<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?><rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	>

<channel>
	<title>Januar 2026 &#8211; Team Gott</title>
	<atom:link href="https://team-gott.de/category/januar-2026/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>https://team-gott.de</link>
	<description>Christliche Impulse für jeden Tag</description>
	<lastBuildDate>Sat, 31 Jan 2026 10:25:45 +0000</lastBuildDate>
	<language>de</language>
	<sy:updatePeriod>
	hourly	</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>
	1	</sy:updateFrequency>
	<generator>https://wordpress.org/?v=7.0.2</generator>

<image>
	<url>https://team-gott.de/wp-content/uploads/2025/12/cropped-Team-Gott-TShirt-32x32.png</url>
	<title>Januar 2026 &#8211; Team Gott</title>
	<link>https://team-gott.de</link>
	<width>32</width>
	<height>32</height>
</image> 
<site xmlns="com-wordpress:feed-additions:1">251306745</site>	<item>
		<title>Zahnarztlektionen: Konsequenzen</title>
		<link>https://team-gott.de/januar-2026/zahnarztlektionen-konsequenzen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 31 Jan 2026 01:05:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Januar 2026]]></category>
		<category><![CDATA[Abstreiten]]></category>
		<category><![CDATA[Freundlichkeit]]></category>
		<category><![CDATA[Gericht]]></category>
		<category><![CDATA[Gnade]]></category>
		<category><![CDATA[Jesus Christus]]></category>
		<category><![CDATA[Leugnen]]></category>
		<category><![CDATA[Rechenschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Schönreden]]></category>
		<category><![CDATA[Verantwortung]]></category>
		<category><![CDATA[Zahnarzt]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://team-gott.de/?p=387</guid>

					<description><![CDATA[Einer der Orte, an denen ich jenseits von Kirchen und Gemeindehäusern am meisten über geistliche Fragen nachdenke, ist die Zahnarztpraxis meines Vertrauens. Regelmäßig bin ich da zur Prophylaxe, zur Zahnreinigung oder eben dann, wenn Not am Mann ist und irgendwo etwas zu reparieren ist. Von allen Gelegenheiten bringt die Zahnreinigung die größten Herausforderungen mit sich [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Einer der Orte, an denen ich jenseits von Kirchen und Gemeindehäusern am meisten über geistliche Fragen nachdenke, ist die Zahnarztpraxis meines Vertrauens. Regelmäßig bin ich da zur Prophylaxe, zur Zahnreinigung oder eben dann, wenn Not am Mann ist und irgendwo etwas zu reparieren ist.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Von allen Gelegenheiten bringt die Zahnreinigung die größten Herausforderungen mit sich &#8211; weniger, weil es schmerzhaft wäre oder körperlich unangenehm (das nur sehr begrenzt), sondern vor allem, weil ich mich da ungeschminkt meinen eigenen Versäumnissen stellen muss. »Wie war das mit der Zahnseide?« &#8211; »Naja, schon immer mal wieder&#8230;« &#8211; »Das müssten Sie schon etwas regelmäßiger machen.« &#8211; »Ja, weiß ich&#8230;« &#8211; »Und diese Übergangsstellen, da müssten Sie auch etwas mehr investieren.« »Ja, weiß ich&#8230;«</p>



<p class="wp-block-paragraph">Seit etlichen Besuchen bei der Zahnreinigung weiß ich, dass es gar keinen Zweck hat, hier etwas vorzuspielen, was nicht stimmt. Bestimmte Verhaltensweisen (oder Nicht-Verhaltensweisen) bringen eben bestimmte Konsequenzen mit sich. Und was ich getan habe oder nicht getan habe, kommt unübersehbar ans Licht. Und Schönreden, Das-Gegenteil-Behaupten oder Abstreiten hilft da gar nicht. Es liegt ja doch alles auf der Hand (bzw. im Mund).</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wahrscheinlich denke ich selten so intensiv über das Jüngste Gericht nach wie da auf dem Zahnarztstuhl. Denn die Parallelen sind ja offensichtlich: Was ich tue oder eben auch nicht tue (aus welchen Gründen auch immer) wird sich zeigen. Mein Handeln oder Nicht-Handeln hat eben Konsequenzen &#8211; und es wäre dann auch albern, das dann abzustreiten, das Gegenteil zu behaupten oder irgendetwas schönzureden. Es wird ja doch alles völlig klar auf dem Tisch liegen. Erträglich ist das Ganze für mich nur deswegen, weil die Zahnreinigungskraft &#8211; trotz allem Ernst der Lage &#8211; ausgesprochen freundlich mit mir umgeht. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Wenn ich einmal für mein Leben Rechenschaft werde ablegen müssen, dann wäre auch da einiges zu nennen, was ich getan habe, was ich nicht hätte tun sollen, und einiges, was ich bleiben gelassen habe, wo ich dringend hätte aktiv werden sollen. Aber noch bevor all das im Einzelnen auf den Tisch kommt, tritt ebenfalls jemand freundlich an meine Seite: Jesus Christus. Und der sagt: »Das müssen wir jetzt gar nicht alles im Einzelnen hören. Die Konsequenzen habe <em>ich </em>getragen. Jetzt ist alles gut.« Und dann wird nicht nur die peinliche Befragung enden, sondern das, was durch mein Versagen kaputtgegangen ist, wird wieder heil werden. Was für wunderbare Aussichten!</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>»Denn wir müssen alle offenbar werden vor dem Richterstuhl Christi, auf dass ein jeder empfange nach dem, was er getan hat im Leib, es sei gut oder böse. [&#8230;] Gott war in Christus und versöhnte die Welt mit ihm selber und rechnete ihnen ihre Sünden nicht zu und hat unter uns aufgerichtet das Wort von der Versöhnung.« </strong>(2. Korinther 5,10.19, Lutherbibel 2017, © Dt. Bibelgesellschaft).</p>



