<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?><rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	>

<channel>
	<title>Gebet &#8211; Team Gott</title>
	<atom:link href="https://team-gott.de/tag/gebet/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>https://team-gott.de</link>
	<description>Christliche Impulse für jeden Tag</description>
	<lastBuildDate>Thu, 16 Jul 2026 13:08:48 +0000</lastBuildDate>
	<language>de</language>
	<sy:updatePeriod>
	hourly	</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>
	1	</sy:updateFrequency>
	<generator>https://wordpress.org/?v=7.0.2</generator>

<image>
	<url>https://team-gott.de/wp-content/uploads/2025/12/cropped-Team-Gott-TShirt-32x32.png</url>
	<title>Gebet &#8211; Team Gott</title>
	<link>https://team-gott.de</link>
	<width>32</width>
	<height>32</height>
</image> 
<site xmlns="com-wordpress:feed-additions:1">251306745</site>	<item>
		<title>Durchs Fenster</title>
		<link>https://team-gott.de/juli-2026/durchs-fenster/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 19 Jul 2026 01:05:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Juli 2026]]></category>
		<category><![CDATA[Andacht]]></category>
		<category><![CDATA[Fenster]]></category>
		<category><![CDATA[Gebet]]></category>
		<category><![CDATA[Glauben]]></category>
		<category><![CDATA[Gottes Wort]]></category>
		<category><![CDATA[Gottesdienst]]></category>
		<category><![CDATA[guter Hirte]]></category>
		<category><![CDATA[Tür]]></category>
		<category><![CDATA[Zugang]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://team-gott.de/?p=1577</guid>

					<description><![CDATA[An unserer Hochschule feiern wir regelmäßig auch Andachten im ebenerdig gelegenen Andachtsraum. Kürzlich klopfte es kurz vor Beginn der Andacht an einem der großen Fenster. Und als dieses dann geöffnet wurde, trat ein Andachtsinteressent durch das Fenster in den Andachtsraum hinein und nahm Platz, was zur allgemeinen Erheiterung führte. Der Andachtsfreund begründete das später damit, [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">An unserer Hochschule feiern wir regelmäßig auch Andachten im ebenerdig gelegenen Andachtsraum. Kürzlich klopfte es kurz vor Beginn der Andacht an einem der großen Fenster. Und als dieses dann geöffnet wurde, trat ein Andachtsinteressent durch das Fenster in den Andachtsraum hinein und nahm Platz, was zur allgemeinen Erheiterung führte.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Andachtsfreund begründete das später damit, er habe sich ein paar Meter Weg sparen wollen, um nicht noch einmal durch das ganze Gebäude hindurch und dann durch die Tür gehen zu müssen. Und vielleicht war dieses Ereignis in der letzten Vorlesungswoche auch einer gewissen Semester-End-Stimmung zu verdanken, wenn alle Beteiligten voller Vorfreude auf die vorlesungsfreie Zeit zugehen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Im Nachdenken über diese Szene fiel mir zuerst Jesu Mahnung ein: <strong>»Wahrlich, wahrlich, ich sage euch: Wer nicht zur Tür hineingeht in den Schafstall, sondern steigt anderswo hinein, der ist ein Dieb und ein Räuber.«</strong> (Johannes 10,1, Lutherbibel 2017, © Dt. Bibelgesellschaft). Aber das wäre vielleicht doch etwas aus dem Zusammenhang gerissen und zu unbarmherzig. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Und so erinnerte ich mich danach noch an die vier Freunde, die einen Gelähmten zu Jesus brachten: <strong>»Und es kamen einige, die brachten zu ihm einen Gelähmten, von vieren getragen. Und da sie ihn nicht zu ihm bringen konnten wegen der Menge, deckten sie das Dach auf, wo er war, gruben es auf und ließen das Bett herunter, auf dem der Gelähmte lag. Da nun Jesus ihren Glauben sah, sprach er zu dem Gelähmten: Mein Sohn, deine Sünden sind dir vergeben.«</strong> (Markus 2,3–5). Ja, wie schön ist das, wenn jemand so dringend zu Jesus Christus, zur Andacht kommen möchte, dass er sogar ungewöhnliche Zugangswege sucht.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Bei mir bleibt es am Ende dabei: Ich finde, es spricht vieles dafür, einen Andachtsraum oder eine Kirche durch die dafür vorgesehene Tür zu betreten. Aber falls ich andernfalls darauf verzichten würde, mir einen Moment für Gottes Wort und das Gebet zu nehmen, darf es gerne je und dann auch mal die Abkürzung durchs Fenster sein. Denn der, um den wir uns dort versammeln, ist ja der gute Hirte, der nicht wie ein Dieb »hintenrum« in den Schafstall steigt, um sich dort die Schafe zu klauen und dann zu schlachten oder weiterzuverkaufen, sondern derjenige, der sich seinerseits voller Liebe mit allem, was er hat, für seine Herde alles einsetzt.</p>



<p class="has-text-align-right wp-block-paragraph"><em>Christoph Barnbrock </em> </p>
]]></content:encoded>
					
		
		
		<post-id xmlns="com-wordpress:feed-additions:1">1577</post-id>	</item>
		<item>
		<title>Am Fluss</title>
		<link>https://team-gott.de/juli-2026/am-fluss/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 18 Jul 2026 01:05:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Juli 2026]]></category>
		<category><![CDATA[Fluss]]></category>
		<category><![CDATA[Gebet]]></category>
		<category><![CDATA[Gemeinde]]></category>
		<category><![CDATA[Gemeinschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Gottesdienst]]></category>
		<category><![CDATA[Mission]]></category>
		<category><![CDATA[Paulus]]></category>
		<category><![CDATA[Philippi]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://team-gott.de/?p=1570</guid>

					<description><![CDATA[Neulich erzählte mir jemand, dass er sich an den Hitzetagen der letzten Wochen morgens mit Studienfreundinnen am Fluss der Stadt getroffen habe: »Schwimmen, Reden, Beten«. Was für ein schöner Start in den Tag! Für mich kommen darin tatsächlich drei wesentliche Elemente des Lebens zusammen. Die Erfrischung für den Körper, der es in diesen Tagen nicht [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Neulich erzählte mir jemand, dass er sich an den Hitzetagen der letzten Wochen morgens mit Studienfreundinnen am Fluss der Stadt getroffen habe: »Schwimmen, Reden, Beten«. Was für ein schöner Start in den Tag!</p>



