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	<title>Auferstehung &#8211; Team Gott</title>
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	<title>Auferstehung &#8211; Team Gott</title>
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		<title>Ein Bild des Todes oder des Lebens?</title>
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		<pubDate>Tue, 15 Sep 2026 01:05:00 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[In Oslo kann gibt es eine Statue mit Namen »Cecilie«, mit der eine dreifache Mutter dargestellt ist, die an Brustkrebs erkrankt ist und die dieser Krankheit auch erlegen ist. Auf der Skulptur sind Operationsnarben zu sehen, die von einer Brustentfernung stammen. Die Frau ist gezeichnet von ihrer Erkrankung, und die tödliche Krankheit gewinnt mit dieser [&#8230;]]]></description>
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<p class="wp-block-paragraph">In Oslo kann gibt es eine Statue mit Namen »<a href="https://www.brystkreftstatue.no/en/home-en">Cecilie</a>«, mit der eine dreifache Mutter dargestellt ist, die an Brustkrebs erkrankt ist und die dieser Krankheit auch erlegen ist. Auf der Skulptur sind Operationsnarben zu sehen, die von einer Brustentfernung stammen. Die Frau ist gezeichnet von ihrer Erkrankung, und die tödliche Krankheit gewinnt mit dieser Darstellung so Raum in der Öffentlichkeit.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Was soll das, einen todkranken Menschen so öffentlich darzustellen? &#8211; Auf der <a href="https://www.brystkreftstatue.no/en/about-the-project">Homepage</a> des Projekts wird die portraitierte Person, Cecilie Flatval, mit folgenden Worten zitiert:</p>



<p class="wp-block-paragraph"><em>»Death comes at some point during our lives. That’s just how it is, and I&#8217;ve always thought that death is a natural part of life, and something we should talk about a lot more. To disarm death in a way. But I know that death can be a challenging subject. A part of the reason why I said yes to be portraited, was to disarm death. Make it safe to talk about.«</em> (»An irgendeinem Punkt unseres Lebens kommt der Tod. Das ist, wie es ist, und ich habe immer gedacht, dass der Tod ein natürlicher Teil des Lebens ist, etwas, worüber wir viel mehr reden sollten. Um den Tod in einer bestimmten Weise zu entwaffnen. Ich weiß, dass der Tod ein herausforderndes Thema sein kann. Und einer der Gründe, warum ich einem solchen Portrait zugestimmt habe, war, den Tod zu entwaffnen. Dass es sicher wird, darüber zu reden.«)</p>



<p class="wp-block-paragraph">So lädt die Statue sich auch dazu ein, diese Krankheit nicht zu verdrängen, sondern sie bewusst wahrzunehmen &#8211; und damit kann sie gleichzeitig auch eine Hilfe sein, Leben zu retten, wenn Frauen sie zum Anstoß nehmen, entsprechende Vorsorgeuntersuchungen in Anspruch zu nehmen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">So ist die Statue in gewisser Weise ein Bild des Todes, das den Tod entwaffnet und letztlich zu einem Bild des Lebens wird.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Nun wäre es unpassend, diese Statue in ihrer Funktion und Bedeutung unmittelbar mit Kreuzesdarstellungen vergleichen zu wollen. Und doch gibt es Berührungspunkte, die unübersehbar sind. Auch an Kreuzesdarstellungen nehmen einige Menschen ja Anstoß und fragen sich, warum ein solches Bild des Todes im öffentlichen Raum sichtbar sein sollte. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Aber auch hier geht es am Ende eben nicht darum, vor dem Tod zu erstarren, sondern darum, dass Jesus Christus den Tod entwaffnet hat &#8211; und das in einer noch viel grundsätzlicheren Weise. Und wer sich von diesem Bild des Gekreuzigten berühren lässt, wer wahrnimmt, dass es in uns Menschen eine Krankheit der Gottentfremdung gibt, die geheilt werden kann und die von Christus geheilt worden ist, der findet in ihm eben auch zu neuem, zu ewigem Leben.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Jesus Christus, <strong>»der unsre Sünden selbst hinaufgetragen hat an seinem Leibe auf das Holz, damit wir, den Sünden abgestorben, der Gerechtigkeit leben. Durch seine Wunden seid ihr heil geworden.«</strong> (1. Petrus 2,24, Lutherbibel 2017, © Dt. Bibelgesellschaft).</p>



<p class="has-text-align-right wp-block-paragraph"><em>Christoph Barnbrock</em></p>



<p class="wp-block-paragraph"></p>
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		<title>Er lebt</title>
		<link>https://team-gott.de/august-2026/er-lebt/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 30 Aug 2026 01:05:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[August 2026]]></category>
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					<description><![CDATA[In diesen Tagen ist mit Dolly Parton eine der Größen der US-amerikanischen Country- und Pop-Musik gestorben. Sie gehörte nicht zu denen, von denen ich mir als Jugendlicher oder junger Erwachsener eine CD gekauft hätte. Trotzdem sind mir einige ihrer Lieder &#8211; wie etwa »Jolene« &#8211; vertraut. Gerade weil sie mir als Musikerin gar nicht so [&#8230;]]]></description>
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<p class="wp-block-paragraph">In diesen Tagen ist mit Dolly Parton eine der Größen der US-amerikanischen Country- und Pop-Musik gestorben. Sie gehörte nicht zu denen, von denen ich mir als Jugendlicher oder junger Erwachsener eine CD gekauft hätte. Trotzdem sind mir einige ihrer Lieder &#8211; wie etwa »<a href="https://youtu.be/GFPlF6rXnik?si=jp_FyUsHDoSH4Jfm">Jolene</a>« &#8211; vertraut.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Gerade weil sie mir als Musikerin gar nicht so nahe war, habe ich mich gewundert, was für eine große Resonanz ihr Tod sogar in Deutschland ausgelöst hat. Ihre Person  hat doch mehr Menschen auch hierzulande bewegt, als ich gedacht hätte.</p>



