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		<title>Kinder</title>
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		<pubDate>Tue, 27 Oct 2026 01:05:00 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[In der Öffentlichkeit wird immer wieder diskutiert, ob Frauen, ob Paare in unserer Zeit Kinder bekommen sollen oder gar müssen. Die einen weisen dabei darauf hin, dass der »Generationenvertrag« nur funktioniert, wenn auch immer junge Menschen nachwachsen und für die Generation über sich Verantwortung übernehmen, wie es diese für ihre Eltern und Großeltern auch getan [&#8230;]]]></description>
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<p class="wp-block-paragraph">In der Öffentlichkeit wird immer wieder diskutiert, ob Frauen, ob Paare in unserer Zeit Kinder bekommen sollen oder gar müssen. Die einen weisen dabei darauf hin, dass der »Generationenvertrag« nur funktioniert, wenn auch immer junge Menschen nachwachsen und für die Generation über sich Verantwortung übernehmen, wie es diese für ihre Eltern und Großeltern auch getan hat. Und die anderen werfen in die Waagschale, dass Kinderkriegen immer noch eine Frage der persönlichen Entscheidung ist und in es in Zeiten wie diesen wohlüberlegt sein will, Kinder zu bekommen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Beide Positionen sind hier sehr holzschnittartig skizziert. Und bliebe es bei diesen groben Pinselstrichen, würde wohl in jedem Fall Wesentliches fehlen. Denn wer Kinder nur deswegen bekommt, um seine Altersvorsorge oder die der Gesellschaft zu sichern, wäre wohl ein schräger Vogel. Und wer sich allzu sehr von den Sorgen und Ängsten unserer Zeit gefangen nehmen lässt und ganz um sich und seine eigenen Bedürfnisse kreist, wird vielleicht auch Wesentliches im Leben verpassen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Mein Eindruck nach gut zwei Jahrzehnten Elternleben ist: Kinder zu haben hat etwas von einem Abenteuer, das sich konkreter Planung und Abwägung entzieht. Manchmal ist es fordernder, als ich es mir hätte im Vorfeld vorstellen können. Und ganz oft war und ist es viel bereichernder, als ich das vorher gedacht hätte. Kinder aufwachsen zu sehen, sie zu begleiten bis ins Erwachsenenleben hinein, ist eben nicht nur ein kleiner Baustein, der auch noch ins Leben kommt, sondern eine Wirklichkeit, die das Leben noch einmal grundsätzlich verändert und in allen Dimensionen neu ordnet. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Mein Vatersein hat mir immer wieder deutlich gemacht, dass ich aus der Vergebung leben muss (und darf!) und dass ich mir die schönsten Glücksmomente im Leben eben nicht selbst bescheren kann, sondern sie mir &#8211; zum Beispiel durch meine Kinder &#8211; geschenkt werden. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Ich bin froh, dass wir uns auf das »Abenteuer Kinder« eingelassen haben. Und ich bin dankbar für den Segen, den wir auf diesen gemeinsamem Weg empfangen haben. Dabei bin ich überzeugt davon, dass sich solches segensvolles Erleben nicht nur bei eigenen Kindern einstellen kann. Es gibt Paare, die keine Kinder bekommen können oder wollen und die trotzdem im Miteinander mit Nichten und Neffen, mit Paten- und Nachbarskindern auch etwas von dem erleben, was Eltern als bereichernd wahrnehmen. Kindersegen ist eben vielfältig.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>»Siehe, Kinder sind eine Gabe des HERRN, und Leibesfrucht ist ein Geschenk.«</strong> (Psalm 127,3, Lutherbibel 2017, © Dt. Bibelgesellschaft).</p>



<p class="has-text-align-right wp-block-paragraph"><em>Christoph Barnbrock</em></p>



