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		<title>Fremdheitserfahrungen</title>
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		<pubDate>Sat, 16 May 2026 01:05:00 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Mit anderen Menschen machen wir immer wieder auch Fremdheitserfahrungen. Wenn jemand anruft, die Nummer nicht angezeigt wird und wir die Stimme des Gegenübers nicht gleich erkennen, weil sie verzerrt daherkommt. »Mensch, deine Stimme klang so ungewohnt!«. Oder wenn wir einer Freundin begegnen, die wir länger nicht gesehen haben. Kleidung, Frisur und Haarfarbe sind anders als [&#8230;]]]></description>
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<p class="wp-block-paragraph">Mit anderen Menschen machen wir immer wieder auch Fremdheitserfahrungen. Wenn jemand anruft, die Nummer nicht angezeigt wird und wir die Stimme des Gegenübers nicht gleich erkennen, weil sie verzerrt daherkommt. »Mensch, deine Stimme klang so ungewohnt!«. Oder wenn wir einer Freundin begegnen, die wir länger nicht gesehen haben. Kleidung, Frisur und Haarfarbe sind anders als früher. Das Gesicht trägt offensichtlich Spuren von herausfordernden Wegstrecken. »Jetzt hätte ich dich beinahe gar nicht erkannt!«</p>



<p class="wp-block-paragraph">Dabei können es auch ganz nahe Menschen sein, die uns plötzlich fremd vorkommen. Der oder die andere reagiert in einer Weise, wie ich es nicht erwartet hätte. Und manchmal braucht es eine Weile und nicht zuletzt Gespräche, um zu verstehen, warum mein Gegenüber sich &#8211; aus meiner Perspektive &#8211; so merkwürdig verhalten hat.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Fremdheitserfahrungen haben aber auch immer damit zu tun, dass der andere eben nicht ich ist. So gut ich ihn oder sie auch kennen mag, wir sind doch nie identisch. Ich kann nicht in den Kopf eines anderen Menschen schauen. Und was mich bisweilen am Zusammensein mit einem anderen Menschen fasziniert, dass da jemand ganz anders ist, einen anderen Horizont mitbringt, kann mich dann auch wieder irritieren. Warum verhält der sich denn so?</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wer auch nur ein paar wenige Wegstrecken als Christenmensch im Leben mit Gott unterwegs ist, weiß, dass es auch Fremdheitserfahrungen mit Gott geben kann. Das mag mit Ereignissen zu tun haben, in denen ich den liebevollen Vater, den selbstlosen Erlöser und den himmlischen Tröster in meinem Leben nicht wiedererkenne. Das kann aber auch mit Bibelworten zu tun haben, in denen mir Gottes Stimme fremd und aus meiner Wahrnehmung verzerrt vorkommt &#8211; hart, unnachgiebig, verletzend.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Auch Menschen wie Martin Luther kannten diese Erfahrungen. So unterscheidet er etwa zwischen einem »fremden Werk« Gottes und seinem »eigentlichen Werk« oder auch zwischen Gott, der uns verborgen bleibt, und Gott, der sich uns verlässlich und erkennbar in seiner Liebe zuwendet. Und er kann davon reden, dass es dunkle Stellen in der Bibel gibt, die sich nur von den klaren Stellen der Heiligen Schrift erschließen lassen. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Was hilft in solchen Situationen? &#8211; Das, was uns auch im Alltag hilft: Im Gespräch bleiben. Beim scheinbar unbekannten Anrufer noch einmal nachfragen, bei der Person, die an mir vorbeigeht, noch einmal hingucken, sie ansprechen. Voneinander hören und die Fremdheitserfahrungen im Austausch überwinden. Für das Miteinander mit Gott würde das bedeuten: Die Kommunikation nicht abbrechen lassen, sondern hören, was er in seinem Wort zu sagen hat, und mit ihm reden &#8211; auch über das, was uns an ihm fremd erscheinen mag. Und dabei immer ausgehen von den Punkten, in denen besonders deutlich wird, wer Gott ist und wie Gott ist: Von der Anrede Gottes als Vater, wie wir sie aus dem Vaterunser kennen. Von der Liebe Gottes, die sich am Kreuz Jesu unüberbietbar zeigt. Vom Trost, der uns mit dem Heiligen Geist geschenkt ist. Und von dort aus dann auch die Seiten Gottes beleuchten, die uns vielleicht (noch?) fremd sind. Und uns eingestehen, dass wir als Menschen den unfasslichen Gott auch nie vollständig werden ergründen können.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>»Verbirg dein Antlitz nicht vor mir in der Not, / neige deine Ohren zu mir; wenn ich dich anrufe, so erhöre mich bald!«</strong> (Psalm 102,3, Lutherbibel 2017, © Dt. Bibelgesellschaft).</p>



