<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?><rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	>

<channel>
	<title>Freude &#8211; Team Gott</title>
	<atom:link href="https://team-gott.de/tag/freude/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>https://team-gott.de</link>
	<description>Christliche Impulse für jeden Tag</description>
	<lastBuildDate>Sun, 19 Jul 2026 07:57:13 +0000</lastBuildDate>
	<language>de</language>
	<sy:updatePeriod>
	hourly	</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>
	1	</sy:updateFrequency>
	<generator>https://wordpress.org/?v=7.0.2</generator>

<image>
	<url>https://team-gott.de/wp-content/uploads/2025/12/cropped-Team-Gott-TShirt-32x32.png</url>
	<title>Freude &#8211; Team Gott</title>
	<link>https://team-gott.de</link>
	<width>32</width>
	<height>32</height>
</image> 
<site xmlns="com-wordpress:feed-additions:1">251306745</site>	<item>
		<title>Das Beste kommt erst noch</title>
		<link>https://team-gott.de/juli-2026/das-beste-kommt-erst-noch/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 20 Jul 2026 01:05:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Juli 2026]]></category>
		<category><![CDATA[Ewigkeit]]></category>
		<category><![CDATA[Freude]]></category>
		<category><![CDATA[Hoffnung]]></category>
		<category><![CDATA[Jesus Christus]]></category>
		<category><![CDATA[Leid]]></category>
		<category><![CDATA[Musik]]></category>
		<category><![CDATA[Zukunft]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://team-gott.de/?p=1582</guid>

					<description><![CDATA[Kürzlich verstarb die walisische Sängerin Bonnie Tyler, die mit ihrem Song »Total Eclipse of My Heart« einen wesentlichen Beitrag zur »Playlist« meiner Jugend beigesteuert hat. Auf eigentümliche Weise bewegen mich diese Todesfälle von Sängerinnen und Sängern, die mich durchs Leben begleitet haben, obwohl ich die Person gar nicht kannte und in diesem Fall noch nicht [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Kürzlich verstarb die walisische Sängerin Bonnie Tyler, die mit ihrem Song »<a href="https://youtu.be/lcOxhH8N3Bo?si=fXvbGx4x0nwcLmEo">Total Eclipse of My Heart</a>« einen wesentlichen Beitrag zur »Playlist« meiner Jugend beigesteuert hat.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Auf eigentümliche Weise bewegen mich diese Todesfälle von Sängerinnen und Sängern, die mich durchs Leben begleitet haben, obwohl ich die Person gar nicht kannte und in diesem Fall noch nicht einmal ein Konzert von ihr besucht habe. Aber eine Stimme ist eben doch etwas sehr Persönliches. Und wenn eine Stimme einen begleitet, kann man fast den Eindruck gewinnen, die Person habe einen begleitet.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Eins der neueren Lieder von Tyler ist: »<a href="https://youtu.be/rUiC_mxpUeQ?si=a6E75xxEiIDPWoP4">The Best Is Yet to Come</a>« (»Das Beste kommt erst noch«). Die Szene, die darin aufgerufen wird, ist die eines älteren Liebespaars, das auf schwierige Zeiten zurückschaut, die sie nun hinter sich gelassen haben (»We&#8217;ve got the bad days on the run«), voller Erwartung, dass das Beste noch vor ihnen liegt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Schaut man auf die <a href="https://www.womanalive.co.uk/opinion/the-faith-of-bonnie-tyler-the-rock-legend-who-never-let-go-of-jesus/21833.article">Lebensgeschichte</a> von Tyler dann gehören zum Beispiel Kinderwunsch, eine Fehlgeburt und am Ende die Einsicht, dass es mit Kindern nichts werden würde, zu den »bad days«. Die Zeit und die Zahl der guten Tage, die Tyler vom Erscheinen des Songs »The Best Is Yet to Come« noch blieben, war am Ende begrenzt. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Nicht klar ist, ob in Tylers Zeilen »The Best Is Yet to Come« auch eine Perspektive mitgeschwungen hat, die über dieses Leben hinausreichte. Das ist durchaus möglich, weil Tyler sich zeitlebens ihren christlichen Glauben bewahrt hat &#8211; beziehungsweise sie in diesem bewahrt wurde. In diesem Sinne würde für sie auf jeden Fall gelten: »The Best Is Yet to Come«: Das Beste kam/kommt erst noch für sie!</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Jesus Christus spricht: »Auch ihr habt nun Traurigkeit; aber ich will euch wiedersehen, und euer Herz soll sich freuen, und eure Freude soll niemand von euch nehmen.«</strong> (Johannes 16,22, Lutherbibel 2017, © Dt. Bibelgesellschaft).</p>



