<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?><rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	>

<channel>
	<title>Fußball &#8211; Team Gott</title>
	<atom:link href="https://team-gott.de/tag/fussball/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>https://team-gott.de</link>
	<description>Christliche Impulse für jeden Tag</description>
	<lastBuildDate>Fri, 26 Jun 2026 05:11:53 +0000</lastBuildDate>
	<language>de</language>
	<sy:updatePeriod>
	hourly	</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>
	1	</sy:updateFrequency>
	<generator>https://wordpress.org/?v=7.0.2</generator>

<image>
	<url>https://team-gott.de/wp-content/uploads/2025/12/cropped-Team-Gott-TShirt-32x32.png</url>
	<title>Fußball &#8211; Team Gott</title>
	<link>https://team-gott.de</link>
	<width>32</width>
	<height>32</height>
</image> 
<site xmlns="com-wordpress:feed-additions:1">251306745</site>	<item>
		<title>Unsere Arbeit und Gottes Beistand</title>
		<link>https://team-gott.de/juni-2026/unsere-arbeit-und-gottes-beistand/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 27 Jun 2026 01:05:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Juni 2026]]></category>
		<category><![CDATA[Arbeit]]></category>
		<category><![CDATA[Beistand]]></category>
		<category><![CDATA[Fußball]]></category>
		<category><![CDATA[Gleichnis]]></category>
		<category><![CDATA[Gnade]]></category>
		<category><![CDATA[Hilfe]]></category>
		<category><![CDATA[Jesus Christus]]></category>
		<category><![CDATA[Segen]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://team-gott.de/?p=1412</guid>

					<description><![CDATA[Die derzeit laufende Fußball-Weltmeisterschaft der Männer ist ein wahres Füllhorn für Beobachtungen zu »Gott und der Welt«, wie sie hier im »Team Gott« immer wieder ihren Platz finden. Dabei sorgen die größten Spieler bisweilen auch für die interessantesten Schlagzeilen. Zum Beispiel der portugiesische Fußballspieler Cristiano Ronaldo, den mir als Person, wie er sich in den [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Die derzeit laufende Fußball-Weltmeisterschaft der Männer ist ein wahres Füllhorn für Beobachtungen zu »Gott und der Welt«, wie sie hier im »Team Gott« immer wieder ihren Platz finden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Dabei sorgen die größten Spieler bisweilen auch für die interessantesten Schlagzeilen. Zum Beispiel der portugiesische Fußballspieler Cristiano Ronaldo, den mir als Person, wie er sich in den Medien präsentiert, nicht sonderlich sympathisch ist. Vor seinen sportlichen Leistungen habe ich allerdings großen Respekt. Während nach Portugals erstem WM-Spiel die meisten fest davon überzeugt waren, dass der Stern von Ronaldo inzwischen untergegangen ist, drehte er beim zweiten Spiel ordentlich auf und strafte seine Kritiker Lügen. In dem Interview nach dem Spiel zeigte er sich entsprechend zufrieden:</p>