<p class="wp-block-paragraph">So habe ich es zum Anlass genommen, ein wenig genauer hinzuschauen, wer sie war und was sie so an Musik gemacht hat. Im Wahrnehmen ihres Lebens und ihres Schaffens habe ich dann entdeckt, dass es in ihrem Werk etliche ausdrücklich explizit religiöse Lieder gibt, dieses etwa:</p>



<figure class="wp-block-embed is-type-video is-provider-youtube wp-block-embed-youtube wp-embed-aspect-4-3 wp-has-aspect-ratio"><div class="wp-block-embed__wrapper">
<iframe  title="He&amp;apos;s Alive" width="500" height="375" src="https://www.youtube.com/embed/-vcxHxScOMw?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe>
</div></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Es ist eine lupenreine Nacherzählung der Ostergeschichte aus der Perspektive des Petrus nach <a href="https://www.bibleserver.com/LUT/Johannes20">Johannes 20</a>. Die erste Strophe beschreibt die Angst der Jünger hinter verschlossenen Türen: Werden die Soldaten sie am nächsten Tag womöglich finden und die Türen aufbrechen? </p>



<p class="wp-block-paragraph">In der zweiten Strophe hört das »Ich« des Liedes, also Petrus, dann in der Frühe des Morgens Geräusche am Tor. Ist es tatsächlich so weit? Sind die Soldaten gekommen, um sie zu holen?</p>



<p class="wp-block-paragraph">In der dritten Strophe klärt sich dann, dass es nur Maria war, die vor der Tür stand. Petrus und Johannes lassen sie hereinkommen &#8211; und Maria erzählt: Davon, dass der Leichnam nicht mehr da ist, dass er weggebracht sein muss &#8211; und dass der Stein vom Grab gerollt war.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die vierte Strophe berichtet schließlich vom Wettlauf der beiden genannten Jünger zum leeren Grab, der zunächst in Ratlosigkeit endet: <em>»And how or where they&#8217;d taken Him / Was more than I could tell« </em>(<em>»Und wie oder wohin sie ihn weggenommen hatten / überstieg das, was ich erklären konnte«</em>).</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die fünfte Strophe kontrastiert dann das Erleben der beiden Jünger angesichts des Ostergeschehens: <em>»John believed a miracle / But I just turned to go / Circumstance and speculation / Couldn&#8217;t lift me very high / Cause I&#8217;d seen them crucify Him / Then I saw Him die«</em> (<em>»Johannes glaubte an ein Wunder, / ich aber wandte mich einfach um, um zu gehen / Umstände und Spekulationen: / Das alles hat mich nicht beflügelt. / Denn ich hatte gesehen, wie er gekreuzigt wurde. / Und dann sah ich, wie er starb.«</em>)</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Niedergeschlagenheit ist dann auch der Grundton, der die sechste Strophe durchzieht, bevor es in der siebten und achten Strophe zur Begegnung mit Jesus hinter verschlossenen Türen kommt. Das Lied endet dann mit einem in Varianten immer wiederkehrenden jubelnden <em>»He&#8217;s alive«</em> (<em>»Er lebt!«</em>).</p>



<p class="wp-block-paragraph">Es ist schwer vorstellbar, dass im deutschen Kontext einer der Rock- oder Popstars eine solche Osternacherzählung auf eine seiner Platten aufnimmt. Und trotzdem erinnert eine solche populäre Nacherzählung der Ostergeschichte, wie sie Dolly Parton hier (in Aufnahme einer Vorlage von Don Francisco) vorgelegt hat, daran, dass die Auferstehungsbotschaft nicht einfach nur hinter Kirchenmauern gehört, sondern in die Welt hinaus erzählt und gesungen werden will. Und das Lied macht in seiner Erzählung deutlich, wie packend und überwältigend diese Erzählung immer wieder neu wirkt, gerade wenn wir sie noch einmal in neuen Worten und neuen Klängen hören.</p>



<p class="wp-block-paragraph">»Er lebt!« &#8211; Eine Gewissheit, die auch Dolly Parton im Sterben ein Trost gewesen sein mag &#8211; und jetzt für ihre Angehörigen.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>»Der Herr ist wahrhaftig auferstanden und dem Simon erschienen.«</strong> (Lukas 24,34, Lutherbibel 2017, © Dt. Bibelgesellschaft).</p>



<p class="has-text-align-right wp-block-paragraph"><em>Christoph Barnbrock</em></p>