<p class="has-text-align-right wp-block-paragraph"><em>Christoph Barnbrock</em></p>



<p class="wp-block-paragraph"></p>
]]></content:encoded>
					
		
		
		<post-id xmlns="com-wordpress:feed-additions:1">1582</post-id>	</item>
		<item>
		<title>Freu dich nicht &#8230;</title>
		<link>https://team-gott.de/juli-2026/freu-dich-nicht/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 01 Jul 2026 01:05:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Juli 2026]]></category>
		<category><![CDATA[Bereuen]]></category>
		<category><![CDATA[Freude]]></category>
		<category><![CDATA[Jesus Christus]]></category>
		<category><![CDATA[Lebensfreude]]></category>
		<category><![CDATA[Niederlage]]></category>
		<category><![CDATA[Paulus]]></category>
		<category><![CDATA[Postkarte]]></category>
		<category><![CDATA[Sieg]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://team-gott.de/?p=1447</guid>

					<description><![CDATA[An unserer Badezimmertür im Erdgeschoss hängen allerlei Postkarten mit unterhaltsamen Sprüchen, die ich entweder auf irgendeiner Reise mal entdeckt habe oder die wir von anderen geschenkt bekommen haben. Eine Zeit lang war das ein großes Ding, aber irgendwann war die Tür vollgeklebt &#8211; vielleicht doch ein hinreichendes Signal, sich jetzt mal anderem zuzuwenden. Einer der [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">An unserer Badezimmertür im Erdgeschoss hängen allerlei Postkarten mit unterhaltsamen Sprüchen, die ich entweder auf irgendeiner Reise mal entdeckt habe oder die wir von anderen geschenkt bekommen haben. Eine Zeit lang war das ein großes Ding, aber irgendwann war die Tür vollgeklebt &#8211; vielleicht doch ein hinreichendes Signal, sich jetzt mal anderem zuzuwenden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Einer der markanten Sprüche von diesen Karten lautet: »Freu dich nicht zu spät!«. Dabei nimmt er offensichtlich die Redewendung »Freu dich nicht zu früh!« auf, die davor warnt, sich etwa bei einem Spiel zu früh als Sieger zu wähnen, um dann am Ende festzustellen, dass jemand anderes noch an einem vorbeizieht. Deswegen: »Freu dich nicht zu früh!«</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wird »Freu dich nicht zu früh!« allerdings zur verinnerlichten Lebenseinstellung, kann es das ganze Leben blockieren. Wann immer es Grund zum Jubeln und zur Begeisterung gibt, sagt die Stimme im Hinterkopf: »Freu dich nicht zu früh!«. Wer weiß, was noch kommt. Wie gewonnen, so zerronnen. Lieber erst gar nicht freuen, dann muss man sich nachher auch nicht ärgern. So aber kann einem glatt die Lebensfreude überhaupt verloren gehen, weil man ja nie weiß, ob man sich bei diesem oder jenem Anlass zur Freude zu früh freut.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Dem versucht die Postkarte nun also mit ihrem »Freu dich nicht zu spät!« entgegenzusteuern, mit der Erinnerung daran, dass ich ja vielleicht auch Lebensfreude verpasse, wenn ich immer meine, ich müsste sie unterdrücken, weil ja womöglich noch irgendetwas passiert, was die Freude als ungerechtfertigt entlarvt. Und vielleicht ist es tatsächlich eine ganz gesunde Lebenseinstellung, sich lieber einmal zu oft als einmal zu wenig zu freuen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Apostel Paulus hat ebenfalls Sprüche geschrieben &#8211; nicht auf Postkarten, sondern auf Papyrus. An die Gemeinde in Philippi formulierte er dabei nicht: »Freu dich nicht zu früh!«, allerdings auch nicht: »Freu dich nicht zu spät!«, sondern noch anders: <strong>»Freuet euch in dem Herrn allewege, und abermals sage ich: Freuet euch!«</strong> (Philipper 4,4, Lutherbibel 2017, © Dt. Bibelgesellschaft). </p>