<p class="wp-block-paragraph"></p>
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		<title>Unverfügbare Ernte</title>
		<link>https://team-gott.de/september-2026/unverfuegbare-ernte/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 08 Sep 2026 01:05:00 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Zu den wenigen Pflanzen in unserem Garten, die einen essbaren Ertrag abwerfen, gehören die Esskastanienbäume. Immer im September werfen sie ihre Früchte ab, und wir haben etwa einen Monat wunderbare geröstete Snacks als Chipsersatz zur Verfügung. Lecker sind sie &#8211; und meist hält die »Ernte« ziemlich genau so lange, bis wir den Eindruck haben: So, [&#8230;]]]></description>
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<p class="wp-block-paragraph">Zu den wenigen Pflanzen in unserem Garten, die einen essbaren Ertrag abwerfen, gehören die Esskastanienbäume. Immer im September werfen sie ihre Früchte ab, und wir haben etwa einen Monat wunderbare geröstete Snacks als Chipsersatz zur Verfügung. Lecker sind sie &#8211; und meist hält die »Ernte« ziemlich genau so lange, bis wir den Eindruck haben: So, jetzt langsam reicht es auch mal. Und dann ist die Maronenzeit auch vorbei.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Zweierlei bewegt mich bei diesen Esskastanien. Das eine: Ich habe die Bäume nicht gepflanzt, ich gieße sie auch nicht oder pflege sie sonst in irgendeiner Weise. (Lediglich die Blütenfäden muss ich wegharken &#8211; und dann im Herbst Blätter und leere Schalen, aber selbst das müsste ich nicht, wenn es mich optisch nicht stören würde.) Und trotzdem bekomme ich Jahr für Jahr diese Früchte geschenkt: Das ist irgendwie auch eine Form der Gnade.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das andere ist mir dieses Jahr besonders ins Blickfeld geraten: Denn der trockene Sommer hat den Kastanienbäumen offenbar nicht sonderlich gutgetan. Jedenfalls sind die ersten Früchte, die herunterfallen, klein, unreif, nicht genießbar &#8211; anders als in den letzten Jahren. Und ich lerne in einer Welt der Verfügbarkeit aufs Neue, dass mein Ein- und Auskommen, das, was ich habe, und das, was ich genieße, ebenso wie meine Gesundheit, meine Arbeit und meine Familie nichts ist, worauf ich einen festen Anspruch hätte. Es ist nichts, was ganz selbstverständlich da ist, sondern es ist Geschenk. Und es könnte auch ganz anders sein. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Ganz sicher werden auch noch Kastanienfrüchte von den Bäumen fallen, die genießbar sind. Ich nehme mir vor, sie in diesem Jahr in besonderer Weise als Gottesgeschenk in Empfang zu nehmen und zu genießen &#8211; es ist ja nicht selbstverständlich, dass sie da sind.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>»Denn der HERR, dein Gott, wird dich segnen in deiner ganzen Ernte und in allen Werken deiner Hände; darum sollst du fröhlich sein.«</strong> (5. Mose 16,15, Lutherbibel 2017, © Dt. Bibelgesellschaft).</p>



<p class="has-text-align-right wp-block-paragraph"><em>Christoph Barnbrock</em></p>
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		<title>Unverdient</title>
		<link>https://team-gott.de/juni-2026/unverdient/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 19 Jun 2026 01:05:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Juni 2026]]></category>
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					<description><![CDATA[In diesen Tagen lese ich auf Empfehlung einer Freundin das Buch »Vier minus drei«, die wahre Geschichte einer Frau, die bei einem Autounfall ihren Mann und ihre beiden Kinder verloren hat. Aufmerksamkeit hat dieses Buch auch deswegen gefunden, weil es kürzlich verfilmt worden ist: Mich berührt und bewegt dieses Buch in seinen Facetten von Schmerz [&#8230;]]]></description>
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<p class="wp-block-paragraph">In diesen Tagen lese ich auf Empfehlung einer Freundin das Buch »<a href="https://www.penguin.de/buecher/barbara-pachl-eberhart-vier-minus-drei-filmausgabe-/taschenbuch/9783453705067">Vier minus drei</a>«, die wahre Geschichte einer Frau, die bei einem Autounfall ihren Mann und ihre beiden Kinder verloren hat. Aufmerksamkeit hat dieses Buch auch deswegen gefunden, weil es kürzlich verfilmt worden ist:</p>



<figure class="wp-block-embed is-type-video is-provider-youtube wp-block-embed-youtube wp-embed-aspect-16-9 wp-has-aspect-ratio"><div class="wp-block-embed__wrapper">
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<p class="wp-block-paragraph">Mich berührt und bewegt dieses Buch in seinen Facetten von Schmerz und aufkeimender Lebensfreude, Trauer und Hoffnung. Manches bleibt mir dabei auch fremd und wirkt ziemlich befremdlich auf mich. Trotzdem verlangt mir der Weg dieser Frau und die Art und Weise, wie sie von ihrem Verlust spricht, auch Respekt ab.</p>



<p class="wp-block-paragraph">An einer Stelle beschreibt die Autorin eine Therapiesitzung, in der sie auch auf ihre Unzulänglichkeiten als Mutter zurückblickt &#8211; auf das, was sie hätte besser machen sollen, als ihre Kinder noch am Leben waren. Und so formuliert sie: »Ich habe mir diese große Liebe [meines Sohnes] nicht verdient.« Und die Therapeutin antwortet: »Das stimmt. Du hast dir diese große Liebe nicht verdient.«</p>