<p class="has-text-align-right wp-block-paragraph"><em>Christoph Barnbrock</em></p>
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		<title>404</title>
		<link>https://team-gott.de/mai-2026/404/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 06 May 2026 01:05:00 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Im Rahmen eines Kongresses habe ich kürzlich zwei Nächte in einem Hotel übernachtet. Und in diesem Hotel bin ich im Zimmer 404 untergekommen. Und ich konnte mir ein gewisses Schmunzeln nicht verkneifen. Als ich vor der Tür meines Zimmers stand, dachte ich mit einem Lächeln: »Na, hoffentlich gibt es hinter der Tür auch ein Zimmer!« [&#8230;]]]></description>
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<p class="wp-block-paragraph">Im Rahmen eines Kongresses habe ich kürzlich zwei Nächte in einem Hotel übernachtet. Und in diesem Hotel bin ich im Zimmer 404 untergekommen. Und ich konnte mir ein gewisses Schmunzeln nicht verkneifen. Als ich vor der Tür meines Zimmers stand, dachte ich mit einem Lächeln: »Na, hoffentlich gibt es hinter der Tür auch ein Zimmer!« (Ja, gab es). Denn schließlich ist 404 ein <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Toter_Link">HTTP-Statuscode</a>, wenn eine Homepage nicht auffindbar ist. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Während ich so schmunzelte, fiel mir ein, dass meine Großeltern diesen Witz nicht verstanden hätten, weil sie mit diesem Zahlencode aus dem Internet nicht vertraut waren (überhaupt hätten sie gefragt, was dieses »Internet« überhaupt ist).</p>



<p class="wp-block-paragraph">Dabei kamen mir meine ersten Kontakte mit der Zahlenmetaphorik der Offenbarung des Johannes in den Sinn. Etwa die Zahl der 144.000, die dort die Zahl der Erlösten ist. Vielleicht auch getriggert durch bestimmte religiöse Gruppen, hatte mir diese Zahl als Kind und Jugendlicher Angst gemacht. 144.000 &#8211; das schien mir auf die Masse der Menschen, die vor mir auf der Erde gelebt hatten, doch relativ wenig zu sein. Und dass nun ausgerechnet ich zu den 144.000 dazugehören sollte, das erschien mir angesichts dessen doch als ziemlich unwahrscheinlich. Und so hatte ich als einer, der sich als Kind und Jugendlicher ohnehin oftmals außen vor gefühlt hatte, nun den Eindruck, auch noch damit rechnen zu müssen, auch bei Gottes großem Fest ausgeschlossen zu sein.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Dabei war es mir aber gegangen, wie es bei meinen Großeltern mit der Zahl 404 gewesen wäre &#8211; ich hatte die Zahlensymbolik einfach nicht durchschaut. Denn mit der Zahl 144.000 ist so ziemlich das Gegenteil von dem gemeint, als was ich es verstanden hätte, als ob hier &#8211; auf die Weltgeschichte gesehen &#8211; ein ziemlich elitärer, kleiner Club zusammenkäme.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Sondern bereits die 12 ist im Alten Testament die Zahl für das Gottesvolk in seiner Ganzheit. (Deswegen beruft Jesus dann auch 12 Apostel, um genau diesen Gedanken aufzunehmen). Diese 12-Zahl wird nun potenziert, sodass 144 herauskommt. »Fülle« wird also noch einmal mit »Fülle« multipliziert. Und diese Zahl 144 wird nun noch vertausendfacht, was in einer Zeit, in der man noch nicht ohne Weiteres in Millionen und Billionen dachte, eine weitere Vorstellung absoluter Vielfalt beinhaltet. 144.000 &#8211; das meint dann eben: Es sind nicht nur die 12 Stämme Israels, die das Volk Gottes bilden, sondern durch Jesu Heilshandeln ist die Zahl ins Unermessliche gesteigert worden. Eine unüberschaubare Menge sind diejenigen, die da an Erlösten zusammenkommen &#8211; und niemand, der sich an Jesus Christus hält, muss Angst haben, nicht dazuzugehören. </p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>»Und ich sah, und siehe, das Lamm stand auf dem Berg Zion und mit ihm hundertvierundvierzigtausend, die hatten seinen Namen und den Namen seines Vaters geschrieben auf ihrer Stirn.«</strong> (Offenbarung 14,1, Lutherbibel 2017, © Dt. Bibelgesellschaft).   </p>



<p class="has-text-align-right wp-block-paragraph"><em>Christoph Barnbrock</em></p>
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		<title>Der Brief der Korinther</title>
		<link>https://team-gott.de/april-2026/der-brief-der-korinther/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 23 Apr 2026 01:05:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[April 2026]]></category>
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					<description><![CDATA[Neulich las ich ein Buch zum Thema »Einsamkeit«. Die Autorin spielt darin mit der Zusammengehörigkeit der Größen »Liebe« und »Einsamkeit« und kommt in Sachen »Liebe« auch auf die berühmte Stelle im 1. Brief des Apostels Paulus an die Korinther zu sprechen: »Sie [die Liebe] erträgt alles, sie glaubt alles, sie hofft alles, sie duldet alles.« (1. Korinther 13,7, Lutherbibel [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Neulich las ich ein <a href="https://www.droschl.com/buch/gedankenspiele-ueber-die-einsamkeit/">Buch</a> zum Thema »Einsamkeit«. Die Autorin spielt darin mit der Zusammengehörigkeit der Größen »Liebe« und »Einsamkeit« und kommt in Sachen »Liebe« auch auf die berühmte Stelle im 1. Brief des Apostels Paulus an die Korinther zu sprechen:</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>»Sie [die Liebe] erträgt alles, sie glaubt alles, sie hofft alles, sie duldet alles.«</strong> (1. Korinther 13,7, Lutherbibel 2017, © Dt. Bibelgesellschaft).</p>