<p class="wp-block-paragraph">Auch der Apostel steht nicht auf der Freudenbremse, sondern ruft zur Freude auf &#8211; allewege, also: immer. Dass man sich zu früh freuen könnte, kommt ihm gar nicht in den Sinn, weil der Grund zur Freude Jesus Christus ist. An ihm kann man sich gar nicht zu früh freuen. Mit ihm und wegen ihm und durch ihn gibt es immer einen Grund zur Freude, selbst »in allem Leide«, weil seine Liebe und sein Ostersieg feststehen. So ist es ausgeschlossen, dass jemand um die Ecke kommt und uns sagt: »Ätschi, zu früh gefreut!«. Ganz im Gegenteil &#8211; Paulus wiederholt es sogar noch einmal: <strong>»und abermals sage ich: Freuet euch!«.</strong></p>



<p class="has-text-align-right wp-block-paragraph"><em>Christoph Barnbrock</em></p>



<p class="wp-block-paragraph"></p>
]]></content:encoded>
					
		
		
		<post-id xmlns="com-wordpress:feed-additions:1">1447</post-id>	</item>
		<item>
		<title>Gebet als Herberge</title>
		<link>https://team-gott.de/juni-2026/gebet-als-herberge/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 15 Jun 2026 01:05:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Juni 2026]]></category>
		<category><![CDATA[Freude]]></category>
		<category><![CDATA[Gebet]]></category>
		<category><![CDATA[Geborgenheit]]></category>
		<category><![CDATA[Herberge]]></category>
		<category><![CDATA[Lasten]]></category>
		<category><![CDATA[Not]]></category>
		<category><![CDATA[Wanderung]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://team-gott.de/?p=1330</guid>

					<description><![CDATA[Im Rahmen einer Lehrveranstaltung bin ich kürzlich auf ein Zitat des Theologen Gerhard Ebeling gestoßen: »Worte des Gebets wollen von uns als solche Herberge verstanden und gebraucht sein, in die wir uns selbst gleichsam ganz hineinbegeben als die Bedrohten und doch Geborgenen, als die Gehetzten und doch immer wieder zur Ruhe Kommenden, als die Müden, [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Im Rahmen einer Lehrveranstaltung bin ich kürzlich auf ein Zitat des Theologen Gerhard Ebeling gestoßen:</p>



<p class="wp-block-paragraph"><em>»Worte des Gebets wollen von uns als solche Herberge verstanden und gebraucht sein, in die wir uns selbst gleichsam ganz hineinbegeben als die Bedrohten und doch Geborgenen, als die Gehetzten und doch immer wieder zur Ruhe Kommenden, als die Müden, die trotzdem Erquickung finden.«</em> (Gerhard Ebeling, Vom Gebet, München/Hamburg 1967, 103).</p>



<p class="wp-block-paragraph">Was für eine schöne Vorstellung, dass das Gebet ein Ort ist, an dem ich im Alltag immer wieder einkehren kann, um auszuruhen, um von Gott selbst als Herbergsvater empfangen und versorgt zu werden!</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das Leben wie eine Bergwanderung, die mir einiges abverlangt. Und dann ist da immer wieder diese Herberge, wo ich mich bergen kann &#8211; auch dann, wenn ein Gewitter aufzieht und es draußen regnet, als ob die Welt unterginge. Hier im Gebet, im Reden mit Gott, bin ich sicher. Hier kann ich den Ballast loswerden, den ich mit mir herumschleppe. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Form des Gebet spielt dabei keine Rolle. Fest formulierte Gebete haben den Vorteil, dass ich sie nicht erst noch formulieren muss, dass sie mir zur Verfügung stehen, von anderen in meine Hände gelegt &#8211; wie eine Berghütte, die schon da ist, von anderen gebaut, und bei der ich nur noch durch die Tür gehen muss. Ein freies, selbst formuliertes Gebet gleicht dagegen vielleicht eher einem Zelt, das ich immer bei mir trage &#8211; auch dann, wenn mir der Text eines geprägten Gebets gerade nicht einfällt. Schnell kann ich es aufbauen. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Effekt ist bei beiden gleich. Ich finde einen Ort bei Gott, kann vor ihm aussprechen, was mich bewegt, loswerden, was mich belastet, auch jubeln über das, was gerade wunderbar ist &#8211; und wissen, dass er mich birgt, dass ich in diesem Raum des Gebets bei ihm sein darf: mit aller Freude und mit aller Not. Denn er hat mich ja zum Beten aufgefordert und ermuntert, hat also gewissermaßen selbst die Tür vor mir aufgemacht, damit ich hineingehen kann in diese Herberge des Gebets.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>»Seid beharrlich im Gebet und wacht in ihm mit Danksagung!«</strong> (Kolosser 4,2, Lutherbibel 2017, © Dt. Bibelgesellschaft).</p>



<p class="has-text-align-right wp-block-paragraph"><em>Christoph Barnbrock</em></p>



