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	<title>Corona &#8211; Team Gott</title>
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		<title>Anno Domini</title>
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		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 30 Apr 2026 01:05:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[April 2026]]></category>
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					<description><![CDATA[Kürzlich kamen wir in der Familie darüber ins Gespräch, dass wir an manchen Stellen die Zeit in »vor Corona« und »nach Corona« einteilen, wenn wir etwa versuchen, uns zu erinnern, wann wir welchen Urlaub gemacht haben. (Übrigens immer mal wieder eine Gelegenheit, auf der einen Seite dafür zu danken, dass diese Zeit mit allen Belastungen, [&#8230;]]]></description>
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<p class="wp-block-paragraph">Kürzlich kamen wir in der Familie darüber ins Gespräch, dass wir an manchen Stellen die Zeit in »vor Corona« und »nach Corona« einteilen, wenn wir etwa versuchen, uns zu erinnern, wann wir welchen Urlaub gemacht haben. (Übrigens immer mal wieder eine Gelegenheit, auf der einen Seite dafür zu danken, dass diese Zeit mit allen Belastungen, aller Überforderung und aller Schuld hinter uns liegt, und auf der anderen Seite die Hände für die zu falten, die mit den Folgen auf die eine oder andere Weise bis heute zu kämpfen haben.)</p>



<p class="wp-block-paragraph">Bei dieser Zeiteinteilung »vor/nach Corona« kam mir mein Vater wieder in den Sinn, der &#8211; wie viele seiner Generation &#8211; im Erzählen oft von »nach&#8217;m Krieg« sprach. Als der Zweite Weltkrieg endete, wurde er 16 Jahre alt. Dieser mörderische Krieg hatte also seine gesamte Jugend ausgemacht &#8211; kein Wunder also, dass er das bestimmende Ereignis seines Lebens war, das für meinen Vater die Zeiten einteilte.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Bemerkenswert ist ja, wie häufig wir schlimme, belastende und im negativen Sinn folgenreiche Ereignisse nutzen, um unsere Zeiten zu bestimmen. Beispiele, wo etwas Positives einen Einschnitt darstellt, gibt es weniger &#8211; vielleicht in unserem Bereich am ehesten »die Wende«, also der friedliche politische Umbruch in der DDR 1989. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Umso schöner ist es, dass wir unsere Zeit von Jesu Geburt her zählen, wir uns Anno Domini (im Jahr des Herrn) 2026 befinden. Hier zählen wir eben nicht von einem Ereignis her, das Menschenleben zerstört, sondern das Leben der Menschen gewonnen hat. Hier blicken wir nicht auf ein Geschehen zurück, dass die Menschen zerrissen hat, sondern darauf, dass einer gekommen ist, um uns zu versöhnen: mit Gott und auch untereinander. </p>



<p class="wp-block-paragraph">So gesehen ist jedes Datum, das ich auf einen Brief schreibe, oder irgendwo in eine Eingabemaske in den Computer tippe, eine kleine Erinnerung an dieses heilvolle und heilsame Geschehen der Weltgeschichte. Eine echte Zeitenwende.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>»Es begab sich aber zu der Zeit, dass ein Gebot von dem Kaiser Augustus ausging, dass alle Welt geschätzt würde. Und diese Schätzung war die allererste und geschah zur Zeit, da Quirinius Statthalter in Syrien war. [&#8230;] Und sie [Maria] gebar ihren ersten Sohn und wickelte ihn in Windeln und legte ihn in eine Krippe; denn sie hatten sonst keinen Raum in der Herberge.«</strong> (Lukas 2,1f.7, Lutherbibel 2017, © Dt. Bibelgesellschaft).</p>



<p class="has-text-align-right wp-block-paragraph"><em>Christoph Barnbrock</em></p>
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		<title>Dankbarkeit</title>
		<link>https://team-gott.de/januar-2026/dankbarkeit/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 08 Jan 2026 01:05:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Januar 2026]]></category>
		<category><![CDATA[Corona]]></category>
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					<description><![CDATA[Wenn ich bei uns im Supermarkt unterwegs bin, überfällt mich ab und an ein großes Gefühl von Dankbarkeit. Meist mache ich da so meine Runde: Los geht&#8217;s bei Obst und Gemüse, dann schaue ich bei den Grundnahrungsmitteln und den Konserven vorbei, zwischendurch ein kleiner Blick auf die Non-Food-Artikel, die reizvoll, aber meist ziemlich überflüssig sind. [&#8230;]]]></description>
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<p class="wp-block-paragraph">Wenn ich bei uns im Supermarkt unterwegs bin, überfällt mich ab und an ein großes Gefühl von Dankbarkeit. Meist mache ich da so meine Runde: Los geht&#8217;s bei Obst und Gemüse, dann schaue ich bei den Grundnahrungsmitteln und den Konserven vorbei, zwischendurch ein kleiner Blick auf die Non-Food-Artikel, die reizvoll, aber meist ziemlich überflüssig sind. Dann der Weg an den Kühlregalen vorbei. Schließlich kurz bei der Milch Halt machen. (Die brauchen wir fast jedes Mal). </p>



<p class="wp-block-paragraph">Und bevor es dann zur Kasse geht, führt mich mein Weg noch in den Gang zu den Hygieneartikeln. Manchmal fehlt noch ein Deo oder eine Packung Zahnpasta. Und ganz hinten häuft sich das Toilettenpapier. Und da erwischt mich dann manchmal die Dankbarkeit. Weil ich mich noch sehr genau daran erinnere, dass vor gar nicht so langer Zeit das fehlende oder rationierte Toilettenpapier zur Zeit von Corona Inbegriff unterbrochener Lieferketten und weltweiter Verunsicherung war. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Mitten im Supermarkt überkommt mich also die Dankbarkeit dafür, dass vieles von dem, was wir damals so notvoll erlebt haben, nun hinter uns liegt. Ja, ich weiß auch um die Menschen, für die die Erkrankungen und Belastungen aus dieser Zeit bis heute spürbare Folgen mit sich gebracht haben. Wie schwer ist das! Und manch einer hat seinen festen Platz in unseren Gebeten gefunden. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Und trotzdem erfasst mich die Dankbarkeit dafür, dass vieles doch wieder normaler geworden ist: dass es Toilettenpapier in Hülle und Fülle gibt, dass wir uns wieder treffen können, wann wir wollen, dass es in Krankenhäusern und Altenheimen keine besonderen Besuchsvorgaben mehr gibt und wir auch Gottesdienste feiern können, wie wir möchten.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Damals in der Corona-Zeit habe ich mir geschworen, dankbar zu sein, wenn alles wieder »normal« ist. Ich gebe zu: Meistens ist mir das »Normal« kaum einen Gedanken wert und mir steht eher das vor Augen, was heute nicht so ist, wie ich es mir wünschen würde. Aber manchmal ist die Dankbarkeit eben doch da &#8211; zum Beispiel im Supermarkt vor dem Toilettenpapier. Und ich erkenne aufs Neue: Das, was ich habe, ist nicht selbstverständlich, sondern Geschenk &#8211; Geschenk von Gott. Gott sei Dank!</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>»Du bist mein Gott, und ich danke dir; mein Gott, ich will dich preisen.«</strong> (Psalm 118,28, Lutherbibel 2017, © Dt. Bibelgesellschaft)</p>



<p class="has-text-align-right wp-block-paragraph"><em>Christoph Barnbrock</em></p>
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