<p class="wp-block-paragraph">Nun findet sich in der dazugehörigen Literaturangabe ein Stellennachweis, der einigermaßen unpräzise ist, vor allem aber angibt, dieses Zitat sei »dem ersten Brief der Korinther« (Anm. 4) entnommen. Irgendetwas zwischen bildungsbürgerlichem Hochmut und theologischer Arroganz brachte mich zunächst einmal dazu, an dieser Stelle ganz gehörig die Nase zu rümpfen. Das müsse man denn dann ja vielleicht doch wissen, dass der 1. Korintherbrief nicht von den Korinthern verfasst ist, sondern vom Apostel Paulus. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Aber während ich noch so fröhlich am Naserümpfen war, schlichen sich auch andere Überlegungen ein. Erst einmal die, dass es nicht hilfreich ist, mich bei einem Fehler anderer gleich über sie zu erheben. Wie viele kleinere und manchmal auch etwas größere Fehler finden sich in meinen eigenen Veröffentlichungen &#8211; und ich bin dankbar, wenn der Mantel des Schweigens darüber gelegt wird. Mit der Liebe, wie Paulus sie beschreibt, hatte mein Verhalten jedenfalls nichts zu tun.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Und dann brachte mich diese Formulierung, die mir zunächst fremd war, doch ins Nachdenken. Irgendwie stimmt es ja, dass dieser Brief der Brief »der Korinther« war. Sie hatten ihn bekommen. Sie haben ihn, unbeschadet der Abschriften, die sie wohl angefertigt haben, vielleicht auch aufbewahrt. Er gehörte ihnen, war an sie gerichtet. Für sie hatte sich der Apostel die Mühe und Arbeit des Briefeschreibens gemacht. Und wäre die Christengemeinde in Korinth nicht so gewesen, wie sie gewesen ist (keineswegs eine Vorzeigegemeinde), dann hätten wir heute auch diesen Brief nicht. Irgendwie sind sie neben dem Schreiber Paulus eben doch auch Mitursache des Briefs &#8211; und ja, auch so gesehen ist es dann tatsächlich »ihr« Brief.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Aus dem Naserümpfen wurde jedenfalls wieder ein neues Staunen darüber, wie Gottes Kommunikation mit uns Menschen funktioniert. Es ist eben keine Einbahnstraße, auf der einer dem anderen etwas sagt &#8211; und gut ist. Sondern es ist ein lebendiges Kommunikationsgeschehen. Fragen und Probleme werden aufgenommen und in einem Brief beantwortet. Menschen reagieren wiederum auf den Brief, verstehen ihn in dieser oder jener Weise, nehmen sich das eine zu Herzen und überlesen das andere. Ja, alle haben sie an dieser Kommunikation teil und prägen sie. Und wenn ich heute diese Worte von der ertragenden, glaubenden, hoffenden und duldenden Liebe lese und sie mich daran erinnert, dass ich besser doch nicht so hochnäsig sein sollte, nur weil jemand anderes einen (vermeintlichen) Fehler macht, dann wird dieser Brief irgendwie auch zu meinem Brief. </p>



<p class="has-text-align-right wp-block-paragraph"><em>Christoph Barnbrock</em></p>
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		<title>Schokoladenjesus</title>
		<link>https://team-gott.de/april-2026/schokoladenjesus/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 14 Apr 2026 01:05:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[April 2026]]></category>
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					<description><![CDATA[Wir befinden uns in einer Zeit, in der die Schokoladenindustrie wieder Hochkonjunktur hat. Schokoeier und Schokohasen sind verschenkt, gesucht und gefunden worden. &#8211; So, wie in der Advents- und Weihnachtszeit Schokonikoläuse, schokoladenüberzogene Lebkuchen und andere Schokoprodukte die Regale füllten. Ich bin dankbar, dass Jesusdarstellungen bislang (weitgehend?) von der Schokoladisierung verschont geblieben sind. Jedenfalls gehören Schokokrippen [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Wir befinden uns in einer Zeit, in der die Schokoladenindustrie wieder Hochkonjunktur hat. Schokoeier und Schokohasen sind verschenkt, gesucht und gefunden worden. &#8211; So, wie in der Advents- und Weihnachtszeit Schokonikoläuse, schokoladenüberzogene Lebkuchen und andere Schokoprodukte die Regale füllten.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ich bin dankbar, dass Jesusdarstellungen bislang (weitgehend?) von der Schokoladisierung verschont geblieben sind. Jedenfalls gehören Schokokrippen oder Schokodarstellungen des Auferstandenen nicht zum Sortiment des lokalen Supermarktes.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das Motiv des »Schokoladenjesus« hat Tom Waits allerdings schon vor Jahren in seinem (vielfach gecoverten) Song »Chocolate Jesus« aufgegriffen, hier in einer Version von Satuo:</p>



<figure class="wp-block-embed is-type-video is-provider-youtube wp-block-embed-youtube wp-embed-aspect-4-3 wp-has-aspect-ratio"><div class="wp-block-embed__wrapper">
<iframe  title="Chocolate Jesus" width="500" height="375" src="https://www.youtube.com/embed/0eXvh7t3b1M?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe>
</div></figure>



<p class="wp-block-paragraph">In diesem Lied hat jemand eine besonders pfiffige Idee entwickelt. Das mit dem Zur-Kirche-Gehen, das mühsame Hinknien zum Gebet und die intensive Beschäftigung mit der Bibel hat er längst hinter sich gelassen. Seine »Kirche« ist der örtliche Süßwarenladen. Dort findet er, was er braucht:</p>



<p class="wp-block-paragraph">»Well, it&#8217;s got to be a chocolate Jesus / Make me feel good inside / Got to be a chocolate Jesus / Keep me satisfied« (»Na ja, es muss einfach ein Schokoladen-Jesus sein / Der mir ein gutes Gefühl gibt / Es muss einfach ein Schokoladen-Jesus sein / Der mich glücklich macht«).</p>



