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	<title>Gottesdienst &#8211; Team Gott</title>
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		<title>Durchs Fenster</title>
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		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 19 Jul 2026 01:05:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Juli 2026]]></category>
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					<description><![CDATA[An unserer Hochschule feiern wir regelmäßig auch Andachten im ebenerdig gelegenen Andachtsraum. Kürzlich klopfte es kurz vor Beginn der Andacht an einem der großen Fenster. Und als dieses dann geöffnet wurde, trat ein Andachtsinteressent durch das Fenster in den Andachtsraum hinein und nahm Platz, was zur allgemeinen Erheiterung führte. Der Andachtsfreund begründete das später damit, [&#8230;]]]></description>
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<p class="wp-block-paragraph">An unserer Hochschule feiern wir regelmäßig auch Andachten im ebenerdig gelegenen Andachtsraum. Kürzlich klopfte es kurz vor Beginn der Andacht an einem der großen Fenster. Und als dieses dann geöffnet wurde, trat ein Andachtsinteressent durch das Fenster in den Andachtsraum hinein und nahm Platz, was zur allgemeinen Erheiterung führte.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Andachtsfreund begründete das später damit, er habe sich ein paar Meter Weg sparen wollen, um nicht noch einmal durch das ganze Gebäude hindurch und dann durch die Tür gehen zu müssen. Und vielleicht war dieses Ereignis in der letzten Vorlesungswoche auch einer gewissen Semester-End-Stimmung zu verdanken, wenn alle Beteiligten voller Vorfreude auf die vorlesungsfreie Zeit zugehen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Im Nachdenken über diese Szene fiel mir zuerst Jesu Mahnung ein: <strong>»Wahrlich, wahrlich, ich sage euch: Wer nicht zur Tür hineingeht in den Schafstall, sondern steigt anderswo hinein, der ist ein Dieb und ein Räuber.«</strong> (Johannes 10,1, Lutherbibel 2017, © Dt. Bibelgesellschaft). Aber das wäre vielleicht doch etwas aus dem Zusammenhang gerissen und zu unbarmherzig. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Und so erinnerte ich mich danach noch an die vier Freunde, die einen Gelähmten zu Jesus brachten: <strong>»Und es kamen einige, die brachten zu ihm einen Gelähmten, von vieren getragen. Und da sie ihn nicht zu ihm bringen konnten wegen der Menge, deckten sie das Dach auf, wo er war, gruben es auf und ließen das Bett herunter, auf dem der Gelähmte lag. Da nun Jesus ihren Glauben sah, sprach er zu dem Gelähmten: Mein Sohn, deine Sünden sind dir vergeben.«</strong> (Markus 2,3–5). Ja, wie schön ist das, wenn jemand so dringend zu Jesus Christus, zur Andacht kommen möchte, dass er sogar ungewöhnliche Zugangswege sucht.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Bei mir bleibt es am Ende dabei: Ich finde, es spricht vieles dafür, einen Andachtsraum oder eine Kirche durch die dafür vorgesehene Tür zu betreten. Aber falls ich andernfalls darauf verzichten würde, mir einen Moment für Gottes Wort und das Gebet zu nehmen, darf es gerne je und dann auch mal die Abkürzung durchs Fenster sein. Denn der, um den wir uns dort versammeln, ist ja der gute Hirte, der nicht wie ein Dieb »hintenrum« in den Schafstall steigt, um sich dort die Schafe zu klauen und dann zu schlachten oder weiterzuverkaufen, sondern derjenige, der sich seinerseits voller Liebe mit allem, was er hat, für seine Herde alles einsetzt.</p>



<p class="has-text-align-right wp-block-paragraph"><em>Christoph Barnbrock </em> </p>
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		<title>Am Fluss</title>
		<link>https://team-gott.de/juli-2026/am-fluss/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 18 Jul 2026 01:05:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Juli 2026]]></category>
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					<description><![CDATA[Neulich erzählte mir jemand, dass er sich an den Hitzetagen der letzten Wochen morgens mit Studienfreundinnen am Fluss der Stadt getroffen habe: »Schwimmen, Reden, Beten«. Was für ein schöner Start in den Tag! Für mich kommen darin tatsächlich drei wesentliche Elemente des Lebens zusammen. Die Erfrischung für den Körper, der es in diesen Tagen nicht [&#8230;]]]></description>
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<p class="wp-block-paragraph">Neulich erzählte mir jemand, dass er sich an den Hitzetagen der letzten Wochen morgens mit Studienfreundinnen am Fluss der Stadt getroffen habe: »Schwimmen, Reden, Beten«. Was für ein schöner Start in den Tag!</p>