<p class="wp-block-paragraph">Für mich kommen darin tatsächlich drei wesentliche Elemente des Lebens zusammen. Die Erfrischung für den Körper, der es in diesen Tagen nicht ganz leicht hatte, das Miteinander mit anderen Menschen, Hören und Gehörtwerden, Gemeinschaft erleben &#8211; und das Gespräch mit Gott. Hier ist vieles beieinander von dem, wie Gott unser Leben gemeint hat. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Dabei erinnert mich diese Szene an eine biblische Erzählung, als der Apostel Paulus nach Philippi kommt: <strong>»Am Sabbattag gingen wir hinaus vor das Stadttor an den Fluss, wo wir dachten, dass man zu beten pflegte, und wir setzten uns und redeten mit den Frauen, die dort zusammenkamen.«</strong> (Apostelgeschichte 16,13, Lutherbibel 2017, © Dt. Bibelgesellschaft).</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Beweggründe, sich am Fluss zu treffen, dürften hier weniger mit dem Bedürfnis nach Erfrischung zu tun gehabt haben als mit Möglichkeiten der Reinigung. Aber geredet wurde hier ganz offensichtlich auch &#8211; wahrscheinlich schon, bevor Paulus kam, aber auch mit ihm. Und ein Ort des Gebets war es auch.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Dabei ist es eine Versammlung, die nach damaligen Maßstäben eher kümmerlich war. Für einen Sabbatgottesdienst waren zehn Männer notwendig &#8211; die waren hier ganz offensichtlich nicht zu finden. Wieder einmal waren es die Frauen &#8211; wie so oft in der Religionsgeschichte &#8211; , die das religiöse Erbe weitertrugen und beteten.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Aber gerade aus dieser kleinen Versammlung am Fluss entsteht dann die christliche Gemeinde in Philippi. Und aus dem Philipperbrief können wir schließen, dass es eine Gemeinde war, die, nach menschlichem Ermessen, besonders lebendig war und Paulus in vielerlei Weise in seiner Arbeit unterstützt hat (und unterstützen durfte).</p>



<p class="wp-block-paragraph">Manchmal sind es eben die kleinen Momente, aus denen Gott Segensreiches und Großes entstehen lässt: Am Fluss zum Beispiel, da, wo geredet und gebetet wird.</p>



<p class="has-text-align-right wp-block-paragraph"><em>Christoph Barnbrock</em></p>



<p class="wp-block-paragraph"></p>
]]></content:encoded>
					
		
		
		<post-id xmlns="com-wordpress:feed-additions:1">1570</post-id>	</item>
		<item>
		<title>Von und mit Gebeten leben</title>
		<link>https://team-gott.de/juli-2026/von-und-mit-gebeten-leben/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 05 Jul 2026 01:05:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Juli 2026]]></category>
		<category><![CDATA[Gebet]]></category>
		<category><![CDATA[Gebetserhörung]]></category>
		<category><![CDATA[Hilfe]]></category>
		<category><![CDATA[Hoffnung]]></category>
		<category><![CDATA[Kraft]]></category>
		<category><![CDATA[Musik]]></category>
		<category><![CDATA[Mut]]></category>
		<category><![CDATA[Not]]></category>
		<category><![CDATA[Wirtschaftskrise]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://team-gott.de/?p=1473</guid>

					<description><![CDATA[Einer der bekanntesten Songs von der Rockband Bon Jovi ist »Livin&#8216; on a Prayer«: Die Hauptpersonen des Songs sind Tommy und Gina, die jeweils in schlecht bezahlten Berufen schuften, ohne dass sie wirklich über die Runden kommen. Das Lied zeichnet sich dadurch aus, dass die Härte der Situation nicht beschönigt wird &#8211; Gina etwa weint [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Einer der bekanntesten Songs von der Rockband Bon Jovi ist »Livin&#8216; on a Prayer«:</p>



<p class="wp-block-paragraph"><iframe  title="Livin&amp;apos; On A Prayer" width="500" height="375" src="https://www.youtube.com/embed/zi3hItzxRwg?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe></p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Hauptpersonen des Songs sind Tommy und Gina, die jeweils in schlecht bezahlten Berufen schuften, ohne dass sie wirklich über die Runden kommen. Das Lied zeichnet sich dadurch aus, dass die Härte der Situation nicht beschönigt wird &#8211; Gina etwa weint nachts und träumt davon, einfach weglaufen zu können. Und andererseits atmet das Lied auch eine Hoffnung, dass sich die Dinge ändern werden. Tommy versucht Gina zu trösten: <em>»Baby, it&#8217;s okay, someday«</em> (»Liebes, es ist okay, irgendwann«). Und bis dahin halten sie zumindest aneinander fest, stützen sich und reden sich gegenseitig gut zu.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Inbegriff der Hoffnung in allem Schweren ist die Zeile, die dem Song seinen Namen gibt <em>»Livin&#8216; on a Prayer«</em> (»Von einem Gebet leben«). Soweit ich das erkennen kann, ist der Begriff »Gebet« hier eher eine Metapher für Hoffnung, dafür, dass Gebete erhört werden und alles irgendwie doch noch einmal gut oder zumindest besser wird.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Am Ende ließe sich natürlich kritisch zurückfragen: Kann man wirklich von Gebeten leben, wenn das Geld für die Miete, für Brot und Butter fehlt. Und natürlich ist die naheliegende &#8211; und auf einer bestimmten Ebene auch sachgerechte &#8211; Antwort: Nein, natürlich nicht.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Doch dann denke ich an die Hilferufe, die uns in den Psalmen überliefert sind, an die Gospels und Spirituals als gesungene Gebete, die von den Versklavten auf den Baumwollplantagen gesungen wurden, und ich frage mich: Ist es vielleicht doch so, dass Gebete zum Leben und zum Überleben helfen: weil sie mich in die Lage versetzen, meine Not einem anderen zu klagen, weil sie von dem Vertrauen getragen sind, dass Gott hört und uns nicht im Stich lässt, weil aus den Gebeten der Mut erwächst, sich selbst auch, soweit es möglich ist, für Veränderung der Situation einzusetzen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ja, ich bin fest überzeugt, dass Gebete auf diese Weise ein wichtiges »Lebensmittel« sind, weil sie uns mit dem lebendigen Gott verbinden und Jesus Christus uns versprochen hat, dass der Vater im Himmel unsre Hilferufe hören und uns geben wird, was wir brauchen.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>»HERR, höre und sei mir gnädig! HERR, sei mein Helfer!« </strong>(Psalm 30,11, Lutherbibel 2017, © Dt. Bibelgesellschaft).</p>