<p class="wp-block-paragraph">Vom Glauben an Jesus Christus bleibt dann gerade noch das übrig, was »mir ein gutes Gefühl gibt«. Der in Zellophan gewickelte Erlöser, der sich bei Bedarf als zuckersüße Zugabe über einen Becher Eis geben lässt, wird so zum Inbegriff einer Frömmigkeit, die bestenfalls schmückendes Beiwerk eines Lebens ist.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wenn wir bei uns entdecken, dass wir doch wieder vor »Zerelda Lee&#8217;s Candy Store« stehen und uns nach einem Schokoladenjesus umsehen, ist es dringend nötig, die Prioritäten im Leben noch einmal neu zu ordnen und zu sortieren. Jesus Christus, der Glaube, das Reich Gottes &#8211; all das ist oder sollte jedenfalls nicht nur schmückendes Beiwerk sein, nicht etwas, zu dem ich greife, um mich kurz gut zu fühlen, sondern all das gehört ins Zentrum unseres Lebens, wie Jesus selbst es sagt:</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>»Strebt vor allem anderen nach seinem Reich und nach seiner Gerechtigkeit – dann wird Gott euch auch das alles schenken [= was ihr sonst zum Leben braucht].«</strong> (Matthäus 6,33, BasisBibel, © Dt. Bibelgesellschaft).</p>



<p class="has-text-align-right wp-block-paragraph"><em>Christoph Barnbrock</em></p>



<p class="wp-block-paragraph"></p>
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		<title>Chuck Norris trickst den Tod nicht aus</title>
		<link>https://team-gott.de/april-2026/chuck-norris-trickst-den-tod-nicht-aus/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 10 Apr 2026 01:05:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[April 2026]]></category>
		<category><![CDATA[Auferstehung]]></category>
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		<category><![CDATA[Tod]]></category>
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					<description><![CDATA[Der stärkste Mann der Welt ist tot. Am 19. März 2026 verstarb der Schauspieler Chuck Norris im Alter von 86 Jahren. Seine übermenschliche Stärke ist legendär und sorgt seit vielen Jahren für Schmunzeln. Ein paar Beispiele gefällig? &#8211; Wie viele Liegestütze schafft Chuck Norris? Alle.&#8211; Chuck Norris kann ein Feuer entfachen, indem er zwei Eiswürfel [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Der stärkste Mann der Welt ist tot. Am 19. März 2026 verstarb der Schauspieler Chuck Norris im Alter von 86 Jahren. Seine übermenschliche Stärke ist legendär und sorgt seit vielen Jahren für Schmunzeln. Ein paar Beispiele gefällig?</p>



<p class="wp-block-paragraph">&#8211; Wie viele Liegestütze schafft Chuck Norris? Alle.<br>&#8211; Chuck Norris kann ein Feuer entfachen, indem er zwei Eiswürfel aneinander reibt.<br>&#8211; Chuck Norris wurde von einer Schlange gebissen. Nach drei Tagen voller Schmerz starb die Schlange.<br>&#8211; Einige Leute tragen Superman-Schlafanzüge. Superman trägt Chuck-Norris-Schlafanzüge.<br>&#8211; Einmal wurde Chuck Norris auf Latein beleidigt. Seitdem gilt es als tote Sprache.<br>&#8211; Wie hört es sich an, wenn Chuck Norris angeln geht? — Du, Du und Du: rauskommen!<br>&#8211; Chuck Norris ist eigentlich schon vor 10 Jahren gestorben. Der Tod hatte bisher nur noch nicht den Mut, es ihm zu sagen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Zuerst wurde Chuck Norris als Kampfsportler bekannt, er war der erste US-Amerikaner, der einen schwarzen Gürtel in Taekwondo bekam. Durch seine Kampfsportkünste landete er in Hollywood. Nach kleineren Rollen wurde Norris in den 1980er- und 1990er-Jahren zu einem weltberühmten Actionfilmstar. Meistens spielte er den einsamen Gesetzeshüter, der mit Rückgrat und Roundhouse-Kick gegen das Böse kämpft. In den 2000er flaute seine Filmkarriere ab. Aber durch das Internet erreichte er mit den »Chuck-Norris-Witzen« nochmal ganz neue Berühmtheit. Junge Menschen, die seine Filme nie gesehen hatten, erzählten sich plötzlich von seinen außergewöhnlichen Fähigkeiten.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Norris selbst nahm diese Witze mit Augenzwinkern zur Kenntnis und konnte herzhaft über sich selbst lachen:</p>