<p class="has-text-align-right wp-block-paragraph"><em>Christoph Barnbrock</em></p>



<p class="wp-block-paragraph"></p>
]]></content:encoded>
					
		
		
		<post-id xmlns="com-wordpress:feed-additions:1">387</post-id>	</item>
		<item>
		<title>Langsamer und noch nicht fertig</title>
		<link>https://team-gott.de/januar-2026/langsamer-und-noch-nicht-fertig/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 30 Jan 2026 01:05:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Januar 2026]]></category>
		<category><![CDATA[Geduld]]></category>
		<category><![CDATA[Jesus Christus]]></category>
		<category><![CDATA[KI]]></category>
		<category><![CDATA[Kirche]]></category>
		<category><![CDATA[langsam]]></category>
		<category><![CDATA[Leiden]]></category>
		<category><![CDATA[unvollendet]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://team-gott.de/?p=383</guid>

					<description><![CDATA[Wenn es um Künstliche Intelligenz (KI) geht, dann steht im Normalfall ihre beeindruckende Leistungsfähigkeit im Vordergrund. Es scheint kaum etwas zu gaben, was sie nicht kann. Und angesichts dessen, wird die Frage immer drängender: Wozu ist eigentlich nur der Mensch eigentlich fähig? Wozu ist nur er in der Lage &#8211; und die KI (noch) nicht? [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Wenn es um Künstliche Intelligenz (KI) geht, dann steht im Normalfall ihre beeindruckende Leistungsfähigkeit im Vordergrund. Es scheint kaum etwas zu gaben, was sie nicht kann. Und angesichts dessen, wird die Frage immer drängender: Wozu ist eigentlich nur der Mensch eigentlich fähig? Wozu ist nur er in der Lage &#8211; und die KI (noch) nicht?</p>



<p class="wp-block-paragraph">Üblicherweise werden an dieser Stelle besondere Stärken menschlicher Fähigkeiten herausgehoben: Echte Kreativität etwa, Intuition, Einfühlungsvermögen, komplexe Problemlösung in unvorhergesehenen Situationen oder Nuancierungen. Na, immerhin etwas!</p>



<p class="wp-block-paragraph">Vor einer Weile habe ich einen <a href="https://www.1517.org/articles/artificial-intelligence-and-the-soul-of-the-church">Artikel</a> von Donovan Riley gelesen, der noch eine weitere Perspektive aufgetan hat: Dass nämlich vielleicht gerade das, was uns im Menschlichen mühsam erscheint, eine besondere Stärke darstellen könnte. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Langsamkeit etwa &#8211; in vielen Bereichen ein echter Wettbewerbsnachteil gegenüber der KI, manchmal auch nervtötend. Und doch gibt es Bereiche, in denen ich Geduld bewahren muss, damit etwas wachsen und reifen kann: etwa in der Landwirtschaft, wo das Getreide auf den Feldern wachsen muss und ich den Prozess nicht dadurch beschleunigen kann, dass ich an den ersten Halmen schon mal ziehe, um sie vermeintlich schneller wachsen zu lassen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Mit Rückschlägen umgehen &#8211; das ist nicht schön, das wünschen sich auch die wenigsten. Und die KI schert sich nicht darum, ob sie Fehler macht oder nicht. Und trotzdem formt gerade das auch unseren Charakter, hilft uns vielleicht auch gnädig mit denen umzugehen, die ebenfalls scheitern.</p>



<p class="wp-block-paragraph"> Ja, vielleicht ist es gerade das Langsame und Unvollendete, was auf längere Sicht das Besondere und das Wertvolle menschlichen Lebens ausmachen wird. Der genannte Artikel von Riley schließt mit den Worten (in eigener Übersetzung):  </p>



<p class="wp-block-paragraph">»Sie [= die Kirche] ist die Braut Christi. Noch immer im Entstehen begriffen, noch immer reifend, noch immer voller langsamer Wunder.<br>Und um derer willen, die die frohe Botschaft noch nicht gehört haben, lasst es [in ihr] langsam zugehen. Lasst es wahr sein. Lasst es Leib Christi sein: blutig, wild, real.«</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>»Werden wir aber bedrängt, so geschieht es euch zu Trost und Heil; werden wir getröstet, so geschieht es euch zum Trost, der sich wirksam erweist, wenn ihr mit Geduld dieselben Leiden ertragt, die auch wir leiden.« </strong>(2. Korinther 1,6, Lutherübersetzung, © Dt. Bibelgesellschaft)</p>



<p class="has-text-align-right wp-block-paragraph"><em>Christoph Barnbrock</em></p>
]]></content:encoded>
					
		
		
		<post-id xmlns="com-wordpress:feed-additions:1">383</post-id>	</item>
		<item>
		<title>Absichtsloser Jubel</title>
		<link>https://team-gott.de/januar-2026/absichtsloser-jubel/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 29 Jan 2026 01:05:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Januar 2026]]></category>
		<category><![CDATA[Begeisterung]]></category>
		<category><![CDATA[Bitte]]></category>
		<category><![CDATA[Dank]]></category>
		<category><![CDATA[Gebet]]></category>
		<category><![CDATA[Jubel]]></category>
		<category><![CDATA[Klage]]></category>
		<category><![CDATA[Taizé]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://team-gott.de/?p=375</guid>