<figure class="wp-block-embed is-type-video is-provider-youtube wp-block-embed-youtube wp-embed-aspect-16-9 wp-has-aspect-ratio"><div class="wp-block-embed__wrapper">
<iframe  title="Ronaldo: &quot;I&amp;apos;m back!&quot; CR7 meldet sich mit historischem Rekord zurück | Portugal - Usbekistan 5:0" width="500" height="281" src="https://www.youtube.com/embed/_Da0KFlzndQ?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe>
</div></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Bemerkenswert war dabei für mich vor allem der Satz: »Gott steht denen bei, die viel arbeiten.« Der ist an und für sich natürlich nicht verkehrt. In einem Gesangbuchlied heißt es: <em>»Ich weiß, mein Gott, dass all mein Tun / und Werk in deinem Willen ruhn, / von dir kommt Glück und Segen« </em>(ELKG² 768,1 | EG 497,1)</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ja, auch diejenigen &#8211; vielleicht auch gerade diejenigen &#8211; , die viel arbeiten haben Gottes Beistand nötig. Aber hier bei Ronaldo bekommt das Ganze doch einen etwas anderen Zungenschlag. »Gott steht denen bei, die viel arbeiten.« Und denen, die weniger arbeiten, eben weniger &#8211; oder gar nicht.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das ist zutiefst menschlich gedacht und von daher irgendwie auch nachvollziehbar, aber nicht unbedingt das, wie in der Bibel von Gott geredet wird. Ich denke da an das Gleichnis von den Arbeitern im Weinberg, von denen am Abend jeder denselben &#8211; nämlich den zum Leben notwendigen &#8211; Lohn erhält. Diejenigen, die bei heißem Wetter den ganzen Tag geschuftet hatten, hatten offenbar die Maxime von Cristiano Ronaldo verinnerlicht, dass der Herr, also Gott, denen, die viel gearbeitet hatten, besonders beisteht und sie besonders belohnt. Aber sie mussten feststellen, dass Gott anders denkt. Sein Beistand hängt nicht an unserer Arbeit oder unserer Leistung, sondern etwas abgewandelt könnte man sagen: »Gott steht denen bei, die seine Hilfe nötig haben.« </p>



<p class="wp-block-paragraph">Im Gleichnis spricht der Herr zu den fleißigsten Arbeitern  <strong>»Nimm, was dein ist, und geh! Ich will aber diesem Letzten dasselbe geben wie dir.«</strong> (Matthäus 20,14, Lutherbibel 2017, © Dt. Bibelgesellschaft).</p>



<p class="has-text-align-right wp-block-paragraph"><em>Christoph Barnbrock</em></p>



<p class="wp-block-paragraph"></p>
]]></content:encoded>
					
		
		
		<post-id xmlns="com-wordpress:feed-additions:1">1412</post-id>	</item>
		<item>
		<title>Glauben aus dem Hören</title>
		<link>https://team-gott.de/juni-2026/glauben-aus-dem-hoeren/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 23 Jun 2026 01:05:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Juni 2026]]></category>
		<category><![CDATA[Fußball]]></category>
		<category><![CDATA[Glauben]]></category>
		<category><![CDATA[Hören]]></category>
		<category><![CDATA[Jesus Christus]]></category>
		<category><![CDATA[Paulus]]></category>
		<category><![CDATA[Predigt]]></category>
		<category><![CDATA[Sehen]]></category>
		<category><![CDATA[Vertrauen]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://team-gott.de/?p=1394</guid>

					<description><![CDATA[Die Fußball-Weltmeisterschaft kann man in diesen Tagen auf ganz verschiedenen Kanälen wahrnehmen: auf verschiedenen Fernsehsendern, über Berichterstattung oder Clips im Internet oder &#8230; indem man genau hinhört. So ging es mir beim letzten Deutschlandspiel. Ich war von einer längeren Zugfahrt zurückgekommen, hatte auf der letzten Strecke in der S-Bahn sogar den Beginn des Spiels angeschaut. [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Die Fußball-Weltmeisterschaft kann man in diesen Tagen auf ganz verschiedenen Kanälen wahrnehmen: auf verschiedenen Fernsehsendern, über Berichterstattung oder Clips im Internet oder &#8230; indem man genau hinhört.</p>