<p class="has-text-align-right wp-block-paragraph"><em>Christoph Barnbrock</em></p>
]]></content:encoded>
					
		
		
		<post-id xmlns="com-wordpress:feed-additions:1">1473</post-id>	</item>
		<item>
		<title>Teufel</title>
		<link>https://team-gott.de/juni-2026/teufel/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 16 Jun 2026 01:05:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Juni 2026]]></category>
		<category><![CDATA[Anfechtung]]></category>
		<category><![CDATA[Angst]]></category>
		<category><![CDATA[Depression]]></category>
		<category><![CDATA[Gebet]]></category>
		<category><![CDATA[Gott]]></category>
		<category><![CDATA[Jesus Christus]]></category>
		<category><![CDATA[Medizin]]></category>
		<category><![CDATA[Musik]]></category>
		<category><![CDATA[Sobi]]></category>
		<category><![CDATA[Teufel]]></category>
		<category><![CDATA[Therapie]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://team-gott.de/?p=1333</guid>

					<description><![CDATA[Auch der Teufel begegnet heute &#8211; wie die Sünde &#8211; vor allem noch in Form einer Karikatur: etwa als Fehlerteufel, wenn etwas nicht funktioniert, oder als Fleckenteufel, wenn ich partout irgendeinen Dreck nicht mehr aus meinem weißen Hemd rausbekomme. Dass das am Ende nichts mit der biblischen Rede vom Teufel zu tun hat, dürfte offensichtlich [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Auch der Teufel begegnet heute &#8211; wie die Sünde &#8211; vor allem noch in Form einer Karikatur: etwa als Fehlerteufel, wenn etwas nicht funktioniert, oder als Fleckenteufel, wenn ich partout irgendeinen Dreck nicht mehr aus meinem weißen Hemd rausbekomme.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Dass das am Ende nichts mit der biblischen Rede vom Teufel zu tun hat, dürfte offensichtlich sein. Allerdings gilt dies in ähnlicher Weise auch für bildliche Darstellungen des Teufels mit Dreizack und Pferdefuß aus früheren Jahrhunderten. Auch dies eher Zerrbilder dessen, was in der Bibel vom Teufel zu lesen ist. </p>



<p class="wp-block-paragraph">In unserer Zeit kann ich auch an dieser Stelle zwei gegenläufige Tendenzen erkennen. Da sind die einen, für die es der Inbegriff des »richtigen« Glaubens ist, dass man, gelegentlich etwas unglücklich ausgedrückt, »an« den Teufel glaubt &#8211; gemeint ist meistens: dass man daran glaubt, dass es den Teufel gibt. Und dem stehen andere gegenüber, die gerade an dieser Stelle festmachen möchten, ob man eigentlich bei allem Glauben noch seinen Verstand beieinander hat: Ein aufgeklärter Mensch im 21. Jahrhundert kann nicht mehr an die Existenz des Teufels glauben, so dann die geäußerte Überzeugung, &#8211; und je konkreter die Rede von ihm ist, desto weniger.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Angesichts dessen staune ich immer wieder darüber, wie unbefangen in der Popularkultur vom Teufel die Rede ist. Anfangen bei »Sympathy for the Devil« der Rolling Stones (das wäre noch einmal einen eigenen »Team Gott«-Beitrag wert) bis hin zu »Devil« von Sobi:</p>



<figure class="wp-block-embed is-type-video is-provider-youtube wp-block-embed-youtube wp-embed-aspect-16-9 wp-has-aspect-ratio"><div class="wp-block-embed__wrapper">
<iframe  title="SOBI - Devil" width="500" height="281" src="https://www.youtube.com/embed/CafGALowrss?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe>
</div></figure>



<p class="wp-block-paragraph">In diesem Lied, das sie mit »Devil« überschrieben hat, schildert die Musikerin ein herausgefordertes Seelenleben: <em>»Devil, take your claws out of my brain / Your lies are driving me insane«</em> (Teufel, nimm deine Pranken aus meinem Gehirn / Deine Lügen machen mich wahnsinnig). Die Protagonistin des Liedes sieht sich verunsichert und in die Isolation getrieben:<em> »My whole world is shaking / And I‘m all alone«</em> (Meine ganze Welt gerät ins Wanken / Und ich bin ganz allein). Alles scheint in die Brüche zu gehen: <em>»You shattеr every part of me / Lеave only insecurities«</em> (Du zerschmetterst jeden Teil von mir / Lässt nur noch Unsicherheiten übrig). </p>