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<iframe  title="Chuck Norris hears his own facts..." width="500" height="375" src="https://www.youtube.com/embed/5S9OVnlo0-I?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe>
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<iframe  title="Chuck Norris tells a Chuck Norris joke | Today Show Australia" width="422" height="750" src="https://www.youtube.com/embed/0JyH06fVhZg?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe>
</div></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Ein Fun Fact über Chuck Norris wissen viele aber nicht: Er war gläubiger Christ und machte daraus kein Geheimnis. Immer wieder erzählte Norris in Interviews, dass nicht Taewando-Kenntnisse und Hollywood-Ruhm der Grund für seine Stärke sind, sondern sein Glauben an Gott. Von einer christlichen Mutter großgezogen, verlor er zunächst den Glauben aus dem Blick. Aber die Ehe mit seiner zweiten Frau Gena brachte ihn wieder näher zu Gott:&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph">»Ich war immer wütend, und hatte ein riesiges Loch in meinem Herzen. Nichts machte mich glücklich. Dann habe ich eine gottesfürchtige Frau geheiratet. Sie las zuhause jeden Morgen die Bibel. Nach einer Weile sagte sie zu mir: ›Möchtest du, dass ich es dir laut vorlese?‹ Ich setzte mich hin und sie fing an, jeden Morgen die Bibel laut zu lesen. Irgendwann sagte ich: ›Komm, lass mich auch lesen, und ich fing an, ihr laut vorzulesen.‹ Und dann war es so, als ob der Herr zu mir sagt: ›Chuck, es ist Zeit, nach Hause zu kommen. Und nun war war mein Herz wieder voll.‹« (<a href="https://www.pureflix.com/insider/actor-chuck-norris-christian-facts">https://www.pureflix.com/insider/actor-chuck-norris-christian-facts</a>)</p>



<p class="wp-block-paragraph">Was für eine Wendung! Der stärkste Mann der Welt hat sein Leben darauf gebaut, dass es tatsächlich noch jemanden gibt, der stärker ist als er. Er vertraute darauf, dass dieser Stärkere ihm Kraft gibt – im Leben und im Sterben. Mit diesem Wissen wird dieser letzte Chuck-Norris-Witz sogar noch besser:</p>



<p class="wp-block-paragraph">Chuck Norris trickst den Tod nicht aus. Er lässt ihn nur manchmal gewinnen, damit das Spiel interessant bleibt.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>»Ich vermag alles durch den, der mich mächtig macht.« </strong>(Philipper 4,13, Lutherbibel 2017, © Dt. Bibelgesellschaft).</p>



<p class="has-text-align-right wp-block-paragraph"><em>Simon Volkmar</em></p>
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		<title>»Du hältst auch jetzt«</title>
		<link>https://team-gott.de/maerz-2026/du-haeltst-auch-jetzt/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 30 Mar 2026 01:05:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[März 2026]]></category>
		<category><![CDATA[Anfechtung]]></category>
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		<category><![CDATA[Schweigen]]></category>
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					<description><![CDATA[Zu den schmerzhaftesten Erfahrungen im Christenleben gehört sicherlich das Erleben von Gottes Schweigen. Menschen beten zu Gott &#8211; und er scheint die Bitten nicht zu erhören. Nichts verändert sich. Menschen erbitten Hinweise, was für sie jetzt dran ist, und sie erkennen doch den Weg nicht. Von Situationen wie diesen erzählt dieses Lied: »Wo bist du, [&#8230;]]]></description>
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<p class="wp-block-paragraph">Zu den schmerzhaftesten Erfahrungen im Christenleben gehört sicherlich das Erleben von Gottes Schweigen. Menschen beten zu Gott &#8211; und er scheint die Bitten nicht zu erhören.  Nichts verändert sich. Menschen erbitten Hinweise, was für sie jetzt dran ist, und sie erkennen doch den Weg nicht.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Von Situationen wie diesen erzählt dieses Lied: »Wo bist du, Gott?«</p>



<figure class="wp-block-embed is-type-video is-provider-youtube wp-block-embed-youtube wp-embed-aspect-16-9 wp-has-aspect-ratio"><div class="wp-block-embed__wrapper">
<iframe loading="lazy"  title="Wo bist du, Gott? (Live Version) - Songs of Peace" width="500" height="281" src="https://www.youtube.com/embed/Ei2fblLkDWI?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe>
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<p class="wp-block-paragraph">Eine Reihe von Erfahrungen sind hier eingefangen: Das »Wehtun« in mir drin, Gefühle von »Enge«, von Ausweglosigkeit. »Riesen« stehen im Weg und das »Licht geht aus«.  Ja, so ist es manchmal. Und Gott &#8211; der scheint zu schweigen, der scheint nicht einzugreifen. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Dieses Lied stellt dem entgegen: »Du hältst auch jetzt«. Das ist die Botschaft, die wiederholt wird &#8211; melodisch keineswegs besonders spektakulär, eher wie so ein Grundton, der unter allem anderen liegt und gerade deswegen allzu leicht überhört zu werden droht. Das Bekenntnis »Du hältst auch jetzt« ist es, das wiederholend gegen alle Erfahrung von (vermeintlichem) Gottesschweigen steht.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wie aber kommen Menschen zu diesem Glauben »Du hältst auch jetzt«? Sie gewinnen es aus Gottes Wort. Denn selbst da, wo wir meinen, Gott nicht wahrzunehmen, ihn nicht reden zu hören, redet er ja doch zu uns. Die Worte der Bibel sind seine Worte, mit denen er das vermeintliche Schweigen durchbricht. Und es sind erfahrungsgesättigte Worte, etwa wenn die Klage von Menschen darin vorkommt, sie vor Gott kein Blatt vor den Mund nehmen und am Ende eben doch erkennbar wird: »Du hältst auch jetzt.«</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>»Gib mich nicht preis dem Willen meiner Feinde! Denn es stehen falsche Zeugen wider mich auf und tun mir Unrecht. Ich glaube aber doch, dass ich sehen werde die Güte des HERRN im Lande der Lebendigen.«</strong> (Psalm 27,12f., Lutherbibel 2017, © Dt. Bibelgesellschaft).</p>



<p class="has-text-align-right wp-block-paragraph"><em>Christoph Barnbrock</em></p>