					<description><![CDATA[In vielerlei Hinsicht agieren wir in unserem Leben absichtsvoll. Wir stellen uns morgens einen Wecker, um rechtzeitig aufzustehen und um dann pünktlich in der Schule, im Hörsaal oder bei der Arbeit zu sein. Wir schreiben E-Mails, um etwas mit anderen zu klären. Wir rufen bei jemandem an, um ihn oder sie um einen Gefallen zu [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">In vielerlei Hinsicht agieren wir in unserem Leben absichtsvoll. Wir stellen uns morgens einen Wecker, um rechtzeitig aufzustehen und um dann pünktlich in der Schule, im Hörsaal oder bei der Arbeit zu sein. Wir schreiben E-Mails, um etwas mit anderen zu klären. Wir rufen bei jemandem an, um ihn oder sie um einen Gefallen zu bitten. Wir arbeiten, um Geld zu verdienen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Im Reden mit Gott gibt es auch Sprachformen, die jedenfalls den Anschein erwecken, als würden wir reden, um etwas zu erreichen. Da bitten Menschen Gott, um ihn dazu zu bewegen, eine Bitte zu erfüllen. Oder andere klagen Gott ihr Leid, damit er nicht länger über unsre Not hinwegsieht. Oder noch anders: Wir danken Gott für das, was er uns schenkt, damit wir nicht achtlos über diese Gaben hinweggehen und/oder Gott etwas von unserer Freude hört.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Nun ließe sich schon da darüber streiten, ob das »damit« und »um zu« tatsächlich die allerbeste Motivation für Bitte, Dank und Klage Gott gegenüber ist. Aber es gibt auf jeden Fall eine Sprachform des christlichen Glaubens, die nicht in dieses Muster der »Verzweckung« passt: Und das ist das Lob, der absichtslose Jubel, in dem sich einfach das Glück und die Begeisterung Bahn brechen, dass wir es gut haben mit Gott. Ich will mit solchem Lob nichts erreichen, sondern hier dringt einfach absichtslos das an die Oberfläche, was Gott an Liebe und Vertrauen ihm gegenüber in mich hineingelegt hat.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Eins meiner liebsten Loblieder ist »Cantarei ao Senhor« aus der Kommunität von Taizé, übersetzt in etwa: »Ich werde dem Herrn singen, solange ich lebe, / ich werde meinen Gott preisen, solange ich existiere, / in ihm finde ich meine Freude.«</p>



<figure class="wp-block-embed is-type-video is-provider-youtube wp-block-embed-youtube wp-embed-aspect-4-3 wp-has-aspect-ratio"><div class="wp-block-embed__wrapper">
<iframe  title="Cantarei ao Senhor" width="500" height="375" src="https://www.youtube.com/embed/HBQkgtySUQM?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe>
</div></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Faszinierend finde ich daran, dass in jeder Wiederholung wieder neu der Jubel anschwillt und zum Ende hin wieder ruhiger, etwas zurückhaltender wird. Denn auch das ist ja wahr: Im Leben mit Gott gibt es die Zeiten, wo ich meine Freude einfach so herausschreien möchte, und dann auch wieder solche Tage und Wochen, in denen Freude und Jubel nicht verschwunden sind, aber doch zurückhaltender werden &#8211; weil sich anderes auch noch auf die Seele und das Herz legt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Und gleichzeitig kann ich selbst, wenn mein Jubel verhaltener und ruhiger ist, einstimmen in den Jubel der anderen. Ihre Stimmen tragen mich und mein Lob, reißen mich manchmal auch mit. Und in anderen Zeiten wird es mein Lob sein, das andere trägt, wenn es ihnen schwer fällt, absichtslos zu jubeln.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>»Ich will dem HERRN singen&nbsp;mein Leben lang und meinen Gott loben, solange&nbsp;ich&nbsp;bin.«</strong> (Psalm 104,33, Lutherübersetzung 2017, © Dt. Bibelgesellschaft)</p>



<p class="has-text-align-right wp-block-paragraph"><em>Christoph Barnbrock</em></p>
]]></content:encoded>
					
		
		
		<post-id xmlns="com-wordpress:feed-additions:1">375</post-id>	</item>
		<item>
		<title>Kleine Momente des Glücks</title>
		<link>https://team-gott.de/januar-2026/kleine-momente-des-gluecks/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 28 Jan 2026 01:05:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Januar 2026]]></category>
		<category><![CDATA[Bergpredigt]]></category>
		<category><![CDATA[Dankbarkeit]]></category>
		<category><![CDATA[Glück]]></category>
		<category><![CDATA[Jesus Christus]]></category>
		<category><![CDATA[Kilimandscharo]]></category>
		<category><![CDATA[Kreativität]]></category>
		<category><![CDATA[Leben]]></category>
		<category><![CDATA[Lilien]]></category>
		<category><![CDATA[Mittagsschlaf]]></category>
		<category><![CDATA[Privileg]]></category>
		<category><![CDATA[Salomo]]></category>
		<category><![CDATA[Schöpfung]]></category>
		<category><![CDATA[Wahrnehmung]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://team-gott.de/?p=369</guid>

					<description><![CDATA[Zu Weihnachten haben wir das Buch »Das ist das Leben« der französischen Soziologin Françoise Héritier geschenkt bekommen. In briefartigem Stil trägt sie dabei Aspekte des Lebens zusammen, die das Leben so lebenswert machen. Dabei erzielt das Buch dadurch seine Wirkung, dass es kleine Momente des Glücks in Worte fasst und damit überhaupt erst über die [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Zu Weihnachten haben wir das Buch »<a href="https://www.penguin.de/buecher/fran%C3%A7oise-h%C3%A9ritier-das-ist-das-leben-/buch/9783328602620">Das ist das Leben</a>« der französischen Soziologin Françoise Héritier geschenkt bekommen. In briefartigem Stil trägt sie dabei Aspekte des Lebens zusammen, die das Leben so lebenswert machen. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Dabei erzielt das Buch dadurch seine Wirkung, dass es kleine Momente des Glücks in Worte fasst und damit überhaupt erst über die Wahrnehmungsschwelle hebt. »Einen Schlüsselbund in die Luft werfen.« (24). Ja, darauf muss man erst einmal kommen, dass das ein kleiner, glücksgefüllter Moment sein könnte. Aber jetzt, wo sie es so schreibt: Stimmt &#8211; ich kann das Gefühl nachempfinden. Und ich sollte es mal wieder tun!</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das andere, was die Wirkung des Buches ausmacht, ist die wahrzunehmende Überfülle dessen, was sich, wenn man denn erst einmal hinschaut, an Glück in einem Leben finden lässt. Fast jede Zeile enthält einen möglichen Glücksmoment &#8211; oder vielleicht ist »Glück« auch nur bedingt das richtige Wort &#8211; vielleicht ist es eher »erfülltes Leben«. So lese ich vom Wert des »Mittagsschlaf[s] im Schatten« (15), nehme ich wahr, dass es etwas Besonderes sein kann, »[t]raurig [zu] werden, weil die Kieselsteine beim Trocknen ihre schönen Farben verlieren« (41), oder ich kann das ehrfürchtige Staunen der Autorin nachempfinden, wenn sie ihrer Liste anfügt: »Von Weitem den Kilimandscharo oder den Fujiyama sehen.« (31)</p>