<p class="wp-block-paragraph">So ging es mir beim letzten Deutschlandspiel. Ich war von einer längeren Zugfahrt zurückgekommen, hatte auf der letzten Strecke in der S-Bahn sogar den Beginn des Spiels angeschaut. Dann aber zu Hause war es doch schöner, mit meiner Frau auf der Terrasse zu sitzen, zu reden, das etwas kühlere Wetter und die Glühwürmchen zu genießen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das Wesentliche des Fußballspiels habe ich trotzdem nicht verpasst, weil die Uh- und Ah-Rufe aus der Nachbarschaft mich doch erreichten, nicht zuletzt auch begeisterte Jubelrufe, wenn ein Tor gefallen war. Fußballhören statt Fußballschauen eben.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Als Christ geht es mir am Ende ja nicht anders. Jesus Christus habe ich zu seinen Erdentagen nicht gesehen, nicht erlebt, habe die Wunder nicht anschauen dürfen, aber ich habe davon gehört. Menschen waren außer sich vor Freude, haben gejubelt, haben weitererzählt, was sie erlebt haben. Und irgendwann haben sie oder andere es dann auch aufgeschrieben, damit ich all das &#8211; kleines Bounus-Feature &#8211; nicht nur hören, sondern sogar lesen kann.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das nächste Deutschlandspiel gucke ich mir wahrscheinlich wieder an. Gucken ist dann schon auch auch schön &#8211; und irgendwie auch das »richtige« Erlebnis. Beim Glauben ist es tatsächlich anders: Da ist das »Hören« das, woran der Glaube sich festmacht.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Apostel Paulus schreibt: <strong>»So kommt der Glaube aus der Predigt [eigentlich ›Hören‹, CB], das Predigen [= Hören] aber durch das Wort Christi.«</strong> (Römer 10,17, Lutherbibel 2017, © Dt. Bibelgesellschaft).</p>



<p class="has-text-align-right wp-block-paragraph"><em>Christoph Barnbrock</em></p>
]]></content:encoded>
					
		
		
		<post-id xmlns="com-wordpress:feed-additions:1">1394</post-id>	</item>
		<item>
		<title>Worte, die verletzen</title>
		<link>https://team-gott.de/juni-2026/worte-die-verletzen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 12 Jun 2026 01:05:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Juni 2026]]></category>
		<category><![CDATA[Ärger]]></category>
		<category><![CDATA[Berti Vogts]]></category>
		<category><![CDATA[Fußball]]></category>
		<category><![CDATA[Heil]]></category>
		<category><![CDATA[Heilung]]></category>
		<category><![CDATA[Jesus Christus]]></category>
		<category><![CDATA[Liebe]]></category>
		<category><![CDATA[Trauer]]></category>
		<category><![CDATA[Verletzung]]></category>
		<category><![CDATA[Wort Gottes]]></category>
		<category><![CDATA[Zunge]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://team-gott.de/?p=1307</guid>

					<description><![CDATA[Im Zuge der in diesen Tagen begonnenen Fußball-Weltmeisterschaft haben Dokumentationen rund um diese Sportart Hochkonjunktur. In der Reihe »Elf Helden &#8211; ein Albtraum«, in dem es um die Weltmeisterschaft 2014 geht, kommt unter anderem auch der damalige Bundestrainer, Hans-Hubert (»Berti«) Vogts, zu Wort und schaut dabei unter anderen auch auf seine Kindheit zurück. Beide Elternteile [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Im Zuge der in diesen Tagen begonnenen Fußball-Weltmeisterschaft haben Dokumentationen rund um diese Sportart Hochkonjunktur. In der Reihe »<a href="https://www.ardmediathek.de/serie/wm-1994-elf-helden-ein-albtraum/staffel-1/Y3JpZDovL25kci5kZS81MTg0/1">Elf Helden &#8211; ein Albtraum</a>«, in dem es um die Weltmeisterschaft 2014 geht, kommt unter anderem auch der damalige Bundestrainer, Hans-Hubert (»Berti«) Vogts, zu Wort und schaut dabei unter anderen auch auf seine Kindheit zurück.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Beide Elternteile hatte er innerhalb kurzer Zeit im Alter von 12 Jahren früh verloren. Nun erinnert er sich an die Beerdigung des Vaters und an das Verhalten des zuständigen Seelsorgers: »Der Pfarrer meinte, ich wäre ein böser Junge. Mein Vater hätte sich so dareingesteigert – und deshalb ist er gestorben. Und ich hätte Schuld. Das habe ich dem Pfarrer bis heute nicht verziehen.« (<a href="https://www.fr.de/sport/fussball/wm-doku-berti-vogts-packt-schlimme-kindheitserinnerung-aus-zr-94325868.html">Zeitungsbericht</a> in der FR).</p>



