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	<title>Geborgenheit &#8211; Team Gott</title>
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		<title>Bergen</title>
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		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 10 Oct 2026 01:05:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Oktober 2026]]></category>
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					<description><![CDATA[Zu den Wörtern, die mich besonders ansprechen, gehört »bergen«. Auch das ist ja ein Begriff, der verschiedene Facetten hat. Ich kann davon reden, dass etwas ein Geheimnis birgt. Da liegt irgendwo etwas verborgen, was ich erst noch entdecken kann, darf und muss. Und auf der anderen Seite kann »bergen« geradezu das Gegenteil meinen, wenn etwa [&#8230;]]]></description>
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<p class="wp-block-paragraph">Zu den Wörtern, die mich besonders ansprechen, gehört »bergen«. Auch das ist ja ein Begriff, der verschiedene Facetten hat. Ich kann davon reden, dass etwas ein Geheimnis birgt. Da liegt irgendwo etwas verborgen, was ich erst noch entdecken kann, darf und muss. Und auf der anderen Seite kann »bergen« geradezu das Gegenteil meinen, wenn etwa davon die Rede ist, dass ein Opfer geborgen wird. Dann wird dieser Mensch aus der Situation seiner Verletzung herausgeholt und einer medizinischen Behandlung zugeführt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Und dann schließlich kann ich davon reden, dass ich mich bei jemandem berge und so Geborgenheit finde. Das »Bergen« steht dann hier für das Suchen und Finden von Schutz und Zuflucht. Ich finde einen Ort, an dem ich in Sicherheit bin.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Glaube hat mit allen Facetten des Wortes »bergen« zu tun. Die Rede von Gott birgt immer auch ein Geheimnis. Es ist nicht immer alles ganz offensichtlich. Manches bleibt auch verborgen, erschließt sich nicht sofort. Mit manchem muss ich ringen und immer wieder neu umzugehen versuchen. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Und dann auch das andere: Ich glaube, dass ich mich als Mensch von Geburt an in einer Grundsituation befinde, in der ich Hilfe und Rettung nötig habe. Ich kann mich nicht selbst bergen, sondern muss aus meiner Gottvergessenheit von Gott selbst geborgen werden. Er muss kommen, um mich zu bergen, um mich zu retten, um mir zu helfen. Und Jesus Christus ist gekommen, um mich zu bergen, um mich zu retten, um mir zu helfen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Und so kann ich mich bei ihm bergen und entsprechend Geborgenheit für mein Leben finden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Gott spricht: <strong>»Denn ich bin der HERR, dein Gott, der das Meer erregt, dass seine Wellen wüten – sein Name heißt HERR Zebaoth –; ich habe mein Wort in deinen Mund gelegt und habe dich unter dem Schatten meiner Hände geborgen, auf dass ich den Himmel von Neuem ausbreite und die Erde gründe und zu Zion spreche: Du bist mein Volk.« </strong>(Jesaja 51,15f., Lutherbibel 2017, © Dt. Bibelgesellschaft).</p>



<p class="has-text-align-right wp-block-paragraph"><em>Christoph Barnbrock</em></p>



<p class="wp-block-paragraph"></p>
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		<title>Heimat finden</title>
		<link>https://team-gott.de/august-2026/heimat-finden/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 16 Aug 2026 01:05:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[August 2026]]></category>
		<category><![CDATA[Buch]]></category>
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					<description><![CDATA[Kürzlich las ich von Marie Luise Ritter »Die Suche nach Zuhause. Von der Suche nach einem Ort, an dem wir hingehören«. Bei der Autorin, so fand ich später heraus, handelt es sich um eine bekannte Influencerin. Hätte ich das vorher gewusst, hätte ich das Buch wahrscheinlich gar nicht in die Hand genommen. Wie Vorurteile einen [&#8230;]]]></description>
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<p class="wp-block-paragraph">Kürzlich las ich von Marie Luise Ritter »<a href="https://www.piper.de/buecher/die-suche-nach-zuhause-isbn-978-3-492-06597-9">Die Suche nach Zuhause. Von der Suche nach einem Ort, an dem wir hingehören</a>«. Bei der Autorin, so fand ich später heraus, handelt es sich um eine bekannte Influencerin. Hätte ich das vorher gewusst, hätte ich das Buch wahrscheinlich gar nicht in die Hand genommen. Wie Vorurteile einen doch immer wieder bestimmen! Denn auch wenn das Buch mich jetzt nicht total »vom Hocker gehauen« hat, bin ich der Autorin doch gerne in ihren Gedankenstreifzügen gefolgt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Im Wesentlichen beschreibt sie im Buch sechs Monate ihres Lebens, die sie in Paris verbracht hat. Paris &#8211; das war für sie die Stadt der Sehnsucht. Und als ein Mensch, der an unterschiedlichen Orten gelebt hatte und nirgendwo so richtig sesshaft geworden war, meinte sie, hier vielleicht ihre Heimat zu finden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">So beschreibt sie die schönen, aber auch herausfordernden Seiten dessen, was sie in Paris erlebt &#8211; und (Achtung Spolier!) am Ende stellt sie fest, dass auch Paris aus einer Reihe von Gründen nicht zur »Heimat« wird. Bis es aber soweit ist, reflektiert sie immer wieder, was eigentlich dazu führt, dass ein Ort zur Heimat wird &#8211; und das kann ganz Verschiedenes sein: Menschen, Sprache, Essen, kulturelle Gewohnheiten, Sicherheitsgefühl, der Eindruck, willkommen zu sein &#8211; und manches mehr.  </p>