<p class="wp-block-paragraph">Ich denke tatsächlich, dass in einer Welt, die erkennbar nicht umfassend gut ist, notwendigerweise vom Teufel zu reden ist, wenn nicht alles Schlimme auf der Welt Gott zugeschrieben werden soll &#8211; was meines Erachtens theologisch weder möglich noch wünschenswert ist. Und wenn ich an Gott als ein personales Gegenüber glaube, dann legt es sich durchaus nahe, auch den Gegenspieler Gottes personal zu denken &#8211; wenn auch nicht so verzeichnet wie in den uns allzu bekannten bildlichen Darstellungen. Es gibt entsprechend schon auch gute Gründe dafür, warum die Autoren der biblischen Bücher sich mit bildlichen Beschreibungen des Teufels extrem zurückhalten.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Aber was sie schildern, ist durchaus vergleichbar mit dem, was Sobi in ihrem Lied beschreibt: Menschen werden in Lügen eingewickelt, Gewissheiten (darunter auch die Glaubensgewissheit) werden in Frage gestellt und Menschen sollen den Eindruck gewinnen, sie wären von Gott und anderen verlassen. Ich bin sicher, viele kennen das &#8211; und wenn wir das erleben, wenn wir uns mit solchen Gedanken und Gefühlen quälen, dann ist hier nicht Gott am Werk, sondern der, der uns den Glauben an Gott, der uns auch das Leben madig machen will.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Und wie lässt sich damit umgehen? Auch hier weist uns Sobi den Weg. Denn der Refrain ihres Liedes liest sich wie ein Gebet, das sich an Gott richtet: <em>»Show me light, / show me a way / Out of this hollow and into tomorrow«</em> (Zeig mir Licht / zeig mir einen Weg / Raus aus dieser Grube und in einen neuen Morgen).</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wo Menschen Gott um Hilfe rufen, muss der Teufel weichen. Dabei darf eine Bewältigung solcher Probleme im Innenleben, die bisweilen auch eine als Krankheit beschreibbare Seite haben, natürlich auch mit therapeutischer und medikamentöser Unterstützung einhergehen. Gottes Hilfe in solchen bedrängenden Situationen kann nämlich auch so erfolgen.  </p>



<p class="wp-block-paragraph">Vor allem aber gilt es, immer neu wahrzunehmen und uns neu vor Augen zu führen, dass der Teufel, wer und wie auch immer genau er ist oder sein mag, niemand ist, vor dem Christenmenschen Angst haben müssten. Denn Jesus Christus hat ihn längst schon besiegt. So mögen wir noch seine Lügen und Einschüchterungsversuche erleben, aber es ist doch nur ein verzweifelter Versuch eines Verlierers, das Team des Siegers noch zu ärgern, bevor das Spiel abgepfiffen wird und der Sieg endgültig feststeht.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>»Weil nun die Kinder von Fleisch und Blut sind, hatte er [= Jesus Christus] gleichermaßen daran Anteil, auf dass er durch den Tod die Macht nähme dem, der Gewalt über den Tod hatte, nämlich dem Teufel«</strong> (Hebräer 2,14, Lutherbibel 2017, © Dt. Bibelgesellschaft).</p>



<p class="has-text-align-right wp-block-paragraph"><em>Christoph Barnbrock</em></p>



<p class="wp-block-paragraph"></p>
]]></content:encoded>
					
		
		
		<post-id xmlns="com-wordpress:feed-additions:1">1333</post-id>	</item>
		<item>
		<title>Gebet als Herberge</title>
		<link>https://team-gott.de/juni-2026/gebet-als-herberge/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 15 Jun 2026 01:05:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Juni 2026]]></category>
		<category><![CDATA[Freude]]></category>
		<category><![CDATA[Gebet]]></category>
		<category><![CDATA[Geborgenheit]]></category>
		<category><![CDATA[Herberge]]></category>
		<category><![CDATA[Lasten]]></category>
		<category><![CDATA[Not]]></category>
		<category><![CDATA[Wanderung]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://team-gott.de/?p=1330</guid>

					<description><![CDATA[Im Rahmen einer Lehrveranstaltung bin ich kürzlich auf ein Zitat des Theologen Gerhard Ebeling gestoßen: »Worte des Gebets wollen von uns als solche Herberge verstanden und gebraucht sein, in die wir uns selbst gleichsam ganz hineinbegeben als die Bedrohten und doch Geborgenen, als die Gehetzten und doch immer wieder zur Ruhe Kommenden, als die Müden, [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Im Rahmen einer Lehrveranstaltung bin ich kürzlich auf ein Zitat des Theologen Gerhard Ebeling gestoßen:</p>



<p class="wp-block-paragraph"><em>»Worte des Gebets wollen von uns als solche Herberge verstanden und gebraucht sein, in die wir uns selbst gleichsam ganz hineinbegeben als die Bedrohten und doch Geborgenen, als die Gehetzten und doch immer wieder zur Ruhe Kommenden, als die Müden, die trotzdem Erquickung finden.«</em> (Gerhard Ebeling, Vom Gebet, München/Hamburg 1967, 103).</p>



<p class="wp-block-paragraph">Was für eine schöne Vorstellung, dass das Gebet ein Ort ist, an dem ich im Alltag immer wieder einkehren kann, um auszuruhen, um von Gott selbst als Herbergsvater empfangen und versorgt zu werden!</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das Leben wie eine Bergwanderung, die mir einiges abverlangt. Und dann ist da immer wieder diese Herberge, wo ich mich bergen kann &#8211; auch dann, wenn ein Gewitter aufzieht und es draußen regnet, als ob die Welt unterginge. Hier im Gebet, im Reden mit Gott, bin ich sicher. Hier kann ich den Ballast loswerden, den ich mit mir herumschleppe. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Form des Gebet spielt dabei keine Rolle. Fest formulierte Gebete haben den Vorteil, dass ich sie nicht erst noch formulieren muss, dass sie mir zur Verfügung stehen, von anderen in meine Hände gelegt &#8211; wie eine Berghütte, die schon da ist, von anderen gebaut, und bei der ich nur noch durch die Tür gehen muss. Ein freies, selbst formuliertes Gebet gleicht dagegen vielleicht eher einem Zelt, das ich immer bei mir trage &#8211; auch dann, wenn mir der Text eines geprägten Gebets gerade nicht einfällt. Schnell kann ich es aufbauen. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Effekt ist bei beiden gleich. Ich finde einen Ort bei Gott, kann vor ihm aussprechen, was mich bewegt, loswerden, was mich belastet, auch jubeln über das, was gerade wunderbar ist &#8211; und wissen, dass er mich birgt, dass ich in diesem Raum des Gebets bei ihm sein darf: mit aller Freude und mit aller Not. Denn er hat mich ja zum Beten aufgefordert und ermuntert, hat also gewissermaßen selbst die Tür vor mir aufgemacht, damit ich hineingehen kann in diese Herberge des Gebets.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>»Seid beharrlich im Gebet und wacht in ihm mit Danksagung!«</strong> (Kolosser 4,2, Lutherbibel 2017, © Dt. Bibelgesellschaft).</p>