<p class="wp-block-paragraph">Mich hat das aus verschiedenen Gründen bewegt: Natürlich ist es so ziemlich das Falscheste, was ein Mensch zu einem anderen Menschen bei der Beerdigung eines Angehörigen sagen kann. Und wer, wenn nicht ein Seelsorger, sollte das eigentlich wissen &#8211; eigentlich &#8230; Außerdem ist es natürlich totaler Unsinn. Selbst wenn hier ein frühpubertärer Junge seinem Vater Ärger gemacht haben sollte, wäre es ja völlig unzutreffend, diesen kurzschlüssigen Zusammenhang zwischen kindlicher »Bosheit« und der Herzerkrankung des Vaters herzustellen. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Aber ich glaube, mit am meisten hat mich betroffen gemacht, dass diese Geschichte Berti Vogts noch bis in sein 80. Lebensjahr verfolgt. Knapp 70 Jahre ist dieses Erlebnis schon her &#8211; und immer noch macht ihm das zu schaffen, erinnert er sich an diese Worte, die ihn offensichtlich durch sein ganzes Leben begleitet haben.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Sicherlich ist dies ein trauriger Extremfall. Aber wahrscheinlich tragen viele von uns Worte mit sich herum, die irgendjemand mal fallen gelassen hat, die uns in der Situation getroffen haben und uns seither ein Leben lang wie ein schlechter Ohrwurm begleiten: »Ach, komm, lass mich das machen. Du kannst das eh nicht.«  Oder: »Wie blöd kann man eigentlich sein?« Oder: »Kein Wunder, dass du niemanden abbekommst!«</p>



<p class="wp-block-paragraph">Diejenigen, die so reden, haben das wahrscheinlich schon ein paar Tage später vergessen, was sie gesagt haben. Diejenigen, die solche Worte gehört haben, spüren die Verletzungen, die damit einhergehen, dagegen oft noch nach Jahren und Jahrzehnten.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Schon in der Bibel finden wir eine Beschreibung solchen verletzenden Redens: <strong>»Wer unvorsichtig herausfährt mit Worten, sticht wie ein Schwert; aber die Zunge der Weisen bringt Heilung.«</strong> (Sprüche 12,18, Lutherbibel 2017, © Dt. Bibelgesellschaft).</p>



<p class="wp-block-paragraph">Gleichzeitig klingt hier schon an, dass solche Verletzungen allerdings auch geheilt werden können. Weise Worte, wohltuende Worte, wertschätzende Worte und ermutigende Worte sind in der Lage, sich heilsam auf die Verletzungen zu legen, die andere uns zugefügt haben. Vor allem aber ist es das Wort Gottes, Jesus Christus, Gottes großes »Ja« zu uns, sein »Ich habe dich unendlich lieb!« und sein »Dir ist vergeben!«, das Heil und Heilung bringt. Es wäre Aufgabe des Pfarrers gewesen, dem jungen Hans-Hubert in seiner Trauer (und in den Gewissensbissen, die ihn womöglich selbst schon geplagt haben) genau das zu sagen &#8211; und nicht, ihm vermeintliche Schuld einzureden.</p>



<p class="has-text-align-right wp-block-paragraph"><em>Christoph Barnbrock</em> </p>



<p class="wp-block-paragraph"> </p>
]]></content:encoded>
					
		
		
		<post-id xmlns="com-wordpress:feed-additions:1">1307</post-id>	</item>
		<item>
		<title>Videoschiedsrichter</title>
		<link>https://team-gott.de/maerz-2026/videoschiedsrichter/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 31 Mar 2026 01:05:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[März 2026]]></category>
		<category><![CDATA[Fußball]]></category>
		<category><![CDATA[Gesetz]]></category>
		<category><![CDATA[Interpretation]]></category>
		<category><![CDATA[Jesus Christus]]></category>
		<category><![CDATA[Leben]]></category>
		<category><![CDATA[Regeln]]></category>
		<category><![CDATA[Spielraum]]></category>
		<category><![CDATA[Technik]]></category>
		<category><![CDATA[VAR]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://team-gott.de/?p=723</guid>

