Barnbrock</em></p>



<p class="wp-block-paragraph"></p>
]]></content:encoded>
					
		
		
		<post-id xmlns="com-wordpress:feed-additions:1">1412</post-id>	</item>
		<item>
		<title>Zu spät?</title>
		<link>https://team-gott.de/februar-2026/zu-spaet/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 23 Feb 2026 01:05:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Februar 2026]]></category>
		<category><![CDATA[Auferstehung]]></category>
		<category><![CDATA[Hilfe]]></category>
		<category><![CDATA[Jesus Christus]]></category>
		<category><![CDATA[Perspektive]]></category>
		<category><![CDATA[Tod]]></category>
		<category><![CDATA[Verlust]]></category>
		<category><![CDATA[Versagen]]></category>
		<category><![CDATA[Verspätung]]></category>
		<category><![CDATA[Zuspätkommen]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://team-gott.de/?p=569</guid>

					<description><![CDATA[Zu den Urängsten vieler Menschen, die sich zum Beispiel auch in Alpträumen zeigen, gehört das Zuspätkommen. Zu spät zum Bahnhof kommen &#8211; und der Zug ist gerade abgefahren. Zu spät zum Bewerbungsgespräch kommen &#8211; und deswegen wird&#8217;s mit dem Job nichts. Zu spät &#8230; Was sich in solchen Akutsituationen mit reichlich Adrenalinausschüttung und rasendem Puls [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Zu den Urängsten vieler Menschen, die sich zum Beispiel auch in Alpträumen zeigen, gehört das Zuspätkommen. Zu spät zum Bahnhof kommen &#8211; und der Zug ist gerade abgefahren. Zu spät zum Bewerbungsgespräch kommen &#8211; und deswegen wird&#8217;s mit dem Job nichts. Zu spät &#8230;</p>



<p class="wp-block-paragraph">Was sich in solchen Akutsituationen mit reichlich Adrenalinausschüttung und rasendem Puls erleben lässt, zeigt sich in anderen Zusammenhängen im Leben weniger dramatisch und doch bisweilen nicht weniger schmerzhaft.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Da habe ich es immer vor mir hergeschoben, meinen großen Lebenstraum zu realisieren, weil ja später immer noch Zeit dafür ist &#8211; und jetzt muss ich feststellen: es ist zu spät. Nun lassen es meine Gesundheit, meine Kraft oder meine finanziellen Möglichkeiten nicht mehr zu. Oder ich muss Abschied von einem Menschen nehmen, der gestorben ist, und denke: Eigentlich hätte ich dieses oder jenes gerne noch mit ihm oder ihr besprochen. Aber jetzt ist es zu spät dafür. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Dieses »Zu spät« geht uns oft auch deswegen so sehr an die Nieren, weil es so etwas Endgültiges hat. Chance verpasst &#8211; und sie kommt nie wieder. </p>



<p class="wp-block-paragraph">In diesem Zusammenhang ist mir die Geschichte von der Auferweckung des Lazarus sehr lieb. Wir würden heute sagen, dass er mit seinen Schwestern Maria und Marta zum engeren Freundeskreis von Jesus gehörte. Und Lazarus ist krank &#8211; offenbar schwerstkrank. Und die beiden Schwestern informieren Jesus über die dramatische Situation. Jesus aber &#8211; so hat es jedenfalls dein Anschein &#8211; trödelt. Statt sofort aufzubrechen und zu helfen, bleibt er noch ein paar Tage dort, wo er ist &#8211; ohne dass erkennbar wäre, dass er da noch dringende Angelegenheiten zu regeln hätte.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Und dann kommt es, wie es kommen musste: Als Jesus endlich eintrifft, ist Lazarus gestorben. Zu spät. Ganz offensichtlich. Und versteckt unter einem Bekenntnis zu Jesu Macht lässt sich in den wortgleichen Anreden der Schwestern an Jesus auch ein Vorwurf entdecken: <strong>»Herr, wärst du hier gewesen, mein Bruder wäre nicht gestorben.«</strong> (Johannes 11,21+32, Lutherbibel 2017, © Dt. Bibelgesellschaft). Hätte, hätte, wäre, wäre &#8230; Ist aber nicht. Zu spät. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Geschichte von der Auferweckung des Lazarus ist nun eine Geschichte davon, wie Jesus Christus die Macht des »Zu spät« bricht. Wo alles zu spät zu sein scheint, ist es nicht zu spät, weil sich mit ihm neue Wege, eine neue Zukunft, ein neues Leben eröffnen, die wir nicht bzw. noch nicht sehen können. Und damit verliert das »Zu spät« seinen Schrecken und seine Macht. Zu spät vielleicht für den Moment, aber nicht für immer. Mit Jesus Christus geht immer noch was.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Jesus Christus spricht: <strong>»Ich bin die Auferstehung und das Leben. Wer an mich glaubt, der wird leben, ob er gleich stürbe; und wer da lebt und glaubt an mich, der wird nimmermehr sterben.«</strong> (Johannes 11,25f.).</p>



<p class="has-text-align-right wp-block-paragraph"><em>Christoph Barnbrock</em></p>
]]></content:encoded>
					
		
		