<p class="wp-block-paragraph"></p>
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		<title>Die Bibel als Klebebastelarbeit</title>
		<link>https://team-gott.de/februar-2026/die-bibel-als-klebebastelarbeit/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 21 Feb 2026 01:05:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Februar 2026]]></category>
		<category><![CDATA[Auferstehung]]></category>
		<category><![CDATA[Aufklärung]]></category>
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					<description><![CDATA[Manchen Menschen ist die Bibel zu lang. Anderen Menschen ist die Bibel zumindest in Teilen zu unglaubwürdig. Und wieder andere stolpern darüber, dass die Geschichten aus dem Leben Jesu gleich in vierfacher Weise, nämlich in vier Evangelien, und dabei durchaus mit unterschiedlichen Akzentsetzungen berichtet werden. Wie wäre es angesichts dessen eigentlich, mit Schere und Kleber [&#8230;]]]></description>
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<p class="wp-block-paragraph">Manchen Menschen ist die Bibel zu lang. Anderen Menschen ist die Bibel zumindest in Teilen zu unglaubwürdig. Und wieder andere stolpern darüber, dass die Geschichten aus dem Leben Jesu gleich in vierfacher Weise, nämlich in vier Evangelien, und dabei durchaus mit unterschiedlichen Akzentsetzungen berichtet werden. Wie wäre es angesichts dessen eigentlich, mit Schere und Kleber dran zu gehen und eine kurze, einheitliche Version des Lebens Jesu zu erstellen, bei der gleich auch all das noch ausgeschnitten wird und im Mülleimer landet, was einem modernen Menschen unglaubwürdig erscheint?</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das ist nicht bloß ein Gedankenexperiment, sondern es gibt tatsächlich eine solche »Bibel«, die niemand Geringeres als der dritte Präsident der Vereinigten Staaten von Amerika, <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Thomas_Jefferson">Thomas Jefferson</a>, zusammengestellt hat: die sogenannte »<a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Jefferson_Bible">Jefferson-Bibel</a>«. Nun gehört es zur Fairness dazu festzustellen, dass Jefferson selbst sie nicht als »Bibel« zusammengestellt hat, sondern unter dem Titel »The Life and Morals of Jesus Christ« erarbeitet hat. Das im Internet abrufbare <a href="https://americanhistory.si.edu/JeffersonBible/the-book/#1">Faksimile</a> lässt erkennen, wie er dabei offenbar tatsächlich mit Schere und Kleber aus verschiedenen Texten und Textausgaben eine neue Textfassung erstellt hat.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Mich überzeugt dieser Versuch nicht. Zum einen endet die »Jefferson-Bibel« mit der Grablegung Jesu dann doch etwas sehr trist. Und dass Jesus einfach nur als Morallehrer portraitiert ist, ist mir dann doch deutlich zu wenig. Und ja, ich vermisse auch die Wunder &#8211; in denen zeichenhaft erkennbar wird, dass Jesus Christus die Macht hat, das Alltägliche und für uns Unentrinnbare heilvoll und machtvoll aufzubrechen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Und mir fehlt auch die Vielstimmigkeit der Evangelien, die gerade in unserer Zeit, finde ich, hohe Plausibilität hat. Wenn heute 3D-Modelle erstellt werden, dann wird das Original von möglichst vielen Sensoren von unterschiedlichen Seiten aufgenommen, um dann das Original möglichst plastisch darzustellen. Für mich sind die vier Evangelien mit ihren unterschiedlichen Perspektiven genau so einfach Versuch, Jesus Christus nicht nur eindimensional, sondern mehrdimensional darzustellen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Im <a href="https://www.smithsonianstore.com/the-jefferson-bible-10511/">Webshop</a> des Smithsonian Museum of American History lässt sich für 35 USD eine gedrucktes Exemplar dieses Buches kaufen. Für Geschichtsnerds mag das genau das Richtige sein. Für mein geistliches Leben greife ich allerdings lieber auf die klassischen und nicht mit Schere und Kleber bearbeiteten Bibelausgaben zurück.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Evangelist Lukas jedenfalls legt jedenfalls Rechenschaft darüber ab, wie sorgfältig er zeitnah zu den Ereignissen für sein Evangelium recherchiert hat (vgl. Lukas 1,1–4). Und noch bedeutsamer: In alledem lässt sich das Wirken des Heiligen Geistes erkennen:</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>»Denn alle Schrift, von Gott eingegeben, ist nütze zur Lehre, zur Zurechtweisung, zur Besserung, zur Erziehung in der Gerechtigkeit, dass der Mensch Gottes vollkommen sei, zu allem guten Werk geschickt.« </strong>(2. Timotheus 3,16, Lutherbibel 2017, © Dt. Bibelgesellschaft).</p>



<p class="has-text-align-right wp-block-paragraph"><em>Christoph Barnbrock </em></p>