<p class="wp-block-paragraph">Eine Heimat zu haben, einen Platz an dem wir heimisch werden und an dem wir uns geborgen, willkommen und sicher fühlen, ist keine Selbstverständlichkeit. Das gilt für viele Menschen wie die Autorin, die in unserer mobilen Gesellschaft ständig unterwegs sind und von hier nach dort und von dort nach sonst wohin ziehen. Noch viel mehr erleben und erleiden das aber die unzähligen Menschen, die in diesen Tagen auf unserer Welt auf der Flucht sind.  </p>



<p class="wp-block-paragraph">In großen »Danklied der Erlösten«, das Psalm 107 darstellt, wird genau das auch als Grund zum Dank benannt, dass Gott Menschen Orte schenkt und schafft, an denen sie wohnen können und dort haben, was sie fürs Leben brauchen: <strong>»Er machte das Trockene wieder wasserreich und gab dem dürren Lande Wasserquellen und ließ die Hungrigen dort bleiben, dass sie eine Stadt bauten, in der sie wohnen konnten, und Äcker besäten und Weinberge pflanzten, die reichlich Früchte trugen.«</strong> (Psalm 107,35–37, Lutherbibel 2017, © Dt. Bibelgesellschaft).</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wenn zum Finden einer Heimat mit dazu gehört, dass ich geborgen bin, willkommen, geliebt, mit dem versorgt, was ich zum Leben brauche, dann ist es am Ende eben Gott, der mir Heimat schenkt &#8211; egal, wo ich mich aufhalte. Denn er gibt letzte Geborgenheit in dieser Welt, wo der Wind häufig so rau zu wehen scheint. Von ihm bin ich unbedingt geliebt. Und er versorgt mich mit dem, was ich brauche. Die »Suche nach Zuhause«: Für mich führt sie immer wieder zu Gott.</p>



<p class="has-text-align-right wp-block-paragraph"><em>Christoph Barnbrock</em></p>



<p class="wp-block-paragraph"></p>
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		<title>Gebet als Herberge</title>
		<link>https://team-gott.de/juni-2026/gebet-als-herberge/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 15 Jun 2026 01:05:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Juni 2026]]></category>
		<category><![CDATA[Freude]]></category>
		<category><![CDATA[Gebet]]></category>
		<category><![CDATA[Geborgenheit]]></category>
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		<category><![CDATA[Wanderung]]></category>
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					<description><![CDATA[Im Rahmen einer Lehrveranstaltung bin ich kürzlich auf ein Zitat des Theologen Gerhard Ebeling gestoßen: »Worte des Gebets wollen von uns als solche Herberge verstanden und gebraucht sein, in die wir uns selbst gleichsam ganz hineinbegeben als die Bedrohten und doch Geborgenen, als die Gehetzten und doch immer wieder zur Ruhe Kommenden, als die Müden, [&#8230;]]]></description>
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<p class="wp-block-paragraph">Im Rahmen einer Lehrveranstaltung bin ich kürzlich auf ein Zitat des Theologen Gerhard Ebeling gestoßen:</p>



<p class="wp-block-paragraph"><em>»Worte des Gebets wollen von uns als solche Herberge verstanden und gebraucht sein, in die wir uns selbst gleichsam ganz hineinbegeben als die Bedrohten und doch Geborgenen, als die Gehetzten und doch immer wieder zur Ruhe Kommenden, als die Müden, die trotzdem Erquickung finden.«</em> (Gerhard Ebeling, Vom Gebet, München/Hamburg 1967, 103).</p>