<p class="wp-block-paragraph"></p>
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		<title>Jenseits</title>
		<link>https://team-gott.de/uncategorized/jenseits/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 29 Aug 2026 01:05:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[August 2026]]></category>
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		<category><![CDATA[Diesseits]]></category>
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					<description><![CDATA[Vor ein paar Tagen blieb ich beim Nachdenken in meinem Büro an einem Buch mit dem Titel »Jenseits« hängen. Wenn ich mich richtig erinnere, geht es in diesem Buch um verschiedene Jenseitsvorstellungen und wie sie sich im Laufe der Zeit verändert haben. Beim Weiterdenken ging es mir dann allerdings weniger um den Inhalt des Buches [&#8230;]]]></description>
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<p class="wp-block-paragraph">Vor ein paar Tagen blieb ich beim Nachdenken in meinem Büro an einem Buch mit dem Titel »Jenseits« hängen. Wenn ich mich richtig erinnere, geht es in diesem Buch um verschiedene Jenseitsvorstellungen und wie sie sich im Laufe der Zeit verändert haben.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Beim Weiterdenken ging es mir dann allerdings weniger um den Inhalt des Buches als um dieses merkwürdige Wort »Jenseits«. Eigentlich ist es ja schlicht und ergreifend eine Präposition: Die Kirche liegt jenseits der Bundesstraße. Oder: Das zu erreichen, liegt jenseits meiner Fähigkeiten. Damit drückt dieses Wort »jenseits« immer eine Distanz aus. Etwas ist nicht in der Nähe, also »diesseits« einer Grenze, sondern eben »jenseits«, durch etwas von mir getrennt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wenn Christinnen und Christen das substantivierte Wort »Jenseits« für den »Himmel«, das »ewige Leben« oder das »Reich Gottes« verwenden, dann ist die Grenze, die das »Diesseits« vom »Jenseits« trennt, offensichtlich der Tod. Und dieser ist ja auch tatsächlich der Einschnitt, der im Leben und Erleben von Menschen am tiefsten reicht und am schmerzlichsten erfahren wird. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Und spätestens wenn wir es im Leben schwer haben, wir mit Tod, Krankheit, Ängsten, Sorgen, wirtschaftlicher Not oder Streit zu tun haben, wird uns ja auch schmerzlich bewusst, dass es eine ganze Menge gibt, was wir im »Jenseits« gerne einmal hinter uns lassen würden. So gesehen funktioniert dieses Denken von »Diesseits« und »Jenseits«.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Was allerdings nicht funktioniert, ist, das »Jenseits« gewissermaßen zum Wohnort Gottes zu erklären: Ein Ort, weit entfernt von uns. Bei Gott und in Gott und mit Gott verschwimmen die Dimensionen von »Diesseits« und »Jenseits«. Er ist nicht fern &#8211; jenseits dieser Welt, sondern bei uns &#8211; diesseits. Wo Gott ist, bricht das »Jenseits« schon ins »Diesseits« hinein. Da ist mit einem Mal eine Brücke von hier nach dort zu sehen. Das neue Leben beginnt bereits im alten. Und die Erwartung des »Jenseits« weitet mein Hoffen und mein Glauben schon im »Diesseits«. Und so wird etwa die Überwindung des Todes, die deutlich jenseits aller meiner Möglichkeiten liegt, schon im Diesseits zu einer gewissen Hoffnung.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Jesus Christus spricht: <strong>»Wahrlich, wahrlich, ich sage euch: Es kommt die Stunde und ist schon jetzt, dass die Toten hören werden die Stimme des Sohnes Gottes, und die sie hören, die werden leben.«</strong> (Johannes 5,25, Lutherbibel 2017, © Dt. Bibelgesellschaft).</p>



<p class="has-text-align-right wp-block-paragraph"><em>Christoph Barnbrock</em></p>



<p class="wp-block-paragraph"></p>
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		<title>Tunnel</title>
		<link>https://team-gott.de/august-2026/tunnel/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 23 Aug 2026 01:05:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[August 2026]]></category>
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					<description><![CDATA[Ich bekenne: Ich bin &#8211; trotz allem &#8211; immer noch begeisterter und passionierter Bahnfahrer. Das hat vielerlei Gründe. Zum einen fühle ich mich in der Bahn sicherer als in den Unwägbarkeiten des Autoverkehrs, bei dem verantwortungslose Verkehrsteilnehmer und meine eigene Unkonzentriertheit immer auch eine gewisse Gefahr darstellen. Zum anderen genieße ich es, die Zeit des [&#8230;]]]></description>
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<p class="wp-block-paragraph">Ich bekenne: Ich bin &#8211; trotz allem &#8211; immer noch begeisterter und passionierter Bahnfahrer. Das hat vielerlei Gründe. Zum einen fühle ich mich in der Bahn sicherer als in den Unwägbarkeiten des Autoverkehrs, bei dem verantwortungslose Verkehrsteilnehmer und meine eigene Unkonzentriertheit immer auch eine gewisse Gefahr darstellen. Zum anderen genieße ich es, die Zeit des Unterwegssein zu nutzen: zum Lesen, zum Arbeiten, zum Dösen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Aber darüber hinaus fasziniert mich auch das technische Geschehen. Was für eine Leistung, so viele Menschen gleichzeitig und in solcher Geschwindigkeit von A nach B zu bringen! Bei Aufenthalten in den USA habe ich immer wieder darüber gestaunt, wie lang Züge auch sein können. Da steht man an einem Bahnübergang und wartet Minuten, bis ein Güterzug endlich diese Stelle passiert hat. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Fahren solche Züge durch einen Tunnel, dann ist es unweigerlich so, dass der Kopf des Zuges längst schon den Tunnel verlassen hat, wenn sein Hauptteil noch im Tunnel steckt und die letzten Waggons vielleicht noch nicht einmal in den Tunnel hineingefahren sind.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ich verbinde diese Erfahrung immer wieder mit dem Osterlied von Paul Gerhardt, in dem es in den letzten Strophen heißt: <em>»Ich hang und bleib auch hangen / an Christus als ein Glied; / wo mein Haupt durch ist gangen, / da nimmt er mich auch mit.«</em> (ELKG² 453,7 | EG 112,7). </p>