<p class="wp-block-paragraph"></p>
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		<title>Berge und Wolkenkratzer</title>
		<link>https://team-gott.de/februar-2026/berge-und-wolkenkratzer/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 17 Feb 2026 01:05:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Februar 2026]]></category>
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					<description><![CDATA[Wer in den Bergen unterwegs ist, dem kann es schon einmal den Atem verschlagen. So majestätisch und »übermenschlich« können diese Gebirgszüge auf uns wirken. Ich finde es absolut nachvollziehbar, dass die Menschen in der Antike davon überzeugt waren, dass die Götter auf Bergen wohnten &#8211; viele der griechischen Götter etwa auf dem Olymp. Und auch [&#8230;]]]></description>
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<p class="wp-block-paragraph">Wer in den Bergen unterwegs ist, dem kann es schon einmal den Atem verschlagen. So majestätisch und »übermenschlich« können diese Gebirgszüge auf uns wirken. Ich finde es absolut nachvollziehbar, dass die Menschen in der Antike davon überzeugt waren, dass die Götter auf Bergen wohnten &#8211; viele der griechischen Götter etwa auf dem Olymp. Und auch in der Bibel gibt es die Geschichten, in denen Gott zum Beispiel Mose auf einem Berg begegnet.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Heute haben jedenfalls im westlichen Kulturkreis die Berge ihre Bedeutung als Wohnort Gottes (oder gar mehrerer Götter) verloren &#8211; auch wenn es manch einen in den Bergen schon einmal packt und der Gedanke sich nahelegt, dass da vielleicht doch jemand ist, der all das geschaffen hat und der viel größer und viel mächtiger ist als du und ich.</p>



<p class="wp-block-paragraph">An die Stelle der Berge sind heute vielerorts in den Städten Wolkenkratzer getreten. Sie verdanken sich ja nicht nur der Platznot in den Metropolen, sondern es sind nicht zuletzt auch Symbole des Einflusses und der Bedeutsamkeit. Und je höher ein solcher Wolkenkratzer gebaut ist, desto größer die behauptete Macht: Seht her, wir haben das Geld, um solch ein riesiges Gebäude zu bauen. Schaut doch nur, uns ist es gelungen, mit einem Gebäude in Höhen vorzudringen, die bisher für Menschen unerreichbar schienen!</p>



<p class="wp-block-paragraph">Und tatsächlich tun manche Besitzer solcher Wolkenkratzer (oder Menschen, die in ihnen wichtige Positionen innehaben) so, als wären sie (mindestens kleine) Götter. Dabei gleicht ihr Verhalten aber bisweilen vor allem dem griechischen Götterzirkus, in dem eine Intrige die nächste jagte. Es sind ›Götter‹, die vor allem auf ihren eigenen Vorteil, ihre Ehre und die eigene Macht schielen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Es gehört zum Kern und zur Besonderheit des christlichen Glaubens, dass Menschen zwar an einen Gott glauben, der Himmel und Erde (inklusive der atemberaubenden Gebirge) geschaffen hat. Aber dieser Gott sitzt nicht irgendwo weit entfernt auf einem Berg, von Wolken umhüllt, oder in einer Chefetage über den Wolken &#8211; von uns getrennt durch unzählige Securitymaßnahmen. Und er ist auch nicht vor allem auf seinen Vorteil bedacht. Sondern unser Gott ist Mensch geworden, begegnet uns in Jesus Christus auf Augenhöhe &#8211; wird greifbar und nahbar. Ein Gott, der nicht oben bleibt, sondern runterkommt, um uns zu helfen, zu retten und für uns da zu sein.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Zu ihm muss ich nicht erst einen langen, kraftzehrenden Aufstieg unternehmen, bei dem womöglich meine Kräfte versagen und an dem ich scheitere. Sondern er ist zu uns gekommen &#8211; und ist nie weiter entfernt als ein Bibelwort oder ein Gebet. So haben wir einen direkten Draht zu ihm: im Hören und im Reden.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>»Ich hebe meine Augen auf zu den Bergen. Woher kommt mir Hilfe? Meine Hilfe kommt vom HERRN, der Himmel und Erde gemacht hat.«</strong> (Psalm 121,1f., Lutherübersetzung 2017, © Dt. Bibelgesellschaft).</p>



<p class="has-text-align-right wp-block-paragraph"><em>Christoph Barnbrock</em></p>



<p class="wp-block-paragraph">   </p>
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		<title>Gottes »Easter Eggs«</title>
		<link>https://team-gott.de/januar-2026/gottes-easter-eggs/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 27 Jan 2026 01:05:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Januar 2026]]></category>
		<category><![CDATA[Altes Testament]]></category>
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		<category><![CDATA[Jona]]></category>
		<category><![CDATA[Ostern]]></category>
		<category><![CDATA[Taylor Swift]]></category>
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					<description><![CDATA[In unserer Zeit gilt Taylor Swift als die große Meisterin der »Easter Eggs«. Immer wieder »versteckt« sie Andeutungen und Hinweise in ihren Alben und Musikvideos. Und für die »Swifties« ist es inzwischen ein richtiger Sport geworden, solche »Easter Eggs« aufzuspüren und Bezüge zu entwickeln und herzustellen. Ich weiß nicht, ob es irgendeinen Künstler gibt, der [&#8230;]]]></description>
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<p class="wp-block-paragraph">In unserer Zeit gilt Taylor Swift als die große Meisterin der »Easter Eggs«. Immer wieder »versteckt« sie Andeutungen und Hinweise in ihren Alben und Musikvideos. Und für die »Swifties« ist es inzwischen ein richtiger Sport geworden, solche »Easter Eggs« aufzuspüren und Bezüge zu entwickeln und herzustellen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ich weiß nicht, ob es irgendeinen Künstler gibt, der das in unserer Zeit ähnlich intensiv betreibt wie Taylor Swift. Aber ich bin fest überzeugt davon, dass Gott in der Bibel ein mindestens ebenso passionierter »Easter Egg«-Verstecker ist. Immer wieder lassen sich im Alten Testament etwa Verse in einer doppelten Weise verstehen. Oft haben sie eine erkennbare Aussage in ihrem historischen Kontext und verweisen dann doch auch über sich hinaus auf Jesus Christus &#8211; »Easter Eggs« eben.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ein Beispiel ist etwa die Erzählung des Prophets Jona, der vor Gottes Auftrag flieht, dann ins Meer geworfen wird, von einem großen Fisch verschluckt wird, bevor er wieder ausgespuckt wird und seinen Auftrag erfüllt. Diese Geschichte ist an für sich stimmig, lässt sich gut und spannend lesen und hat ein offenes Ende, das zum Weiterdenken und Nachdenken einlädt. Und gleichzeitig beinhaltet diese Erzählung mindestens ein »Easter Egg«. Denn Jona war nicht einen, nicht zwei und nicht vier Tage im Bauch des Fisches, sondern drei. Und die informierten »Christ-ies« müssen nicht lange nachdenken: Hey, das ist doch ein »Easter Egg«, das schon auf die Auferstehung Jesu am dritten Tag hinweist!</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>»Denn wie Jona drei Tage und drei Nächte im Bauch des Fisches war, so wird der Menschensohn drei Tage und drei Nächte im Herzen der Erde sein.«</strong> (Matthäus 12,40, Lutherbibel 2017, © Dt. Bibelgesellschaft).</p>