		<post-id xmlns="com-wordpress:feed-additions:1">569</post-id>	</item>
		<item>
		<title>Berge und Wolkenkratzer</title>
		<link>https://team-gott.de/februar-2026/berge-und-wolkenkratzer/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 17 Feb 2026 01:05:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Februar 2026]]></category>
		<category><![CDATA[Berge]]></category>
		<category><![CDATA[Bibel]]></category>
		<category><![CDATA[Gebet]]></category>
		<category><![CDATA[Gott]]></category>
		<category><![CDATA[Götter]]></category>
		<category><![CDATA[Hilfe]]></category>
		<category><![CDATA[Jesus Christus]]></category>
		<category><![CDATA[Machtmissbrauch]]></category>
		<category><![CDATA[Olymp]]></category>
		<category><![CDATA[Rettung]]></category>
		<category><![CDATA[Willkür]]></category>
		<category><![CDATA[Wolkenkratzer]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://team-gott.de/?p=462</guid>

					<description><![CDATA[Wer in den Bergen unterwegs ist, dem kann es schon einmal den Atem verschlagen. So majestätisch und »übermenschlich« können diese Gebirgszüge auf uns wirken. Ich finde es absolut nachvollziehbar, dass die Menschen in der Antike davon überzeugt waren, dass die Götter auf Bergen wohnten &#8211; viele der griechischen Götter etwa auf dem Olymp. Und auch [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Wer in den Bergen unterwegs ist, dem kann es schon einmal den Atem verschlagen. So majestätisch und »übermenschlich« können diese Gebirgszüge auf uns wirken. Ich finde es absolut nachvollziehbar, dass die Menschen in der Antike davon überzeugt waren, dass die Götter auf Bergen wohnten &#8211; viele der griechischen Götter etwa auf dem Olymp. Und auch in der Bibel gibt es die Geschichten, in denen Gott zum Beispiel Mose auf einem Berg begegnet.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Heute haben jedenfalls im westlichen Kulturkreis die Berge ihre Bedeutung als Wohnort Gottes (oder gar mehrerer Götter) verloren &#8211; auch wenn es manch einen in den Bergen schon einmal packt und der Gedanke sich nahelegt, dass da vielleicht doch jemand ist, der all das geschaffen hat und der viel größer und viel mächtiger ist als du und ich.</p>



<p class="wp-block-paragraph">An die Stelle der Berge sind heute vielerorts in den Städten Wolkenkratzer getreten. Sie verdanken sich ja nicht nur der Platznot in den Metropolen, sondern es sind nicht zuletzt auch Symbole des Einflusses und der Bedeutsamkeit. Und je höher ein solcher Wolkenkratzer gebaut ist, desto größer die behauptete Macht: Seht her, wir haben das Geld, um solch ein riesiges Gebäude zu bauen. Schaut doch nur, uns ist es gelungen, mit einem Gebäude in Höhen vorzudringen, die bisher für Menschen unerreichbar schienen!</p>



<p class="wp-block-paragraph">Und tatsächlich tun manche Besitzer solcher Wolkenkratzer (oder Menschen, die in ihnen wichtige Positionen innehaben) so, als wären sie (mindestens kleine) Götter. Dabei gleicht ihr Verhalten aber bisweilen vor allem dem griechischen Götterzirkus, in dem eine Intrige die nächste jagte. Es sind ›Götter‹, die vor allem auf ihren eigenen Vorteil, ihre Ehre und die eigene Macht schielen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Es gehört zum Kern und zur Besonderheit des christlichen Glaubens, dass Menschen zwar an einen Gott glauben, der Himmel und Erde (inklusive der atemberaubenden Gebirge) geschaffen hat. Aber dieser Gott sitzt nicht irgendwo weit entfernt auf einem Berg, von Wolken umhüllt, oder in einer Chefetage über den Wolken &#8211; von uns getrennt durch unzählige Securitymaßnahmen. Und er ist auch nicht vor allem auf seinen Vorteil bedacht. Sondern unser Gott ist Mensch geworden, begegnet uns in Jesus Christus auf Augenhöhe &#8211; wird greifbar und nahbar. Ein Gott, der nicht oben bleibt, sondern runterkommt, um uns zu helfen, zu retten und für uns da zu sein.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Zu ihm muss ich nicht erst einen langen, kraftzehrenden Aufstieg unternehmen, bei dem womöglich meine Kräfte versagen und an dem ich scheitere. Sondern er ist zu uns gekommen &#8211; und ist nie weiter entfernt als ein Bibelwort oder ein Gebet. So haben wir einen direkten Draht zu ihm: im Hören und im Reden.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>»Ich hebe meine Augen auf zu den Bergen. Woher kommt mir Hilfe? Meine Hilfe kommt vom HERRN, der Himmel und Erde gemacht hat.«</strong> (Psalm 121,1f., Lutherübersetzung 2017, © Dt. Bibelgesellschaft).</p>



<p class="has-text-align-right wp-block-paragraph"><em>Christoph Barnbrock</em></p>



<p class="wp-block-paragraph">   </p>
]]></content:encoded>
					
		
		
		<post-id xmlns="com-wordpress:feed-additions:1">462</post-id>	</item>
	</channel>
</rss>