<p class="wp-block-paragraph">Hier wird ein ganz ähnliches Bild verwendet, wie ich es vom Zug und dem Tunnel kenne: Der erste Teil, Christus, ist schon durch den Tod hindurch in einem neuen Leben. Und diejenigen, die im Glauben an ihm dranhängen, werden dort auch hinkommen &#8211; so gewiss die letzten Waggons eines Zugs auch auf die andere Seite des Tunnels gelangen werden, wenn die Lok dort angekommen ist und weiterfährt. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Noch bin ich diesseits des Tunnels. Zugleich bin und bleibe ich verbunden mit denen, die schon durch den Tunnel des Todes hindurch sind &#8211; vor allem aber mit Christus, der den ganzen Zug von der einen auf die andere Seite bringt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Jesus Christus spricht: <strong>»Vater, ich will, dass, wo ich bin, auch die bei mir seien, die du mir gegeben hast, damit sie meine Herrlichkeit sehen, die du mir gegeben hast; denn du hast mich geliebt, ehe die Welt gegründet war.«</strong> (Johannes 17,24, Lutherbibel 2017, © Dt. Bibelgesellschaft).</p>



<p class="has-text-align-right wp-block-paragraph"><em>Christoph Barnbrock</em></p>
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		<title>Dunstabzugshaube</title>
		<link>https://team-gott.de/august-2026/dunstabzugshaube/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 18 Aug 2026 01:05:00 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Von meinem Platz am Esstisch in unserem kombinierten Esszimmer-Küchen-Bereich habe ich auch einen Blick auf das Küchenfenster. Allerdings ist der Winkel so, dass ich nicht sehen kann, ob jemand auf dem dort verlaufenden Weg zum Haus geht oder sich vom Haus entfernt. Faszinierend ist, dass ich trotzdem mitbekomme, wenn jemand auf diesem Weg zum/vom Haus [&#8230;]]]></description>
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<p class="wp-block-paragraph">Von meinem Platz am Esstisch in unserem kombinierten Esszimmer-Küchen-Bereich habe ich auch einen Blick auf das Küchenfenster. Allerdings ist der Winkel so, dass ich nicht sehen kann, ob jemand auf dem dort verlaufenden Weg zum Haus geht oder sich vom Haus entfernt. Faszinierend ist, dass ich trotzdem mitbekomme, wenn jemand auf diesem Weg zum/vom Haus unterwegs ist. Denn dann bewegt sich ein Schatten über unsere Dunstabzugshaube, die ich von meinem Platz ebenfalls im Blick habe. Ein spannendes Phänomen: Ich sehe nicht und sehe doch.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Frage danach, ob und wie sich Gott sehen lässt, hat Menschen zu allen Zeiten umgetrieben. Am deutlichsten vielleicht ausgedrückt in der Bitte des Mose: <strong>»Lass mich deine Herrlichkeit sehen!«</strong> (2. Mose 33,18, Lutherbibel 2017, © Dt. Bibelgesellschaft). </p>



<p class="wp-block-paragraph">Gott wiederum antwortet ihm darauf: <strong>»Siehe, es ist ein Raum bei mir, da sollst du auf dem Fels stehen. Wenn dann meine Herrlichkeit vorübergeht, will ich dich in die Felskluft stellen und meine Hand über dir halten, bis ich vorübergegangen bin. Dann will ich meine Hand von dir tun, und du darfst hinter mir her sehen; aber mein Angesicht kann man nicht sehen.«</strong> (2. Mose 33,21–23)</p>



<p class="wp-block-paragraph">Es gehört zu den schnell vergessenen Aspekten des Glaubens, dass Gott eben in seiner Göttlichkeit und Heiligkeit an sich so anders ist als wir Menschen, dass eine unmittelbare Begegnung gar nicht so einfach möglich ist. Umso kostbarer ist es, dass Gott in Jesus Christus tatsächlich sein Angesicht gezeigt hat, dass der nahbar geworden ist und durch Jesu Tod und Auferstehung den Weg eröffnet hat, dass auch wir den Vater einmal werden von Angesicht zu Angesicht sehen können.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Bis dahin bleibt allerdings auch uns, dass wir Gott &#8211; wie Mose &#8211; vor allem hinterherschauen können oder &#8211; im Bild von der Dunstabzugshaube gesprochen &#8211; seine Präsenz indirekt wahrnehmen: Indem wir in der Bibel davon hören und lesen, was andere Menschen mit Gott erlebt haben oder indem wir rückblickend in unserem Leben etwas davon ausmachen, wie Gott uns wunderbar geführt hat. Ja, wir können ihn nicht unmittelbar sehen &#8211; es heißt aber nicht, dass wir gar nicht wahrnehmen könnten, dass er da ist und in unserem Leben so viel Gutes bewegt. Ganz im Gegenteil!</p>