<p class="has-text-align-right wp-block-paragraph"><em>Christoph Barnbrock</em></p>



<p class="wp-block-paragraph"></p>
]]></content:encoded>
					
		
		
		<post-id xmlns="com-wordpress:feed-additions:1">1330</post-id>	</item>
		<item>
		<title>Coverversion</title>
		<link>https://team-gott.de/mai-2026/coverversion/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 27 May 2026 01:05:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Mai 2026]]></category>
		<category><![CDATA[Bob Dylan]]></category>
		<category><![CDATA[Coverversion]]></category>
		<category><![CDATA[Gebet]]></category>
		<category><![CDATA[Gefühle]]></category>
		<category><![CDATA[Gnade]]></category>
		<category><![CDATA[Liebe]]></category>
		<category><![CDATA[Musik]]></category>
		<category><![CDATA[Psalmen]]></category>
		<category><![CDATA[Worte]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://team-gott.de/?p=1169</guid>

					<description><![CDATA[Vor einigen Tagen ist Bob Dylan, wahrscheinlich einer der bedeutendsten Singer/Songwriter unserer Tage, 85 Jahre alt geworden. Anlässlich seines Geburtstags wurde in einer Radiosendung Adele&#8217;s Coverversion seines Songs »Make You Feel My Love« gespielt, von der viele gar nicht wissen, dass dieses Lied von Dylan statt von Adele geschrieben worden ist, weil es in deren [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Vor einigen Tagen ist Bob Dylan, wahrscheinlich einer der bedeutendsten Singer/Songwriter unserer Tage, 85 Jahre alt geworden. Anlässlich seines Geburtstags wurde in einer Radiosendung Adele&#8217;s Coverversion seines Songs »Make You Feel My Love« gespielt, von der viele gar nicht wissen, dass dieses Lied von Dylan statt von Adele geschrieben worden ist, weil es in deren Fassung knapp 1,4 Milliarden-mal gestreamt worden ist, in der Fassung von Dylan dagegen »nur« rd. 36 Millionen-mal. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Nun lässt sich bei wie bei jedem Coversong auch hier diskutieren, was die bessere Version ist, die widerständige und knarzigere Fassung von Dylan:</p>



<figure class="wp-block-embed is-type-video is-provider-youtube wp-block-embed-youtube wp-embed-aspect-16-9 wp-has-aspect-ratio"><div class="wp-block-embed__wrapper">
<iframe  title="Bob Dylan - Make You Feel My Love (Official Audio)" width="500" height="281" src="https://www.youtube.com/embed/fdWto-AUM3Q?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe>
</div></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Oder eben die harmonisch-eingängigere Version von Adele:</p>



<figure class="wp-block-embed is-type-video is-provider-youtube wp-block-embed-youtube wp-embed-aspect-4-3 wp-has-aspect-ratio"><div class="wp-block-embed__wrapper">
<iframe loading="lazy"  title="Adele - Make You Feel My Love (Official Video)" width="500" height="375" src="https://www.youtube.com/embed/0put0_a--Ng?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe>
</div></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Wie kam es nun zu diesem Cover? &#8211; In verschiedenen <a href="https://www.theguardian.com/music/2023/jan/31/make-you-feel-my-love-bob-dylan">Beiträgen</a> ist zu hören und zu lesen, dass Adele in diesem Song das ausgedrückt sah, was sie selbst in einer bestimmten Lebenssituation empfunden hat. Die Worte eines anderen fassten ihre eigene Gefühle besser zusammen, als sie das jedenfalls in diesem Moment selbst gekonnt hätte. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Wenn ich an die biblischen Lieder in den Psalmen denke, dann schaffe ich in meinem Beten ja auch immer wieder so etwas wie »Coverversionen«. Ich nehme diese alten Worte auf und mache sie zu meinen, weil sie manches besser in Worte fassen, als ich das selbst manchmal könnte. Ob meine »Version« am Ende »besser« oder »erfolgreicher« ist, spielt dabei glücklicherweise keine Rolle. Aber ich bin gewiss, dass meine Worte, ob frei formuliert oder als »Coverversion« zum Beispiel der Psalmen, bei dem auf offene Ohren stoßen, der alles getan hat, um mir mir zu zeigen, wie sehr er mich liebt, mich voller Gnade anschaut und mir hilft.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>»HERR, gedenke meiner nach der Gnade, die du deinem Volk verheißen hast; erweise an uns deine Hilfe«</strong> (Psalm 106,4, Lutherbibel 2017, © Dt. Bibelgesellschaft).</p>



<p class="has-text-align-right wp-block-paragraph"><em>Christoph Barnbrock</em></p>
]]></content:encoded>
					
		
		
		<post-id xmlns="com-wordpress:feed-additions:1">1169</post-id>	</item>
		<item>
		<title>Reden und machen</title>
		<link>https://team-gott.de/mai-2026/reden-und-machen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 26 May 2026 01:05:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Mai 2026]]></category>
		<category><![CDATA[Gaben]]></category>
		<category><![CDATA[Gebet]]></category>
		<category><![CDATA[Gott]]></category>
		<category><![CDATA[Neigungen]]></category>
		<category><![CDATA[Psalmen]]></category>
		<category><![CDATA[Selbstverwirklichung]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://team-gott.de/?p=1158</guid>

					<description><![CDATA[Bei einer Wanderung im Rheingau stieß ich vor einigen Tagen auf diese Botschaft, die jemand &#8211; offenbar mit Mühe &#8211; auf einen Pfahl geschrieben hatte: »Rede mit Gott und mach was aus dir!« Mich hat diese Botschaft noch eine Weile begleitet. Was bringt einen (jungen?) Mann (die Botschaft war unterschrieben) dazu, so etwas an einen [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Bei einer Wanderung im Rheingau stieß ich vor einigen Tagen auf diese Botschaft, die jemand &#8211; offenbar mit Mühe &#8211; auf einen Pfahl geschrieben hatte: »Rede mit Gott und mach was aus dir!«</p>



