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		<title>Morgen</title>
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		<pubDate>Fri, 28 Aug 2026 01:05:00 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Auch wenn es noch Sommer ist und eigentlich noch der Eindruck vorherrscht, dass wir im hellen Teil des Jahres unterwegs sind, nehme ich morgens nach dem Aufstehen doch zunehmend auch den Übergang von der Nacht zum Tag wahr. Wenn mein Wecker klingelt, ist es noch nicht wirklich hell, auch nicht mehr ganz dunkel. Sondern es [&#8230;]]]></description>
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<p class="wp-block-paragraph">Auch wenn es noch Sommer ist und eigentlich noch der Eindruck vorherrscht, dass wir im hellen Teil des Jahres unterwegs sind, nehme ich morgens nach dem Aufstehen doch zunehmend auch den Übergang von der Nacht zum Tag wahr. Wenn mein Wecker klingelt, ist es noch nicht wirklich hell, auch nicht mehr ganz dunkel. Sondern es ist die Wachablösung zwischen Nacht und Tag zu beobachten.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Damit rückt mir aber der Morgen, der nicht einfach da ist, sondern sich langsam einstellt, wieder einmal deutlicher in den Blick. Jeden Tag ein neuer Morgen &#8211; Gott sei Dank. Dabei erlebe ich den Morgen Tag für Tag durchaus unterschiedlich. Da gibt es die Morgen, an denen ich mit Vorfreude und Dankbarkeit aus dem Bett komme. Ich habe gut geschlafen, der Tag bringt voraussichtlich das eine oder andere, worauf ich mich freue. Es fühlt sich gut an.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Und dann gibt es andere Tage, an denen ich früh aufwache und nicht wieder einschlafen kann, weil mich Sorgen packen, mir das Herz eng wird. Der Morgen startet dann damit, dass manches, was mich umtreibt und beschäftigt, sich gleich im XXL-Format vor mir aufbläht und ich das Gefühl habe: Das kriege ich niemals in den Griff. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Oft erlebe ich es dann, dass mit dem Hellerwerden draußen auch diese trüben und dunklen Gedanken wieder auf ein Normalmaß schrumpfen. Routinen helfen dabei, Tritt zu fassen. Ein Moment des Hörens auf Gottes Wort, das Gebet für andere, die Meinen und mich selbst erst recht. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Ich merke, dass der Morgen eine sensible Tageszeit ist, in der ich empfindsamer und empfindlicher, vielleicht auch verletzlicher bin als über weite andere Strecken des Tages. In einem Psalm heißt es:</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>»Lass mich am Morgen hören deine Gnade; denn ich hoffe auf dich. Tu mir kund den Weg, den ich gehen soll; denn mich verlangt nach dir.«</strong> (Psalm 143,8, Lutherbibel 2017, © Dt. Bibelgesellschaft) </p>



<p class="wp-block-paragraph">Die dunkler werdenden Morgen mit Gottes Gnade beginnen &#8211; ja, das tut gut. Mich wieder neu dessen vergewissern, dass Gott treu zu mir steht, er mir verbunden bleibt, obwohl ich es ihm immer wieder auch schwer mit mir mache. Ihn um seine Wegweisung für den Tag bitten, mich dessen vergewissern, dass er da ist. So lässt sich&#8217;s in den Morgen und den neuen Tag starten. Und dann wird es hell.</p>



<p class="has-text-align-right wp-block-paragraph"><em>Christoph Barnbrock</em></p>



<p class="wp-block-paragraph"></p>
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