<p class="has-text-align-right wp-block-paragraph"><em>Christoph Barnbrock </em></p>



<p class="wp-block-paragraph"></p>
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		<title>Passwort</title>
		<link>https://team-gott.de/mai-2026/passwort/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 21 May 2026 01:05:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Mai 2026]]></category>
		<category><![CDATA[Auferstehung]]></category>
		<category><![CDATA[Basics]]></category>
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		<category><![CDATA[Passwort]]></category>
		<category><![CDATA[Theologie]]></category>
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					<description><![CDATA[Zu den komplexeren Herausforderungen der Gegenwart gehört die Vergabe von und das Umgehen mit Passwörtern. Wir kennen die Vorgaben. Es darf nicht zu kurz sein, soll Groß- und Kleinschreibung enthalten, gerne auch Sonderzeichen. Passwörter sollen sich nach Möglichkeit nicht wiederholen. So ganz ideal ist Aufschreiben eigentlich auch nicht. Ja, wie denn? &#8211; Wie soll ich [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Zu den komplexeren Herausforderungen der Gegenwart gehört die Vergabe von und das Umgehen mit Passwörtern. Wir kennen die Vorgaben. Es darf nicht zu kurz sein, soll Groß- und Kleinschreibung enthalten, gerne auch Sonderzeichen. Passwörter sollen sich nach Möglichkeit nicht wiederholen. So ganz ideal ist Aufschreiben eigentlich auch nicht. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Ja, wie denn? &#8211; Wie soll ich mir Dutzende von komplexen Passwörtern merken und dann auch noch wissen, welches Passwort für welchen Zweck ist? Es ist ein nahezu hoffnungsloses Unterfangen. Passwortmanager erleichtern inzwischen das Ganze. Allerdings stellt sich auch an dieser Stelle die Sicherheitsfrage. Irgendwie ist es komplex &#8211; und auch unerfreulich. Und gleichzeitig geht wohl (noch?) kein Weg an Passwörtern vorbei &#8211; zumindest als <em>ein </em>Mittel, um nachzuweisen, dass ich tatsächlich berechtigt bin, Zugang zu einem bestimmten Bereich zu erhalten.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Theologie hat sich in den letzten Jahrhunderten und Jahrtausenden ebenfalls zu einem komplexen Phänomen entwickelt &#8211; und auch das wahrscheinlich unausweichlich. Die Rede von Gott will immer wieder vor alten und neuen Herausforderungen verantwortet werden. Und so sind Kilometer an Bücherregalplatz mit Überlegungen und Gedanken gefüllt worden. Und manch einer könnte auf die Idee kommen, dass die ganze Geschichte unglaublich komplex ist &#8211; womöglich zu kompliziert für die »Normalchristen«.</p>



<p class="wp-block-paragraph">An der Stelle empfinde ich diese Kurzzusammenfassung des Apostels Paulus als unglaublich hilfreich und tröstlich:</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>»Denn wenn du mit deinem Munde bekennst, dass&nbsp;Jesus&nbsp;der&nbsp;Herr ist, und glaubst in deinem Herzen, dass ihn Gott von den Toten auferweckt hat, so wirst du gerettet.«</strong> (Römer 10,9, Lutherbibel 2017, © Dt. Bibelgesellschaft).</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das ist nun tatsächlich einfacher als jede Anleitung zur Erstellung eines Passworts. »JesusistHerr« als Universalpasswort unseres Christenlebens. Das Bekenntnis, dass er Herr der Welt und auch meines Lebens ist und auch das im Griff hat, was mir immer wieder aus den Händen zu gleiten droht. Und auf der anderen Seite das fröhliche Gottvertrauen, dass Gott ihn tatsächlich von den Toten auferweckt hat und damit der Tod besiegt ist. Darauf kommt es im Kern an &#8211; auf nichts sonst. Wie schön, wenn es auch mal einfach und nicht immer nur kompliziert geht!</p>



<p class="has-text-align-right wp-block-paragraph"><em>Christoph Barnbrock</em></p>
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		<title>Mit Zeitung baden</title>
		<link>https://team-gott.de/april-2026/mit-zeitung-baden/</link>
		
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		<pubDate>Sun, 26 Apr 2026 01:05:00 +0000</pubDate>
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		<category><![CDATA[Totes Meer]]></category>
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					<description><![CDATA[Zu den besonders beeindruckenden Orten, an die man in dieser Welt reisen kann, gehört definitiv das Tote Meer. Es ist der See, dessen Oberfläche am weitesten unter dem Meeresspiegel, also Normal-Null liegt. Und sein Salzgehalt ist rund 10x so hoch wie beim Mittelmeer in der Nachbarschaft. Heute ist das Tote Meer als Wellnessoase beliebt. Für [&#8230;]]]></description>
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<p class="wp-block-paragraph">Zu den besonders beeindruckenden Orten, an die man in dieser Welt reisen kann, gehört definitiv das Tote Meer. Es ist der See, dessen Oberfläche am weitesten unter dem Meeresspiegel, also Normal-Null liegt. Und sein Salzgehalt ist rund 10x so hoch wie beim Mittelmeer in der Nachbarschaft. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Heute ist das Tote Meer als Wellnessoase beliebt. Für viele Touristen ist dort nicht zuletzt ein Foto Pflicht, das einen mit Zeitung in der Hand beim Baden zeigt. Schon verrückt!</p>