<p class="wp-block-paragraph">Für mich kommen darin tatsächlich drei wesentliche Elemente des Lebens zusammen. Die Erfrischung für den Körper, der es in diesen Tagen nicht ganz leicht hatte, das Miteinander mit anderen Menschen, Hören und Gehörtwerden, Gemeinschaft erleben &#8211; und das Gespräch mit Gott. Hier ist vieles beieinander von dem, wie Gott unser Leben gemeint hat. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Dabei erinnert mich diese Szene an eine biblische Erzählung, als der Apostel Paulus nach Philippi kommt: <strong>»Am Sabbattag gingen wir hinaus vor das Stadttor an den Fluss, wo wir dachten, dass man zu beten pflegte, und wir setzten uns und redeten mit den Frauen, die dort zusammenkamen.«</strong> (Apostelgeschichte 16,13, Lutherbibel 2017, © Dt. Bibelgesellschaft).</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Beweggründe, sich am Fluss zu treffen, dürften hier weniger mit dem Bedürfnis nach Erfrischung zu tun gehabt haben als mit Möglichkeiten der Reinigung. Aber geredet wurde hier ganz offensichtlich auch &#8211; wahrscheinlich schon, bevor Paulus kam, aber auch mit ihm. Und ein Ort des Gebets war es auch.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Dabei ist es eine Versammlung, die nach damaligen Maßstäben eher kümmerlich war. Für einen Sabbatgottesdienst waren zehn Männer notwendig &#8211; die waren hier ganz offensichtlich nicht zu finden. Wieder einmal waren es die Frauen &#8211; wie so oft in der Religionsgeschichte &#8211; , die das religiöse Erbe weitertrugen und beteten.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Aber gerade aus dieser kleinen Versammlung am Fluss entsteht dann die christliche Gemeinde in Philippi. Und aus dem Philipperbrief können wir schließen, dass es eine Gemeinde war, die, nach menschlichem Ermessen, besonders lebendig war und Paulus in vielerlei Weise in seiner Arbeit unterstützt hat (und unterstützen durfte).</p>



<p class="wp-block-paragraph">Manchmal sind es eben die kleinen Momente, aus denen Gott Segensreiches und Großes entstehen lässt: Am Fluss zum Beispiel, da, wo geredet und gebetet wird.</p>



<p class="has-text-align-right wp-block-paragraph"><em>Christoph Barnbrock</em></p>



<p class="wp-block-paragraph"></p>
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		<title>Schatten</title>
		<link>https://team-gott.de/mai-2026/schatten/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 30 May 2026 01:05:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Mai 2026]]></category>
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					<description><![CDATA[In den letzten Tagen haben die Temperaturen ordentlich aufgedreht. Pro Tag gab es erfreulich viele Sonnenstunden. Und damit gewannen auch Schattenplätze an Bedeutung. Mittags länger in der prallen Sonne zu stehen, ist bei solchen Temperaturen nur schwer auszuhalten. Schatten ist dann Gold wert. »Schatten« begegnen in der Bibel tatsächlich in ganz unterschiedlicher Weise. Da kann [&#8230;]]]></description>
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<p class="wp-block-paragraph">In den letzten Tagen haben die Temperaturen ordentlich aufgedreht. Pro Tag gab es erfreulich viele Sonnenstunden. Und damit gewannen auch Schattenplätze an Bedeutung. Mittags länger in der prallen Sonne zu stehen, ist bei solchen Temperaturen nur schwer auszuhalten. Schatten ist dann Gold wert.</p>