					<description><![CDATA[In den letzten Wochen stand im Fußball der VAR, der Videoschiedsrichter, wieder einmal in besonderer Weise in der Kritik. Dabei geht es im Normalfall nicht darum, ob der Videoschiedsrichter echte Fehler macht &#8211; also eine Abseitsstellung anzeigt, die keine war, oder eine Körperberührung im Strafraum wahrnimmt, die gar nicht vorliegt. Sondern zunehmend geht es meiner [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">In den letzten Wochen stand im Fußball der VAR, der Videoschiedsrichter, wieder einmal in besonderer Weise in der Kritik. Dabei geht es im Normalfall nicht darum, ob der Videoschiedsrichter echte Fehler macht &#8211; also eine Abseitsstellung anzeigt, die keine war, oder eine Körperberührung im Strafraum wahrnimmt, die gar nicht vorliegt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Sondern zunehmend geht es meiner Wahrnehmung nach in der Diskussion darum, ob die irgendwie richtigen Entscheidungen, dass ein Spieler mit einer Nasenspitze im Abseits war oder es im Strafraum einen Hauch von einer Berührung gab und deswegen Elfmeter gepfiffen wird, eigentlich im Sinne des Fußballspiels sind.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Und es zeigt sich: Die Aufgabe der Regelanwendung lässt sich nur bedingt technisch lösen. Es ist ein komplexes Geschehen, für das es vielfältige Kompetenzen braucht. Und was technisch richtig beobachtet ist, bringt noch längst nicht aus sich selbst heraus die richtige Folge für eine Schiedsrichterentscheidung mit sich. Sondern manchmal führt das allzu kleinliche Befolgen der Regeln dazu, dass das Spiel, dem die Regeln eigentlich dienen sollen, kaputtgeht.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Jesus hatte es in seinem Leben immer wieder einmal mit dem Streit um die Regeln, das göttliche Gesetz, zu tun. Wenn er etwa am Sabbat heilte, ärgerten sich seine Zeitgenossen darüber, weil es gegen die Regeln war. Und &#8211; wie der VAR in vielen Fällen &#8211; hatten sie damit irgendwie Recht, weil Gott den Sabbat als Ruhetag geschenkt hatte und er als solcher auch bewahrt werden sollte.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Und doch war es hier manchmal wie bei allzu kleinteiligen VAR-Entscheidungen. Irgendwie war die Beobachtung richtig &#8211; aber im Gesamtbild war eine solche Kritik nicht passend. Denn das »Spiel des Lebens«, das Gott den Menschen geschenkt hat und dem auch der Sabbat dienen sollte, wurde durch die Heilungen ja gerade nicht zerstört, sondern auf wunderbare Weise gefördert. Hier abzupfeifen, würde tatsächlich überhaupt nicht passen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Jesus Christus spricht: <strong>»Der&nbsp;Sabbat&nbsp;ist um des Menschen willen gemacht und nicht der&nbsp;Mensch&nbsp;um des Sabbats willen.«</strong> (Markus 2,27, Lutherbibel 2017, © Dt. Bibelgesellschaft).</p>



<p class="has-text-align-right wp-block-paragraph"><em>Christoph Barnbrock  </em>  </p>
]]></content:encoded>
					
		
		
		<post-id xmlns="com-wordpress:feed-additions:1">723</post-id>	</item>
		<item>
		<title>Glauben reicht nicht?</title>
		<link>https://team-gott.de/februar-2026/glauben-reicht-nicht/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 02 Feb 2026 01:05:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Februar 2026]]></category>
		<category><![CDATA[Anfechtung]]></category>
		<category><![CDATA[Christsein]]></category>
		<category><![CDATA[Fußball]]></category>
		<category><![CDATA[Glauben]]></category>
		<category><![CDATA[Nachfolge]]></category>
		<category><![CDATA[Rechtfertigung]]></category>
		<category><![CDATA[Taufe]]></category>
		<category><![CDATA[Verunsicherung]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://team-gott.de/?p=393</guid>