<p class="wp-block-paragraph">Und so mischen sich in den nahezu unbegrenzten Aufzählungen ganz kleine Glücksmomente mit den Erfahrungen, die viele Menschen &#8211; wenn überhaupt &#8211; nur einmal in ihrem Leben machen. Und gerade weil alles so bunt miteinander gemischt ist, wird umso deutlicher: Am Ende kommt es nicht auf das eine beeindruckende Erlebnis in meinem Leben an, das mich dann womöglich glücklich macht. Sondern ich erkenne: Das erfüllte Leben, das Lebensglück, das Gute wohnen auch in den vielen kleinen Möglichkeiten, die ich jederzeit habe. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Ohne jetzt das Schwere im Leben kleinreden zu wollen, lässt mich dieses Buch doch entdecken, in wie vielen Details ich im Leben beschenkt bin, wie reich es ist, was es für ein Privileg ist zu leben. Und zugleich nehme ich wahr, dass ich allzu oft Tomaten auf den Augen habe und nicht entdecke, wie schön die vielen kleinen Momente des Lebens sind.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Als Christ kann ich in all dem etwas von Gottes verspielter und liebevoller Kreativität entdecken, in der er diese Welt und mich und mein Leben geschaffen hat. Über die (scheinbar) großen Sorgen übersehe ich so schnell die vielen kleinen und großen Glücksmomente erfüllten Lebens.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Es ist vielleicht mal wieder Zeit dafür, mich von Jesus Christus selbst an die Schönheit im Kleinen und Unscheinbaren erinnern zu lassen: <strong>»Schaut die Lilien auf dem Feld an, wie sie wachsen: Sie arbeiten nicht, auch spinnen sie nicht. Ich sage euch, dass auch Salomo in aller seiner Herrlichkeit nicht gekleidet gewesen ist wie eine von ihnen.«</strong> (Matthäus 6,28f., Lutherbibel 2017, © Dt. Bibelgesellschaft). Und wenn ich mit der Dankbarkeit über die Pracht und Schönheit der Lilien fertig bin, die Gott so schön gekleidet hat, mache ich einfach im dankbaren Staunen über all das weiter, was Françoise Héritier in ihrem Buch benennt.</p>



<p class="has-text-align-right wp-block-paragraph"><em>Christoph Barnbrock</em></p>



<p class="wp-block-paragraph"></p>
]]></content:encoded>
					
		
		
		<post-id xmlns="com-wordpress:feed-additions:1">369</post-id>	</item>
		<item>
		<title>Gottes »Easter Eggs«</title>
		<link>https://team-gott.de/januar-2026/gottes-easter-eggs/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 27 Jan 2026 01:05:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Januar 2026]]></category>
		<category><![CDATA[Altes Testament]]></category>
		<category><![CDATA[Bibel]]></category>
		<category><![CDATA[Easter Egg]]></category>
		<category><![CDATA[Hermeneutik]]></category>
		<category><![CDATA[Jesus Christus]]></category>
		<category><![CDATA[Jona]]></category>
		<category><![CDATA[Ostern]]></category>
		<category><![CDATA[Taylor Swift]]></category>
		<category><![CDATA[Typologie]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://team-gott.de/?p=363</guid>

					<description><![CDATA[In unserer Zeit gilt Taylor Swift als die große Meisterin der »Easter Eggs«. Immer wieder »versteckt« sie Andeutungen und Hinweise in ihren Alben und Musikvideos. Und für die »Swifties« ist es inzwischen ein richtiger Sport geworden, solche »Easter Eggs« aufzuspüren und Bezüge zu entwickeln und herzustellen. Ich weiß nicht, ob es irgendeinen Künstler gibt, der [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">In unserer Zeit gilt Taylor Swift als die große Meisterin der »Easter Eggs«. Immer wieder »versteckt« sie Andeutungen und Hinweise in ihren Alben und Musikvideos. Und für die »Swifties« ist es inzwischen ein richtiger Sport geworden, solche »Easter Eggs« aufzuspüren und Bezüge zu entwickeln und herzustellen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ich weiß nicht, ob es irgendeinen Künstler gibt, der das in unserer Zeit ähnlich intensiv betreibt wie Taylor Swift. Aber ich bin fest überzeugt davon, dass Gott in der Bibel ein mindestens ebenso passionierter »Easter Egg«-Verstecker ist. Immer wieder lassen sich im Alten Testament etwa Verse in einer doppelten Weise verstehen. Oft haben sie eine erkennbare Aussage in ihrem historischen Kontext und verweisen dann doch auch über sich hinaus auf Jesus Christus &#8211; »Easter Eggs« eben.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ein Beispiel ist etwa die Erzählung des Prophets Jona, der vor Gottes Auftrag flieht, dann ins Meer geworfen wird, von einem großen Fisch verschluckt wird, bevor er wieder ausgespuckt wird und seinen Auftrag erfüllt. Diese Geschichte ist an für sich stimmig, lässt sich gut und spannend lesen und hat ein offenes Ende, das zum Weiterdenken und Nachdenken einlädt. Und gleichzeitig beinhaltet diese Erzählung mindestens ein »Easter Egg«. Denn Jona war nicht einen, nicht zwei und nicht vier Tage im Bauch des Fisches, sondern drei. Und die informierten »Christ-ies« müssen nicht lange nachdenken: Hey, das ist doch ein »Easter Egg«, das schon auf die Auferstehung Jesu am dritten Tag hinweist!</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>»Denn wie Jona drei Tage und drei Nächte im Bauch des Fisches war, so wird der Menschensohn drei Tage und drei Nächte im Herzen der Erde sein.«</strong> (Matthäus 12,40, Lutherbibel 2017, © Dt. Bibelgesellschaft).</p>