<p class="wp-block-paragraph">»Schatten« begegnen in der Bibel tatsächlich in ganz unterschiedlicher Weise. Da kann in den Psalmen vom <strong>»Schatten deiner Flügel«</strong> (z.B. Psalm 36,8, Lutherbibel 2017, © Dt. Bibelgesellschaft) als einem Zufluchtsort die Rede sein. Und auf der anderen Seite gibt es die Vorstellung von den <strong>»Schatten des Todes«</strong> (Lukas 1,79), einem Ort, an dem man eher nicht sein möchte.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Aber der Gedanke der »Schatten« begegnet auch noch an anderer Stelle, nämlich im Hebräerbrief, wenn es da heißt: <strong>»Denn das Gesetz hat den Schatten von den zukünftigen Gütern, nicht die Gestalt der Dinge selbst.«</strong> (Hebräer 10,1). Hier ist also die Rede davon, dass manches im Gesetz des Mose schon angelegt ist, aber doch zugleich über sich hinausweist: auf Jesus Christus hin &#8211; wie ein Schatten, der zustande kommt, weil etwas anderes beleuchtet wird. Etwas ähnliches kommt im Englischen Wort »foreshadow« zum Ausdruck, im Deutschen vielleicht am ehesten zu übersetzen mit »ahnen lassen« oder »andeuten«. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Dabei kann die Blickrichtung durchaus eine doppelte sein. Ohne etwas, was ihn wirft, gibt es keinen Schatten. Und gleichzeitig kann mir mit Blick auf den Schatten manchmal auch etwas auffallen, was mir bei der Ansicht etwa des schattenwerfenden Baums gar nicht in den Blick geraten ist, ein Vogel etwa, der sich im Geäst bewegt. Und je nachdem, wie ich sitze und wie die Schatten fallen, kann ich von bestimmten Gegenständen in meiner Nähe sogar nur den Schatten sehen und nicht das, was ihn erzeugt. Und doch weiß ich aufgrund des Schattens: Sie sind da.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Im Glauben ist es in mancherlei Hinsicht ganz ähnlich. Gott kann ich nicht sehen, aber es gibt Schattenplätze, die er für mich bereithält, an denen ich ausruhen kann &#8211; nicht zuletzt im Gottesdienst. Indirekt kann ich &#8211; wie vom Schatten auf den entsprechenden Gegenstand &#8211; von manchem, was ich in dieser Welt wahrnehme, auf Gott schließen. Und wenn die Schatten des Todes näher rücken, darf ich gewiss sein: Diese wird Gott als Sonne des Lebens ausleuchten und dann alles Dunkel vertreiben.</p>



<p class="has-text-align-right wp-block-paragraph"><em>Christoph Barnbrock </em></p>



<p class="wp-block-paragraph"></p>
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		<title>Nistkasten</title>
		<link>https://team-gott.de/mai-2026/nistkasten/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 28 May 2026 01:05:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Mai 2026]]></category>
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					<description><![CDATA[Wenn ich Vertretungsgottesdienste in den umliegenden Gemeinden übernehme, bin ich gerne rechtzeitig vor Ort. Dann bleibt mir die Gelegenheit, mich in die jeweiligen Verhältnisse vor Ort einzufinden, mit den anderen Beteiligten am Gottesdienst das Nötige abzusprechen und vielleicht auch sonst noch das eine oder andere Wort zu wechseln. Da kann es dann auch schon einmal [&#8230;]]]></description>
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<p class="wp-block-paragraph">Wenn ich Vertretungsgottesdienste in den umliegenden Gemeinden übernehme, bin ich gerne rechtzeitig vor Ort. Dann bleibt mir die Gelegenheit, mich in die jeweiligen Verhältnisse vor Ort einzufinden, mit den anderen Beteiligten am Gottesdienst das Nötige abzusprechen und vielleicht auch sonst noch das eine oder andere Wort zu wechseln.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Da kann es dann auch schon einmal passieren, dass ich vor allen anderen vor Ort bin. So war es auch in den letzten Tagen. Ich war vom ersten Gottesdienstort gekommen und relativ zeitig an der zweiten Kirche eingetroffen. Die war noch abgeschlossen. Aber die Sonne schien und ich setzte mich hinter der Kirche auf eine Steinbank und genoss das Frühsommerwetter.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Dabei fiel mein Blick auf einen Nistkasten, der an der Rückseite des Altarraums der Kirche angebracht ist. Zunächst stutzte ich ein wenig, weil ich den Ort für die Aufhängung der Nisthilfe überraschend fand. Dann aber musste ich schmunzeln und ahnte, dass da jemand, der hier am Werk war, wahrscheinlich einfach seine Bibel gut kannte:</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>»Meine Seele verlangt und sehnt sich nach den Vorhöfen des HERRN; mein Leib und Seele freuen sich in dem lebendigen Gott. Der Vogel hat ein Haus gefunden und die Schwalbe ein Nest für ihre Jungen – deine Altäre, HERR Zebaoth, mein König und mein Gott.«</strong> (Psalm 84,3f., Lutherbibel 2017, © Dt. Bibelgesellschaft)</p>