<p class="wp-block-paragraph">Zunächst irritiert sie die Antwort der Therapeutin. Und tatsächlich kann es in der umgangssprachlichen Verwendung ja ganz schön schroff wirken, wenn jemand sagt: »Du hast die Liebe des anderen nicht verdient.« Aber im Kern &#8211; und so war es wohl von der Therapeutin gemeint &#8211; steckt darin natürlich eine tiefe Wahrheit. Liebe verdient man sich nicht. Ich habe die Liebe meiner Frau, meiner Kinder, die Zuneigung meiner Freunde nicht »verdient«. Sondern all das ist ein unverfügbares Geschenk.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Und noch mehr gilt es für Gottes Liebe. Dessen »große Liebe« habe ich mir nicht verdient. Ich habe keinen Anspruch und kein Anrecht darauf &#8211; es ist nichts, was ich einklagen könnte. Aber umso kostbarer ist diese Liebe: Geschenk, Gnade, etwas, aus dem ich leben darf &#8211; trotz meiner Unzulänglichkeiten. Gott sei Dank (um Jesu willen).</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>»[Sie] werden ohne Verdienst gerecht aus seiner Gnade durch die Erlösung, die durch Christus Jesus geschehen ist.«</strong> (Römer 3,24, Lutherbibel 2017, © Dt. Bibelgesellschaft).</p>



<p class="has-text-align-right wp-block-paragraph"><em>Christoph Barnbrock</em></p>
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		<title>Shalom</title>
		<link>https://team-gott.de/maerz-2026/shalom/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 22 Mar 2026 01:05:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[März 2026]]></category>
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					<description><![CDATA[Shalom – ein Gruß auf den Straßen Israels. So wie unser »Hallo«. Aber nicht nur das. Shalom – ein Wunsch in den jüdischen Synagogen weltweit zum Beginn des Sabbat: »Shabbat Shalom, einen gesegneten Sabbat wünsche ich dir.« Aber nicht nur das. Das hebräische Wort Shalom wird meist mit »Frieden« übersetzt. Das ist durchaus korrekt, aber [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Shalom – ein Gruß auf den Straßen Israels. So wie unser »Hallo«. Aber nicht nur das.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Shalom – ein Wunsch in den jüdischen Synagogen weltweit zum Beginn des Sabbat: »Shabbat Shalom, einen gesegneten Sabbat wünsche ich dir.« Aber nicht nur das.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das hebräische Wort Shalom wird meist mit »Frieden« übersetzt. Das ist durchaus korrekt, aber es meint nicht nur »Friede« als Abwesenheit von Krieg, sondern es beschreibt vielmehr »einen Zustand allgemeinen Wohlergehens und des Heils, in dem es Mensch und Natur gut geht, in dem Sicherheit und Ordnung herrschen, Schwache und Bedürftige Unterstützung finden«, »einen Zustand der Fülle und Vollständigkeit in Geist, Körper und Besitz.« (www.israelnetz.com)</p>



<p class="wp-block-paragraph">Shalom (und das griechische Pendant) kommt als Wort über 300mal in der Bibel vor: in Psalmen, in Prophetien, auch im aaronitischen Segen:<strong> »Der HERR segne dich und behüte dich; der HERR lasse sein Angesicht leuchten über dir und sei dir gnädig; der HERR erhebe sein Angesicht über dich und gebe dir [›Shalom‹].«</strong> (4. Mose 6,24–26, Lutherbibel 2017, © Dt. Bibelgesellschaft). Die Engel verkünden mit der Geburt Jesu den »Shalom auf Erden«. Jesus tröstet kurz vor seiner Kreuzigung seine Jünger: »Meinen Shalom gebe ich euch«. Der Auferstandene grüßt am Ostermorgen damit seine Jünger: »Shalom sei mit euch«. Und Paulus beginnt viele seiner Briefe mit dem Zuspruch »Gnade sei mit euch und Shalom« und bekennt: »Er (Christus) ist unser Shalom«.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wir spüren heute, wie zerbrechlich Frieden ist. Nachrichten über Krieg, Gewalt und Hass machen Angst. Vielleicht fragst du dich manchmal: Was soll, was bringt, was nützt mein Leben schon in einer Welt, die so aus den Fugen geraten ist?</p>