<p class="has-text-align-right wp-block-paragraph"><em>Christoph Barnbrock</em></p>
]]></content:encoded>
					
		
		
		<post-id xmlns="com-wordpress:feed-additions:1">363</post-id>	</item>
		<item>
		<title>»Ich will nicht ins Paradies«</title>
		<link>https://team-gott.de/januar-2026/paradies/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 26 Jan 2026 01:05:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Januar 2026]]></category>
		<category><![CDATA[Gebote]]></category>
		<category><![CDATA[Humor]]></category>
		<category><![CDATA[Jahreslosung]]></category>
		<category><![CDATA[Jesus Christus]]></category>
		<category><![CDATA[Moral]]></category>
		<category><![CDATA[Paradies]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://team-gott.de/?p=423</guid>

					<description><![CDATA[Ich bin mit dem Auto unterwegs und höre ausnahmsweise mal Radio und nicht eine meiner Playlists. HR 1. Hey, denke ich, die spielen da ja richtig gute Musik. Komisch, wie sich das verändert hat. Früher gab es da nur Musik für alte Menschen. … Okay … Nun ja, heute anscheinend auch. Der Moderator kündigt die [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Ich bin mit dem Auto unterwegs und höre ausnahmsweise mal Radio und nicht eine meiner Playlists. HR 1. Hey, denke ich, die spielen da ja richtig gute Musik. Komisch, wie sich das verändert hat. Früher gab es da nur Musik für alte Menschen. … Okay … Nun ja, heute anscheinend auch.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Moderator kündigt die Toten Hosen an. »<a href="https://open.spotify.com/intl-de/track/3C4v81GtU9EbxKpF1EHump?si=41a4a5db97bc4ef4">Paradies</a>« von ihrem Album »Opium fürs Volk»«. Das erschien nämlich am 26. Januar 1996, also heute vor genau dreißig Jahren. Das Gefühl, alt zu sein, verstärkt sich noch etwas.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Erinnerungen an die Platte kommen hoch. Die Toten Hosen setzten sich auf ihre provokante und herausfordernde Art mit der Beziehung Mensch – Gott auseinander. Vieles wurde hinterfragt, natürlich besonders die Gebote, und schließlich kommen die Toten Hosen zu dem Schluss: »Ich will nicht ins Paradies, wenn der Weg dahin so schwierig ist«.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ich hab die Jahreslosung noch im Ohr: <strong>»Gott spricht: Siehe, ich mache alles neu« </strong>(Offenbarung 21,5, Lutherbibel 2017, © Dt. Bibelgesellschaft), und denke spontan: »Häh, doch! Doch will ich. Ich will ins Paradies! Und, wenn ich mir angucke, was uns da erwartet, dann sowieso. Ich glaube, ich würde auch unbedingt ins Paradies wollen, wenn ich nicht an Gott glauben würde. Das ist so viel besser als alles andere.«</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ich mach das Radio lauter, um den Text besser zu verstehen. In meiner Erinnerung geht es in dem Lied um die Gebote und dass wir sie zu befolgen haben, um ins Paradies zu kommen. Und genau das war den Toten Hosen zu schwierig und anspruchsvoll. Und deshalb wollen sie nicht ins Paradies, sondern lieber hierbleiben.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Gebote halten, um in den Himmel zu kommen. Wirklich? Dafür haben wir sie?</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ich liebe meinen Gott und besonders auch seinen Humor. Meine tägliche Bibellese für heute, den 26. Januar, steht im 5. Buch Mose im 6. Kapitel. Das Volk Israel steht an der Grenze zum gelobten Land, kann es schon sehen. Mose spricht zu den Menschen und mittendrin heißt es:</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>»Vielleicht wird dich dein Kind einmal fragen: was soll das alles? Diese ganzen Vorschriften, Gebote und Bestimmungen? Warum hat der Herr unser Gott sie uns befohlen? Wenn dein Kind dich so fragt, sollst du ihm antworten: […] Dann wird es uns immer gutgehen und er wird uns am Leben erhalten wie heute.« </strong>(5. Mose 6,20–24, BasisBibel, © Dt. Bibelgesellschaft)</p>



<p class="wp-block-paragraph">Es geht hier gar nicht um den Himmel oder das Paradies oder so. Es geht um das Leben hier auf der Erde. Und es geht um »uns«, Plural. Es geht nicht um die »Ichs« auf dieser Welt, es geht um das »uns«.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Gott liebt uns! Und deshalb will er, dass es uns allen gut geht. Ja, natürlich dann auch im Paradies, aber vor allem auch jetzt schon. Er liebt uns und will, dass es jedem Einzelnen von uns gut geht.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Dafür sind die Gebote da. Dass wir den anderen im Blick haben und wir darauf achten, dass es ihm gut geht. Wenn uns das gelingen würde, wären wir dem gelobten Land schon genauso nah, wie das Volk Israel damals in der Wüste. Sehen können wir es schon! Wir brauchen nur noch einen »kleinen« Schritt zu machen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">So einfach ist das? Ist es ja leider dann doch nicht und das merken wir oft genug. Dann haben die Toten Hosen wohl doch recht?</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das Lied ist inzwischen zu Ende und ich bin überrascht. Überrascht und enttäuscht. Ich hatte den Text ganz anders in Erinnerung. Das ist schon vieles sehr komisch. Und es geht auch gar nicht um Gebote! Es geht um »gerade sitzen«, »mit Messer und Gabel essen«, »geputzte Schuhe haben«. Das sollen wir machen, um in den Himmel zu kommen. Echt jetzt? Wie kann man das so hoch hängen? Als ob Gott das wichtig wäre! Oder anderen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Es wird uns immer gutgehen und er wird uns am Leben erhalten wie heute! Das ist Gott wichtig. So wichtig, dass <em>er</em> diesen »kleinen« Schritt, den wir nicht schaffen, für uns gegangen ist. Er hat uns vorgelebt, wie dieses Paradies auf Erden aussehen kann. Und er hat mit seinem Tod den Weg ins gelobte Land für uns frei gemacht.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ja, ich will ins Paradies, weil der Weg dahin für mich, für uns jetzt so einfach ist! Gott sei Dank!</p>