<p class="wp-block-paragraph">Im Gottesdienst einen Platz haben, an dem ich bei Gott heimisch werden kann. Einen Ort haben, wo ich &#8211; geschützt vor dem, was mich sonst umtreibt, belastet und beschwert &#8211; bei und vor Gott zur Ruhe kommen kann. Das kann ich von den Vögeln, die hier am Altarraum nisten, lernen. Danke für diese Predigt ohne Worte!</p>



<p class="has-text-align-right wp-block-paragraph"><em>Christoph Barnbrock</em></p>
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		<title>Richtig stehen</title>
		<link>https://team-gott.de/april-2026/richtig-stehen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 27 Apr 2026 01:05:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[April 2026]]></category>
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					<description><![CDATA[Das »Stehen« ist eine Wissenschaft für sich. Grundsätzlich gilt, dass es ungesund ist, den ganzen Tag zu sitzen. Aber die ganze Zeit zu stehen, ist auch nicht die Lösung aller Probleme. Starr zu stehen, bringt dann auch wieder neue, andere Schwierigkeiten mit sich. Es kommt also am Ende darauf an, richtig zu stehen bzw. Sitzen, [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Das »Stehen« ist eine Wissenschaft für sich. Grundsätzlich gilt, dass es ungesund ist, den ganzen Tag zu sitzen. Aber die ganze Zeit zu stehen, ist auch nicht die Lösung aller Probleme. Starr zu stehen, bringt dann auch wieder neue, andere Schwierigkeiten mit sich. Es kommt also am Ende darauf an, richtig zu stehen bzw. Sitzen, Stehen und Bewegung sinnvoll abzuwechseln.</p>



<p class="wp-block-paragraph">In unserer Familie nehmen wir bisweilen humorvoll in den Blick, wo und wie man im Gottesdienst »richtig« stehen sollte. Insbesondere entzünden sich diese Gespräche am Lied nach der Abendmahlsausteilung in der uns vertrauten Gottesdienstform. Üblicherweise wird an dieser Stelle der Lobgesang des Simeon (»Nunc dimittis«) gesungen. Und je nach Tradition der jeweiligen Gemeinde stehen die Gemeindeglieder dazu bereits ganz am Anfang oder vor dem »Ehr sei dem Vater &#8230;« (das den Gesang abschließt) oder auch gar nicht auf.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Obwohl die entsprechende Liedfassung einige Jahrhunderte auf dem Buckel hat, firmiert sie bei uns in der Familie unter der Überschrift »echter Banger«. Und mit Nachdruck wird darauf hingewiesen, dass das Aufstehen zum »Ehr sei dem Vater &#8230;« die <em>richtige </em>Art des (Auf-)Stehens ist. Und wehe, wir feiern in einer Gemeinde Gottesdienst mit, die das anders handhabt&#8230; <img src="https://s.w.org/images/core/emoji/17.0.2/72x72/1f609.png" alt="😉" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" /> </p>



<p class="wp-block-paragraph">Nun lässt sich aus neutraler, wissenschaftlicher Sicht manches zum Thema Sitzen, Stehen und Knien im Gottesdienst sagen &#8211; unter anderem dies, dass über Jahrhunderte alle Gottesdienstbesucher immer standen, weil es gar keine Kirchbänke oder gar Stühle gab. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Und doch macht dieser kleine innerfamiliäre Austausch über diese zugegeben sehr spezielle Frage deutlich, dass Glauben und Gotteslob nicht bloß mit unserem Kopf und Denken zu tun haben, sondern unser ganzer Körper daran beteiligt ist. </p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>»Und an jedem Morgen sollten [die Leviten] stehen, zu danken und zu loben den HERRN, und ebenso an jedem Abend«.</strong> (1. Chronik 23,30, Lutherbibel 2017, © Dt. Bibelgesellschaft).</p>