<p class="wp-block-paragraph">Auch wenn das Treiben rund ums Tote Meer heute eher von Freizeitvibes und Entspannung geprägt ist, kann dies doch nicht darüber hinwegtäuschen, dass das Tote Meer ein lebensfeindlicher Ort ist. Entsprechend wird empfohlen, nicht länger als 15 bis 20 Minuten im Wasser zu bleiben &#8211; nicht zuletzt auch deswegen, weil der Salzgehalt des Wassers die Haut austrocknet. Kleine Verletzungen brennen ausgesprochen schmerzhaft. Und Fische haben in diesem Gewässer keine Überlebenschance.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Nun ist das Tote Meer allerdings eine bedrohte Touristenattraktion, weil der Wasserspiegel jedes Jahr um rund einen Meter sinkt. Ganz austrocknen wird das Tote Meer wohl nicht, aber irgendwann wird es wohl eher eine dickflüssige Suppe darstellen als einen Binnensee, der zum Baden einlädt. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Mit Augenzwinkern ließe sich außerdem sagen, dass das Tote Meer noch aus einem anderen Grund »bedroht« ist. Denn der Prophet Hesekiel beschreibt in einer seiner Visionen, wie von einem neuen Tempel ein Wasserstrom ausgeht, der die trockene Landschaft um Jerusalem herum belebt und auch das Tote Meer zu einem »Lebendigen Meer« machen wird:</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>»Dies Wasser fließt hinaus in das östliche Gebiet und weiter hinab zum Jordantal und mündet ins Tote Meer. Und wenn es ins Meer fließt, soll dessen Wasser gesund werden, und alles, was darin lebt und webt, wohin der Strom kommt, das soll leben. Und es soll sehr viele Fische dort geben, wenn dieses Wasser dorthin kommt; und alles soll gesund werden und leben, wohin dieser Strom kommt.«</strong> (Hesekiel 47,8f., Lutherbibel 2017, © Dt. Bibelgesellschaft). </p>



<p class="wp-block-paragraph">Was für ein starkes österliches Bild, dass ein lebensfeindlicher Ort plötzlich zum Lebensraum wird! Eine tröstliche Hoffnung, dass Gott vor allem mit und seit der Auferstehung Jesu da neues Leben schafft, wo wir nur Tod entdecken können. Er ist der neue Tempel, von dem aus das lebensspendende Wasser fließt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Kleiner Funfact am Rande: Nun hat der Salzgehalt des Toten Meers ja durchaus auch etwas Gutes. Für die Menschen damals war das Tote Meer zum Beispiel eine wichtige Quelle zum Gewinnen von Salz, das nicht nur als Gewürz, sondern auch zum Konservieren wichtig war. Bedeutete die Vision des Hesekiel also, dass das alles verloren ging? Selbst daran ist in der neuen Heilszeit gedacht:</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>»Aber die Teiche und Lachen daneben werden nicht gesund werden, sondern man soll daraus Salz gewinnen.«</strong> (Hesekiel 47,11).</p>



<p class="wp-block-paragraph">So gehen die große Heilsperspektive und die praktische Fürsorge für das Jetzt und Hier in diesen Bibelworten Hand in Hand.</p>



<p class="has-text-align-right wp-block-paragraph"><em>Christoph Barnbrock</em></p>
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		<title>Seife?</title>
		<link>https://team-gott.de/april-2026/seife/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 25 Apr 2026 01:05:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[April 2026]]></category>
		<category><![CDATA[Abwaschen]]></category>
		<category><![CDATA[Auferstehung]]></category>
		<category><![CDATA[Heiliger Geist]]></category>
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		<category><![CDATA[Seife]]></category>
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					<description><![CDATA[Eines der Bücher, die wir unseren Kindern vorgelesen haben, war: »Zum Taufen nimmt man Wasser ohne Seife«. Ein Buch, das sich aus Kinderperspektive dem Phänomen Taufe annähert und dabei mit Augenzwinkern auch Sorgen und Befürchtungen von Kindern auf (dass es dabei in den Augen brennen könnte wie beim Haarewaschen). Ja, Taufen ist ein besonderes Waschen [&#8230;]]]></description>
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<p class="wp-block-paragraph">Eines der Bücher, die wir unseren Kindern vorgelesen haben, war: »<a href="https://www.thienemann.de/produkt/zum-taufen-nimmt-man-wasser-ohne-seife-isbn-978-3-522-30528-0">Zum Taufen nimmt man Wasser ohne Seife</a>«. Ein Buch, das sich aus Kinderperspektive dem Phänomen Taufe annähert und dabei mit Augenzwinkern auch Sorgen und Befürchtungen von Kindern auf (dass es dabei in den Augen brennen könnte wie beim Haarewaschen).</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ja, Taufen ist ein besonderes Waschen &#8211; und Seife ist tatsächlich nicht nötig. Und zugleich ist die Taufe ja auch ein vielfältiges Geschehen. Es geht nicht nur darum, dass hier etwas abgewaschen wird &#8211; in diesem Fall das, was zwischen uns und Gott steht: die Sünde. Sondern wie das Wasser in einer Gießkanne, mit der wir im Frühling die blühenden Blumen und Bäume wässern, schenkt die Taufe neues Leben. Oder wie das Wasser, das wir uns nach einer langen Wanderung ins Gesicht schütten, um die müden Lebensgeister zu reaktivieren, schenkt uns dieses Wasser den Heiligen Geist, der uns begabt und belebt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Dabei ist die Taufe immer auch etwas anderes und geistlich erkennbar auch mehr als das, was die menschliche Vergleichshandlung ist. Sie ist eben nicht »nur« Waschen mit »Wasser ohne Seife«.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Und doch können all diese Handlungen für uns zur Tauferinnerung werden: Das Händewaschen (gerne mit Seife), die Zeit unter der Dusche, das Blumengießen im Garten oder das ins Wasser gespritzte Gesicht nach einer Wanderung. Denn auch unsere Taufe ist ja nicht etwas völlig Exotisches, sondern gehört mitten ins Leben, weil sie für mich als Christenmenschen den zentralen Haltepunkt meines Lebens darstellt. Wie gut, wenn der bei mir nicht in Vergessenheit gerät!</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>»Das ist ein Vorbild der Taufe, die jetzt auch euch rettet. Denn in ihr wird nicht der Schmutz vom Leib abgewaschen, sondern wir bitten Gott um ein gutes Gewissen, durch die Auferstehung Jesu Christi, welcher ist zur Rechten Gottes, aufgefahren gen Himmel, und es sind ihm untertan die Engel und die Gewalten und die Mächte.« </strong>(1. Petrus 3,21f., Lutherbibel 2017, © Dt. Bibelgesellschaft).</p>