<p class="wp-block-paragraph">Gottes Shalom entfaltet sich genau da – mitten in dieser Unsicherheit. Er verspricht dir nicht, dass alles plötzlich leicht wird. Aber er verspricht, dass du nicht allein bist. Shalom heißt: Gott hält dich, auch wenn du dich innerlich wackelig fühlst. Gott trägt dich dadurch, Gott schenkt dir Zuflucht, Gott umhüllt dich mit seinem Shalom.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Shalom hat auch mit dem zu tun, was zwischen Menschen passiert. Unfriede in Freundschaften, Streit in der Familie, Ausgrenzung in der Klasse oder Hass im Netz – das tut weh und bleibt oft lange im Herzen hängen. Gottes Shalom kann heil machen, was in dir verletzt ist. Er schenkt dir Mut, um ein Gespräch zu beginnen, um zu vergeben oder um ehrlich zu sagen, wenn dich etwas belastet.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Und Shalom meint auch dein Inneres. Viele Kinder, Jugendliche und Erwachsene kämpfen mit Stress, Druck, Einsamkeit, Selbstzweifeln oder Angst. Vielleicht hast du das Gefühl, immer funktionieren zu müssen. Gottes Shalom sagt dir: Du bist mehr als deine Leistung. Du darfst schwach sein. Du darfst Hilfe annehmen. Shalom kann deinem Herzen Ruhe schenken – nicht als schnelle Lösung, sondern als tiefe Zusage: Dein Leben ist wertvoll, genauso wie du bist. Du bist gewollt und geliebt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Jesus sagt: »Meinen Shalom gebe ich euch.« Das bedeutet: Sein Friede ist ein Geschenk. Du musst ihn dir nicht verdienen. Du darfst ihn empfangen – im Gebet, in der Stille, im Gespräch, im Vertrauen darauf, dass Gott dich sieht.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Gottes Shalom macht nicht blind für die Probleme der Welt, im Gegenteil: Durch dein Reden, Handeln, Entscheiden trägst du diesen Shalom weiter. Und er macht dich stark, dieser aus den Fugen geratenen Welt mit Hoffnung zu begegnen. Mit Christus beginnt echter Shalom – in dir, zwischen uns und für diese Welt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Und dann ist ein »Shalom« auf der Straße nicht mehr nur ein Hallo, sondern ein Zuspruch des Friedens Gottes, <strong>»der höher ist als alle Vernunft, wird eure Herzen und Sinne bewahren in Christus Jesus.«</strong> (Phil 4,7) Wäre ja mal einen Versuch wert!</p>



<p class="has-text-align-right wp-block-paragraph"><em>Christoph Baumann</em></p>



<p class="wp-block-paragraph"></p>
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		<title>Kraft(los)</title>
		<link>https://team-gott.de/maerz-2026/kraftlos/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 08 Mar 2026 01:05:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[März 2026]]></category>
		<category><![CDATA[Dankbarkeit]]></category>
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					<description><![CDATA[Ich habe nicht jeden Tag gleichermaßen Kraft und Motivation für das, was ansteht. Manchmal freue ich mich auf die Aufgaben, die vor mir liegen, und ich bin überzeugt, dass ich sie gut werde bewältigen können. Und dann gibt es Tage, an denen ich vor all dem wie vor einem riesigen Gebirge stehe. Das soll ich [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Ich habe nicht jeden Tag gleichermaßen Kraft und Motivation für das, was ansteht. Manchmal freue ich mich auf die Aufgaben, die vor mir liegen, und ich bin überzeugt, dass ich sie gut werde bewältigen können. Und dann gibt es Tage, an denen ich vor all dem wie vor einem riesigen Gebirge stehe. Das soll ich schaffen und in den Griff kriegen?</p>



<p class="wp-block-paragraph">Dass die »Tagesform« schwankt, ist dabei völlig normal. Schwerer wird es, wenn ein Mensch durch Krankheit seiner Kräfte beraubt ist und nicht wieder so leicht zu Kräften kommt. Das kann psychische oder physische Gründe haben (oder beides kombiniert). </p>



<p class="wp-block-paragraph">Wann immer die Kräfte fehlen, merke ich, dass es zwar bisweilen sinnvoll sein kann, mich zusammenzureißen und dann das anzugehen, was anliegt. Wer kleine Kinder hat, kann ja etwa nicht nach Tagesform entscheiden, ob er sich um sie kümmert oder nicht. Sondern das ist einfach dran. Und gleichzeitig wird vielleicht gerade in solchen Situationen des Tiefstands eigener Kräfte deutlich, dass ich mein eigenes Kraftreservoir nur sehr begrenzt selbst auffüllen kann. Und manchmal ist es dann auch einfach Zeit für eine Pause. Manchmal sind die Kräfte auch so am Ende, dass ich Hilfe brauche, weil das Kraftreservoir komplett aufgebraucht ist.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Lebenskraft, Lebensfreude, Motivation kann ich mir nur in sehr eingeschränktem Maß selbst aneignen oder wiedergewinnen, sondern all das fließt mir zu, stellt sich ein, ist am Ende nicht bis ins Letzte verfügbar. Das merke ich besonders, wenn es fehlt. Und es ist nicht selbstverständlich, wenn es da ist (auch wenn ich es dann oft für selbstverständlich nehme).</p>