<p class="has-text-align-right wp-block-paragraph"><em>Karsten Schreiner</em></p>



<p class="wp-block-paragraph"></p>
]]></content:encoded>
					
		
		
		<post-id xmlns="com-wordpress:feed-additions:1">423</post-id>	</item>
		<item>
		<title>Frag nicht &#8230;</title>
		<link>https://team-gott.de/januar-2026/frag-nicht/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 25 Jan 2026 01:05:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Januar 2026]]></category>
		<category><![CDATA[Engagement]]></category>
		<category><![CDATA[Freiheit]]></category>
		<category><![CDATA[Gnade]]></category>
		<category><![CDATA[Jesus Christus]]></category>
		<category><![CDATA[John F. Kennedy]]></category>
		<category><![CDATA[Nächstenliebe]]></category>
		<category><![CDATA[Rechtfertigung]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://team-gott.de/?p=358</guid>

					<description><![CDATA[»Frag nicht, was dein Land für dich tun kann, frag danach, was du für dein Land tun kannst.« So forderte der US-Präsident John F. Kennedy seine Landsleute gegen Ende seiner Einführungsansprache auf. Es ist eines der berühmtesten Zitate der neueren Geschichte. Damit machte er auf rhetorisch sehr geschickte Art und Weise deutlich, was für jeden [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">»Frag nicht, was dein Land für dich tun kann, frag danach, was du für dein Land tun kannst.« So forderte der US-Präsident John F. Kennedy seine Landsleute gegen Ende seiner <a href="https://www.ruhr-uni-bochum.de/gna/Quellensammlung/10/10_jfkinauguraladdress_1961.htm">Einführungsansprache</a> auf. Es ist eines der berühmtesten Zitate der neueren Geschichte.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Damit machte er auf rhetorisch sehr geschickte Art und Weise deutlich, was für jeden Staat, ja letztlich für jede gesellschaftliche Einheit gilt: Das Miteinander funktioniert nicht, wenn jeder die Hände in den Schoß legt und darauf wartet, dass die anderen die (Drecks-)Arbeit machen. Sondern damit das, was mir in Staat, Gesellschaft oder auch Kirche wichtig ist, weiterhin Bestand hat, muss ich mich engagieren. Nur so klappt das Ganze. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Nun wäre es naheliegend das Ganze auch auf unseren Glauben zu übertragen und uns entsprechend selbst zu motivieren: »Frag nicht, was Gott für dich tun kann, frag danach, was du für Gott tun kannst.« Das wird aber schief. Denn Gott gegenüber kommt es tatsächlich nicht darauf an, was wir für ihn tun können &#8211; es bliebe ja doch immer unvollkommen. Sondern es geht darum, was er, was Jesus Christus, für uns getan hat, längst bevor wir auch nur das kleinste Trippelschrittchen auf ihn zu hätten machen können.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Dass daraus keine Faulheit und Untätigkeit erwachsen kann und soll, versteht sich von selbst. Gerade weil wir uns nicht ständig verkrampft bemühen müssen, unser Gottesverhältnis in Ordnung zu bekommen, haben wir die Hände und Herzen frei, um für andere Menschen dazusein, Gesellschaft und Kirche mitzugestalten und Verantwortung zu übernehmen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Am Ende käme wohl für den Bereich des christlichen Glaubens folgendes heraus: »Frag nicht, was du für Gott tun kannst, frag danach, was Gott für dich getan hat.« Und als zweites: »Frag nicht nur, was du für dich tun kannst, frag danach, was du für deinen Mitmenschen tun kannst.«</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>»Gott aber erweist seine Liebe zu uns darin, dass Christus für uns gestorben ist, als wir noch Sünder waren.«</strong> (Römer 5,8, Lutherbibel 2017, © Dt. Bibelgesellschaft).</p>



<p class="has-text-align-right wp-block-paragraph"><em>Christoph Barnbrock</em></p>
]]></content:encoded>
					
		
		
		<post-id xmlns="com-wordpress:feed-additions:1">358</post-id>	</item>
		<item>
		<title>Fokus: Jesus Christus</title>
		<link>https://team-gott.de/januar-2026/fokus-jesus-christus/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 24 Jan 2026 01:05:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Januar 2026]]></category>
		<category><![CDATA[Bibel]]></category>
		<category><![CDATA[Bibellektüre]]></category>
		<category><![CDATA[Blende]]></category>
		<category><![CDATA[Fotografie]]></category>
		<category><![CDATA[Jesus Christus]]></category>
		<category><![CDATA[Portrait]]></category>
		<category><![CDATA[Schriftverständnis]]></category>
		<category><![CDATA[Tiefenschärfe]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://team-gott.de/?p=354</guid>