					<description><![CDATA[Auf Instagram folge ich dem Profil »Fußball mit Vision«. In diesem Profil wird erkennbar, welche Profifußballer Christen sind und für ihren Glauben einstehen. In einer Welt, in der der christliche Glaube auf dem Rückzug zu sein scheint, ist das ja eine schöne Sache wahrzunehmen, dass manch einer von denen, die in den großen Stadien bejubelt [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Auf Instagram folge ich dem Profil »<a href="https://www.instagram.com/fussballmitvision/">Fußball mit Vision</a>«. In diesem Profil wird erkennbar, welche Profifußballer Christen sind und für ihren Glauben einstehen. In einer Welt, in der der christliche Glaube auf dem Rückzug zu sein scheint, ist das ja eine schöne Sache wahrzunehmen, dass manch einer von denen, die in den großen Stadien bejubelt werden, ihre Kraft aus dem christlichen Glauben ziehen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Neulich stieß ich auf einen <a href="https://www.instagram.com/p/DTqTeVtjO6E/">Post</a> dieses Profils, auf dem in der oberen Bildhälfte eine Person auf einer leeren Tribüne zu sehen ist mit der Unterschrift »Ich folge Jesus nach.« Und in der unteren Bildhälfte war eine volle Tribüne zu sehen mit der Unterschrift »Ich glaube an Jesus.« Der Eindruck, der erweckt werden soll, ist ganz offensichtlich, dass viele Menschen zwar glauben, aber nur wenige Menschen ›richtig‹ Christus nachfolgen. Und entsprechend heißt es im Text zu dem Post: »Viele Menschen glauben an Jesus. Aber Jesus ruft uns dazu auf, mehr zu tun als zu glauben. Er fordert uns auf, unser Kreuz auf uns zu nehmen und ihm nachzufolgen – egal, was es kostet.«</p>



<p class="wp-block-paragraph">Nun ahne ich, was das Anliegen der Seitenbetreiber ist. Ganz offensichtlich geht es ihnen darum, darauf aufmerksam zu machen, dass der Glaube auch Konsequenzen für den Alltag hat, dass es nicht immer leicht ist, als Christ oder Christin zu leben, dass das »Ich glaube« auch schnell dahergesagt sein kann kann, ohne dass die betroffene Person glaubt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Trotzdem finde ich sowohl das Bild als auch die Bildunterschrift mindestens unglücklich. Denn beides weckt den Eindruck, als ob »Glauben« eine Art defizitäre Vorstufe des Eigentlichen wäre, worum es im christlichen Leben, in der Beziehung zu Gott geht. Der Fokus wird ganz darauf gelegt, dass ich »mehr tun« muss »als zu glauben«. Und natürlich bringt das Leben als Christenmensch mehr mit sich als den Glauben. Selbstverständlich bin ich in unterschiedlichen Lebensbereichen dazu herausgefordert, auch etwas zu tun: mich meinen Mitmenschen liebevoll zuzuwenden, die Aufgaben verantwortlich wahrzunehmen, vor die ich gestellt bin, gegebenenfalls auch zu meinem Glauben zu stehen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Aber all das ist im Kern doch nichts, was vor Gott zum Glauben dazukommen muss, damit das ›echte‹ Christsein erreicht wird. Sondern im Verhältnis zu Gott genügt der Glaube tatsächlich ganz und gar. Keine Ergänzung ist nötig. Und das ist nicht zuletzt dann von Bedeutung, wenn im Leben die selbstkritischen Fragen Überhand gewinnen: »Hast du wirklich genug getan? Bist du überhaupt ein richtiger Christ, eine echte Christin? Ist dein Einsatz umfassend genug?« Oder wenn wir in eine Phase im Leben kommen, wo wir selbst nichts mehr »tun« können, weil die Kräfte dem Ende entgegengehen. Auch und gerade dann gilt: Der Glaube genügt. Ganz und gar. Ohne Wenn und Aber. Ohne das eine oder andere, was ich noch oben drauf legen müsste.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Jesus Christus spricht: »Wer da glaubt und getauft wird, der wird selig werden [&#8230;]«</strong> (Markus 16,16, Lutherbibel 2017, © Dt. Bibelgesellschaft)</p>