<p class="wp-block-paragraph">Mich hat diese Botschaft noch eine Weile begleitet. Was bringt einen (jungen?) Mann (die Botschaft war unterschrieben) dazu, so etwas an einen Pfahl zu schreiben? War es missionarischer Eifer? Wollte er sich selbst an etwas erinnern, was ihm wichtig geworden ist? Oder hat jemand diesen Spruch an den Pfahl geschrieben und mit einem Namen versehen, um sich über diese Person lustig zu machen? &#8211; Auch das wäre ja möglich.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Nehmen wir einmal an, dieser Satz ist dem Autor wichtig geworden und er hatte das Bedürfnis, ihn irgendwo zu »veröffentlichen«: Was war dabei eigentlich sein Anliegen? Liegt der Akzent auf dem ersten Satzteil? Geht es ihm darum, in einer gottvergessenen Welt ans Reden mit Gott zu erinnern? Oder setzt er das schon voraus und betont das Zweite: Dass ich auch dann, wenn ich mit Gott rede, immer noch meines eigenen Glückes Schmied bin, wie eine Redewendung sagt, und ich mich nicht einfach fromm zurücklehnen kann, weil Gott ja ohnehin alles für mich macht und ich keine Verantwortung mehr trage? Oder ist es eine Kombination aus beidem?</p>



<p class="wp-block-paragraph">Was mich an diesem guten Rat vom Pfahl etwas befremdet, sind die Imperative: Rede! Mach! &#8211; Und dabei fremdele ich vor allem mit dem Gedanken, etwas aus mir zu machen zu sollen oder gar zu müssen. Damit wir uns nicht falsch verstehen: Sehr bewusst weiß auch ich zu schätzen, dass wir in Zeiten leben, in denen ich in vielerlei Hinsicht das tun darf, was meinen Gaben und Neigungen entspricht. Und selbstverständlich ist es wunderbar, Verantwortung übernehmen und ausfüllen zu dürfen. Ist das schon mit dem »etwas aus mir machen« gemeint?</p>



<p class="wp-block-paragraph">Aber im »mach was aus dir« schwingt ja doch auch mit, dass ich erst was aus mir machen muss, damit ich wer bin. Aber durch Gottes Liebe bin ich ja längst schon jemand: nämlich Gottes Kind &#8211; und ich muss nicht erst etwas aus mir machen. Dass ich trotzdem Verantwortung übernehmen darf und soll, bleibt davon ja unberührt. Und trotzdem klingt das »mach was aus dir« in meinem Ohren zu sehr nach Anspruch, dem ich leicht auch nicht gerecht werden kann, und zu wenig nach ermutigendem Zuspruch.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die auffordernde Ermunterung vom Pfahlschreiber, (in allen Lebenslagen) mit Gott zu reden, nehme ich aber trotzdem gerne mit (und entdecke darin das wieder, was sich auch im Jakobusbrief lesen lässt):</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>»Leidet jemand unter euch, der&nbsp;bete; ist jemand guten Mutes, der singe Psalmen.« </strong>(Jakobus 5,13, Lutherbibel 2017, © Dt. Bibelgesellschaft).</p>



<p class="has-text-align-right wp-block-paragraph"><em>Christoph Barnbrock</em></p>



<p class="wp-block-paragraph"></p>
]]></content:encoded>
					
		
		
		<post-id xmlns="com-wordpress:feed-additions:1">1158</post-id>	</item>
		<item>
		<title>Durch</title>
		<link>https://team-gott.de/mai-2026/durch/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 19 May 2026 01:05:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Mai 2026]]></category>
		<category><![CDATA[Briefträger]]></category>
		<category><![CDATA[Gebet]]></category>
		<category><![CDATA[Jesus Christus]]></category>
		<category><![CDATA[Mittler]]></category>
		<category><![CDATA[Ostern]]></category>
		<category><![CDATA[Praktische Theologie]]></category>
		<category><![CDATA[Wasserleitung]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://team-gott.de/?p=1105</guid>

					<description><![CDATA[Das Fach, das ich heute unterrichte, Praktische Theologie, ist nicht schon immer mein Lieblingsfach gewesen. Am Anfang meines Studiums fand ich die Systematische Theologie, die Fragen des Glaubens ordnet und verstehend durchdringt, faszinierender. Später hat mich dann auch die geschichtliche Entwicklung des Christentums, wie sie die Kirchengeschichte beleuchtet, stärker interessiert. Zur Praktischen Theologie, in der [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Das Fach, das ich heute unterrichte, Praktische Theologie, ist nicht schon immer mein Lieblingsfach gewesen. Am Anfang meines Studiums fand ich die Systematische Theologie, die Fragen des Glaubens ordnet und verstehend durchdringt, faszinierender. Später hat mich dann auch die geschichtliche Entwicklung des Christentums, wie sie die Kirchengeschichte beleuchtet, stärker interessiert. Zur Praktischen Theologie, in der ich heute ganz zu Hause bin, bin ich dann erst später und auf Umwegen gelangt. Aber das wäre ein Thema für sich.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ein erstes Mal ist mir Praktische Theologie in ihrer Eigenart aufgefallen, als wir in meinem Grundstudium im Konvent der Theologiestudierenden einen Professor von der Uni aus Göttingen zu Gast hatten, Christoph Bizer. Ich kann mich nicht mehr im Detail daran erinnern, worum es thematisch an diesem Tag genau ging. Aber ich entsinne mich noch, dass der Referent uns nötigte, altvertraute theologische bzw. liturgische Formulierungen neu zu beleuchten.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Formulierung etwa, die viele Gebete abschließt: »durch Jesus Christus, unsern Herrn«. Hier einmal hinzudenken, was »durch« alles anschaulich bedeuten kann: Der Brief, der <em>durch</em> einen Briefträger zugestellt wird. Wasser, das <em>durch</em> eine Leitung fließt. Das war was: Sätze nicht nur auf ihren dogmatischen Wahrheitsgehalt zu überprüfen, sondern das herauszuarbeiten, was an Bildwelten in ihnen steckt. Damals war mir das noch fremd, später ist mir gerade das wichtig geworden. (Mehr zu Christoph Bizer und was ich von ihm gelernt habe lässt sich <a href="https://publikationen.uni-tuebingen.de/xmlui/bitstream/handle/10900/96495/Barnbrock_024.pdf">hier</a> nachlesen).</p>