<p class="has-text-align-right wp-block-paragraph"><em>Christoph Barnbrock</em></p>
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		<title>Fokus: Jesus Christus</title>
		<link>https://team-gott.de/januar-2026/fokus-jesus-christus/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 24 Jan 2026 01:05:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Januar 2026]]></category>
		<category><![CDATA[Bibel]]></category>
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		<category><![CDATA[Blende]]></category>
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		<category><![CDATA[Portrait]]></category>
		<category><![CDATA[Schriftverständnis]]></category>
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					<description><![CDATA[Zu den Grundlagen des Fotografierens gehört &#8211; ob mit einer Spiegelreflexkamera oder mit einer etwas professionellen Handyapp &#8211; das Spiel mit der Blende. Ist die Blende weit geöffnet, fällt viel Licht hinein und nur eine kurze Auslösezeit ist nötig. Und gleichzeitig führt dies dazu, dass vor allem eine bestimmte Ebene scharfgestellt wird &#8211; wie hier [&#8230;]]]></description>
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<p class="wp-block-paragraph">Zu den Grundlagen des Fotografierens gehört &#8211; ob mit einer Spiegelreflexkamera oder mit einer etwas professionellen Handyapp &#8211; das Spiel mit der Blende. Ist die Blende weit geöffnet, fällt viel Licht hinein und nur eine kurze Auslösezeit ist nötig. Und gleichzeitig führt dies dazu, dass vor allem eine bestimmte Ebene scharfgestellt wird &#8211; wie hier im Beitragsbild das Gänseblümchen im Vordergrund. Alles andere ist eher unscharf zu sehen. Bei einer kleineren Öffnung der Blende wird mehr scharfgestellt. Weniger Licht fällt pro Zeiteinheit durch das Objektiv. Entsprechend länger muss das Bild belichtet werden. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Üblicherweise werden weite Blenden für die Portraitfotografie genutzt. Das Gesicht soll klar erkennbar sein. Das andere wird nicht unwichtig, kann aber gerne etwas zurücktreten. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Wenn ich die Bibel lese, gibt es ebenfalls verschiedene Herangehensweisen. Entweder ich verstehe sie als Portrait, das eine Person in besonderer Weise fokussiert und das das andere dem zuordnet. Oder ich verstehe sie als Landschaftsaufnahme, in der unglaublich viele Details zu sehen sind, die aber irgendwie auch gleichfokussiert nebeneinanderstehen.  </p>



<p class="wp-block-paragraph">Mir ist dabei wichtig geworden, die Bibel im Wesentlichen in der ersten Weise, also von Jesus Christus als ihrer Mitte her zu lesen. Er wird in der Heiligen Schrift portraitiert. Sie dient dazu, dass ich ihn klar und scharf in den Blick bekomme. Alles andere ist ihm zugeordnet. Manch anderes kriege ich beim Lesen dann vielleicht auch nicht scharfgestellt. Wieder anderes bleibt vielleicht auch dunkler. Aber wichtig ist, dass mir durch die Lektüre der Bibel immer wieder neu Jesus Christus klarer, heller und deutlicher vor Augen steht. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Und egal ob mir Stellen fremd oder vertraut sind, lohnt es sich immer wieder, von Jesus Christus her auf sie zu schauen. Zeigt sich hier vielleicht etwas von unserem menschlichen Leben, das er geteilt hat? Verstehe ich von einer Bibelstelle her, warum das überhaupt nötig war, dass Jesus Christus uns erlösen musste? Blitzt hier etwas von Gottes Liebe auf, die in Jesus Christus so klar und deutlich erkennbar ist wie nirgendwo sonst? Entdecke ich hier etwas davon, wie ein liebevolles Leben in seiner Nachfolge aussehen kann?</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ich bin überzeugt: Wenn das Lesen in der Bibel, egal in welchem Teil der Bibel, dazu dient, Jesus Christus zu fokussieren, ihn neu ins Zentrum zu rücken und sein Bild scharfzustellen, dann ist das Unternehmen »Bibellektüre« geglückt.</p>



<p class="has-text-align-right wp-block-paragraph"><em>Christoph Barnbrock</em></p>
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