<p class="has-text-align-right wp-block-paragraph"><em>Christoph Barnbrock</em></p>
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		<title>Chuck Norris trickst den Tod nicht aus</title>
		<link>https://team-gott.de/april-2026/chuck-norris-trickst-den-tod-nicht-aus/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 10 Apr 2026 01:05:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[April 2026]]></category>
		<category><![CDATA[Auferstehung]]></category>
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		<category><![CDATA[Chuck Norris]]></category>
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					<description><![CDATA[Der stärkste Mann der Welt ist tot. Am 19. März 2026 verstarb der Schauspieler Chuck Norris im Alter von 86 Jahren. Seine übermenschliche Stärke ist legendär und sorgt seit vielen Jahren für Schmunzeln. Ein paar Beispiele gefällig? &#8211; Wie viele Liegestütze schafft Chuck Norris? Alle.&#8211; Chuck Norris kann ein Feuer entfachen, indem er zwei Eiswürfel [&#8230;]]]></description>
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<p class="wp-block-paragraph">Der stärkste Mann der Welt ist tot. Am 19. März 2026 verstarb der Schauspieler Chuck Norris im Alter von 86 Jahren. Seine übermenschliche Stärke ist legendär und sorgt seit vielen Jahren für Schmunzeln. Ein paar Beispiele gefällig?</p>



<p class="wp-block-paragraph">&#8211; Wie viele Liegestütze schafft Chuck Norris? Alle.<br>&#8211; Chuck Norris kann ein Feuer entfachen, indem er zwei Eiswürfel aneinander reibt.<br>&#8211; Chuck Norris wurde von einer Schlange gebissen. Nach drei Tagen voller Schmerz starb die Schlange.<br>&#8211; Einige Leute tragen Superman-Schlafanzüge. Superman trägt Chuck-Norris-Schlafanzüge.<br>&#8211; Einmal wurde Chuck Norris auf Latein beleidigt. Seitdem gilt es als tote Sprache.<br>&#8211; Wie hört es sich an, wenn Chuck Norris angeln geht? — Du, Du und Du: rauskommen!<br>&#8211; Chuck Norris ist eigentlich schon vor 10 Jahren gestorben. Der Tod hatte bisher nur noch nicht den Mut, es ihm zu sagen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Zuerst wurde Chuck Norris als Kampfsportler bekannt, er war der erste US-Amerikaner, der einen schwarzen Gürtel in Taekwondo bekam. Durch seine Kampfsportkünste landete er in Hollywood. Nach kleineren Rollen wurde Norris in den 1980er- und 1990er-Jahren zu einem weltberühmten Actionfilmstar. Meistens spielte er den einsamen Gesetzeshüter, der mit Rückgrat und Roundhouse-Kick gegen das Böse kämpft. In den 2000er flaute seine Filmkarriere ab. Aber durch das Internet erreichte er mit den »Chuck-Norris-Witzen« nochmal ganz neue Berühmtheit. Junge Menschen, die seine Filme nie gesehen hatten, erzählten sich plötzlich von seinen außergewöhnlichen Fähigkeiten.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Norris selbst nahm diese Witze mit Augenzwinkern zur Kenntnis und konnte herzhaft über sich selbst lachen:</p>