<p class="wp-block-paragraph">Was für eine schöne Vorstellung, dass das Gebet ein Ort ist, an dem ich im Alltag immer wieder einkehren kann, um auszuruhen, um von Gott selbst als Herbergsvater empfangen und versorgt zu werden!</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das Leben wie eine Bergwanderung, die mir einiges abverlangt. Und dann ist da immer wieder diese Herberge, wo ich mich bergen kann &#8211; auch dann, wenn ein Gewitter aufzieht und es draußen regnet, als ob die Welt unterginge. Hier im Gebet, im Reden mit Gott, bin ich sicher. Hier kann ich den Ballast loswerden, den ich mit mir herumschleppe. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Form des Gebet spielt dabei keine Rolle. Fest formulierte Gebete haben den Vorteil, dass ich sie nicht erst noch formulieren muss, dass sie mir zur Verfügung stehen, von anderen in meine Hände gelegt &#8211; wie eine Berghütte, die schon da ist, von anderen gebaut, und bei der ich nur noch durch die Tür gehen muss. Ein freies, selbst formuliertes Gebet gleicht dagegen vielleicht eher einem Zelt, das ich immer bei mir trage &#8211; auch dann, wenn mir der Text eines geprägten Gebets gerade nicht einfällt. Schnell kann ich es aufbauen. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Effekt ist bei beiden gleich. Ich finde einen Ort bei Gott, kann vor ihm aussprechen, was mich bewegt, loswerden, was mich belastet, auch jubeln über das, was gerade wunderbar ist &#8211; und wissen, dass er mich birgt, dass ich in diesem Raum des Gebets bei ihm sein darf: mit aller Freude und mit aller Not. Denn er hat mich ja zum Beten aufgefordert und ermuntert, hat also gewissermaßen selbst die Tür vor mir aufgemacht, damit ich hineingehen kann in diese Herberge des Gebets.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>»Seid beharrlich im Gebet und wacht in ihm mit Danksagung!«</strong> (Kolosser 4,2, Lutherbibel 2017, © Dt. Bibelgesellschaft).</p>



<p class="has-text-align-right wp-block-paragraph"><em>Christoph Barnbrock</em></p>



<p class="wp-block-paragraph"></p>
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		<title>Nistkasten</title>
		<link>https://team-gott.de/mai-2026/nistkasten/</link>
		
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		<pubDate>Thu, 28 May 2026 01:05:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Mai 2026]]></category>
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					<description><![CDATA[Wenn ich Vertretungsgottesdienste in den umliegenden Gemeinden übernehme, bin ich gerne rechtzeitig vor Ort. Dann bleibt mir die Gelegenheit, mich in die jeweiligen Verhältnisse vor Ort einzufinden, mit den anderen Beteiligten am Gottesdienst das Nötige abzusprechen und vielleicht auch sonst noch das eine oder andere Wort zu wechseln. Da kann es dann auch schon einmal [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Wenn ich Vertretungsgottesdienste in den umliegenden Gemeinden übernehme, bin ich gerne rechtzeitig vor Ort. Dann bleibt mir die Gelegenheit, mich in die jeweiligen Verhältnisse vor Ort einzufinden, mit den anderen Beteiligten am Gottesdienst das Nötige abzusprechen und vielleicht auch sonst noch das eine oder andere Wort zu wechseln.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Da kann es dann auch schon einmal passieren, dass ich vor allen anderen vor Ort bin. So war es auch in den letzten Tagen. Ich war vom ersten Gottesdienstort gekommen und relativ zeitig an der zweiten Kirche eingetroffen. Die war noch abgeschlossen. Aber die Sonne schien und ich setzte mich hinter der Kirche auf eine Steinbank und genoss das Frühsommerwetter.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Dabei fiel mein Blick auf einen Nistkasten, der an der Rückseite des Altarraums der Kirche angebracht ist. Zunächst stutzte ich ein wenig, weil ich den Ort für die Aufhängung der Nisthilfe überraschend fand. Dann aber musste ich schmunzeln und ahnte, dass da jemand, der hier am Werk war, wahrscheinlich einfach seine Bibel gut kannte:</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>»Meine Seele verlangt und sehnt sich nach den Vorhöfen des HERRN; mein Leib und Seele freuen sich in dem lebendigen Gott. Der Vogel hat ein Haus gefunden und die Schwalbe ein Nest für ihre Jungen – deine Altäre, HERR Zebaoth, mein König und mein Gott.«</strong> (Psalm 84,3f., Lutherbibel 2017, © Dt. Bibelgesellschaft)</p>



<p class="wp-block-paragraph">Im Gottesdienst einen Platz haben, an dem ich bei Gott heimisch werden kann. Einen Ort haben, wo ich &#8211; geschützt vor dem, was mich sonst umtreibt, belastet und beschwert &#8211; bei und vor Gott zur Ruhe kommen kann. Das kann ich von den Vögeln, die hier am Altarraum nisten, lernen. Danke für diese Predigt ohne Worte!</p>



<p class="has-text-align-right wp-block-paragraph"><em>Christoph Barnbrock</em></p>
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