<p class="has-text-align-right wp-block-paragraph"><em>Christoph Barnbrock</em></p>



<p class="wp-block-paragraph"></p>
]]></content:encoded>
					
		
		
		<post-id xmlns="com-wordpress:feed-additions:1">393</post-id>	</item>
		<item>
		<title>Team Mensch</title>
		<link>https://team-gott.de/dezember-2025/team-mensch/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 24 Dec 2025 01:05:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Dezember 2025]]></category>
		<category><![CDATA[Finale]]></category>
		<category><![CDATA[Fußball]]></category>
		<category><![CDATA[Gott]]></category>
		<category><![CDATA[Jesus Christus]]></category>
		<category><![CDATA[Mensch]]></category>
		<category><![CDATA[Sieg]]></category>
		<category><![CDATA[Team]]></category>
		<category><![CDATA[Weihnachten]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://team-gott.de/?p=126</guid>

					<description><![CDATA[Heute ist es wieder so weit. Es ist Heiligabend. Es wird Weihnachten. Wahrscheinlich ist es das Fest, das uns emotional (mit) am meisten berührt. Es verbindet sich mit Lichtern, Plätzchenbacken, vertrauten Ritualen und Zeit, die wir gemeinsam mit lieben Leuten verbringen. Und irgendwo mittendrin die Szene von Maria, Josef und dem Kind in der Krippe. [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Heute ist es wieder so weit. Es ist Heiligabend. Es wird Weihnachten. Wahrscheinlich ist es das Fest, das uns emotional (mit) am meisten berührt. Es verbindet sich mit Lichtern, Plätzchenbacken, vertrauten Ritualen und Zeit, die wir gemeinsam mit lieben Leuten verbringen. Und irgendwo mittendrin die Szene von Maria, Josef und dem Kind in der Krippe. Schön, vielleicht sogar fast zu schön, um so ganz leicht entdecken zu können, was das eigentlich mit mir, mit dir, mit uns zu tun hat.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Was ist mir an Weihnachten besonders wichtig? Wie würde ich das formulieren, was Weihnachten mir bedeutet? Das eine ist: dass Gott ins »Team Mensch« kommt. In Mannschaftssportarten kann ein Neuzugang tatsächlich ein ganzes Team verändern. Dieses Jahr war das etwa zu beobachten, als Thomas Müller in die amerikanische Fußballliga zu den Vancouver Whitecaps wechselte. Bisher hat dieser Verein nicht groß was erreicht. Und dann kommt dieser Fußballweltmeister aus Deutschland, und mit einem Mal steht der Verein im Finale um die nordamerikanische Fußballmeisterschaft. Ein Mensch, der ins Team kommt &#8211; und plötzlich sieht das Spiel ganz anders aus, gibt es ganz andere Möglichkeiten, die vorher unerreichbar schienen. Statt regelmäßig in der Vorrunde auszuscheiden, ist jetzt plötzlich der Titel drin.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Zu Weihnachten kommt Gott in unser Team, ins »Team Mensch«. Und das verändert alles. Während wir Menschen vorher vor uns hingekickt haben, ohne echte Perspektive weiterzukommen als bis zur Vorrunde dieses Lebens, steht nun das »Finale« des Himmels offen. Indem er in Christus in unser Team gekommen ist, hat sich unser Spiel komplett verändert.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Jesus Christus »entäußerte sich selbst und nahm Knechtsgestalt an, ward den Menschen&nbsp;gleich&nbsp;und der Erscheinung nach als Mensch erkannt.«</strong> (Philipper 2,7, Lutherübersetzung 2017, © Dt. Bibelgesellschaft)</p>



<p class="has-text-align-right wp-block-paragraph"><em>Christoph Barnbrock</em></p>
]]></content:encoded>
					
		
		
		<post-id xmlns="com-wordpress:feed-additions:1">126</post-id>	</item>
	</channel>
</rss>