					<description><![CDATA[Zu den Grundlagen des Fotografierens gehört &#8211; ob mit einer Spiegelreflexkamera oder mit einer etwas professionellen Handyapp &#8211; das Spiel mit der Blende. Ist die Blende weit geöffnet, fällt viel Licht hinein und nur eine kurze Auslösezeit ist nötig. Und gleichzeitig führt dies dazu, dass vor allem eine bestimmte Ebene scharfgestellt wird &#8211; wie hier [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Zu den Grundlagen des Fotografierens gehört &#8211; ob mit einer Spiegelreflexkamera oder mit einer etwas professionellen Handyapp &#8211; das Spiel mit der Blende. Ist die Blende weit geöffnet, fällt viel Licht hinein und nur eine kurze Auslösezeit ist nötig. Und gleichzeitig führt dies dazu, dass vor allem eine bestimmte Ebene scharfgestellt wird &#8211; wie hier im Beitragsbild das Gänseblümchen im Vordergrund. Alles andere ist eher unscharf zu sehen. Bei einer kleineren Öffnung der Blende wird mehr scharfgestellt. Weniger Licht fällt pro Zeiteinheit durch das Objektiv. Entsprechend länger muss das Bild belichtet werden. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Üblicherweise werden weite Blenden für die Portraitfotografie genutzt. Das Gesicht soll klar erkennbar sein. Das andere wird nicht unwichtig, kann aber gerne etwas zurücktreten. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Wenn ich die Bibel lese, gibt es ebenfalls verschiedene Herangehensweisen. Entweder ich verstehe sie als Portrait, das eine Person in besonderer Weise fokussiert und das das andere dem zuordnet. Oder ich verstehe sie als Landschaftsaufnahme, in der unglaublich viele Details zu sehen sind, die aber irgendwie auch gleichfokussiert nebeneinanderstehen.  </p>



<p class="wp-block-paragraph">Mir ist dabei wichtig geworden, die Bibel im Wesentlichen in der ersten Weise, also von Jesus Christus als ihrer Mitte her zu lesen. Er wird in der Heiligen Schrift portraitiert. Sie dient dazu, dass ich ihn klar und scharf in den Blick bekomme. Alles andere ist ihm zugeordnet. Manch anderes kriege ich beim Lesen dann vielleicht auch nicht scharfgestellt. Wieder anderes bleibt vielleicht auch dunkler. Aber wichtig ist, dass mir durch die Lektüre der Bibel immer wieder neu Jesus Christus klarer, heller und deutlicher vor Augen steht. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Und egal ob mir Stellen fremd oder vertraut sind, lohnt es sich immer wieder, von Jesus Christus her auf sie zu schauen. Zeigt sich hier vielleicht etwas von unserem menschlichen Leben, das er geteilt hat? Verstehe ich von einer Bibelstelle her, warum das überhaupt nötig war, dass Jesus Christus uns erlösen musste? Blitzt hier etwas von Gottes Liebe auf, die in Jesus Christus so klar und deutlich erkennbar ist wie nirgendwo sonst? Entdecke ich hier etwas davon, wie ein liebevolles Leben in seiner Nachfolge aussehen kann?</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ich bin überzeugt: Wenn das Lesen in der Bibel, egal in welchem Teil der Bibel, dazu dient, Jesus Christus zu fokussieren, ihn neu ins Zentrum zu rücken und sein Bild scharfzustellen, dann ist das Unternehmen »Bibellektüre« geglückt.</p>



<p class="has-text-align-right wp-block-paragraph"><em>Christoph Barnbrock</em></p>
]]></content:encoded>
					
		
		
		<post-id xmlns="com-wordpress:feed-additions:1">354</post-id>	</item>
		<item>
		<title>Erzwungener Frieden?</title>
		<link>https://team-gott.de/januar-2026/erzwungener-frieden/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 23 Jan 2026 01:05:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Januar 2026]]></category>
		<category><![CDATA[Foto]]></category>
		<category><![CDATA[Frieden]]></category>
		<category><![CDATA[Gott]]></category>
		<category><![CDATA[Jesus Christus]]></category>
		<category><![CDATA[Nahostkonflikt]]></category>
		<category><![CDATA[Netanjahu]]></category>
		<category><![CDATA[Schwachheit]]></category>
		<category><![CDATA[Trump]]></category>
		<category><![CDATA[Zwang]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://team-gott.de/?p=351</guid>