<p class="wp-block-paragraph">Vor Pfingsten kündigt Jesus Christus seinen Jüngern an: <strong>»Und siehe, ich sende auf euch, was mein Vater verheißen hat. Ihr aber sollt in der Stadt bleiben, bis ihr angetan werdet mit Kraft aus der Höhe.« </strong>(Lukas 24,49, Lutherbibel 2017, © Dt. Bibelgesellschaft)</p>



<p class="wp-block-paragraph">Als Christin oder als Christ zu leben, heißt dann also: Mit der »Kraft aus der Höhe«, mit dem Heiligen Geist zu leben. In Zeiten, in denen ich mich als kraftvoll erlebe, ist das ein Grund zur Dankbarkeit. Und in Zeiten der Kraftlosigkeit ein Trost und ein Halt, dass es nicht nur auf meine Kräfte ankommt und ich darauf vertrauen darf, dass diese Kraft, die in mir wohnt, mich durchträgt &#8211; auch durch schwere, auch durch kraftlose Zeiten.</p>



<p class="has-text-align-right wp-block-paragraph"><em>Christoph Barnbrock</em></p>
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		<title>Sonnenaufgang</title>
		<link>https://team-gott.de/februar-2026/sonnenaufgang/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 18 Feb 2026 01:05:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Februar 2026]]></category>
		<category><![CDATA[Erklärung]]></category>
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					<description><![CDATA[Ich bin (wie viele andere auch) ein Sonnenaufgangsfan. Es ist einfach ein ganz besonderer Moment, wenn die Dunkelheit langsam weicht und der Himmel sich in oftmals spektakuläre Orange- und Rottöne taucht und irgendwann die Sonne über dem Horizont zu sehen ist. Natürlich lässt sich auch das Phänomen des Sonnenaufgangs erklären und verstehen. Ich lese von [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Ich bin (wie viele andere auch) ein Sonnenaufgangsfan. Es ist einfach ein ganz besonderer Moment, wenn die Dunkelheit langsam weicht und der Himmel sich in oftmals spektakuläre Orange- und Rottöne taucht und irgendwann die Sonne über dem Horizont zu sehen ist.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Natürlich lässt sich auch das Phänomen des Sonnenaufgangs erklären und verstehen. Ich lese von der Rayleigh-Streuung und davon, dass die blauen und violetten Anteile des Lichts wegen des Winkels der Sonne zur Erde herausgefiltert werden. Da ist dann die Rede von der Rolle, die Staub und Feuchtigkeit bei dem ganzen Spektakel spielen. Und natürlich hat das Ganze auch mit Psychologie zu tun. Die Dunkelheit weicht. Das Licht kommt. Das tut uns in der Seele gut.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Nun habe ich all diese Fakten auf dem Tisch liegen. Aber so plausibel jede einzelne Erklärung auch sein mag, so wenig kann sie doch das Wunderbare eines Sonnenaufgangs einfangen. Es ist ein bisschen so, als würde man die Zutaten für einen Kuchen auf den Esstisch stellen und seinen Gästen sagen: »Hier, das ist der Kuchen für heute.« Irgendwie stimmt es. All das gehört zum Kuchen dazu. Aber zum Kuchen wird es doch erst dadurch, dass die Dinge zusammengerührt und gebacken werden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">So geht es mir mit dem Wunderbaren in allem Erklärbaren: Dass ich angerührt werde von dem Spektakel, das ich selbst nie so erzeugen könnte, das mir geschenkt ist und das ich genieße, weil es mir so guttut.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Und so kann ich nicht anders, als solche Momente als eine Gabe Gottes wahrzunehmen und zu feiern. Die Sonnenaufgänge und die Sonnenuntergänge und das Leben zwischendrin.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>»Vom&nbsp;Aufgang der Sonne&nbsp;bis zu ihrem Niedergang sei gelobet&nbsp;der&nbsp;Name des HERRN!«</strong> (Psalm 113,3, Lutherbibel 2017, © Dt. Bibelgesellschaft)</p>



<p class="has-text-align-right wp-block-paragraph"><em>Christoph Barnbrock</em></p>
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