<p class="wp-block-paragraph">Heute bleibe ich noch einen Moment beim »durch«. Wenn wir zu Gott beten »durch« Jesus Christus, dann können wir gewiss sein, dass diese Gebete tatsächlich den Vater im Himmel erreichen, wie Wasser, das durch eine intakte Leitung fließt und sich eben nicht auf dem Weg verliert. Oder die Vorstellung, dass Jesus Christus &#8211; wie ein verlässlicher Briefträger &#8211; unsere Anliegen an Gott zustellt. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Und umgekehrt gibt es in der Bibel Formulierungen, aus denen hervorgeht, dass uns Wichtiges und Wesentliches <em>durch </em>Jesus Christus geschenkt wird, hier etwa: </p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>»Gott aber sei Dank, der uns den Sieg gibt durch unsern Herrn Jesus Christus!«</strong> (1. Korinther 15,57, Lutherbibel 2017, © Dt. Bibelgesellschaft)</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Ostersieg fließt uns <em>durch </em>Jesus Christus zu wie Wasser durch eine Leitung, wird uns zugestellt <em>durch </em>Jesus Christus, wie eine Postsendung durch einen zuverlässigen Postboten. Da müssen wir nicht hoffen und bangen, uns nicht fragen, wo und wie wir da drankommen. Sondern all das erreicht uns gewiss: »durch Jesus Christus, unsern Herrn«. </p>



<p class="has-text-align-right wp-block-paragraph"><em>Christoph Barnbrock</em></p>
]]></content:encoded>
					
		
		
		<post-id xmlns="com-wordpress:feed-additions:1">1105</post-id>	</item>
		<item>
		<title>Fremdheitserfahrungen</title>
		<link>https://team-gott.de/mai-2026/fremdheitserfahrungen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 16 May 2026 01:05:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Mai 2026]]></category>
		<category><![CDATA[Bibel]]></category>
		<category><![CDATA[Fremdheit]]></category>
		<category><![CDATA[Gebet]]></category>
		<category><![CDATA[Gottesbild]]></category>
		<category><![CDATA[Jesus Christus]]></category>
		<category><![CDATA[Kommunikation]]></category>
		<category><![CDATA[Kreuz]]></category>
		<category><![CDATA[Liebe]]></category>
		<category><![CDATA[Vater]]></category>
		<category><![CDATA[Verborgenheit]]></category>
		<category><![CDATA[Wort Gottes]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://team-gott.de/?p=1086</guid>

					<description><![CDATA[Mit anderen Menschen machen wir immer wieder auch Fremdheitserfahrungen. Wenn jemand anruft, die Nummer nicht angezeigt wird und wir die Stimme des Gegenübers nicht gleich erkennen, weil sie verzerrt daherkommt. »Mensch, deine Stimme klang so ungewohnt!«. Oder wenn wir einer Freundin begegnen, die wir länger nicht gesehen haben. Kleidung, Frisur und Haarfarbe sind anders als [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Mit anderen Menschen machen wir immer wieder auch Fremdheitserfahrungen. Wenn jemand anruft, die Nummer nicht angezeigt wird und wir die Stimme des Gegenübers nicht gleich erkennen, weil sie verzerrt daherkommt. »Mensch, deine Stimme klang so ungewohnt!«. Oder wenn wir einer Freundin begegnen, die wir länger nicht gesehen haben. Kleidung, Frisur und Haarfarbe sind anders als früher. Das Gesicht trägt offensichtlich Spuren von herausfordernden Wegstrecken. »Jetzt hätte ich dich beinahe gar nicht erkannt!«</p>



<p class="wp-block-paragraph">Dabei können es auch ganz nahe Menschen sein, die uns plötzlich fremd vorkommen. Der oder die andere reagiert in einer Weise, wie ich es nicht erwartet hätte. Und manchmal braucht es eine Weile und nicht zuletzt Gespräche, um zu verstehen, warum mein Gegenüber sich &#8211; aus meiner Perspektive &#8211; so merkwürdig verhalten hat.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Fremdheitserfahrungen haben aber auch immer damit zu tun, dass der andere eben nicht ich ist. So gut ich ihn oder sie auch kennen mag, wir sind doch nie identisch. Ich kann nicht in den Kopf eines anderen Menschen schauen. Und was mich bisweilen am Zusammensein mit einem anderen Menschen fasziniert, dass da jemand ganz anders ist, einen anderen Horizont mitbringt, kann mich dann auch wieder irritieren. Warum verhält der sich denn so?</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wer auch nur ein paar wenige Wegstrecken als Christenmensch im Leben mit Gott unterwegs ist, weiß, dass es auch Fremdheitserfahrungen mit Gott geben kann. Das mag mit Ereignissen zu tun haben, in denen ich den liebevollen Vater, den selbstlosen Erlöser und den himmlischen Tröster in meinem Leben nicht wiedererkenne. Das kann aber auch mit Bibelworten zu tun haben, in denen mir Gottes Stimme fremd und aus meiner Wahrnehmung verzerrt vorkommt &#8211; hart, unnachgiebig, verletzend.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Auch Menschen wie Martin Luther kannten diese Erfahrungen. So unterscheidet er etwa zwischen einem »fremden Werk« Gottes und seinem »eigentlichen Werk« oder auch zwischen Gott, der uns verborgen bleibt, und Gott, der sich uns verlässlich und erkennbar in seiner Liebe zuwendet. Und er kann davon reden, dass es dunkle Stellen in der Bibel gibt, die sich nur von den klaren Stellen der Heiligen Schrift erschließen lassen. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Was hilft in solchen Situationen? &#8211; Das, was uns auch im Alltag hilft: Im Gespräch bleiben. Beim scheinbar unbekannten Anrufer noch einmal nachfragen, bei der Person, die an mir vorbeigeht, noch einmal hingucken, sie ansprechen. Voneinander hören und die Fremdheitserfahrungen im Austausch überwinden. Für das Miteinander mit Gott würde das bedeuten: Die Kommunikation nicht abbrechen lassen, sondern hören, was er in seinem Wort zu sagen hat, und mit ihm reden &#8211; auch über das, was uns an ihm fremd erscheinen mag. Und dabei immer ausgehen von den Punkten, in denen besonders deutlich wird, wer Gott ist und wie Gott ist: Von der Anrede Gottes als Vater, wie wir sie aus dem Vaterunser kennen. Von der Liebe Gottes, die sich am Kreuz Jesu unüberbietbar zeigt. Vom Trost, der uns mit dem Heiligen Geist geschenkt ist. Und von dort aus dann auch die Seiten Gottes beleuchten, die uns vielleicht (noch?) fremd sind. Und uns eingestehen, dass wir als Menschen den unfasslichen Gott auch nie vollständig werden ergründen können.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>»Verbirg dein Antlitz nicht vor mir in der Not, / neige deine Ohren zu mir; wenn ich dich anrufe, so erhöre mich bald!«</strong> (Psalm 102,3, Lutherbibel 2017, © Dt. Bibelgesellschaft).</p>