<p class="wp-block-paragraph"></p>
]]></content:encoded>
					
		
		
		<post-id xmlns="com-wordpress:feed-additions:1">1330</post-id>	</item>
		<item>
		<title>Freudenmeister</title>
		<link>https://team-gott.de/maerz-2026/freudenmeister/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 24 Mar 2026 01:05:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[März 2026]]></category>
		<category><![CDATA[Freude]]></category>
		<category><![CDATA[Freudenmeister]]></category>
		<category><![CDATA[Jesus Christus]]></category>
		<category><![CDATA[Kirchenmusik]]></category>
		<category><![CDATA[Meister]]></category>
		<category><![CDATA[Meisterschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Schmerz]]></category>
		<category><![CDATA[Singen]]></category>
		<category><![CDATA[Sport]]></category>
		<category><![CDATA[Trauer]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://team-gott.de/?p=709</guid>

					<description><![CDATA[Ich mag Wortspiele, aber auch einzelne Wörter, die besonders sind. Neulich bin ich mal wieder beim Singen am schönen Wort »Freudenmeister« hängen geblieben. Es kommt aus dem wunderbaren Trostlied »Jesu, meine Freude« von Johann Franck und Johann Crüger: Dort heißt es in der letzten Strophe: »Weicht, ihr Trauergeister, / denn mein Freudenmeister, / Jesus, tritt [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Ich mag Wortspiele, aber auch einzelne Wörter, die besonders sind. Neulich bin ich mal wieder beim Singen am schönen Wort »Freudenmeister« hängen geblieben.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Es kommt aus dem wunderbaren Trostlied »Jesu, meine Freude« von Johann Franck und Johann Crüger:</p>



<figure class="wp-block-embed is-type-video is-provider-youtube wp-block-embed-youtube wp-embed-aspect-16-9 wp-has-aspect-ratio"><div class="wp-block-embed__wrapper">
<iframe  title="Lieder aus der Berliner Nikolaikirche: Jesu meine Freude | Museum #Nikolaikirche" width="500" height="281" src="https://www.youtube.com/embed/ln9Gix_8aZg?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe>
</div></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Dort heißt es in der letzten Strophe: »Weicht, ihr Trauergeister, / denn mein Freudenmeister, / Jesus, tritt herein!«. In unserer Sprachwelt hat das Wort »Meister« viele Bedeutungen. Da ist zum Beispiel derjenige, der im Handwerk Meister ist. Also einer, der in seinem Bereich die höchste fachliche Qualifikation erreicht hat. Ihm kann niemand mehr etwas vormachen und zugleich ist er berechtigt, andere in seinem Bereich auszubilden. Jesus, der »Freudenmeister«: der, der Profi in Sachen »Freude« ist und uns in Sachen Freude-Verbreiten ausbilden kann. Ein schönes Bild!</p>



<p class="wp-block-paragraph">Und dann kann ich als Sportfan ja auch nicht umhin, beim Stichwort »Meister« an die Meisterschaften im Sport zu denken. Da kann es im Normalfall nur einen geben. Und während der eine gewinnt, muss der andere geschlagen das Feld räumen. Im Lied ist durchaus Vergleichbares gemeint, wenn die »Trauergeister« aufgefordert werden zu weichen. Trauer und Schmerz haben ihren Platz in unserem Leben, haben das »Spiel des Lebens« aber nicht gewonnen. »Meister« ist Jesus Christus geworden, »Freudenmeister«. Und mit ihm dürfen wir die »Freudenmeisterschaft« feiern und damit die »Trauergeister« ruhig auch immer mal wieder in die Kabine schicken.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>»Ihn [Jesus Christus] habt ihr nicht gesehen und habt ihn doch lieb; und nun glaubt ihr an ihn, obwohl ihr ihn nicht seht; ihr werdet euch aber freuen mit unaussprechlicher und herrlicher Freude«</strong> (1. Petrus 1,8, Lutherbibel 2017, © Dt. Bibelgesellschaft).</p>



<p class="has-text-align-right wp-block-paragraph"><em>Christoph Barnbrock</em></p>
]]></content:encoded>
					
		
		