					<description><![CDATA[Da sitzt er auf einmal wie ein kleiner Junge. Der israelische Premierminister Benjamin Netanjahu ist eigentlich ein sehr mächtiger Mann. Obwohl seine Politik im eigenen Land tief umstritten ist, mussten selbst Netanjahus Kritiker zugeben, dass er im letzten Jahr außergewöhnliche außenpolitische Erfolge errungen hat. Nach dem brutalen Überfall der Hamas vom 7. Oktober 2023 befand [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Da sitzt er auf einmal wie ein kleiner Junge.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der israelische Premierminister Benjamin Netanjahu ist eigentlich ein sehr mächtiger Mann. Obwohl seine Politik im eigenen Land tief umstritten ist, mussten selbst Netanjahus Kritiker zugeben, dass er im letzten Jahr außergewöhnliche außenpolitische Erfolge errungen hat. Nach dem brutalen Überfall der Hamas vom 7. Oktober 2023 befand sich Israel in einer tiefen Krise. Doch in den darauffolgenden Monaten wendete sich das Blatt: Die Hamas im Gazastreifen wurde enorm geschwächt, die Hisbollah im Libanon weitgehend neutralisiert und selbst der gefürchtete Iran konnte den israelischen Luftangriffen nichts entgegensetzen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Aber dann machte Netanjahu einen strategischen Fehler. Als im September 2025 Israel in Katar einen Militärschlag gegen das Verhandlungsteam der Hamas durchführte, kippte die öffentliche Meinung. Selbst Israels Bündnispartner sagten öffentlich, dass Israel dieses Mal zu weit gegangen war. Der US-amerikanische Präsident Donald Trump bestellte Netanjahu nach Washington ein.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Dort entstand ein Foto, das um die Welt ging: Wie ein kleiner Junge sitzt Netanjahu mit einem Telefonhörer am Ohr neben Trump, um sich bei den katarischen Offiziellen zu entschuldigen. Trump hält dabei das Telefon und schaut wie ein strenger Vater, der seinen Sohn zwingt, sich mit dessen Kindergartenfreund wieder zu vertragen. Die ganze Situation wirkte ziemlich skurril. Trotzdem hatte das Foto eine weitreichende Wirkung. Dieser Anruf war der nötige Schritt, dass auf Drängen der USA endlich ein Waffenstillstand zwischen der Hamas und Israel vereinbart werden konnte. So wurde das Bild, wie Trump Netanjahu zum Frieden zwingt, zu einem der Momente des Jahres 2025.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Beim Betrachten dieses Fotos kam mir der Gedanke: Wie anders ist es, wenn Gott Frieden macht! Gott muss nicht dazu gezwungen werden, wie ein trotziges Kleinkind, das sich zwar entschuldigt, aber im nächsten Moment gleich wieder die Zunge herausstreckt. Und Gott zwingt auch uns nicht. Er agiert nicht wie ein gestresster Familienvater, der so lange schimpft und Druck macht, bis die Kinder schweren Herzens nachgeben. Stattdessen ist Gott bereit, für den Frieden ein enormes Opfer zu bringen. Er macht sich freiwillig ganz schwach – zuerst in der Krippe und dann am Kreuz. Er greift nicht nur zum Telefon, sondern kommt selbst. Er lässt nicht die Muskeln spielen, sondern lässt seine Hände von Nägeln durchbohren. Das alles nimmt er auf sich, um mit uns Frieden zu schließen. Und das, obwohl wir ziemlich oft wie störrische Kinder sind, die ihm hinter seinem Rücken die Zunge rausstrecken. Trotzdem macht Gott sich freiwillig schwach, um Frieden zu schließen. Wie stark!</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>»Denn es hat Gott gefallen, alle Fülle in Jesus Christus wohnen zu lassen und durch ihn alles zu versöhnen zu ihm hin, es sei auf Erden oder im Himmel, indem er Frieden machte durch sein Blut am Kreuz.«</strong> (Kolosser 1,19, Lutherübersetzung 2017, © Dt. Bibelgesellschaft).</p>



<p class="has-text-align-right wp-block-paragraph"><em>Simon Volkmar</em></p>
]]></content:encoded>
					
		
		
		<post-id xmlns="com-wordpress:feed-additions:1">351</post-id>	</item>
		<item>
		<title>Trotzdem</title>
		<link>https://team-gott.de/januar-2026/trotzdem/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 22 Jan 2026 01:05:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Januar 2026]]></category>
		<category><![CDATA[Dennoch]]></category>
		<category><![CDATA[Glauben]]></category>
		<category><![CDATA[Gott]]></category>
		<category><![CDATA[Psalm]]></category>
		<category><![CDATA[Trotzdem]]></category>
		<category><![CDATA[Verborgenheit]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://team-gott.de/?p=323</guid>

					<description><![CDATA[Je länger ich darüber nachdenke, desto mehr gehört »Trotzdem« zu meinen Lieblingswörtern &#8211; ähnliches gilt auch für die Wörter »dennoch« oder »doch«. In diesen Wörtern steckt Energie und Leidenschaft: Ja, es mag ordentlich geschneit haben &#8211; und der Weg zum Spieleabend mit unseren Freunden mag beschwerlich sein. Und trotzdem fahren wir los. Da mögen mir [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Je länger ich darüber nachdenke, desto mehr gehört »Trotzdem« zu meinen Lieblingswörtern &#8211; ähnliches gilt auch für die Wörter »dennoch« oder »doch«.</p>



<p class="wp-block-paragraph">In diesen Wörtern steckt Energie und Leidenschaft: Ja, es mag ordentlich geschneit haben &#8211; und der Weg zum Spieleabend mit unseren Freunden mag beschwerlich sein. Und trotzdem fahren wir los. Da mögen mir viele einreden, dass es sich nicht mehr lohnt, sich für dieses oder jenes zu engagieren. Und dennoch lasse ich mich davon abbringen. Auch wenn es aussichtslos scheint, ich bin doch mit dabei und will zumindest meinen Teil getan haben. Sich nicht kleinkriegen lassen, weitermachen, festhalten. All das steckt da drin.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Auch für meinen Glauben sind mir das »Trotzdem« und das »Dennoch« wichtig. Denn diese Wörter erinnern mich daran, dass ich nicht deswegen glaube, weil das mit dem Glauben so superplausibel wäre, sondern: Trotzdem. Und natürlich gibt es die Situationen, wo Gott so weit weg zu sein scheint und sich Gottes Nähe eben gerade nicht so leicht greifen lässt. Und dennoch will ich nicht von ihm lassen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der ganze Psalm 73 ist so ein »Trotzdem«-Psalm. Der Verfasser, Asaf, erlebt manches, was er mit seinem Glauben nicht zusammenkriegt. Und es bereitet ihm im wahrsten Sinne des Wortes Bauchschmerzen. So kann es doch beim besten Willen nicht weitergehen. Doch bei allem Hadern und allem Unverständnis kommt auch er schließlich mit Gottes Hilfe zu einem »Dennoch«:</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>»Dennoch&nbsp;bleibe ich stets an dir</strong>, <strong>denn du hältst mich bei meiner rechten Hand«</strong> (Psalm 73,23, Lutherbibel 2017, © Dt. Bibelgesellschaft)</p>



<p class="has-text-align-right wp-block-paragraph"><em>Christoph Barnbrock</em></p>
]]></content:encoded>
					
		
		
		<post-id xmlns="com-wordpress:feed-additions:1">323</post-id>	</item>
	</channel>
</rss>