<p class="has-text-align-right wp-block-paragraph"><em>Christoph Barnbrock</em></p>
]]></content:encoded>
					
		
		
		<post-id xmlns="com-wordpress:feed-additions:1">1086</post-id>	</item>
		<item>
		<title>Plus »Du«</title>
		<link>https://team-gott.de/mai-2026/plus-du/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 08 May 2026 01:05:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Mai 2026]]></category>
		<category><![CDATA[Anrede]]></category>
		<category><![CDATA[Apostolicum]]></category>
		<category><![CDATA[Beziehung]]></category>
		<category><![CDATA[Gebet]]></category>
		<category><![CDATA[Glaube]]></category>
		<category><![CDATA[Glaubensbekenntnis]]></category>
		<category><![CDATA[Jesus Christus]]></category>
		<category><![CDATA[Katechismus]]></category>
		<category><![CDATA[Lobpreis]]></category>
		<category><![CDATA[Martin Luther]]></category>
		<category><![CDATA[Schöpfung]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://team-gott.de/?p=1002</guid>

					<description><![CDATA[Es ist erstaunlich, wie Texte durch kleine Modifikationen ihren Charakter verändern können. Das habe ich kürzlich bei einem geistlichen Morgenimpuls im ökumenischen Kontext erlebt. Die Referentin lud dazu ein, gemeinsam das Apostolische Glaubensbekenntnis zu sprechen und zu beten. Dabei hatte sie an einigen wenigen Stellen Veränderungen vorgenommen. Nun muss ich dazusagen, dass ich auf Veränderungen [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Es ist erstaunlich, wie Texte durch kleine Modifikationen ihren Charakter verändern können. Das habe ich kürzlich bei einem geistlichen Morgenimpuls im ökumenischen Kontext erlebt. Die Referentin lud dazu ein, gemeinsam das Apostolische Glaubensbekenntnis zu sprechen und zu beten. Dabei hatte sie an einigen wenigen Stellen Veränderungen vorgenommen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Nun muss ich dazusagen, dass ich auf Veränderungen bei geprägten Texten wie dem Glaubensbekenntnis eher allergisch reagiere. Es ist ja gerade Wert und Eigenart dieser Texte, dass sie verbindlich sind und gerade in ihrer Verbindlichkeit Menschen über Zeiten und Orte hinweg auch verbinden. Wenn dann jeder und jede anfängt, hier und da noch mal etwas zu schrauben und zu verändern, dann geht genau das und damit, finde ich, Wesentliches verloren.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Allerdings war es in diesem Fall nicht so, dass die Referentin irgendwelche Glaubensaussagen aus dem Bekenntnis gestrichen oder neue eingefügt hätte, sondern sie hatte lediglich an verschiedenen Stellen das Wort »Du« bzw. dessen Entsprechungen eingefügt, also: »Ich glaube an <strong>dich</strong>, Gott, den Vater &#8230;« bzw. »Und an <strong>dich</strong>, Jesus Christus &#8230;«.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Aus dem, was sonst eine Zusammenstellung von Glaubensaussagen zu sein scheint, wird so nun eine Anrede. Und das, was das Glaubensbekenntnis seinem Wesen nach immer ist &#8211; nämlich Lobpreis für all das, was Gott für uns tut -, kommt in der direkten Anrede, so scheint mir, fast deutlicher zum Ausdruck.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Interessant finde ich, dass Martin Luther in seiner Auslegung des Apostolischen Glaubensbekenntnisses ganz ähnlich vorgegangen ist. Nur hat er kein »Du« oder »Dich« eingebaut, sondern ein »Mich«. »Ich glaube, dass Gott <strong>mich </strong>geschaffen hat &#8230;« Und schon wurde aus dem Bekenntnis zur Weltschöpfung im Großen und Ganzen etwas, was ganz unmittelbar mit Gott und mir zu tun hat.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Nein, ich werde das Apostolische Glaubensbekenntnis für die Gottesdienste, die ich zusammen mit Gemeinden feiere, nicht grundsätzlich umschreiben. Aber hier und da, vielleicht auch im persönlichen Andachtsleben, dieses »Du« hinzuzufügen &#8211; das kann, so habe ich es nun gelernt, durchaus eine bereichernde Perspektive sein. Wenn ich meinen Glauben bekenne, dann rede ich nicht einfach <em>über </em>Gott, sondern ich rede ihn an, lobe und preise ihn, danke ihm für all das, was er immer wieder (auch in meinem Leben) tut.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>»HERR Zebaoth, du Gott Israels, der du über den Cherubim thronst, du bist allein Gott über alle Königreiche auf Erden, du hast Himmel und Erde gemacht.«</strong> (Jesaja 37,16, Lutherbibel 2017, © Dt. Bibelgesellschaft).</p>



<p class="has-text-align-right wp-block-paragraph"><em>Christoph Barnbrock  </em></p>



<p class="wp-block-paragraph"></p>
]]></content:encoded>
					
		
		
		<post-id xmlns="com-wordpress:feed-additions:1">1002</post-id>	</item>
	</channel>
</rss>