		<post-id xmlns="com-wordpress:feed-additions:1">709</post-id>	</item>
		<item>
		<title>Gefühle &#8211; und Gott?</title>
		<link>https://team-gott.de/maerz-2026/gefuehle-und-gott/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 12 Mar 2026 01:05:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[März 2026]]></category>
		<category><![CDATA[Angst]]></category>
		<category><![CDATA[Dank]]></category>
		<category><![CDATA[Erleichterung]]></category>
		<category><![CDATA[Freude]]></category>
		<category><![CDATA[Gefühle]]></category>
		<category><![CDATA[Glauben]]></category>
		<category><![CDATA[Gott]]></category>
		<category><![CDATA[Klage]]></category>
		<category><![CDATA[Liebe]]></category>
		<category><![CDATA[Lob]]></category>
		<category><![CDATA[Mitfiebern]]></category>
		<category><![CDATA[Scham]]></category>
		<category><![CDATA[Trauer]]></category>
		<category><![CDATA[Vergebung]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://team-gott.de/?p=640</guid>

					<description><![CDATA[Ein Leben ganz ohne Gefühle wäre vielleicht ein unkomplizierteres Leben &#8211; aber ein Leben, das so unglaublich viel ärmer wäre. Gefühle gehören zum Leben dazu und machen an vielen Punkten gerade das aus, was wir am Leben lieben. Das angespannte Mitfiebern, die Aufregung, wenn wir einen Wettkampf verfolgen etwa. Die Liebe und das Verliebtsein. Die [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Ein Leben ganz ohne Gefühle wäre vielleicht ein unkomplizierteres Leben &#8211; aber ein Leben, das so unglaublich viel ärmer wäre. Gefühle gehören zum Leben dazu und machen an vielen Punkten gerade das aus, was wir am Leben lieben. Das angespannte Mitfiebern, die Aufregung, wenn wir einen Wettkampf verfolgen etwa. Die Liebe und das Verliebtsein. Die Angst, auf die wir meistens gut verzichten könnten, die aber zumindest im Kern doch auch einen guten Sinn hat, uns vor Gefahren zu bewahren &#8211; auch wenn sie sich manchmal und bei manchen besonders stark verselbstständigt und sich aufbläht, wo sie eigentlich keinen Platz hat. Und dann natürlich auch die Erleichterung, wenn die Gefahr vorbei ist und alles noch einmal gut gegangen ist. Die kindliche Freude über einen wunderschönen Tag im Urlaub. Und die Trauer, wenn wir einen Menschen vermissen, der immer da war und nicht fehlen darf.</p>



<p class="wp-block-paragraph">In den kirchlichen Verhältnissen, in denen ich aufgewachsen bin, spielten Gefühle mit Blick auf den Glauben an Gott keine große Rolle. Das ist in anderen Kirchen und Gemeinschaften anders, wo Menschen unbefangener davon reden, was sie in ihrem Glauben gespürt haben und welche Gefühle sich bei ihnen im Glauben einstellen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Den Impuls, den ich aus meinem kirchlichen Großwerden mitgenommen habe, ist, dass es nicht sinnvoll ist, den Glauben auf meine eigenen Gefühle zu bauen. Zu schwankend und unsicher, manchmal auch verzerrt sind meine Gefühle. Da würde ich meines Glaubens nicht mehr froh und nicht mehr gewiss werden, wenn ich sie zum Fundament meines Gottvertrauens machen würde. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Aber zu entdecken, dass meine Gefühle und mein Glauben keine zwei verschiedenen Planeten sind, zwischen denen Funkstille herrscht &#8211; das will ich doch immer wieder neu lernen. Meine Liebe, meine Angst, meine Scham, meine Freude, meine Erleichterung und meine Trauer &#8211; all das gehört zu meinem Menschsein dazu, ist von Gott in mich hineingelegt und hat auch im Leben vor ihm seinen Platz. Ich darf bewusst wahrnehmen, muss weder die positiven noch die negativen Gefühle unterdrücken oder wegdrücken. Sondern für all diese Gefühle gibt es auch Worte, mit denen ich mit Gott im Gespräch sein kann: Im Lob, im Dank, im Flehen, in der Klage, in der Bitte um Vergebung.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Gefühle und Glauben, Gefühle und Gott &#8211; all das passt zusammen, weil Leben und Glauben, weil Leben und Gott jeweils zusammenpassen.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong> »Ich traue aber darauf, dass du so gnädig bist; / mein Herz freut sich, dass du so gerne hilfst. Ich will dem HERRN singen, dass er so wohl an mir tut.«</strong> (Psalm 13,6, Lutherbibel 2017, © Dt. Bibelgesellschaft).</p>



<p class="has-text-align-right wp-block-paragraph"><em>Christoph Barnbrock</em></p>
]]></content:encoded>
					
		
		
		<post-id xmlns="com-wordpress:feed-additions:1">640</post-id>	</item>
	</channel>
</rss>