<p class="has-text-align-right wp-block-paragraph"><em>Christoph Barnbrock</em></p>



<p class="wp-block-paragraph"></p>
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		<title>Schokoladenjesus</title>
		<link>https://team-gott.de/april-2026/schokoladenjesus/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 14 Apr 2026 01:05:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[April 2026]]></category>
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					<description><![CDATA[Wir befinden uns in einer Zeit, in der die Schokoladenindustrie wieder Hochkonjunktur hat. Schokoeier und Schokohasen sind verschenkt, gesucht und gefunden worden. &#8211; So, wie in der Advents- und Weihnachtszeit Schokonikoläuse, schokoladenüberzogene Lebkuchen und andere Schokoprodukte die Regale füllten. Ich bin dankbar, dass Jesusdarstellungen bislang (weitgehend?) von der Schokoladisierung verschont geblieben sind. Jedenfalls gehören Schokokrippen [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Wir befinden uns in einer Zeit, in der die Schokoladenindustrie wieder Hochkonjunktur hat. Schokoeier und Schokohasen sind verschenkt, gesucht und gefunden worden. &#8211; So, wie in der Advents- und Weihnachtszeit Schokonikoläuse, schokoladenüberzogene Lebkuchen und andere Schokoprodukte die Regale füllten.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ich bin dankbar, dass Jesusdarstellungen bislang (weitgehend?) von der Schokoladisierung verschont geblieben sind. Jedenfalls gehören Schokokrippen oder Schokodarstellungen des Auferstandenen nicht zum Sortiment des lokalen Supermarktes.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das Motiv des »Schokoladenjesus« hat Tom Waits allerdings schon vor Jahren in seinem (vielfach gecoverten) Song »Chocolate Jesus« aufgegriffen, hier in einer Version von Satuo:</p>



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<iframe  title="Chocolate Jesus" width="500" height="375" src="https://www.youtube.com/embed/0eXvh7t3b1M?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe>
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<p class="wp-block-paragraph">In diesem Lied hat jemand eine besonders pfiffige Idee entwickelt. Das mit dem Zur-Kirche-Gehen, das mühsame Hinknien zum Gebet und die intensive Beschäftigung mit der Bibel hat er längst hinter sich gelassen. Seine »Kirche« ist der örtliche Süßwarenladen. Dort findet er, was er braucht:</p>



<p class="wp-block-paragraph">»Well, it&#8217;s got to be a chocolate Jesus / Make me feel good inside / Got to be a chocolate Jesus / Keep me satisfied« (»Na ja, es muss einfach ein Schokoladen-Jesus sein / Der mir ein gutes Gefühl gibt / Es muss einfach ein Schokoladen-Jesus sein / Der mich glücklich macht«).</p>



<p class="wp-block-paragraph">Vom Glauben an Jesus Christus bleibt dann gerade noch das übrig, was »mir ein gutes Gefühl gibt«. Der in Zellophan gewickelte Erlöser, der sich bei Bedarf als zuckersüße Zugabe über einen Becher Eis geben lässt, wird so zum Inbegriff einer Frömmigkeit, die bestenfalls schmückendes Beiwerk eines Lebens ist.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wenn wir bei uns entdecken, dass wir doch wieder vor »Zerelda Lee&#8217;s Candy Store« stehen und uns nach einem Schokoladenjesus umsehen, ist es dringend nötig, die Prioritäten im Leben noch einmal neu zu ordnen und zu sortieren. Jesus Christus, der Glaube, das Reich Gottes &#8211; all das ist oder sollte jedenfalls nicht nur schmückendes Beiwerk sein, nicht etwas, zu dem ich greife, um mich kurz gut zu fühlen, sondern all das gehört ins Zentrum unseres Lebens, wie Jesus selbst es sagt:</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>»Strebt vor allem anderen nach seinem Reich und nach seiner Gerechtigkeit – dann wird Gott euch auch das alles schenken [= was ihr sonst zum Leben braucht].«</strong> (Matthäus 6,33, BasisBibel, © Dt. Bibelgesellschaft).</p>



<p class="has-text-align-right wp-block-paragraph"><em>Christoph Barnbrock</em></p>



<p class="wp-block-paragraph"></p>
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