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<p class="wp-block-paragraph">Ein Fun Fact über Chuck Norris wissen viele aber nicht: Er war gläubiger Christ und machte daraus kein Geheimnis. Immer wieder erzählte Norris in Interviews, dass nicht Taewando-Kenntnisse und Hollywood-Ruhm der Grund für seine Stärke sind, sondern sein Glauben an Gott. Von einer christlichen Mutter großgezogen, verlor er zunächst den Glauben aus dem Blick. Aber die Ehe mit seiner zweiten Frau Gena brachte ihn wieder näher zu Gott:&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph">»Ich war immer wütend, und hatte ein riesiges Loch in meinem Herzen. Nichts machte mich glücklich. Dann habe ich eine gottesfürchtige Frau geheiratet. Sie las zuhause jeden Morgen die Bibel. Nach einer Weile sagte sie zu mir: ›Möchtest du, dass ich es dir laut vorlese?‹ Ich setzte mich hin und sie fing an, jeden Morgen die Bibel laut zu lesen. Irgendwann sagte ich: ›Komm, lass mich auch lesen, und ich fing an, ihr laut vorzulesen.‹ Und dann war es so, als ob der Herr zu mir sagt: ›Chuck, es ist Zeit, nach Hause zu kommen. Und nun war war mein Herz wieder voll.‹« (<a href="https://www.pureflix.com/insider/actor-chuck-norris-christian-facts">https://www.pureflix.com/insider/actor-chuck-norris-christian-facts</a>)</p>



<p class="wp-block-paragraph">Was für eine Wendung! Der stärkste Mann der Welt hat sein Leben darauf gebaut, dass es tatsächlich noch jemanden gibt, der stärker ist als er. Er vertraute darauf, dass dieser Stärkere ihm Kraft gibt – im Leben und im Sterben. Mit diesem Wissen wird dieser letzte Chuck-Norris-Witz sogar noch besser:</p>



<p class="wp-block-paragraph">Chuck Norris trickst den Tod nicht aus. Er lässt ihn nur manchmal gewinnen, damit das Spiel interessant bleibt.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>»Ich vermag alles durch den, der mich mächtig macht.« </strong>(Philipper 4,13, Lutherbibel 2017, © Dt. Bibelgesellschaft).</p>



<p class="has-text-align-right wp-block-paragraph"><em>Simon Volkmar</em></p>
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		<title>Lagerfeuer</title>
		<link>https://team-gott.de/april-2026/lagerfeuer/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 06 Apr 2026 01:05:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[April 2026]]></category>
		<category><![CDATA[Auferstehung]]></category>
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					<description><![CDATA[Zu den Dingen, die ich besonders gerne mag, gehört es, am Lagerfeuer zu sitzen. Okay &#8211; über die Kleider, die danach noch Tage lang nach Rauch riechen, könnten wir noch diskutieren. Aber die Momente am Feuer sind es allemal Wert. Einfach da zu sitzen, sich vom Feuer wärmen zu lassen, dem Spiel der Flammen zuzusehen. [&#8230;]]]></description>
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<p class="wp-block-paragraph">Zu den Dingen, die ich besonders gerne mag, gehört es, am Lagerfeuer zu sitzen. Okay &#8211; über die Kleider, die danach noch Tage lang nach Rauch riechen, könnten wir noch diskutieren. Aber die Momente am Feuer sind es allemal Wert. Einfach da zu sitzen, sich vom Feuer wärmen zu lassen, dem Spiel der Flammen zuzusehen. Und dann ggf. auch noch etwas Leckeres über den Flammen zu garen. Herrlich! Da kann es Leib und Seele gutgehen. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Entsprechend spielt auch eine meiner liebsten Osterszenen an einem Lagerfreuer:</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>»Als sie [= die Jünger] nun an Land stiegen, sahen sie ein Kohlenfeuer am Boden und Fisch darauf und Brot. Spricht Jesus zu ihnen: Bringt von den Fischen, die ihr jetzt gefangen habt! [&#8230;] Kommt und haltet das Mahl! Niemand aber unter den Jüngern wagte, ihn zu fragen: Wer bist du? Denn sie wussten: Es ist der Herr. Da kommt Jesus und nimmt das Brot und gibt’s ihnen, desgleichen auch den Fisch.«</strong> (Johannes 21,9–13 i.A., Lutherbibel 2017, © Dt. Bibelgesellschaft). </p>



<p class="wp-block-paragraph">Besonders schön an dieser Ostererzählung finde ich die Fürsorge Jesu für seine Jünger &#8211; und zwar nicht nur für ihre Seelen, sondern auch für ihren Körper. Die Jünger waren die ganze Nacht an der Arbeit. Zunächst war es ein großer Reinfall gewesen, dann hatte ihnen Jesus einen reichen Fang geschenkt. Und trotzdem dürften sie nun »durch« gewesen sein. Eine Nacht voller Arbeit. Am Ende jetzt große Fischmassen, die nur mit großer Kraftanstrengung zu bewältigen waren. Ich stelle mir vor, wie es gegen Morgen nun auch neblig und feucht geworden ist. Ungemütlich. Ermüdend. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Und dann brennt da ein Lagerfeuer. Ein Ort, um sich aufzuwärmen. Fisch und Brot liegen schon darauf. Alles ist vorbereitet, um nach einer herausfordernden Arbeitsphase wieder Kraft schöpfen zu können: ein Ort voller Wärme, Nahrung, um etwas gegen den knurrenden Magen zu tun, um es sich gutgehen zu lassen. Und für all das schnipst Jesus nicht einfach einen Engel herbei, damit der diese Cateringaufgaben übernimmt, sondern er selbst, Jesus, sorgt so für seine Jünger. Leibsorge und Seelsorge gehören für ihn zusammen. Beides lässt sich nicht auseinanderreißen. Manchmal versorgt er die Seinen am Abendmahlstisch und manchmal eben auch am Lagerfeuer.</p>



<p class="has-text-align-right wp-block-paragraph"><em>Christoph Barnbrock</em></p>



<p class="wp-block-paragraph"></p>
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